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Low-Carb, Fettstoffwechsel, Kohlenhydrate - ich checks nicht mehr
Hey Leute,
ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem weiterhelfen :) Ich bin letzte Woche das erste mal bei der Leistungsdiagnostik gewesen. Ergebnis: - Lungenkapazität über 6 Liter - Körperfettanteil 9% - GA1 Schwellenpuls: 150 (Bin Hochpulser) - Kalkulierter 10KM-Lauf: Etwa unter 41 Minuten Generell also nicht soo schlecht. Der gute Herr hat mich aber darauf hingewiesen, dass mein Fettstoffwechsel extrem schlecht ist. Muss auch zugeben, dass ich vermutlich den Fehler gemacht habe vor dem Training zu viele KH's in Form von Haferflocken zu essen. Vor den 2 Stunden Radeinheiten hab ich immer gerne ca. 100 - 150g Haferflocken zu mir genommen und während der Ausfahrt auch Iso (mit Malto) getrunken. Zusammengefasst hab ich wohl vor und nach dem Training zu viele KH's geballert und somit meinen Fettstoffwechsel geschont. Wobei Radausfahrten > 100KM und LL über 25KM eigendtlich kein Problem darstellen Bei Radausfahrten über 100KM ess ich vorher Haferflocken mit Banane und während der Fahrt 800ml mit 60g Iso und nen Powerbar Riegel. Bei LL zwischen 20 - 30KM ess ich vorher auch Haferflocken und während des Laufs eig. nix. Jetzt gab mit der Onkel Doctor den Tip meine Ernährung auf Low-Carb umzustellen und auch gerne sehr hungrig bis unterzuckert zu trainieren "Das ist der Zustand den wir erreichen wollen. Training in diesem Zustand ist sehr effektiv!". Sein Wort in meinen Ohren habe ich am WE folgendes Training abgezogen: - Freitag: 60km Fahrrad GA1 / 10km Laufen GA1 - Samstag morgen: 20KM Laufen GA1 - Sonntag 60km Fahrrad GA1 Dazwischen weitestgehend KH's vermieden. Hauptsächlich habe ich Eier, Gemüse, Proteinshake, Magerquark, Fisch und Mettendchen gegessen. Das Ergebnis: Freitag - Nach dem Training komatöser Zustand (nicht zu überwindenende Müdigkeit) Samstag - Ging enigermaßen Sonntag - Ebenfalls eher komatöser Zustand Ganz ehrlich: wenn das zukünftig mein Training darstellen sollte, bin ich raus aus dem Sport. Jeder der mal kräftig unterzuckert rumgeradelt ist, wird wissen, dass das kein wünschenswerter Zustand ist. Ggf. sogar gefährlich bis nicht sinnvoll, da ja Muskulatur "verwertet wird". Auch die Low-Carb Ernährung ist jetzt nicht so geil, dass ich da unbedingt mitmachen will, zumal ich (anscheinend im Gegensatz zu allen anderen Menschen im Internet) nicht Low-Carb machen will um abzunehmen!! Mein Gewicht mit 72KG bei 1,79M will ich schon behalten - mir ist nur nicht klar wie das mit Low-Carb funktionieren soll. Wie handhaben das denn hier die Erfahrenen User? - Die Woche über normal KH's ballern und am WE Freitags die speicher leermachen und nicht auffüllen? - Generell wenige KH's essen? - Mit leeren Speichern ins training und dann ein während des Trainings KH's zuführen? - Während der Radausfahrten generell nur so viele KH's zuführen, dass man an der Unterzuckerung "vorbeischrappt"? Über Tips und Erfahrungswerte wäre ich wirklich sehr dankbar! Gruß! Thommy |
Ohne das ich deinen Beitrag ganz genau gelesen habe, findest du hier einige interessante Erklärungen zum Thema Low Carb und Training mit verminderter Kohlehydrat Verfügbarkeit.
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was willst du denn mit Low Carb erreichen? Effektiveres Training ? Also ich habe mich mal in Atkins und Low Carb rein gelsene und das auch ein paar Monate mal durchgezogen. Um in die Ketose zu kommen, muss man den Körper erstmal daran gewöhnen und das klappt nicht, wenn du unter der Woche KH zu dir nimmst und am Wochenende auf low machst. Das musst du dann schon die ganze Woche durchziehen. Jedoch bei einem Körperfettgehalt von 9% halte ich es für nicht sehr gesund, da noch irgendwie zu versuchen mit Lowcarb zu arbeiten. |
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Ich habe auch eine Zeit lang Atkinson gemacht und das war auch gar nicht so verkehrt. Im Moment bin ich allerdings ebenfalls unter 10% Körperfett und muss ganz ehrlich sagen dass eine kontinuierliche Low-Carb-Ernährung meines Erachtens dann nicht mehr sinnvoll ist. Wobei es, wie überall, hier auch sehr individuelle Meinungen gibt. Ich merke es beim Training direkt wenn ich ein paar Tage nicht genug KH zu mir genommen habe. Vor allem nach dem Training bin ich dann genauso K.O. wie du es auch beschrieben hast. Deshalb versuche ich im Moment einfach so gut wie es geht auf meinen Körper zu hören und mich gut ausgewogen zu ernähren. Viel Fisch/Fleisch und Gemüse, aber auch regelmäßig KH in Form von Reis, Nudeln und einmal pro Woche auch mal Pizza o.Ä., allerdings streng nach dem Prinzip “Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettler”. Damit bin ich bisher sehr gut gefahren. Aber bei der Ernährung ist es wie mit dem Training. Da muss jeder individuell seinen optimalen Weg finden.;) |
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IMHO hat der gute Onkel Doktor keine Ahnung. :Huhu: Training in einem Zustand in dem man gar keine Leistung bringen kann, weil man unterzuckert ist, wo soll das effektiv sein? |
Hallo Thommy,
natürlich sind Ferndiagnosen ein bisserl schwierig. Ich denke mir nach Deinen Beschreibungen, dass Du vielleicht einfach ein bisschen zu intensiv trainierst, vor allem bei Radfahren. Solange Du mit KHs vollgestopft bist, kannst Du natürlich viel intensiver trainieren, als mit leeren KH-Speichern. Du trainierst allerdings logischerweise den KH-Stoffwechsel und nicht den Fettstoffwechsel. Ich selbst halte recht viel von "Nüchterntraining", lege das aber wirklich extensiv an. Dann arbeitet tatsächlich vor allem der Fettstoffwechsel und Du vermeidest auch die Gefahr, dass die Muskulatur abgebaut wird. Was ja tatsächlich passieren kann, wenn zu wenige KH für die gewählte Intensität zur Verfügung stehen und der Fettstoffwechsel nicht ausreicht. Von grundsätzlicher Low-Carb-Ernährung halte ich auch nichts, aber probier doch mal, vor einem Training das Frühstück auszulassen und mach dann ganz locker. Und lass Dich auch nicht davon irritieren, dass dann Dein Puls vermutlich wesentlich niedriger sein wird als Du´s gewohnt bist. Aber so steigst Du schonend ins Fettstoffwechseltraining ein und kannst es dann immer wieder ein bisserl anpassen, je nachdem wie´s Dir dabei geht. |
Low-Carb hin oder her, ist mir eigentlich egal.
Weniger-Carb ist aber etwas, das aufgrund der Ess-Mythen der letzten Jahrzehnte sicherlich für einige ein Versuch wert ist. Bei mir dauert in meinen Reduzierungs-Phasen die Umstellung des Körpers ca. 10-14 Tage. Wenn du also KH runterfährst und trainierst, fehlt dem Körper der gewohnte Treibstoff, ohne das er mit der neuen Energie wirklich etwas anfangen kann. |
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"Fette verbrennen im Feuer der KH". Wenn du dem Körper zuwenig KH gibst, dann verbrennt er auch wenig Fett und kann wenig leisten. Meiner Meinung nach sollte das was man vielleicht unter Fettstoffwechsel training versteht so aussehen, dass man immer gerade genug KH zugibt, (also z.b. immer schluckweise aus einer Flasche), dass man kein Hungergefühl und kein Unterzucker bekommt. Bekommt man Unterzucker ist ein Training meiner Meinung nach nicht sinnvoll und das hat auch keinen wirklichen Trainingseffekt, unterzucker rumzurennen oder zu fahren. Durch Ausdauertraining selber ergibt sich die Fähigkeit möglichst viel Fett zu verbrennen in meine augen weitgehend von selbst (wenn man entsprechen lange Einheiten z.b. auch dem Rad von 3-5 h macht [die hält man aber nüchter nicht durch]). MfG Matthias |
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Und selbstverständlich kann man auch stundenlange Radfahrten ohne KH-Zufuhr durchhalten. Das ist nur eine Frage der Geschwindigkeit. Damit will ich aber nicht sagen, dass das auch sinnvoll ist. Aber gehen tut´s. Jedenfalls: die ein- oder andere nüchterne Trainingseinheit halte ich für sehr wirkungsvoll. Und zwar eben nicht stundenlange Radtouren, aber für den Anfang vielleicht einmal 45 min Jogging. |
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Folglich esse ich, was ich will und soviel ich will. Und das ist ziemlich kohlenhydratig. |
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Gerade beim Radfahren fahren viele gerne im hohen GA1 oder GA2 Bereich ihre meisten Einheiten und das bringt halt nicht bzw wird dadurch halt der Fettstoffwechsel nicht ordentlich trainiert. |
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Falls der Doc eigentlich Ketose gemeint hat, das ist etwas anderes, aber auch da braucht der Körper einige Tage Anpassungszeit. |
Wow Leute, ihr seid super :) So viele gute Antworten
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Montag --> Ruhetag und n bissl Dehnen Dienstag --> 1 Stunde Schwimmen (vermutlich GA2) / 10KM Laufen GA1 Mittwoch --> Intervall oder Pyramide (meistens 8 x 1KM in 3:50 mit 3 Min Trabpause und 2KM einlaufen und 2KM auslaufen) Donnerstag --> Schwimmen (vermutlich GA2) oder 2 Stunden Rad Freitag --> 60KM Rad / 10 Laufen (Koppeln) GA1 Samstag --> Längere Radeinheit Richtung 90KM GA1 Sonntag --> Langer Lauf - meistens Richtung 25KM Dazu kommt noch bei gutem Wetter jeden Tag 14 - 22KM Gesamtwegstrecke fürs Fahrradfahren zur Arbeit. Aber ich neige dazu aufm Triahobel ziemlich zu heizen. Da bin ich auch gerne mal 60KM in 1:45 Stunde durch. Meistens so Richtung 145 - 150 Puls. Um mich da jetzt n bisschen zurückzuhalten hab ich dieses WE meine GPS-Uhr zur Puls- und Zeituhr gemacht. Die PACE hab ich nicht gestoppt (neigt ihr auch dazu immer min einen 30er Schnitt fahren zu müssen? Außerdem hab ich mich auf meinen Peugeot Stahlhobel geklemmt, da kommt nicht so eine "Racinglust" auf. Zitat:
Ich werde die nächste 4 Wochen mal folgendes versuchen: - Generell ein wenig darauf achten weniger KH's zu essen (Auf jeden fall die 1-2KG Haferflocken pro Woche verzichten). Dennoch esse ich morgens noch ne Banane und ggf. Proteinbrot o.ä. Mittags in der Kantine auch ganz normal auch z.B. KArtoffelbrei - Samstag und Sonntag nüchtern ins Training und KH's im Training nachlegen (Gel, Stückchen Banane und/oder Maltomix). - Versuchen 3 Stunden vor dem Training nix mehr zu essen Was sagt ihr dazu? |
den fettstoffwechsel trainiert man dadurch, dass man viel im fettstoffwechselbereich trainiert.
wenn man im training nur ballert kannst du dich ernähren wie du willst. dem fettstoffwechsel bringt das gar nichts. der holt sich nämlich dann die nötige glukose eben nicht von den kohlenhydraten, sondern von woanders. und das ist auf dauer nicht gesund. es ist eine frage der intensitäten, nicht der ernährung. mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. |
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nach einiger Anpassungzeit (die eher im Bereich von Wochen lag als Tage), konnte ich auch bei so gut wie kohlenhydratfreier Ernährung (<10 Gramm / Tag) die gleichen Intensitäten bringen wie mit KH-lastiger 0815-Durchschnittskost, darunter Lauf-Tabatas, 100er Intervalle im Schwimmbecken etc. Zitat:
Vollständig angepasst auf Ketose hiess bei mir, dass meine Frau fragte ob ich Nagellackentferner getrunken hätte. Warum? Mein Atem roch nach Aceton, einem der Ketonkörper, der denn abgeatmet wird. Irgendwie cool, aber dennoch kein Dauerzustand. Hat aber energietechnisch gut funktioniert :) mein Fettstoffwechsel war wohl ganz gut drauf zu der Zeit. (Ketogene Diäten werden zB auch bei der Behandlung bestimmter Fälle von Krebs oder Epilepsie gezielt eingesetzt) Zitat:
@thommy: für deine Ziele, insb. Aktivierung des Fettstoffwechsels, würde ich empfehlen, den KH-Anteil in der normalen Ernährung zu reduzieren, aber nicht extrem. Dann die Trainingsbereiche insb. GA1 sauber einhalten. Unterwegs auch gerne KH-Anteil sukzessive reduzieren, Protein nicht vergessen. JE langsamer das Trainingstempo, desto geringer der KH-Anteil. SuperLowCarb ist mMn aber nicht erforderlich. |
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Kurzfristig gesehen bekommt so recht schnell eine Form, diese wird aber irgendwann zusammenbrechen wenn man sie nicht auf einem ausgeprägten Grundlagenfundament baut, und da fehlt es bei dir.:Blumen: Mit deiner Ernährung hat das ganze nur sekundär zu tun, z.B. vor einer GA1 Einheit Haferflocken, also KHs zu essen, macht keinen Sinn. |
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verlinkt habe, spricht sie davon, dass es eindeutig erwiesen ist, dass Low Carb für hohe Intensitäten schlecht ist, da der Körper die Enzyme für den KH Stoffwechsel runter fährt und dadurch KH schlechter verstoffwechselt. |
Ein Effekt meiner Kohlenhydrat reduzierten Lebensweise ist, dass ich mich freier fühle.
Zwar nicht beim Bäcker aber zumindest auf dem Rad :Cheese: Ich kann ohne Furcht vor einem Ast auf's Rad steigen und mit einem kalorienreichen (Kohlenhydrat armen) Frühstück sicher und zügig 6 oder 7 Stunden Rad fahren ohne weitere Energiezufuhr* ...Selbst ohne Frühstück geht das einigermaßen. Das war zu meinen Nudel-Zeiten nicht so. * Und ich bekomme dann auch normalerweise keinen Hungerast. |
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Daneben ist mir auch nicht bekannt das man den Stoffwechsel trainieren kann, man ihn anregen oder in der Keller fahren. |
Bedeutet nicht ein besserer Fettstoffwechsel einen schlechteren Kohlenhydratstoffwechsel?
Kommt es nicht auch ziemlich auf die Person selbst an? Ich zumindest habe immer das Gefühl, Kohlenhydrate geben mir Energie und da ich mich momentan auch eher in der Grundschnelligkeit verbessern möchte, seh ich das positiv. Demgegenüber scheint es auch Leute zu geben, die durch Kohlenhydrate eher träge werden und bei denen sich diese (nach eigenen Angaben) auch sofort auf der Hüfte bemerkbar machen. Ich habe den Verdacht, mir meinen Stoffwechsel so zu verändern, dass ich zu jemandem aus der zweiten Garde werde, wenn ich Kohlenhydrate zu lange zu stark einschränke. Ist aber nur meine unwissenschaftliche Vermutung. |
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Evtl. auf der Kurzdistanz, da trink ich halt etwas Iso, viel Gelegenheit ist da ja nicht und viel Zucker krieg ich da nicht zugeführt. Ich esse ca. 6 Riegel auf der Langdistanz und trinke Iso und Cola ... im Training ess ich fast nie was - wozu auch. Die Speicher krieg ich normal nicht leer, vorher bin ich platt. Und umbringen tu ich mich auch nicht im Training - OK manchmal bin ich schon zu lange im black hole, merke ich hinterher. Ich bezweifle für mich mit regelmäßger gezielter KH- Zufuhr (im Training oder sonst) sehr viel härter trainieren zu können und wesentlich mehr an Trainingsprofit zu erziehlen als ohne. Ich glaube nicht mal dass ich mehr als eine Minute auf der LD damit schneller wäre, vielleicht wär ich sogar langsamer. Wer weiss. Also lass ich es - es ist mir die unwahrscheinliche Aussicht auf Zeitgewinn einfach nicht wert wieder in Zuckerfressorgien zu geraten. Und das passiert bei mir unweigerlich wenn ich damit anfange. |
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So hi leute,
ich will nach fast einer Woche Low-Carb von meinem "gefühlten" Eindruck zum Thema Low-Carb und Training berichten. Kurz zur Ernährung: Morgens meisten 3-4 Eier mit Speck, 10:00 Uhr 250g Magerquark mit Nüssen und ein paar Früchten, Mittags Salat mit Olivenöl, 14:00 Uhr die restlichen 250g Magerquark mit Nüssen, Abends sehr unterschiedlich. - Generell muss ich sagen, dass mein Puls gefühlt einen großen Satz nach unten gemacht hat (kein Scherz!). Der Puls hat sich gefühlt (vor allem auf dem Rennrad) um etwa 10 Schläge verringert. - Montag: Ruhetag - Dienstag: 2,5KM Schwimmen und anschließend 12KM Laufen. --> Gefühlte Leistungsexplosion - sehr gute Pulswerte und gute PACE (5:50 mit etwa 140 Puls). - Mittwoch: Intervalle - 2KM Einlaufen / 8 x 1KM mit 3:50 / 2 Auslaufen --> Absoluter Leistungseinbruch bei Intervall 5. Einen Einbruch in der Form hab ich noch nie erlebt. Normalerweise kann man sich in dem Tempo quälen, aber es ging einfach nicht. - Donnerstag: Schwimmen 3KM --> OK - Freitag: 2 Stunden Rad, 1 Stunde Laufen --> Rad war OK, Laufen total schwere Beine - Samstag: Geplant 3 Stunden Rad --> 1:45 Stunden geschafft, Beine haben sich extrem leer und schwer angefühlt. Hab dann aufgehört. Generelles Gefühl: Fast IMMER hungrig. Mir kommt es so vor, als ob sich die Regeneration der Muskeln deutlich verzögert. Die Beine fühlen sich auch beim Treppensteigen extrem schwer an. Vor allem nach dem Training extreme Müdigkeit, Antriebslosigkeit und höheren Schlafbedarf. Es fühlt sich halt an, als ob dem Körper der Treibstoff fehlt. Ich glaube die 10 Pulsschläge weniger kommen eher vom Gesamterschöpfungszustand des Körpers.... Fazit: Ich bin erst mal raus aus low-Carb. Kein Bock mehr auf Dauerhunger und Müdigkeit. |
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Interessant. Low Carb Anhänger behaupten immer, dass Eiweiß viel länger satt macht. |
hi,
normalerweise kommt man nach ein paar Tagen Low Carb Ernährung in die Ketose, also diesen hungerfreien Zustand der Fettverbrennung :) Nach etwa 2 Wochen bis 2 Monaten Gewöhnung kann man in diesem Zustand dann auch beim Sport sich recht mühelos bewegen :) Am Anfang hauts einem halt auf die Energie ;) :Huhu: |
Ich habe es selbst nie gemacht, kenne also nur die Theorie, aber würde es so interpretieren:
1. Der Körper braucht Zeit um sich umzustellen. 2 - 3 Wochen bestimmt. 2. Vielleicht hast du die KH Menge nicht genügend reduziert, sodass der KH Stoffwechsel immer wieder stimuliert wurde. Eine richtige Umstellung auf Fett wäre dann nicht möglich und der Jieper auf KH nimmt nicht ab. |
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[Nicht dass ich jetzt unbedingt "für" low-carb wäre - habe dazu mangels Wissen keine wirkliche Meinung... ] |
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Ist ja auch meine Meinung, aber ich lese immer wieder, dass Eiweiß angeblich viel länger satt machen soll. Nach der Theorie dürfte man bei Low Carb nicht Dauerhunger haben, selbst bei zu wenig Fett, sonst müßte es ja heißen: Fett macht länger satt. |
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Ein Beispiel: Wir sind mit der Familie mal essen gegangen und ich kam direkt vom Schwimmen. Es gab ein ziemlich grosses Steak mit Gemüse und dazu ein paar wenige Kartoffeln als Beilage. Da war ich anschliessend voll aber spürte irgendwie, wie ich noch Kohlenhydrate brauchte. Ist aber nur mein persönliches Befinden. |
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Also ich mache LC seit Dezember in der Off Season umgestellt.
LC Beginner so auch hier und ich auch am Anfang begehen den Fehler Nr. 1 Focus auf die KH und EW jede Menge. LC Carb ist nicht high Protein sondern high fat als 80% der Engerie Fett 5% KH und 15% EW. Ueberschuessiges EW wird in KH umgewandelt und killt die Ketose. Das heisst retograd berechnet ich habe jetzt 78KG EW 1g/KH also 78g plus 40g KH total 120g sind 520 Cal das Delta Fett. Magerquark ist in der Tat nicht LC hat KH und viel zu viel Ew. Ausserdem empfehle ich am Anfang mit Keto Blutmessung die eigenen Grenzen auszutesten bei sind das 50g KH und mehr als 100g EW pro Tag und ich fliege aus der Ketose raus. Ich habe auch experimentiert Carbo Cycling Tage einzulegen da hatte ich so 100-150g KH am Tag und bin dann so 3-4 Tage aus der Ketose geflogen Im 4. Monat habe ich keine energetischen Probleme. Ich trainiere so 12h nie lang habe meistens sehr intensiv momentan das geht auf Fruechtetee ohne Probleme Marco |
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2 Monate sollte man sich anfangs schon geben, will man es wirklich wissen. Das ist nun halt nicht ganz einfach wenn man mitten im Training ist. Ich habe vor ca. 10 Jahren meinen ersten Versuch im Winter (offseason) unternommen und dabei entsprechend vorsichtig trainiert. Es ging aber nach fast einer Woche Kopfschmerzen immer besser... Auf jeden Fall wurde mir klar, dass man entgegen der allgegenwärtigen "Lehrmeinung" auch mit < 50g KH / Tag einigermaßen gut Ausdauersport betreiben konnte. Seither fahre nur selten in Ketose, ich bin aber seit Jahren nie sehr weit weg von diesem Zustand . Mein Körper kommt auf jeden Fall viel besser klar mit eingeschränkter KH Zufuhr und ich bin froh dass ich damals "Eier" genug hatte, das mal richtig durchzuziehen. Hungerattacken habe ich immer noch, viel seltener allerdings und ich hab oft auch schon mal das Essen vergessen. Das ist mir in meiner Nudel-Ära NIE passiert. Beispielsweise hatte ich heute einen cappucino und 3 Tassen Tee mit Sahne zugeführt, ging um 10:30 ins Spinning für 1,5h war ca. 20 Minuten an der FTP, war dann noch mal "kurz" im Büro arbeiten und hab Wasser getrunken und hab dann um 16 Uhr das erste mal gegesen.. Alles völlig schmerzfrei - von der Arbeit mal abgesehen. |
Ich finde die Sendung mit Caro Rauscher sehr informativ.
Hier noch ein Facebook Eintrag von Jürg Hösli: Zitat:
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Nett aber halt schwarz weiss malen
Ich fuehle mich gut mit LC muss ja keiner machen wenn es so das Leben beinflusst LC heisst auch nicht viel Fleisch im uebrigen vielleicht hat der Herr Hoesli ganz was anderes gemacht und eben nur gemeint das sei LC |
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