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Analyse zu Leistungsdiagnostik
Hi zusammen,
leider habe ich nicht genug Ahnung von der Leistungsdiagnostik und der damit verbundenen iANS. Der untersuchende Arzt war Kardiologe, so dass der Schwerpunkt eher auf der Herzfunktion lag. Einen Schwellenwert habe ich zumindest nicht mitgeteilt bekommen. Daher wollte ich mal in die Runde fragen, ob mir jemand Tipps zu den Untersuchungsergebnissen geben kann? Nach meiner Analyse müsste meine iANS (nach Simon, 45° Steigung) bei >7.9 mmol/l liegen. Das erscheint mir doch sehr hoch... ![]() ![]() Über jeden Tipp würde ich mich sehr freuen :-) Viele Grüße, Fender |
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Merkwürdig. Dort steht zwar 2 Minuten, ich war aber jeweils 3 Minuten in jeder Stufe. Vermutlich immer noch zu wenig?
Also kann ich keine anderen Schlüsse aus dem Gesamttest ziehen, außer, dass mein Herz laut EKG gesund ist? |
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Thomas |
Ruhepuls von 95? Sicher, dass da alles mit rechten Dingen zuging?
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Tests nach unterschiedlichen Protokollen lassen sich nur sher schlecht vergleichen. Wenn es also darum geht, würde ich das selbe Procedere wählen. Wenn Du Deine Daten schon gut kennst und in erster Linie Deine Schwelle wissen willst, könnte man gezielter starten, weniger Stufen machen, diese dafür aber länger und so, dass sich diese rel. eng gestuft um die vermutete Schwelle liegen. Am Olympiastützpunkt hat man dazu zb 4x15min gemacht. Für nen allgemeinen Überblick gilt obiges: 1min/10W, zeitliche Untergrenze 3min pro Stufe. |
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Ich denke, dass der Wert auf dem Fahrrad sitzend, gemessen wurde. Mein richtiger Ruhepuls liegt bei 54 |
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Also muss ich beim nächsten Mal auf eine gute Bewertung und Tipps von hier achten... Mitnehmen kann ich also wirklich gar nichts aus dem Test? Ich kann (oder will) es noch gar nicht glauben :( |
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Bei mir waren es mal 25W/2min |
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Überlegt dazu mal folgendes: Stufe läuft, Belastung geht hoch, Körper produziert Laktat. Diagnostiker sticht ins Ohr oder Finger und nimmt Blut ab. Da kann er nur was messen, wenn da auch schon was angekommen ist. Wenn die Sättigung eigentlich erst nach 5min vollständig ist und nach 3min zum Teil erfolgt ist, was wird er nach 2min dort feststellen? Dann läuft die nächste Stufe Produktion geht weiter und langsam sättigt sich das, was eigentlich in der Vorstufe angesammelt wurde. Und so weiter. Bei geringer Steigung und nicht allzu kurzer Zeitdauer geht das noch aus. Sind die Sprünge aber sehr groß oder/und die Zeit sehr kurz, kann man sich logisch ausmalen, was dabei passiert. Die Studien dazu wurden auch hier im Forum schon verlinkt. Da ich die Sendungen von Arne nicht anschaue... hat er dazu vielleicht schonmal eine gemacht, wo er auf dieses Thema eingegangen ist?
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Im aktuellen Beitrag aus der letzten Sendung wird das Thema angeschnitten. Dort wird erklärt, warum 3min je Stufe, 20W (?!) Steigerung - wie vom Radlabor praktiziert - besser ist als 3min 50W.
Für jemanden, der bisher keine Erfahrungen oder Berührungspunkte mit Laktatdiagnostik hatte, ist der Beitrag auf jeden Fall aufschlussreich. Tief ins Detail wird dort mMn nicht gegangen. |
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Aber bei einem richtigen Test hört man nach Feststellung der iANS vermutlich auf, oder? |
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Vielen Dank schon einmal... |
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Für mich ist jetzt ärgerlich, dass ich nochmal Geld in die Hand nehmen muss, obwohl einmal gereicht hätte. Aber versuch macht schlau :( :Maso: Mal schauen, ob und wann ich es wieder versuche. |
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Zudem haben die meistens schon tausende Tests in der Datenbank und die Trainingsempfehlungen richten sich nicht nur nach der Theorie, sondern sind praxiserprobt. Alle 2min um 50 Watt steigern ist nicht gerade das Optimum. Weitaus üblicher sind 3min und dann auch nur maximal 40 Watt. Der Körper braucht mehr Zeit, um das Laktat zu produzieren. Und vor allem die Anhäufung ist wichtig. Idealerweise geht das auch mit einer Spiroergometrie einher, damit man an den Atemgasen, die Sauerstoffverwertung besser bestimmen kann. Und ja was einer der Kollegen schon gesagt hat kann ich nur bestätigen: Das geht bis zum Testabbruch durch Ausbelastung, denn genau diesen Wert braucht man. Vielleicht ist ein bisschen teurer, aber der Erkenntnisfortschritt ist auch größer. |
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Das Infragestellen von Dir ist interessant. Da ich ja eh nur im einfachen Amateurbereich trainiere, werden vermutlich auch einfache Trainingspläne auf HFmax ausreichen... Wäre halt nett gewesen, neben dem Check auch verwertbare Infos zum Training zu bekommen. Zitat:
Vielen Dank an alle für Infos und Tipps :) |
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man kann es als auch standortbestimmung und test der momentanen maximalen leistungsfähigkeit machen. aber das geht auch mit jedem lauftest mit ner zeitstoppung. |
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Es gibt zwar nur die Stufenwerte, aber da der Knick bei 159 auftritt, könnte ich vermuten, dass die iANS <=159 ist. Das würde dann traurige 80% von HFmax (202 bei mir) bedeuten. Interessant, dass Laktat zu dem Zeitpunkt bei 2,2 mmol lag. Das unterstützt die Aussage von Euch, dass die Stufen zu schnell erhöht wurden. Ich gehe mal frech davon aus, dass selbst ich bei ca. 4 mmol liege ;) Und immerhin hab ich 3 Min. mit ~17 mmol geschafft.:Cheese: |
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