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Interpretation LD Laufen
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Hallo zusammen, ich habe im Rahmen einer Studie im Vorfeld an einem Fitness Checkup teilgenommen. Hier wurde auf dem Laufband eine LD gemacht.
Heute habe ich die Werte erhalten, nur leider habe ich keine Möglichkeit mehr mit dem durchführenden Arzt zu sprechen. Da hier im Forum viele Experten unterwegs sind, denke ich ihr könnt mir vielleicht helfen das Ergebnis zu interpretieren und mir kurz erklären in wie weit sich die Trainingsbereiche abgrenzen. Zudem wie ist meine Leistung zum Jahresbeginn zu bewerten ? Anbei sind die dreit Seiten die ich erhalten habe.:Huhu: Gruß André:) |
mal eine kurze frage zum ablauf....hast du dann alle 3:30min angehalten? und wenn ja, wie lange? oder wie wurde das laktat genommen?
zweitens muss man bedenken, dass ein erstmaliges absolvieren eines laufbandtests oft etwas höhere werte bringt, weil die testperson wegen des ganzen umfeldes aufgeregt und angespannt ist. und eine bewertung der leistung muss ja an einem maßstab erfolgen. also zb an einem vorherigen test. so kann man nur sagen......manche schaffen das nicht, was du da gemacht hast.....wiederum andere fangen da noch nicht einmal an, wo du aufgehört hast. zur bewertung deiner leistungsfähigkeit ist ein laufwettkampf geeigneter. "entscheidend ist aufm platz" :-) und jetzt auch noch was konstruktives: mit den werten würde ich zb versuchen einen marathon mit 12km/h durchzulaufen. |
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Natürlich ist mir klar das es immer bessere und schlechtere gibt. Ich habe nur auf eine nich all zu subjektive Meinung gehofft.
Aufgeregt war ich eigentlich gar nicht, da die atmosphäre sehr locker war. Jede stufe ging 3 Minuten die 30 sekunden waren für das blut "entnehmen". Ich laufe den halb Marathon in 4:46 da finde ich 6:00 etwas langsam. |
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Super-Klugscheißer-pimpf |
Oh sry ja es macht sind das 12km/h 5:00 sind und nicht 6:00. Da war ich wohl noch mit den Gedanken bei der Arbeit....
Aber wie sind den die Zonen einzuteilen?? Rekom, GA1, GA2, .... |
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aber auch mit 4:46 MIN/KM auf Halbmarathon kommen die Werte nicht hin, nur eben nicht so extrem. |
Nach ein wenig Recherche bin ich auf diese Einteilung gestoßen:
Rekom: <1,9 mmol < 171 HF GA1: 1,9 - 2,4 mmol 171 - 178 HF GA2: 2,4 - 3 mmol 178 - 181 HF EB: 3 - 5,4 mmol 181 - 193 HF SB: > 5,4 mmol > 193 HF Demnach müsste ich in den dahinter stehenden Pulsbereich trainieren, was mir doch sehr komisch vorkommt..... 171 Schläge/min als Rekom??:confused: |
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Laktatmessungen sind nur dann aussagekräftig, wenn man sie als Mittel zur Beurteilung von Leistungsveränderungen eines Individuums verwendet. Wenn Du also den Test mit demselben Design in drei Monaten wieder machst, kannst Du wahrscheinlich erkennen, ob Du Dich verbessert hast. Die Laktatwerte verschiedener Sportler zu vergleichen bringt aber gar nichts. Da Du aber noch keine Vergleichswerte von Dir selbst hast, würde ich das Testergebnis einfach archivieren und bei Gelegenheit den Test wiederholen. Bis dahin halte ich andere Methoden der Trainingssteuerung für sinnvoller. Ergänzung: natürlich können Experten auch aus dem Verlauf einer Laktatkurve ein bisschen was erkennen. Auch das ist mMn aber eher auf dem Niveau eines Ratespiels bzw. einer Wahrscheinlichkeitsrechnung. |
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Edit: die einteilung von dir andre setzt zu hoch an. ist also zu hart. und was quatsch ist, ist eine zuordnung von laktatwerten zu bestimmten herzfrequenzen. DAS ist nämlich höchst individuell. |
Ich freue mich, immer wieder bestätigt zu werden, dass diese Form der Leistungsdiagnostik, die auch anders wo ja auch gegen viel Geld regemäßig angeboten wird, immer wieder zu mehr Verwirrungen als zu sinnvollen Ergebnissen führt. Da verkauft der Kommerz interessantes Zeug an Leute die unbedingt Geld loswerden wollen. Blöd nur, wenn man dann was damit anfangen will.
Da haben sie schon Spalten für Spiro in ihrer Tabelle und erheben die Werte dazu nicht. Völlig unklar. Stufenanstieg und Stufendauer ebenfalls. Dann die Schwellenwerte auszuweisen und in % davon Geschwindigkeiten, wo bei mehr Speed weniger Laktat vorhanden sein soll. :-) War ggf im Test so wegen des Aufbaus, im realen Leben ists halt anders. (schöner wäre es zudem, wenn man angeben würde nach welchem der vielen möglichen Modelle die Schwelle bestimmt wurde). Die Meinung von NB wertest Du als Individualmeinung. Kann man machen. Man könnte auch dankbar sein, dass sich einer derer, die hier im Forum was dazu wirklich sagen können direkt auf Deine Frage gemeldet hat. Ich würde ihm beipflichten, dass die erhobenen Daten Dein Leistungsvermögen leicht überschätzen. Das liegt halt am Testaufbau, der Lakatsättigung etc. Um wieviel dieses Überschätzung ausfällt kann man nur raten. Du wolltest eine Einschätzung Deines Leistungsstandes (möge jetzt keiner schreien, er hat danach gefragt!) Diese kann natürlich bei sowenig Informationen nur gemessen an absoluten Werten erfolgen. Bei 14,4kmh an der Schwelle siehts da absolut halt traurig aus. Und das ist noch nicht der korrigierte Wert. :Lachen2: Über die Stufen sieht es aus, als wäre die Kurve bei langsamer Geschwindigkeit eher flach und fliegt dann oben aber rel. schnell weg. Ich würde mal tippen, dass Du eher wenig TDL und lange Intervalle läufst?! |
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War das womöglich für eine konkrete Person und nicht als allgemeine Empfehlung gemeint? Zumindest bei der Herzfrequenz wäre ich da fast sicher. |
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Beispiele: ich selbst bin nachgewiesenermaßen Marathon mit 3,5 Laktat gelaufen. Getestet zwei Wochen vor dem Marathon in einem 4 x 4 km-Marathon-Renntempo-Test. Mein Bruder hat noch ein bisschen höhere Laktatwerte. Und ein ebenfalls ganz gut trainierter Freund (Marathon PB 3:06) schafft den Marathon gerade mal mit 1,5 Laktat. Hmmm .... und was soll da jetzt für eine Korrelation zwischen Laktat und Marathon-Tempo hergestellt werden können? Bzw. allgemein gefragt: was soll ein Sportler da aus einem einzelne Laktattest zur sinnvollen Leistungssteuerung herauslesen können? |
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