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Erstaunlich schnelle Radzeiten
Servus miteinander,
ich bin neu hier und beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema Triathlon, bin gerade am Kraulen lernen, Rennrad und Laufen betreibe ich schon ne Weile (eher "locker"). Als ich mir mal so die Ergebnisliste des Allgäu-Triathlons MD angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass die Radzeiten durchweg ziemlich zügig sind. Der Großteil schwimmt so um die 40 Minuten. Aber dann fahren fast alle, selbst die, die im HM an die 2h oder drüber laufen, die 90Km Rad mit nem 27er Schnitt oder schneller bei 1800(!!!) Höhenmetern ohne Windschatten. An was liegt das? Legen viele einen (zu) extremen Schwerpunkt auf Radtraining, oder kommen einfach viele vom Radsport und sind daher "schnell". Würdde mich über paar Meinungen freuen :) |
Einen 27er Schnitt auf 90km würde ich jetzt nicht als schnell bezeichnen. Sebst bei langen Touren in den Alpen erreiche ich das locker bei Trainingsfahrten alleine auf dem Rennrad, in der Regel eher 30er oder mehr. Wenn man noch den Wettkampffaktor und das Zeitfahrrad mit einbezieht würde ich das eher als langsam bezeichnen. Mein Training verteilt sich 40% auf Rad, 30% Schwimmen. 20% Laufen und ca. 10% Athletik im Jahresschnitt.
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Also ein 27er Schnitt ist wirklich nicht schnell, selbst bei 1800 HM.
Aber die Radzeiten vieler Leute sind wirklich sehr stark. Nach den Schwimmzeiten darfst du aber nicht gehen. Schwimmen sehen viele als unnötig an im Training und machen nur so viel, dass sie halt gerade noch so nicht untergehen. Am Rad drehen viele dann richtig auf und machen einiges an Zeit gut. Ich war dieses Jahr aber selber sehr schockiert, hab bei einer MD mit 900 HM knapp einen 32er Schnitt gehabt und war damit weit weit entfernt von einer mittelmäßig guten Platzierung am Rad. Die Leute die dann den anschließenden HM gleich schnell gelaufen sind wie ich, waren im Schnitt alle um 15-20 min schneller als ich am Rad. |
Erstmal danke für die schnelle Antwort :-)
Was schnell ist oder nicht ist natürlich immer recht subjektiv. Klar gibt es viele die das locker wegradeln, aber 1800hm sind ja schon eher viel für einen Triathlon (oder liege ich da falsch?). Und die Bedeutung der Maschine nimmt ja auch bisschen ab dadurch. Es gibt ja auch viele die schneller sind, ich meinte halt 27 oder schneller, um irgend ne Zahl zu nennen. Wir können uns drauf einigen dass das normal oder langsam ist, aber dann erscheint mir der HM mir 2h eben als extrem langsam ;) Ist so eine Radform also einfach normal, wenn man eine Saison strukturiert aufbaut? Oder würdest du trotzdem auch sagen dass die Mehrheit der Teilnehmer im Verhältnis zum radeln eher schlecht läuft? |
Danke Necon war gerade am schreiben, aber genau das meinte ich :)
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Die HM Zeit war übrigens bei 1:37.
Geschwommen bin ich aber auch nur knapp unter 40. Man muss sich doch nicht gleich am Anfang so stressen! :Lachen2: |
Hi Leute,
ja ja die paces schockieren mich auch immer wieder. Wie wird man so gut? Ich mach ja wirklich alles (5h Ausfahren, flach, bergig, K3-Intervalle, 4x4, 8x4, 30/30 und und und). Und es hat in Wiesbaden zu einem 27er Schnitt geführt, womit ich immer noch (knapp) unter dem Schnitt war.... Ich kann nur hoffen, dass die berühmten Lebenskilometer so wichtig sind, wie immer gesagt wird. Dann kann ich ja noch hoffen :) Grüße Holger |
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Und so schnell sind 27Kmh für den Allgäutriathlon nicht, man braucht ja nie anhalten und kann die runter Passagen auch richtig knallen, WK ist immer anders, als wenn man so fährt. :Huhu: |
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Ist doch beides richtig erkannt ;) |
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Die Radgeschwindigkeiten haben mich anfangs auch immer stutzig gemacht, jetzt mache ich aber schon seit zwei Jahren Triathlon und so langsam blicke ich dahinter, auch wenn ich mich immer noch als Einsteiger bezeichnen würde ;) Meine erste Kurzdistanz fuhr ich mit 28,4 km/h und das kam mir unglaublich hart vor. Nur ein Jahr aber viel strukturiertes Training später fuhr ich auf der selben Strecke 32,9 km/h und wollte unterwegs dem Tacho nicht trauen. Ein paar Wochen später drückte ich auf einem Sprint 34,1 km/h sogar ohne Aufsatz, den hatte ich einem Kollegen geliehen. Und wären die Bedingungen in Walchsee nicht so schlecht gewesen (bin noch sehr unsicher bei Regen) hätte ich dort wahrscheinlich auch 30 km/h über die 90 km geschafft. Denn Höhenmeter hast du ja auch in die andere Richtung. Und wenn Strecken für Verkehr gesperrt sind, fahren sie sich viel besser runter als im Training. Mein GA1-Trainingstempo ist trotzdem nicht wesentlich höher geworden und liegt immer noch zwischen 25 und 27 km/h, je nach Strecke & Wetter. Langer Rede kurzer Sinn: kommt mit der Zeit. Und schneller als man denkt :) Mein Tipp: ein Trainingstagebuch führen. Wenn ich auf meine allerersten Rennen zurückblicke oder mein »Training« lange bevor ich z. B. Pulsuhren kannte… da laufe ich heute in GA1 fast schon schneller als damals meine Rekorde. Ist eine tolle Motivation so ein Tagebuch! |
Ja wo es hoch geht geht es auch wieder runter. :)
Natürlich bleibt theoretisch physikalisch bei einer welligen Strecke ein Windwiderstandsnachteil gegenüber eine komplett flachen Strecke (weil der Windwiderstand übeproportional steigt), trotzdem machen Berge eher wenig aus, zumindest wenn sie gut geschnitten sind. Die Abfahrten dürfen nicht zu steil sein, dass man bremsen müsste, also auch nicht zuviel Kurven, sondern eher flach und lang, dafür die Anstiege eher kurz und steiler oder gleich nur relativ kurze Hügel, die man auch mal mit relativ hohen Geschw. hoch/drüber donnern kann. Der Wettkampfstress hilft einem da auch mal so ein Hügel mit 300 W zu überfahren. Ich denke fast jeder der einigermassen ambitioniert trainiert und gutes Material hat, kann in einem Triathlon die 30iger Marke knacken. Das müsste teilweise schon mit unter 200 W Durchschnitt gehen. Und so aus der Welt ist das nicht. Dazu kommt natürlich auch, dass sich viele überschätzen und dann beim Laufen büssen. Deshalb sind die Laufzeiten wieder schlechter. Wäre das Laufen vor dem Radfahren, würde das alles evtl. anders aussehn. MfG Matthias |
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Natürlich hilft es auch, dass die Radstrecke ca. 1,5 km zu kurz ist ;) Gruß Matthias |
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lass Dich nicht irritieren, 27er auf 90km/1800Hm ist kein Pappenstil und viele reden viel und wissen nicht, was Höhenmeter wirklich bedeuten. Zudem kommt es aufd as Profil an. Wenn ich 90km fast flach fahren kann, sind 35km/h Pippifax, das gleiche mit 2000Hm geht dann mit 26km/h. - macht aber trotzdem mehr Spass. Also machen die Höhenmeter einiges aus. Den Halbmarathon danach laufe ich aber so oder so ca. gleich langsam. Hauptsache, Du hast Spass. Gruss |
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Es liegt auch viel an den Abfahrten bei den HM... hier in der Gegend haben wir 2 ODs (Heidelberg und Ladenburg) die haben in etwa die gleichen Hm.... bei der einen kann man sich wie ein Irrer ins Tal stürzen auf der perfekten Asphalt auf der anderen geht es über Kopfstein durch enge Gassen.... das hat auch ordentlich Einfluss auf den Schnitt...
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DeRosa_ITA, 7:47 beim Ötztaler 2012. Das entspricht einem Schnitt von ü30km/h für 238km und 5.500hm. |
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Also ich war dieses Jahr beim Allgäu Triathlon dabei und wage zu behaupten die Radstrecke war etwas kürzer (vllt so 1-2km, müsste mal das Garminding auslesen. und die Höhenmeter stimmen auch nicht, also es waren definitiv keine 1800.
Zudem eignet sich die Strecke schon gut zum drücken, wenn man die Berge gut rauf kommt. Ich meine mich zu erinnern, dass der Erste knappe 2h gefahren ist |
Wie schon gesagt wurde, hat sich die Strecke beim Allgäu Triathlon für 2014 geändert:
http://www.allgaeu-triathlon.de/wettkampf/strecken/ |
Zitat:
Ok, wenn ich die Anfahrt aus dem Münsterland mit dazu nehme. Ansonsten finde ich , dass 27km/h für die Allgäu Strecke nur bei Schneeverwehungen und tiefstem Winter eine echte Leistung darstellen. Ansonsten halte ich 27 nicht für Zitat:
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na wie gesagt, ich glaube die übertreiben etwas ;)
sowohl bei der alten, als auch bei der neuen strecke. |
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Das rennt immer gleich schnell. |
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Ich hab mal eins getroffen, am Tiefenbachferner, bei dem war das nicht so. Das Schaf hat mich beeindruckt, ich hab es eine Weile verfolgt. Bobo_DD: Glaub ich auch (dass 1800hm übertrieben sind). Aber der Auslöser für den Thread war ja ein anderer. |
Also erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten :)
Vielleicht noch als kleiner Hinweis: mir ging es eher um das Verhältnis zum Laufen als um die absolute Radgeschwindigkeit. Ich bin auch schon 27er Schnitte gefahren, dass das geht weiß ich schon ;) war eher die Überlegung ob nicht sehr viele Teilnehmer paar Körner mehr für den Lauf übrig lassen sollten... aber da ich noch nie so lang gelaufen bin nach so einer Radbelastung weiß ich eben nicht ob das vllt normal ist dass dann einfach nicht mehr mehr geht^^ |
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Müssest du vielleicht mal mit 2012 und 2011 vergleichen, da war das Wetter beschissen, vielleicht sind die Leute da im Durchschnitt schneller gelaufen, weils' kalt war, allerdings, 2011 waren viele unterkühlt, nach dem Rad ... kann sich also auch negativ auswirken. Ach ja, und für mich als Flachländer, wenn ich bergig fahre wie in Immenstadt, dann ist das Laufen insgesamt nicht so fluffig, wie nach 'ner flachen Radstrecke, aber das ist ja bei jedem anders. :Huhu: |
Auch wenn hier selbstversändlich niemand draftet:Lachen2: , habe ich doch auch den Eindruck dass man auch mit legalen 10m Abstand noch schneller unterwegs ist als wenn man ganz alleine seine Runden dreht.
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