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Spiegel.de: Sportsucht
http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-961710.html
Natürlich mit Tria's als Aufmacherbildchen... mit der Unterschrift "Vor allem junge Triathleten sind sportsuchtgefährdet". Was bin ich froh das ich alt bin. :Huhu: |
Sportsüchtige gibt es doch gar nicht, oder kennt hier jemand einen oder hat von einem Gehört?? :Gruebeln:
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Tja, was soll man sagen, da ist absolut was dran und ich kenne da so einige Kandidaten bei mir im Freundeskreis.
Ich frage mich gerade, ob ich auch gefährdet bin, weil wir an Silvester um Mitternacht die ersten Kilometer abgespult haben. :Lachanfall: |
Entscheidend für Sucht ist "Leidensdruck". Leidet hier jemand darunter, daß er Sport macht. Meistens nur daran, daß er nicht so schnell ist, wie er gerne wäre....
Außerdem sind die meisten hier eh älter;-) Nabenschalter |
Es gibt hier aber einige, die 12 Monate lang jede Woche ein Knüppelhartes Training durchführen, dazu 100 WK im Jahr machen und das alles noch in einem Blog/Website akribisch genau aufschreiben. Das klingt schon sehr suchtartig....oder zumindest so als würde sich ihr gesamtes Leben nur um Triathlon/Sport drehen.
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Spiegel halt. Ob man auch recherchiert hat, wieviel Prozent der Raucher suchtgefährdet sind? Immerhin haben diese Menschen es geschaft, eine Ersatzbeschäftigung für das ständuge Sporttreiben zu finden, die Ihnen Zufriedenheit verschafft... Jetzt im Frühling warte ich auch auf den nächsten Artikel über Radsport und Impotenz. Ein sicheres Zeichen für Süchtige ist übrigens, das sie leugnen süchtig zu sein. Also ich bin jedenfalls nicht sportsüchtig und hab das voll im Griff! |
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http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=31916 Gruß N. |
Also paar Kandidaten hier im Forum würde mir schon einfallen, spontan. Drei bei denen ich denke das es schon fortgeschrittenes Stadium ist.
Aber ist ja zunächst auch nicht soooo dramatisch. Solange der Alltag nicht darunter leidet und das ganze nicht wahnhaft wird ist eine leichte Sportsucht sicher besser sich die Birne wegzusaufen. ;) |
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oder andersrum: ich bin voll arbeitssüchtig. ich arbeite min 40 h die woche und wenn ich nicht arbeite, bekomme ich entzugserscheinungen. schüttelfrost und hunger z.b., weil ich mir weder wohnung noch essen leisten kann. ;) dieser spiegel bericht ist imo total gaga. wer es mit dem sport übertreibt wird früher oder später vom körper ausgebremst. bis dahin ist etwas zu viel sport in der regel besser als zu wenig. |
Ich glaube schon, dass da etwas dran ist und kann das im Bekanntenkreis durchaus wiederfinden. Wuerde mich selber auch nicht als "unschuldig" bezeichnen.
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Allerdings ist die Zahl der ernsthaft Sportsüchtigen so gering - würde ich vermuten - dass das Thema wohl eher als Rechtfertigung von Sportmuffeln herhalten wird, mal wieder darauf hin zu weisen, das Sport ja Mord wäre... |
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Nabenschalter |
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Mit der Erfindung immer neuer "Süchte" lassen sich halt sehr gute Geschäfte machen, auf dem Buch-, auf dem Pseudo-Wissenschafts-, auf dem Psycho-, auf dem Zeitschriftenmarkt. Wir erinnern uns: Liebessucht, Kaufsucht, Arbeitssucht, Sexsucht, jetzt mal Sportsucht usf. ....
U.a. auch deswegen hat die medizinisch-psychiatrische Diagnostik, z.B. im ICD-10, diesen "schwammigen" Begriff schon seit geraumer Zeit ersetzt mit der Benennung konkreter Merkmale zum Missbrauch von Stoffen u. zum Abhängigkeitssyndrom. |
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Auch Alkis halten die Fassade oft lange aufrecht und arbeiten ganz normal. Und keiner merkt, dass die morgens schon Gas haben. Gut wenns rauskommt, hat's doch jeder gewusst, aber solange er nicht auffällt..... |
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Gestern Sport Inside zum gleichen Thema:
http://www1.wdr.de/fernsehen/informa...tsucht106.html |
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Mir persönlich ist das Leben zu kurz um mich nur für Sport zu interessieren, da ich unter anderem meine Arbeit(wie du auch) den Vorrang gebe, aber mich auch für unzählige andere Sachen interessiere. Ich habe zwar auch Momente wo ich mehr als sonst trainiere, aber dann Zeiten wo ich gar nichts mache. Mir kann einer sagen was er will, aber wenn ich zuviel trainiere, leidet die Qualität meiner Arbeit. Ich kann nicht so hochkonzenriert und präzise wie sonst arbeiten, und auch nicht so lange, wie wenn ich ausgeruht bin. |
Ich würde nach deren Definition sicherlich auch als sportsüchtig gelten.
Ich hatte schon immer einen überdurchschnittlich ausgeprägten Bewegungsdrang und habe Dinge gemacht, die Andere in dieser Form und Ausprägung nicht gemacht haben. Ich hätte als Kind sicher die Diagnose ADHS bekommen. Längere Zeiträume ohne Sport/Bewegung/Aktivität gehen bei mir nicht :Nee: |
Am schnsten finde ich den Satz:
"Wer oft zwischen den Disziplinen wechselt, kann fast endlos trainieren." Gerne würde ich meine Sucht eine Weile vernachlässigen, um dem Verfasser dieser Zeilen dabei zusehen zu können, wie er durch häufiges Wechseln der Sportarten fast endlos trainieren kann. :Lachanfall: |
Meistens ist das doch eher phasenweise übertriebener Enthusiasmus und nicht Sucht. Ich kenne viele die fangen mit was an (erstmal egal ob jetzt Triathlon oder anders Hobby), treiben das dann 2-3 Jahre ansteigend fanatisch, und dann ist irgendwann die Luft raus und das nächste Ding kommt. Ist doch auch recht normal - von aussen sieht das dann oft suchtartig aus, ist aber meist harmlos.
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Ich würde das Thema mal nicht so unter den Teppich kehren...
Was daran schlimm ist? Na zum Beispiel wenn ein sportsüchtiger sein ganzes soziales Umfeld vergrault hat und dann mit dem Sport aufhören muss (gesundheitlich nicht mehr in der Lage oder so) und dann ganz alleine da steht, ohne Sport, ohne Freunde, vielleicht ist die Familie auch bereits abgewandt, was ist dann mit dem Jenigen? Oder auf die Arbeit bezogen. Ich würde jetzt nicht so weit gehen wie Lui und sagen, dass man mit viel Sport seiner Arbeit nicht mehr gewissenhaft nachgehen kann, aber was ist, wenn jemand sich seine Zeit sehr frei einteilen kann, und dann seine Arbeit stets verschiebt, weil es gerade noch hell ist, die Sonne scheint oder was weiß ich und dann nicht mehr auf den grünen Zweig kommt? |
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Als ich dann mit Kanusport anfing und alle Wege mit dem Rad machen mußte, war auch alles gut. Erst nach meinem Unfall als ich quasi bewegungslos war (ausser radeln in die Uni), war ich voll aggro. Bei Bewegung an frischer Luft, muss ja kein strukturiertes Training sein, gehts mir richtig gut. Warum sollte ich das einstellen? Wenn ich die Autofahrer sehe, die da jeden Tag tillen, denk ich mir auch, bewegt euch doch einfach mal ... |
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Das die Triathleten in dem Artikel herhalten müssen, macht schon Sinn. Über die Kombi dreier Ausdauersportarten ist es halt relativ leicht, auf richtig Stunden zu kommen.
Und das ist wohl auch der Kern des Ganzen: Wer mit sich selbst nichts anzufangen weiss, sobald er mal längere Zeit zur Ruhe kommt oder sich dann Sorgen macht, die er sonst nicht kennt, befindet sich auf jeden Fall in einer Abhängigkeit. Ob das nun schlimm oder nicht schlimm ist - keine Ahnung. |
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Mich wundert, wie einer Chirurg sein kann und daneben mega viel Sport machen kann. Kann er dann noch genau so konzentriert operieren? Kann sein, dass sich andere besser regenerieren. Zitat:
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Ich habe auch schon immer über das "normale" Maß hinaus Sport getrieben und mich nie geschont. Von daher wundert mich das mit meinem Hüft-TEP (im Kontext mit den mannigfaltigen Fehlstellungen) nicht wirklich. Aber ich habe nie Sport aus Geltungssucht betrieben :Huhu: Zitat:
... oder Eure Ärsche in die Öffis oder bildet Fahrgemeinschaften, dann sind die Strassen nedd so voll :) |
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Die wenigsten wissen doch mit sich selbst was anzufangen, nimm denen doch mal Smartphone, Glotze und Internet wech und gugg mal, wer nicht am Rad dreht. :Cheese: |
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Mit 3 Disziplinen ist es halt abwechslungsreicher. Mir fallen da auch ein paar Leute hier ein, die man als sportsüchtig bezeichnen könnte. Aber ist ja nichts schlimmes dabei, ist eh egal wie man sich kaputt macht.:cool: |
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Nach der Beschreibung müsste ich ja voll sportsüchtig sein. Komisch nur, dass ich nach Roth nie Entzugserscheinungen habe, wenn ich bis Dezember einige Wochen gar keinen Sport und dann nur ganz wenig Sport mache.
Als sportsüchtig würde ich mich erst dann beschrieben, wenn ich z.B. krankfeiern würde um zu trainieren, meine Umwelt belügen würde, mich verschulden würde und ähnliche krasse Dinge. Dass ich bei schönem Wetter ungerne in einer Besprechung sitze und von meinem Fahrrad träume ist kein Indiz. |
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Den hier fand ich auch gut : "Einige stünden sogar mitten in der Nacht auf, um zu trainieren." Berlin, 2:20 Uhr nachts. Flow wirft sich unruhig in seinem Bett hin und her. Er ist sportsüchtig. Seit über 5 Stunden hat er nicht mehr trainiert. Jetzt setzen die Enzugserscheinungen ein. Schwitzen, Zittern, atemlos. Er kann nicht mehr warten, braucht die nächste Dosis. Jetzt ! Um 2:38 Uhr bricht er die nächstgelegene Schwimmhalle ein. (BESCHAFFUNGSKRIMINALITÄT !). Die Gefahr, dabei erwischt zu werden, ist ihm egal. Er muß jetzt schwimmen ! Stundenlang. Kurz bevor das Personal kommt, ist er wieder draußen, sitzt auf dem Rad. Im endlosen Wechsel mit langen Laufeinheiten verbringt er so den ganzen Tag. Einzig seine Kekssucht zwingt ihn zu gelegentlich kurzen Pausen ... |
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"Diese Woche habe ich die Sache dann endlich durch ein MRT diagnostiziert bekommen: Ermüdungsbruch Metatarasale II+III, außerdem (kleine) Morton-Neuralgie 3. Interdigital." http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=31658 Gruß N. :Blumen: |
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Am liebsten von allen Süchtigen würde ich die Geldsüchtigen, die Leute, welche sinnlos Nullen auf den Konten ansammeln, behandeln. Leider bekommen sie a) beim Erhalt der Rechnung solche Entzugserscheinungen, dass die Therapie regelmässig zum Abbruch führt. :-) und b) weigern sie sich hartnäckig, den Suchtcharakter dieses Stoffes anzuerkennen. "Geldsucht" ist halt wahrscheinlich die einzige Sucht, die normal (im Normbereich liegend) zu sein scheint und deswegen keine :-) . |
Hab das mal gelesen, und es trifft fast alles auf mich zu. Nur das ich nicht unter 30 bin.
Ist halt ne Interpretation. "Bei einer Sportsucht verlangt der Körper laut Maier "immer mehr und immer häufiger nach sportlicher Aktivität, so dass sich die Dosis über eine gewisse Zeit erhöht." Das nennt sich Trainingsplan. " Einige stünden sogar mitten in der Nacht auf, um zu trainieren." Wecken 04:30, Frühstück, Toilette, ab zur WZ, Nummer aufn Arm, Gummipelle über, 06:45 Hymnen anhören, 06:59:59 Knopf vom Pulser drücken, 07:00 los gehts!!! dann folgt stundenlanger Sport. "Nie wieder!" Irgendwann ein paar Tage später "Anmeldung fürs nächste Jahr. Is das Sucht? JA! |
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Um die erste Einheit schon im Sack zu haben, damit Abends die nächste...Mache ich auch gelegentlich. Warum ziehst du das ins lächerliche? |
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Und dann noch die "Absatzüberschrift" : Manche stehen sogar mitten in der Nacht auf Für ein Läufchen bei Sonnenaufgang oder zum Schwimmen vor der Arbeit steht man eben "etwas früher" auf. Unter "mitten in der Nacht" verstehe ich irgendwas zwischen halb zwei und drei Uhr. Damit man dann "im häufigen Disziplinen-Wechsel" "endlos" trainieren kann, um auf 35 Stunden die Woche zu kommen ... rund 35 Stunden ... manchmal schaffen diese ambitionierten Triathleten dann wohl nur 33 Stunden, in Spitzen werden dann bestimmt aber auch mal 45 bis 50 Stunden trainiert ... WIE SOLL ICH DENN BEI SO EINEM KÄSE BITTE ERNST BLEIBEN ... ? :Lachen2: |
Wenn du mal die durchschnittlichen Umfänge von 35 Stunden anpeilen würdest, hättest du garkeine Zeit das ins Lächerliche zu ziehen :Cheese:
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Ich kenne einige, die um 4:xx aufstehen. Ist für mich nahe an "Mitten in der Nacht". Ist auf jeden Fall "diskussionswürdig", wie immer man dazu stehen mag. Der Artikel insgesamt ist superflach, kein Thema ;) |
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Bin förmlich süchtig danach, alles um mich herum so zu gestalten, wie es mir gefällt. Wenn es nicht gelingt, bin ich natürlich unzufrieden ... Zitat:
Manche sitzen sogar mitten in der Nacht vorm Fernseher, stell dir das mal vor ! 23 Uhr und später. Da ist es im Winter schon seit 6-7h dunkel ... Zitat:
Vielleicht sollte man sich darüber einigen, worüber man diskutiert. Im vorliegenden Fall vielleicht erstmal klären, was man unter dem Begriff "Sucht" denn überhaupt verstehen will, bevor die ersten Ferndiagnosen verteilt werden ... |
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