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Zu wenig Watt/Geschw. im Flachen
Der Eindruck, den ich bei Wettbewerben in den letzten Jahren gesammelt
habe, bestätigt sich nun auch auf der Rolle/Zwift. Ich kann sobald es steil wird durchaus mit guten Athleten mithalten, sobald es allerdings flach wird, werde ich gnadenlos versaugt. Auch bei Zwift kann ich im Steilen ohne Probleme größere Wattzahlen fahren, im Flachen tue ich mir ungemein schwerer. Materialmässig habe ich nach wie vor ein Rennrad und kein TT, das ist aber meiner Meinung nach nicht der Hauptgrund, immer so stehen gelassen zu werden. meine Gedanken: + zu wenig Power in den Beinen + Schwierigkeiten hohe Trittfrequenzen zu fahren meine Lösungsansätze: + mehr Krafttraining, sprich vorallem Kniebeugen + öfter im Training höhere Trittfrequenzen treten. was kann ich noch machen, um Tipps dankbar :Huhu: |
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Der Algorhythmus, mit dem Zwift aus gefahrenene Watt unter Berücksichtigung des angegebenen Körpergewichts eine bestimmte Geschwindigkeit errechnet unterscheidet sich natürlich zwischen Ebene und Berg in der virtuellen Realität (so dass es wenn du sehr leicht bist, schon denkbar ist, dass du am Berg eher mit Leuten mithalten kannst, die in der Ebene schneller sind), aber Watt sind Watt auf der Rolle! Wenn du wirklich, nur weil auf dem Bildschirm ein Berg zu sehen ist, objektiv und messbar mehr Watt leisten kannst, dann ist dein Problem eher kopfgesteuert. |
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Du solltest eine Übersetzung haben, bei der du auch im Flachen keine zu hohe Trittfrequenz benötigst. Es macht ja keien Sinn ständig 100 oder höher zu treten. |
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ich verstehe wirklich was falsch. Ich versuchs nochmal: Beispiel Zwift: Ich fahre bei Zwift bspw. mit dem selben Gang vom Flachen in eine Steigung hinein. Widerstand erhöht sich automatisch, TF wird etwas geringer - Watt steigen auf bspw. 210Watt die ich ohne Probleme treten kann. Um im Flachen 210Watt bei Zwift auf Dauer zu treten, muss ich einen "stärkeren" Gang einlegen und ggf auch schneller treten - da tu ich mir wesentlich schwerer! |
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Merke dir die Trittfrequenz die du bei 210 Watt an den Zwiftbergen trittst, schalte den albernen PC aus (oder drehe den Bildschirm um) und fahre die 210 Watt mit genau dieser Frequenz ohne Multimedia-Ablenkung! Auch einen Smart-Trainer kann man händisch bzw. mit dem Smartphone bedienen. 210 Watt auf der Rolle bei gegebener Frequenz sind immer 210 Watt, egal ob dir eine Software vorgaukelt, dass es gerade nach oben geht oder es eben ist oder sogar bergab! Dein Fahrrad steht immer waagrecht beim Indoor-Training. (Im echten Leben gibt es ja wirklich einen Unterschied zwischen dem Fahren am Berg und in der Ebene wegen der unterschiedlichen und geschwindigkeitsabhängigen Schwungmasse und aerodynamischen Gegebenheiten), aber so smart sind die Trainer noch nicht, dass dieser Unterschied mit abgebildet wird. Deiner Rolle ist es egal, ob du Oberlenker oder auf den Aufsätzen fährst und die Schwungmasse ist bei 210 Watt indoor auch stets gleich. |
bei Zwift geht es doch nach Watt/kg oder?
wenn du jetzt ziemlich leicht bist fährst du den schweren Brocken am Berg davon aber in der Ebene treten die halt auch 250 Watt oder mehr. Wie gross ist den die Differenz in deiner Trittfrequenz zwischen "am Berg" fahren und im Flachen. In Anstiegen fährt man meist Oberlenker oder Bremsgriff. Da kann ich auch höhere Watt treten als im Flachen bei Unterlenkerhaltung. Aber dafür im Flachen höhere TF- |
Ich glaube die bisherigen Antworten gehen ein bisschen am Interesse des Threaderstellers vorbei. Ich glaube, es geht ihm nicht darum zu lernen, wie er Zwift oder seine Psyche austrickst, sondern wie er im Flachen schneller wird. Ganz simpel, eigentlich.
Habe das gleiche Problem, bin daher interessiert an Empfehlungen. Lg |
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Kraftaufwand oder Anstrengung fahre ich halt bei Zwift an Steigungen 200Watt und in der Ebene 160Watt. Ähnlich verhält es sich in freier Natur. Auf Bergabschnitten fahre ich mit dem gleichen Athleten, der mich dann im Flachen wieder versaugt, ohne Probleme mit. Zitat:
habe ich damit für Verwirrung gesorgt. Mein geringes Gewicht und vielleicht auch der Materialnachteil haben sicher Einfluss, aber der Unterschied kommt mir (im Gegensatz zum Berg) bei weitem größer vor.... |
du hast eine gesteuerte Rolle richtig? Das heißt du wirst musst bei Zwift bergab tatsächlich schneller treten als hochzu wenn du die gleiche Wattzahl erreichen willst. Dann ist das "Phänomen" an sich logisch, dann fahr einfach bei Zwift deine eigenen Runden mit einer anstrengenden aber machbaren Leistung bissl unterhalb der Schwelle und versuch ne konstante Leistung hinzubekommen. Oder du konstruierst dir mit der Rolle-eigenen Software selber so ein Szenario wo es abwechselnd 1 km flach, 1 km 2% steigung bergan, 1 km 2% steigung bergab geht und versuchst das mit konstanter Leistungsabgabe zu fahren.
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Und dein Beispiel widerspricht ja nicht. Der Sportler bei dem du am Berg mitfährst ist schwerer als du. (?) Ansonsten könnte auch sein, die Anstiege sind nicht lang genug. Als Beispiel könnte st du in der Ebene auch 220 Watt treten. So 10 Minuten lang. Am Berg machst du das, bist aber in 10 Minuten schon oben. Die Zahlen sind nur Beispiele. Ansonsten ja genau "kopf runter Augen zu und durch." |
Meine Erfahrung: am Berg drücken alle wie die Weltmeister (zu viel), auch weil die Übersetzungen nicht passen. Sobald es flach wird müssen die halt lockerer machen und ich fahre mit dem gleichen Druck so weiter. Ging mir letztes jahr bei ´den Anstiegen vom Mettmanner Dua so, da bin ich mit ca. 310 Watt kaum an Leuten vorbei (mit 69kg)- auch an deutlich schwereren- als es dann flacher wurde bin ich die Wattzahl fast unverändert (eher 10- 20 Watt weniger) weitergefahren und dann war ich plötzlich nicht mehr in Begleitung...
Wenn man am Berg "nur" 220 Watt treten kann bei 69kg dann muss man je nach Steigungsprozenten schon ganz arg mit der Frequenz knautschen um überhaupt de Kurbel rum zu bekommen. |
Könnte es sein, Pablo, dass ein Teil der Erklärung in Deiner Sitzposition auf dem Rennrad liegen könnte: Sitzt Du eher hoch als niedrig, magst Du lieber Trittfrequenzen von 70 als von 90 Umdrehungen, bist Du eher ein Drücker-Zieher am Pedal oder eher ein Rouleur?
:Blumen: :8/ |
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höher 90. Sitzposition wurde von einem Radprofi eingestellt, sollte hoffentlich einigermaßen passen. Habe auch nicht das Gefühl zu hoch oder zu tief zu sitzen, eventuell am Auflieger vielleicht eine Spur zu weit hinten?! Gestern auf der Rolle nochmal beobachtet. Wie Arne vermutet, ich fahre lieber hohen Widerstand und geringe Frequenzen, wo der Kraftaufwand direkt aus dem Oberschenkel kommt. Bei hoher TF steigt auch der Puls und ich muss wesentlich mehr atmen. Mein gesamtes System fühlt sich hier mehr gefordert. (bei gleichen Watt) |
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äh das ist doch normal 220 bei 80 U/min fühlen sich anders an als 220 bei 95 U/min bei mir zumindest. Leider habe ich bei Physik ausgeblendet. Aber Arbeit ist Kraft x Weg und Energie ist Arbeit / Zeit daraus folgere ich mal das bei höherer Trittfrequenz auch ein längerer Weg pro Zeiteinheit zurückgelegt wird. Also z.B in 10 Minuten bei 80 U/min mache ich 800 Umdrehungen bei 95 U/ mIn 950 Umdrehungen. Kurbellänge 175mm macht einen Kreis von ca 1.10 Meter also 880 Meter gegen 1045 Meter bei gleichem Druck auf das Pedal. Physik Kenner können mich gerne korrigieren wenn es falsch ist. :) |
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also müsste es egal sein ob ich 220 Watt bei 80 oder 95 Umdrehungen trete?
Ja ich glaube ich kapier es. Wenn der TE aber nicht runterschaltet sondern nur die Trittfrequenz erhöht leistet er auch mehr. Wenn er aber z.B. auf der Rolle 220 Watt eingestellt hat und die Rolle das nachregelt, dann ist es egal welchen Gang bzw. welche Trittfrequenz er fährt. thanks Franco13 :) |
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