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-   -   Kaufberatung für ein AeroRennrad (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=40220)

captain hook 08.09.2016 11:26

Kaufberatung für ein AeroRennrad
 
Da ich ja inzwischen viele Straßenrennen fahre und häufig nicht unbedingt durch übermäßiges Verstecken im Feld auffalle hab ich mir mal so gedacht, dass so eine AeroRennrad vielleicht doch ganz schick sein kann. SabineG schwört drauf, die Tour testet sie im Windkanal, Bontrager veröffentlicht eine Studie dazu. Links siehe unten.

Da hier ja meistens ein guter Überblick über den Markt besteht und die Angebotslage würde ich mich über Input freuen.

Wer also Vorschläge für Rahmen und/oder gute Angebote hat... immer her damit.

Tourtest
http://www.tour-magazin.de/raeder/re...al/a39601.html

BontragerStudie
http://brimages.bikeboardmedia.netdn...epaper_min.pdf

noam 08.09.2016 11:34

Wäre es in deiner Leistungsklasse nicht angebracht mal zu schauen, welcher Händler dir ein Rad hinstellt?

captain hook 08.09.2016 11:36

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1253345)
Wäre es in deiner Leistungsklasse nicht angebracht mal zu schauen, welcher Händler dir ein Rad hinstellt?

Du bist lustig. Bei den alten Männern taugt es ggf für ein bisschen was, da wo es relevant ist, bin ich Fallobst.

Reinhard 08.09.2016 12:09

Ich persönlich find ja das Aeroad von Canyon sehr geil.
Hab da auch bei der "Sparbuch-Bikes"-Aktion zugeschlagen und mir eins gegönnt. Leider kann man dank SAP-Umstellung blöderweise den Lenker/Vorbau nicht individualisieren. Ich hatte Glück und bei mir hats direkt gepasst.

Wieviel will der Captain denn ausgeben?

captain hook 08.09.2016 12:17

Zitat:

Zitat von Reinhard (Beitrag 1253367)
Ich persönlich find ja das Aeroad von Canyon sehr geil.
Hab da auch bei der "Sparbuch-Bikes"-Aktion zugeschlagen und mir eins gegönnt. Leider kann man dank SAP-Umstellung blöderweise den Lenker/Vorbau nicht individualisieren. Ich hatte Glück und bei mir hats direkt gepasst.

Wieviel will der Captain denn ausgeben?

Das Canyon hab ich schon gesehen. Problem dabei ist, dass bei meiner Rahmengröße der Vorbau viel zu kurz ist. Und dann hab ich so eine Kombi bezahlt und kann damit nix anfangen.

Was ich ausgeben will kommt darauf an, was ich dafür bekomme. Framesets wie ein Felt AR1 kosten um die 2000€, im angebot weniger. Ein Avenger bei Lambda 1200€ soweit ich mich erinnere.

noam 08.09.2016 12:23

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253372)
Ein Avenger bei Lambda 1200€ soweit ich mich erinnere.

Was sagt denn das Zeitbudget? Bevor ich bei Lambda mir das Avenger hole, würde ich direkt aus China importieren und das gesparte Geld bei Rockenstein oder Cycleart in meine Wunschlackierung investieren.


Aerodynamisch glaube ich nach wie vor, dass der Löwenanteil sich dort im Kopf des Fahrers abspielt und der Unterschied zwischen gutem und schlechten Rahmen kaum über den Rahmen der Messtoleranz liegt, wenn man die Bikes wie das neue Madone und Venge Vias mal außen vor nimmt, die ohne Rücksicht auf Verluste auf Aero getrimmt sind und dafür andere Nachteile mit sich bringen

captain hook 08.09.2016 12:27

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1253375)
Was sagt denn das Zeitbudget? Bevor ich bei Lambda mir das Avenger hole, würde ich direkt aus China importieren und das gesparte Geld bei Rockenstein oder Cycleart in meine Wunschlackierung investieren.


Aerodynamisch glaube ich nach wie vor, dass der Löwenanteil sich dort im Kopf des Fahrers abspielt und der Unterschied zwischen gutem und schlechten Rahmen kaum über den Rahmen der Messtoleranz liegt, wenn man die Bikes wie das neue Madone und Venge Vias mal außen vor nimmt, die ohne Rücksicht auf Verluste auf Aero getrimmt sind und dafür andere Nachteile mit sich bringen

Diese Frage ist natürlich interessant. Allerdings tun sich mir die Nachteile eines Madones oder eines Scott Foils nicht unbedingt sofort auf. Welche meinst Du? Zeiten woe Hochprofil gleichbedeutend mit bretthart war sind glaube ich schon etwas vorbei. ;-)

Was die Vorteile angeht... Ein bisschen was wird schon bei rumkommen. Selbst wenn es nicht die 15-20W sind die Trek veröffentlicht (lesen des Links lohnt sich und deckt sich in weiten Teilen mit den Tour Tests...) sind selbst 10W immer noch ne Menge.

Reinhard 08.09.2016 12:27

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253372)
Das Canyon hab ich schon gesehen. Problem dabei ist, dass bei meiner Rahmengröße der Vorbau viel zu kurz ist. Und dann hab ich so eine Kombi bezahlt und kann damit nix anfangen.

Was ich ausgeben will kommt darauf an, was ich dafür bekomme. Framesets wie ein Felt AR1 kosten um die 2000€, im angebot weniger. Ein Avenger bei Lambda 1200€ soweit ich mich erinnere.

Das ist natürlich schade mit Canyon. Konnten mir auch nicht sagen ab wann das wieder geht. Eventuell könntest du beim Service mal anfragen, ob/inwiefern die das doch hinkriegen.

Das Felt AR1 hatte ich auch im Auge. Edelrad hat da wieder ein paar, der passt dir das Rad auf Anfrage ja auch an: http://shop.edelrad.de/de/ar-serie/2...e-22-ar-1.html

Welche Rahmengrösse fährst Du nochmal?

noam 08.09.2016 12:31

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253377)
Diese Frage ist natürlich interessant. Allerdings tun sich mir die Nachteile eines Madones oder eines Scott Foils nicht unbedingt sofort auf. Welche meinst Du? Zeiten woe Hochprofil gleichbedeutend mit bretthart war sind glaube ich schon etwas vorbei. ;-)

Was die Vorteile angeht... Ein bisschen was wird schon bei rumkommen. Selbst wenn es nicht die 15-20W sind die Trek veröffentlicht (lesen des Links lohnt sich und deckt sich in weiten Teilen mit den Tour Tests...) sind selbst 10W immer noch ne Menge.

Beim Madone sind die Fallstricke wohl beim Aufbau zu suchen. Soll nicht ganz einfach sein. Zudem kann ich mir vorstellen, dass das Bremsklappensystem an der Front empfindlich ist.

Beim Venge Vias sollen ja die Bremsen ein großer Minuspunkt sein.

Aber dafür bin ich nicht tief genug im Thema und hab no ein Rad auch noch nie unterm Hintern gehabt. Zu dem trete ich bei weitem nicht die Leistung um so einem Geschoss gerecht zu werden um es bewerten zu können.

Randlipper 08.09.2016 17:44

Moin,
ich finde die Aero Serie CW,CW-X Lite von Rose preislich sehr interessant.Das CW mit Ultegra für 3k hört sich gut an.

the man 08.09.2016 17:46

Ich fahre das Storck Aerfast und bin damit sehr zufrieden :Cheese:

wodu 08.09.2016 22:48

Ich hab das Felt AR1: Das Teil ist ein Traum :liebe053:

captain hook 08.09.2016 23:04

Das Felt AR ist in der engeren Auswahl. Hab noch nen gutes Angebot für nen Cervelo S5.

So kann das in meiner Größe aussehen (gleiche Sitzhöhe und Länge):

http://uploads.tapatalk-cdn.com/2016...06e5b7cc89.jpg

Adept 08.09.2016 23:39

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253526)
Das Felt AR ist in der engeren Auswahl. Hab noch nen gutes Angebot für nen Cervelo S5.

So kann das in meiner Größe aussehen (gleiche Sitzhöhe und Länge):

http://uploads.tapatalk-cdn.com/2016...06e5b7cc89.jpg

Ist das Angebot für ein S5 der neuen Generation? Die alte hat so einen hohes Steuerrohr, da sitzt du wie auf einem Bonanzarad. :Lachen2: Dann hast du nix von Aero oder du musst mit -17/-20 Vorbauten arbeiten, optisch nicht so der Bringer...

captain hook 08.09.2016 23:54

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1253534)
Ist das Angebot für ein S5 der neuen Generation? Die alte hat so einen hohes Steuerrohr, da sitzt du wie auf einem Bonanzarad. :Lachen2: Dann hast du nix von Aero oder du musst mit -17/-20 Vorbauten arbeiten, optisch nicht so der Bringer...

ein Neues. 51cm Stack. Das auf dem Bild ist auch ein neues.

bentus 09.09.2016 00:29

Sieht schnell aus :-). Wobei ich das Felt auch super finde

Sören 09.09.2016 09:00

Wenn du das S5 für einen fairen Preis bekommst und es dir gut passt: kaufen! Die Kiste ist ja wohl mal richtig schick!

noam 09.09.2016 09:42

S5 von Privat? Ich glaube es gibt kaum einen Rahmen von dem mehr Plagiate auf dem europäischen Markt unterwegs sind. Da ist obacht geboten.

Ich finnde das S5 unglaublich schick, allerdings auch unglaublich schwer wirklich schön harmonisch aufzubauen. Es wirkt schnell zu laut oder zu bieder.

ABer bei dir sollte Form follows function gelten. Bei mir Bratwurst muss die Optik die mangelnde Leistung kaschieren :)

nagybalfasz_b 09.09.2016 10:30

Also ich würde dir eher zum Felt AR1 raten. Ich finde es nicht nur optisch um Welten schöner als den S5 (das Sattelrohr des S5 ist für meinen Geschmack einfach furchtbar hässlich), es ist auch in der gleichen Liga, was die Aero-Werte angeht und dabei viel schnörkelloser beim Aufbau. Der Rahmen ist einfach rundum gelungen, wie ich finde.
Gut, vielleicht bin ich auch schon vorgeprägt, da ich ja einen Felt DA fahre (Rahmenset damals auch bei Edelrad gekauft) und mit dem sowas von glücklich bin!

sabine-g 09.09.2016 10:42

Zitat:

Zitat von nagybalfasz_b (Beitrag 1253586)
Felt AR1 .....schnörkelloser beim Aufbau.

Das S5 lässt sich mit herrkömmlichen Bremsen ausstatten.
Ein gewaltiger Pluspunkt.

captain hook 09.09.2016 10:43

Immerhin hat das S5 beide Bremsen da, wo sie hingehören. :-)

Ich glaube so grundsätzlich nehmen sich das AR und das S5 nix. Allerdings bekommt man ja nur das AR1 zu einem guten Kurs und da gefällt mir die Farbgebung nicht. Das FRD ist ungleich teurer und auch teurer als das Angebot (mit Rechnung und Garantie) was ich für das S5 habe. Anfang nächster Woche bekomme ich hoffentlich noch nen angebot für ein FRD, bin aber schon fast sicher, dass es preislich über dem S5-Angebot liegt.

Bei beiden Rädern und mit der inzwischen vorhandenen Elektroschaltung könnte ich ja fast in Verlegenheit geraten mein Shiv zu verkaufen. Zwei Sattelstützen, einmal vorne, einmal hinten montiert und Lenker...

Das spräche dann wieder für die äußerst simple Bremsbefestigung des S5.

Hafu 09.09.2016 10:48

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3)
Ist jetzt vielleicht nicht unbedingt für den Captain und seine Ambitionen die beste Lösung, aber wer grundsätzlich Aerorennräder schick findet und die dafür aufgerufenen Preise nicht unbedingt bezahlen möchte, der kann sich auch auf dem Gebrauchtmarkt nach kompletten TT-Rädern oder TT-Auslaufrahmen umsehen, deren Sattelstütze einen flacheren, UCI-konformen Sitzrohrwinkel zulässt.

Ich habe in den letzten paar Jahren drei TTs (für mich, meine Frau und meine Tochter) dementsprechend auf Straßenrennrad umgebaut und lag dabei jedesmal mit fast neuer SRAM-Red-Gruppe unter 1500,-€.

Cervelo-P3-TTs findet man oft für 'nen Appel und 'nen Ei gut erhalten und gerade deren Sattelstütze erlaubt perfekte Verstellmöglichkeiten. Meine Tochter fährt das in 26 Zoll und ich fahre eines in 28 Zoll. Beim Orbea hat der neue Rahmen als Auslaufmodell irgendwas um 800,-€ mit Gabel und Aero-Sattelstütze gekostet.

Weiterer Vorteil ist, dass das Steuerrohr von TT-Rahmen meist schon von vornherein sehr kurz gehalten ist, was sportlichen Fahrern entgegenkommt, während bei vielen sog. "Aerorennrädern" das Steuerrohr viel zu hoch ist, weil die Hauptzielgruppe ja solvente Freizeitradler sind, die eher bequem als schnell fahren wollen.

Anhang 34847
Anhang 34848
Anhang 34849

captain hook 09.09.2016 10:57

Hafu, hast Du mal Stack und Reach Werte eines TT Bikes mit RR verglichen und in Relation gesetzt? ;-) Beim Tri Bike ists noch schlimmer mit dem Reach, weil man noch weiter vorne sitzt.

Hafu 09.09.2016 11:17

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253601)
Hafu, hast Du mal Stack und Reach Werte eines TT Bikes mit RR verglichen und in Relation gesetzt? ;-)

Natürlich, aber der Stack ist ja eben bei vielen sog. Aerorennrädern zu groß und wenn dann noch eine integrierte Vorbau-Lenkerlösung dabei ist, hat man da ein echtes Problem beim individuellen Anpassen.

Beim Reach muss man austesten, was für einen individuell noch gut fahrbar ist. Nach meinen Erfahrungen lässt sich da in der Praxis über die Sattelstütze und den Vorbau sehr viel korrigieren.

Dass es für dich nicht die beste aller Lösungen ist, wenn du mit dem Rad auch in Kriterien, u.U. auf nassem Untergrund unterwegs bist, also in fahrtechnischen Grenzbereichen, wo auch kleine Unterschiede im Handling relevant sein können, habe ich im obigen einleitenden Text ja schon geschrieben.:Blumen:

Unsere obigen Räder werden, außer im Taining, auch in Rennen mit Windschattenfreigabe eingesetzt und sind erwiesenermaßen konkurrenzfähig. Du liebäugelst ja auch, das S5 als TT mitzunutzen: da hättest du in der Theorie dasselbe Stack- und-Reach Problem andersrum: aber in der Praxis wird es sich trotzdem kaum auswirken, weil es letztlich hauptsächlich auf die Watt ankommt, die man aufs Pedal bringt in Verbindung mit der Position, die man in der Lage ist zu halten.

captain hook 09.09.2016 11:39

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1253611)
Natürlich, aber der Stack ist ja eben bei vielen sog. Aerorennrädern zu groß und wenn dann noch eine integrierte Vorbau-Lenkerlösung dabei ist, hat man da ein echtes Problem beim individuellen Anpassen.

Beim Reach muss man austesten, was für einen individuell noch gut fahrbar ist. Nach meinen Erfahrungen lässt sich da in der Praxis über die Sattelstütze und den Vorbau sehr viel korrigieren.

Dass es für dich nicht die beste aller Lösungen ist, wenn du mit dem Rad auch in Kriterien, u.U. auf nassem Untergrund unterwegs bist, also in fahrtechnischen Grenzbereichen, wo auch kleine Unterschiede im Handling relevant sein können, habe ich im obigen einleitenden Text ja schon geschrieben.:Blumen:

Unsere obigen Räder werden, außer im Taining, auch in Rennen mit Windschattenfreigabe eingesetzt und sind erwiesenermaßen konkurrenzfähig. Du liebäugelst ja auch, das S5 als TT mitzunutzen: da hättest du in der Theorie dasselbe Stack- und-Reach Problem andersrum: aber in der Praxis wird es sich trotzdem kaum auswirken, weil es letztlich hauptsächlich auf die Watt ankommt, die man aufs Pedal bringt in Verbindung mit der Position, die man in der Lage ist zu halten.

Ich kann den zu kurzen Reach des RR im Vergleich zum TT aber durch einen längeren Vorbau korriegieren, wohingegen man den zu langen Reach des Tri Bikes nur durch einen sehr kurzen Vorbau oder eine extrem vorgerückte Position ausgleichen kann. Beides mag für eure Zwecke, wie von Dir auch beschrieben taugen, als RR ist das eigentlich keine Option.

Wobei auch dieses korrigieren kaum nötig ist beim RR zum TT, weil man ja von der UCI eh zu 5cm Seatback verdammt ist und garnicht so weit nach vorne kommt. Da würde einen der MonsterReach killen.

Was die StackWerte angeht... 51cm Stack zB beim S5... Wer kann das hier fahren wenn er keine Spacer unterlegt?! :Lachen2: Wieviele TT Bikes gibt es, die nennenswert tiefer sind?

Hafu 09.09.2016 12:56

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253625)
Ich kann den zu kurzen Reach des RR im Vergleich zum TT aber durch einen längeren Vorbau korriegieren, wohingegen man den zu langen Reach des Tri Bikes nur durch einen sehr kurzen Vorbau oder eine extrem vorgerückte Position ausgleichen kann. Beides mag für eure Zwecke, wie von Dir auch beschrieben taugen, als RR ist das eigentlich keine Option.

Wobei auch dieses korrigieren kaum nötig ist beim RR zum TT, weil man ja von der UCI eh zu 5cm Seatback verdammt ist und garnicht so weit nach vorne kommt. Da würde einen der MonsterReach killen.
...?

Alles richtig, was du schreibst. Allerdings ist der Unterschied im Reach zwischen P3 und S5 gerade mal 2,5cm. Das kann eine Rolle spielen, wenn man eh' schon einen sehr kurzen Vorbau fährt wegen individueller Anatomie oder weil man noch weiter hinter dem Tretlager sitzt als als üblich, aber bei einer durchschnittlichen Sitzposition erfodert das noch keinen "Stummelvorbau".

Das S5 ist zweifellos ein schönes Rennrad, das mir auch gefallen könnte (ebenso wie das neue Venge, wenn das nicht so einen erschreckend hässlichen Lenker haben würde), nur eben beide ziemlich hoch bepreist; auch noch bei vertrauenswürdigen Gebrauchtquellen.

captain hook 09.09.2016 13:29

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1253643)
Alles richtig, was du schreibst. Allerdings ist der Unterschied im Reach zwischen P3 und S5 gerade mal 2,5cm. Das kann eine Rolle spielen, wenn man eh' schon einen sehr kurzen Vorbau fährt wegen individueller Anatomie oder weil man noch weiter hinter dem Tretlager sitzt als als üblich, aber bei einer durchschnittlichen Sitzposition erfodert das noch keinen "Stummelvorbau".

Das S5 ist zweifellos ein schönes Rennrad, das mir auch gefallen könnte (ebenso wie das neue Venge, wenn das nicht so einen erschreckend hässlichen Lenker haben würde), nur eben beide ziemlich hoch bepreist; auch noch bei vertrauenswürdigen Gebrauchtquellen.

Wenn ich mich entschieden habe, sag ich dann mal, was und wo ich bezahlt hab.

Beim von dir beschriebenen p3 ist der Stack dann übrigens um wahnwitzige 10mm geringer als beim S5. Soviel zur Komfort Geo der Aerobikes. Danke für die Vorlage. Hatte ich natürlich vorher schon alles angeschaut.

Dafür hat man dann aber auch fast 1cm mehr Tretlagerabsenkung und unpassende Winkel. Nein, das will man als RR nicht fahren. Auch nicht für eine gewisse Kostenersparnis. Dann verzichte ich eher auf den Aerovorteil. Damit kommst du beim Radrennen um keine Kurve.

Bike-Felix 09.09.2016 13:37

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1253643)
Alles richtig, was du schreibst. Allerdings ist der Unterschied im Reach zwischen P3 und S5 gerade mal 2,5cm. Das kann eine Rolle spielen, wenn man eh' schon einen sehr kurzen Vorbau fährt wegen individueller Anatomie oder weil man noch weiter hinter dem Tretlager sitzt als als üblich, aber bei einer durchschnittlichen Sitzposition erfodert das noch keinen "Stummelvorbau".

Das S5 ist zweifellos ein schönes Rennrad, das mir auch gefallen könnte (ebenso wie das neue Venge, wenn das nicht so einen erschreckend hässlichen Lenker haben würde), nur eben beide ziemlich hoch bepreist; auch noch bei vertrauenswürdigen Gebrauchtquellen.

Also ich kann das Venge empfehlen. Fahre zwar ein älteres Modell, bin auch weit entfernt von deiner Leistungsklasse und auch was Geo etc angeht nicht so informiert wie du - im Windschattenfreien Triathlon (und in selbigem ohne WS) leistet es mir aber gute Dienste.

Zu HaFu's Punkt mit dem Lenker - da muss ich ihm recht geben. Der ist halt montiert weil die Hauptzielgruppe zwar ein solches Rad will, die aggressive Geo aber nicht fahren kann. Drum ist zwar alles auf Aero und tief getrimmt, der hoch bauende Lenker kaschiert das wieder. Alternativ kann man sich aber ein feines Rahmenset aufbauen oder beim normalen Venge den "normalen" Aerofly Bar montieren lassen - dein Händler wird dich für den DI2 Umbau lieben :Lachanfall: eine Tuningmaßnahme über die ich bei meinem 13er Venge Comp nachdenke.

captain hook 09.09.2016 13:45

Keine Ahnung wo ihr alle nachschaut. In meiner Größe hat das Venge PRO 50cm Stack und 38cm Reach. Das bedeutet lang und tief. Ihr müsst die Räder in der richtigen Größe kaufen. :Cheese:

noam 09.09.2016 13:53

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253661)
.Ihr müsst die Räder in der richtigen Größe kaufen...

damit dann eure Kinder oder Enkel mit mit Rad fahren können. Aber vorsicht die wachsen da noch schnell raus :P

felixb 09.09.2016 13:59

Das S5 hat schon einen etwas geringeren Stack als S2, S3 & Co. Glaub auch, dass die obere Lagerschale vom Steuersatz leicht niedriger war.

Wenn man dann noch zu einem kleineren Rahmen greifen kann wg. Beinlänge bzw. Proportion an sich ... warum nicht? Dann wirds schon wieder durchaus sportlich von der Geometrie. Laut Bild und Perspektivfehler sind das ca 11 cm Überhöhung. edit: mit meinem Geo-Rechner wohl eher 9 cm. Egal.

Ich würde bei der Auswahl wohl auch zum S5 greifen. Hatte vor einiger Zeit auch schon mit S2, S3 usw. geliebäugelt und mir das S5 dann auch noch mal angeschaut. Habs dann doch sein lassen, mein Zeug reicht.


Noch.

:Cheese:

captain hook 09.09.2016 14:12

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1253663)
damit dann eure Kinder oder Enkel mit mit Rad fahren können. Aber vorsicht die wachsen da noch schnell raus :P

In meinem Alter schrumpf ich nurnoch. :Lachen2:

FSC 10.09.2016 03:02

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Hallo!

Letztes Jahr hatte ich mich für ein neues Rad umgesehen, welches sowohl als RR als auch als TRI sowie als Zwitter aus beiden für den täglichen Arbeitsweg tauglich sein sollte. Zum Schluss habe ich mich für das Simplon Nexio und gegen das Cervelo S5 entschieden.

Folgende Einstellungen fahre ich:
- als Rennrad mit RR-Sattelstütze, ohne Auflieger, alle 3 Spacer unter dem Lenker
- Als Zwitter wie auf dem Bild
- als TRI mit TT-Stütze, mit PD T2 Wing und Auflieger, alle 3 Spacer über den Lenker und Sattel 2cm weiter vor

Das Rad ist RH50 mit einen Stack von 51cm und einen Reach von 38,4cm.

Samuel

Hafu 10.09.2016 07:39

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253661)
Keine Ahnung wo ihr alle nachschaut. In meiner Größe hat das Venge PRO 50cm Stack und 38cm Reach. Das bedeutet lang und tief. Ihr müsst die Räder in der richtigen Größe kaufen. :Cheese:

Mein Einwurf und der darauffolgen Kommentar von Bike-Felix bezog sich auf den Venge-Pro-Lenker und nicht auf die Rahmengeometrie.



Ich finde den Lenker einfach hässlich und unästhetisch, aber das ist natürlich Geschmackssache (in echt ist der übrigens nochmal sonderbarer, als auf so einem professionellem Fotostudiobild)

Ich mag Riser-Bars nicht mal am MTB und tausche sie da stets wenn sie serienmäßig verbaut sind gegen gerade Exemplare aus.



So ein Lenker verändert zwar nicht den Stack des Rahmens, aber da man ja nicht am Vorbau oder der Lenkerklemmung greift sondern am Ober- oder Unterlenker führt er selbstverständlich zu einer anderen Position des Fahrers auf dem Rahmen,

captain hook 10.09.2016 09:30

@FSC: warum ist Deine Entscheidung für das Simplon und gegen das S5 gefallen?

@Hafu: da man an die meisten dieser Lenker eh keinen Auflieger schrauben kann, kommen die eh nicht in die engere Auswahl. Das Canyon ist ja rausgefallen, weil die Kombi das 1. nicht kann und 2. bei der mir passenden Größe des Rahmens nicht passt. Es ist allerdings mehrfach die Aussage gefallen, dass die Geo der Räder eher an Komfortbikes erinnern würde, was ich zumindest bei einigen der genannten nicht nachvollziehen kann.

Walli 10.09.2016 09:35

Ich fahre das S5 und es ist das beste Bike was ich je hatte (hatte schon einige Räder)
würde mir es immer wieder kaufen
Die Aussage nützt dir wahrscheinlich nicht viel
Es liegt halt immer im Auge des Betrachters
LG

Bike-Felix 10.09.2016 11:05

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253882)
@FSC: warum ist Deine Entscheidung für das Simplon und gegen das S5 gefallen?

@Hafu: da man an die meisten dieser Lenker eh keinen Auflieger schrauben kann, kommen die eh nicht in die engere Auswahl. Das Canyon ist ja rausgefallen, weil die Kombi das 1. nicht kann und 2. bei der mir passenden Größe des Rahmens nicht passt. Es ist allerdings mehrfach die Aussage gefallen, dass die Geo der Räder eher an Komfortbikes erinnern würde, was ich zumindest bei einigen der genannten nicht nachvollziehen kann.

Schau dir in dem Zusammenhang mal den flachen Aerofly Bar angeschaut?

Und es gibt eigens von Specialized einen Venge Auflieger 2017. Wird am Vias Vorbau geklemmt, musst mal auf der Website schauen (ich hab den Link gerade nicht da). Gibt's in 2 Längen, einmal lang (TRI/TT) und einmal ITU legal.

Klugschnacker 10.09.2016 13:08

Für die Radrennen, die ich bisher gefahren bin, wären die teuren Aerorenner viel zu schade. Da kracht es doch öfter mal. Auch wenn man nicht jedesmal den Asphalt küsst, so ist es doch an der Tagesordnung, dass man etwas Feindkontakt hat. Beispielsweise, gibt es vor Dir einen leichten Sturz, Du kannst noch rechtzeitig bremsen, aber Dein Hintermann fährt Dir ein wenig ins Hinterrad usw. Mit allzu teurem Material würde ich da nicht aufrauschen wollen.

Cannondale baut noch einen sauguten Alurenner mit rennmäßiger Sitzposition. Das ist für mich eine gute Rennfeile. Dann noch solide, nicht zu teure Aerowheels dran, fertig.
:Blumen:

FSC 10.09.2016 13:59

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1253882)
@FSC: warum ist Deine Entscheidung für das Simplon und gegen das S5 gefallen?



Ich wollte ein "Aero"rennrad, welches sich mit minimalen Aufwand von einem Renn- in ein Triathlonrad und zurück verwandeln lässt. Absolutes Hauptkriterium war für mich, variabler Sitzwinkel und kurzes Steuerrohr. Zudem sollte es möglichst steif, leicht und fahrstabil sein. Optik, Preis und "Image" habe ich bei meiner Entscheidungsfindung bewusst versucht herauszuhalten.

Bei meinen Testfahrten bei Händlern vor Ort sind u.a. für mich das Canyon Aerorad, Felt AR, S-Works Venge, Giant Propel, BMC TMR herausgefallen. Zum Schluss blieben noch das Simplon Nexio und Cervelo S5 übrig.

Den Ausschlag für das Nexio und gegen das S5 gab für mich, dass das Nexio geradezu unverschämt steif und stabil ist und gleichzeitig einen Federungskomfort zeigt, den ich von meinen bisherigen Rennrädern überhaupt nicht kannte. Durch einen glücklichen Zufall konnte ich beide Räder über eine Woche lang parallel fahren.

Wie die Entscheidung heute ausfallen würde, kann ich nicht sagen, da das S5 inzwischen im Bereich Stabilität und Komfort aufgeholt hat. Der Aerolenker des S5 ist zwar für mich ein NoGo, lässt sich aber leicht ändern.

Zu meinen Daten: Ich bin 176cm groß, habe eine SL von 82cm und wiege je nach Jahreszeit und Trainingszustand zwischen 70 und 74kg.

Als Reifen fahre ich je nach Einsatz Continental GrandPrix 4000 II S 23 und/oder 25mm (für Arbeitsweg auch in reflex) zwischen 6 bar (Komfort) und 8,5 bar (Race) sowie Force/Attack.


Samuel

captain hook 10.09.2016 21:35

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1253912)
Für die Radrennen, die ich bisher gefahren bin, wären die teuren Aerorenner viel zu schade. Da kracht es doch öfter mal. Auch wenn man nicht jedesmal den Asphalt küsst, so ist es doch an der Tagesordnung, dass man etwas Feindkontakt hat. Beispielsweise, gibt es vor Dir einen leichten Sturz, Du kannst noch rechtzeitig bremsen, aber Dein Hintermann fährt Dir ein wenig ins Hinterrad usw. Mit allzu teurem Material würde ich da nicht aufrauschen wollen.

Cannondale baut noch einen sauguten Alurenner mit rennmäßiger Sitzposition. Das ist für mich eine gute Rennfeile. Dann noch solide, nicht zu teure Aerowheels dran, fertig.
:Blumen:

Einen Tod muss man sterben. Wer mal solo gewinnen will muss halt alle Register ziehen. Fahre ja jetzt schon Pavo, Etap und Bontrager Carbonlaufräder (und XXXTeile von Bontrager)... das macht den Kohl dann nicht mehr fett. ;-) I

Noch hab ich mich ja nicht entschieden.


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