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Mahsu 24.10.2013 11:53

Der lange Lauf
 
Hallo zusammen, ich würde mich über eure Erfahrungen bzw. euer Wissen zum Thema "Langer Lauf" freuen.

Im Internet und in einigen Büchern findet man die unterschiedlichsten Meinungen, wie man den langen Lauf gestalten sollte, dass er den größtmöglichen Ertrag bringt. Ich würde gerne wissen welche Methode ihr am sinnvollsten findet, und wieso.

Gehen wir mal von einer Länge von 30km aus und das Ziel ist ein Wettkampf auf der Marathon Distanz:

Meinung 1:
Einfach 30km im GA1 (also ~70% der HFMax) laufen.

Meinung 2:
25km im GA1 laufen und die letzten 5km im Marathon WK-Tempo

Meinung 3:
6km bei 70% HFMax
6km bei 75% HFMax
6km bei 80% HFMax
6km im Marathon WK-Tempo
6km bei 70% HFMax zum auslaufen

Meinung 4:
Generell jeden lockeren Lauf so laufen:
40% der km bei 70%HFmax
30% der km bei 75%HFmax
30% der km bei 80%HFmax

Ich sag schon mal danke für die Antworten,

LG

Fornix 24.10.2013 12:04

Solo-Marathon oder IM-Marathon?

NBer 24.10.2013 12:08

ich würde die 30km ganz normal im unteren ga1 laufen. sozusagen als "sauerstoffdusche". für das training von höheren stoffwechselbereichen gibt es doch angepasste streckenlängen, warum dafür den 30er benutzen. wenn ich mal lang marathontempo trainieren will, mache ich das bei einem 20er.
was ich vll noch machen würde (wenn ich nicht zu faul dazu wäre), wären vll noch 2-3 steigerungsläufe am ende. ganz kurz, nur so 50-60m vielleicht, um die motorik auch im ermüdeten zustand noch einmal anzusprechen. da wären die distanzen zu kurz, um laktat aufzubauen.

captain hook 24.10.2013 12:10

Kommt drauf an zu welchem Zeitpunkt und wie das restliche Training so aussieht. 30km locker im Winter sehen deutlich anders aus, als 4 Wochen vor nem ernsthaften Marathonversuch.

Außerdem dürfte es vom Trainingsstand und den Lebenskilometern abhängen...

CHA23 24.10.2013 12:14

Langer Lauf?
Vielleicht für den Kopf, aber sicher nicht für die Beine. Wird IMHO für Triathleten total überschätzt, denn die letzten 15km beim einer LD kann ein "normaler" AK-Athlet sowieso nicht trainieren (körperlich!).

Kraft und Grundausdauer für lange Sachen wird auf dem Rad geholt, für einen ordentlichen Mara nach 180km auf dem Rad sollte man definitiv aber grundsätzlich die Power haben einen Halbmarathon nahe an der HF-Belastung eines 10k-Laufs zu rennen (IMHO 95%).
Folglich: Hintasten an eine Grund- und Kraftausdauer, die es ermöglicht die 21k all-out zu laufen. Dazu reichen flotte Intervall-Läufe bis 15k und hin und wieder ein konstant schneller HM.
Nur schneller laufen macht schneller. Länger laufen, insbesondere im Schunkeltempo, braucht keiner.

42k2 24.10.2013 12:15

Nach einer Diskussion gestern bim Training werfe ich noch eine andere Idee in den Raum:

Langer Lauf in Marathonvorbereitung:
Ziel: 3x10km WK Tempo dazwischen 5 Minuten Trabpause.
Vorbereiten mit langsameren Tempo, wobei der erste 10er der schnellste ist.

z.B.
starten mit MT + 5 Sekunden/10/15
nächste Woche: MT/+5/+10
nächste Woche: MT/+5/+5
nächste Woche: MT/MT/+5
nächste Woche: MT/MT/MT

captain hook 24.10.2013 12:17

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970890)
Nach einer Diskussion gestern bim Training werfe ich noch eine andere Idee in den Raum:

Langer Lauf in Marathonvorbereitung:
Ziel: 3x10km WK Tempo dazwischen 5 Minuten Trabpause.
Vorbereiten mit langsameren Tempo, wobei der erste 10er der schnellste ist.

degressive Tempogestaltung ist aber eigentlich böse verboten...

42k2 24.10.2013 12:20

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970893)
degressive Tempogestaltung ist aber eigentlich böse verboten...

Aber warum??
Und sagt wer??

Mahsu 24.10.2013 12:22

Hallo, danke für die schnellen antworten.

@ fornix: Gehen wir mal von nem Solo Marathon aus.

captain hook 24.10.2013 12:25

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970895)
Aber warum??
Und sagt wer??


Keine Ahnung, war schon immer so. :Cheese:

Du machst ja auch nen langen Lauf mit EB und keine 10km schnell mit anschließendem 25km auslaufen.

captain hook 24.10.2013 12:27

Zitat:

Zitat von Mahsu (Beitrag 970896)
Hallo, danke für die schnellen antworten.

@ fornix: Gehen wir mal von nem Solo Marathon aus.

30er locker im Winter mit M als Langfristziel oder 30er in der direkten Vorbereitung?

Insgesamt finde ich 30km eher mittellang für nen langen Lauf. Jedenfalls wenn es ums reine Laufen in einer Marathonvorberitung geht.

Mahsu 24.10.2013 12:29

ok, ganz konkret: Mache im April nen Solo Marathon.

drullse 24.10.2013 12:29

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970897)
Keine Ahnung, war schon immer so. :Cheese:

Du machst ja auch nen langen Lauf mit EB und keine 10km schnell mit anschließendem 25km auslaufen.

Machst Du nicht? Wir haben solche Einheiten immer mal wieder eingebaut und das ist IMHO nicht das Schlechteste.

matwot 24.10.2013 12:31

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970895)
Aber warum??
Und sagt wer??

Gegenfrage: Was willst Du mit Deiner degressiven Struktur erreichen?
Der Körper lernt, was Du ihm beibringst. Bei Dir lernt er also, hinten raus immer langsamer zu werden.
Ausreichend Studien zeigen aber, dass für die bestmögliche Gesamtzeit ein gleichmäßig hohes Tempo die sinnvollste Strategie ist, möglicherweise mit einer leichten Beschleunigung in der zweiten Hälfte / dem letzten Drittel.

42k2 24.10.2013 12:33

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970897)
Du machst ja auch nen langen Lauf mit EB und keine 10km schnell mit anschließendem 25km auslaufen.

Was man aktuell so liest - ich selbst mache es zu wenig :Cheese: - macht man Krafttraining ja auch so. Du beginnst mit einem hohen Schwierigkeitsgrad und reduzierst, wenn du sonst aufhören müsstest.

Ausserdem ist das Ziel bis zum Marathon ja gleichmäßig durch zu kommen.

drullse 24.10.2013 12:34

Zitat:

Zitat von matwot (Beitrag 970905)
Gegenfrage: Was willst Du mit Deiner degressiven Struktur erreichen?

Neue Reize im Training. Sagt ja niemand, dass man alles degressiv laufen soll.

Faul 24.10.2013 12:34

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970890)
Nach einer Diskussion gestern bim Training werfe ich noch eine andere Idee in den Raum:

Langer Lauf in Marathonvorbereitung:
Ziel: 3x10km WK Tempo dazwischen 5 Minuten Trabpause.
Vorbereiten mit langsameren Tempo, wobei der erste 10er der schnellste ist.

z.B.
starten mit MT + 5 Sekunden/10/15
nächste Woche: MT/+5/+10
nächste Woche: MT/+5/+5
nächste Woche: MT/MT/+5
nächste Woche: MT/MT/MT

Zitat:

Zitat von Mahsu (Beitrag 970901)
ok, ganz konkret: Mache im April nen Solo Marathon.

Mhh, das ist aber für Kopf nicht so gut, wenn du immer langsamer wirst, oder? Andererseits wenn du am 30 im MRT rennst, ist das bestimmt ein cooler Reiz.


@Mahsu: Lauf bei ca. 70% der HfMax. Die Endbeschleunigung und überhaupt das MRT erst nach dem Winter.

42k2 24.10.2013 12:36

Zitat:

Zitat von matwot (Beitrag 970905)
Gegenfrage: Was willst Du mit Deiner degressiven Struktur erreichen?
Der Körper lernt, was Du ihm beibringst. Bei Dir lernt er also, hinten raus immer langsamer zu werden.

Geb dir Recht..

captain hook 24.10.2013 12:36

Zitat:

Zitat von Mahsu (Beitrag 970901)
ok, ganz konkret: Mache im April nen Solo Marathon.

Na dann baust Du die KM jetzt erstmal auf und fängst an, die langen Läufe immer länger zu machen, bei lockerem Tempo. Wenn es dann in die direkte Vorbereitung geht, fängst Du mit 5km Endbeschleunigung an und baust die dann Schrittweise auf 10-15km aus. Warum: Damit Du hinten raus, im ermüdetem Zustand das im WK gefragte Tempo trainierst und dich daran gewöhnst. Die Endbeschleunigung im Marathon-Wettkampftempo.


Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 970902)
Machst Du nicht? Wir haben solche Einheiten immer mal wieder eingebaut und das ist IMHO nicht das Schlechteste.


Hab ich noch nie gehört gelesen oder von dem Trainer in irgendeinem Plan gefunden.

42k2 24.10.2013 12:47

Ich hab jetzt sehr viele Jahre den Greif durchgezogen. Deshalb kam auch die Überlegung nach einem neuen Trainingsansatz.

Grundüberlegung ist die, dass bei ausreichender Grundschnelligkeit er entscheidende Faktor ist in WK Tempo so ökonomisch wie möglich zu laufen.
Wenn wir davon ausgehen, dass man im Bereich einer individuellen Schwelle läuft, dann gilt es den Stadystate so lange wie möglich zu halten.
Dass sich ein stady state einstellt benötigt man eine ausreichend langes Distanz und die entsprechende Belastung. Das ist mal Ausgangspunkt für den ersten 10er.
Je länger man unterwegs ist umso niederer wird das Tempo für diesen Zustand.
Deshalb darf das Tempo langsamer sein und man trainiert trotzdem an dieser Schwelle.

Allerdings muss das Tempo aktiv reduziert werden und nicht weil man nicht mehr kann!

Je ökonomischer man durch das Training wird, umso länger kann man im WK Tempo laufen.

Bringt man sich soweit 30km WK Pace im Training im Gleichgewicht zu laufen, dann bringt man die restlichen 12 im Marathon auch noch durch.

Bisher ist es nur ein Ansatz. Versuch macht kluch!!

captain hook 24.10.2013 12:47

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970906)
Was man aktuell so liest - ich selbst mache es zu wenig :Cheese: - macht man Krafttraining ja auch so. Du beginnst mit einem hohen Schwierigkeitsgrad und reduzierst, wenn du sonst aufhören müsstest.

.


Nö, da lässt Du die Last gleich und machst im Zweifel weniger Wiederholungen in einem Satz.

Das ist wie beim IV Training, wo Du dann vergleichsweise das Tempo beibehälst, aber dafür die Strecke kürzen würdest um das Tempo halten zu können. Aber da wäre das Ziel, im Laufe des Trainings das am Ende vermeiden zu können.

captain hook 24.10.2013 12:50

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970919)
Ich hab jetzt sehr viele Jahre den Greif durchgezogen. Deshalb kam auch die Überlegung nach einem neuen Trainingsansatz.

Grundüberlegung ist die, dass bei ausreichender Grundschnelligkeit er entscheidende Faktor ist in WK Tempo so ökonomisch wie möglich zu laufen.
Wenn wir davon ausgehen, dass man im Bereich einer individuellen Schwelle läuft, dann gilt es den Stadystate so lange wie möglich zu halten.
Dass sich ein stady state einstellt benötigt man eine ausreichend langes Distanz und die entsprechende Belastung. Das ist mal Ausgangspunkt für den ersten 10er.
Je länger man unterwegs ist umso niederer wird das Tempo für diesen Zustand.
Deshalb darf das Tempo langsamer sein und man trainiert trotzdem an dieser Schwelle.

Allerdings muss das Tempo aktiv reduziert werden und nicht weil man nicht mehr kann!

Je ökonomischer man durch das Training wird, umso länger kann man im WK Tempo laufen.

Bringt man sich soweit 30km WK Pace im Training im Gleichgewicht zu laufen, dann bringt man die restlichen 12 im Marathon auch noch durch.

Bisher ist es nur ein Ansatz. Versuch macht kluch!!

30km MRT... :-) das ist aber für richtig Fortgeschrittene mit einem gewaltigen KM Unterbau und viel Erfahrung! Die Keniaten machen sowas wohl...

drullse 24.10.2013 12:50

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970911)
Hab ich noch nie gehört gelesen oder von dem Trainer in irgendeinem Plan gefunden.

Das heißt ja nix... ;)


Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970919)
Allerdings muss das Tempo aktiv reduziert werden und nicht weil man nicht mehr kann!

Ja, das auf jeden Fall!

Duafüxin 24.10.2013 12:51

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970897)
Keine Ahnung, war schon immer so. :Cheese:

Du machst ja auch nen langen Lauf mit EB und keine 10km schnell mit anschließendem 25km auslaufen.

Jack Daniels hatte sowas in seinen alten Plänen drin, die Anfangsbeschleunigung. Etwas fortgeschritten im Plan kam dann nach 90 min locker laufen noch 2 x 10 min oder 1 x 20 min schneller als MRT hinten drauf.
Das waren die TLT-Einheiten, richtig lecker :Lachen2:

42k2 24.10.2013 12:56

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970920)
Nö, da lässt Du die Last gleich und machst im Zweifel weniger Wiederholungen in einem Satz.

Das ist wie beim IV Training, wo Du dann vergleichsweise das Tempo beibehälst, aber dafür die Strecke kürzen würdest um das Tempo halten zu können. Aber da wäre das Ziel, im Laufe des Trainings das am Ende vermeiden zu können.

Dasselbe ist mein Ziel (nicht langsamer werden)
Strecke kürze scheidet aus - weil ich den stady state will. Bleibt also nur noch Tempo reduzieren.

NBer 24.10.2013 12:58

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970890)
Nach einer Diskussion gestern bim Training werfe ich noch eine andere Idee in den Raum:

Langer Lauf in Marathonvorbereitung:
Ziel: 3x10km WK Tempo dazwischen 5 Minuten Trabpause.
Vorbereiten mit langsameren Tempo, wobei der erste 10er der schnellste ist.

aus meiner sicht geht das gar nicht. entweder mache ich 3 läufe im wettkampftempo, oder 3 unterschiedliche läufe. wettkampftempo gibt es nur eins, also auch nur eine geschwindigkeit.

42k2 24.10.2013 12:58

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 970923)
30km MRT... :-) das ist aber für richtig Fortgeschrittene mit einem gewaltigen KM Unterbau und viel Erfahrung! Die Keniaten machen sowas wohl...

keine Ahnung was die Kenianer machen.
Das restliche Training dazu haben wir noch nicht beleuchtet ;)
Darf man sicher nicht angeknockt reingehen.

42k2 24.10.2013 13:00

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 970933)
aus meiner sicht geht das gar nicht. entweder mache ich 3 läufe im wettkampftempo, oder 3 unterschiedliche läufe. wettkampftempo gibt es nur eins, also auch nur eine geschwindigkeit.

Versteh ich jetzt nicht..:confused:

NBer 24.10.2013 13:09

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970938)
Versteh ich jetzt nicht..:confused:

na wie willst du 3 10er im marathonwettkampftempo machen, wovon der erste der schnellste ist. die müssen alle gleichschnell sein, sonst ist es irgendwo nicht mehr das marathonwettkampftempo.
weiterhin frage ich mich, was die 5min pause soll. in der zeit regenriert man mal gar nichts. da geht der puls vll runter....aber wozu? muskulär macht es keinen unterschied. im gegenteil, man steht nur noch 10min länger rum.

42k2 24.10.2013 13:44

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 970942)
na wie willst du 3 10er im marathonwettkampftempo machen, wovon der erste der schnellste ist. die müssen alle gleichschnell sein, sonst ist es irgendwo nicht mehr das marathonwettkampftempo.
weiterhin frage ich mich, was die 5min pause soll. in der zeit regenriert man mal gar nichts. da geht der puls vll runter....aber wozu? muskulär macht es keinen unterschied. im gegenteil, man steht nur noch 10min länger rum.

Hast du gelesen welche Idee dahinter steckt?

Alle Abschnitte sollen im Wettkampftempo sein. Das wird aber nicht auf Anhieb funktionieren. Deshalb muss das entsprechend vorbereitet werden. Hierfür der gewählte Ansatz.

Stimmt. Muskulär bringt die Pause wahrscheinlich nichts. Von der Energiebereitstellung, Laktatabbau aber schon. Und von herumstehen hat niemand geredet. (oder hab ich das?? :confused: )

kullerich 24.10.2013 13:45

Zitat:

Zitat von CHA23 (Beitrag 970889)

Kraft und Grundausdauer für lange Sachen wird auf dem Rad geholt, für einen ordentlichen Mara nach 180km auf dem Rad sollte man definitiv aber grundsätzlich die Power haben einen Halbmarathon nahe an der HF-Belastung eines 10k-Laufs zu rennen (IMHO 95%).
.

Verstehe ich nicht - was meinst du hier? Wenn man einen HM mit 10er HF laufen kann, dann könnte man den 10er eigentlich schneller / mit höherer HF laufen, oder?

Jhonnyjumper 24.10.2013 13:47

Der lange und langsame Lauf bring m.E. richtig was. Vor allem mit Vorermüdung. Also Samstag TDL im 10km Tempo. Sonntag angeknockt in den LL starten.

Grüßle,
J.

Mahsu 24.10.2013 13:50

Zitat:

Zitat von Faul (Beitrag 970908)
@Mahsu: Lauf bei ca. 70% der HfMax. Die Endbeschleunigung und überhaupt das MRT erst nach dem Winter.

Ok, danke, du meinst also, dieses Spiel mit dem Tempo (5km 70%, 50km 75%...etc) ganz weglassen?

drullse 24.10.2013 13:56

Zitat:

Zitat von kullerich (Beitrag 970963)
Verstehe ich nicht - was meinst du hier? Wenn man einen HM mit 10er HF laufen kann, dann könnte man den 10er eigentlich schneller / mit höherer HF laufen, oder?

Er sagt doch "nahe" an, also möglichst wenig Leistungsabfall auf der doppelten Strecke. Sehe ich genauso, Diesel ist das Stichwort.

Faul 24.10.2013 14:45

Zitat:

Zitat von Mahsu (Beitrag 970966)
Ok, danke, du meinst also, dieses Spiel mit dem Tempo (5km 70%, 50km 75%...etc) ganz weglassen?

Wie geschrieben über den Winter schon. 8 - 10 Wochen vor dem Marathon kannst du Tempo in den langen Lauf einbauen. Kürzere Läufe darfst du auch früher schon schneller laufen. Im Winter aber noch nicht zu intensiv.

NBer 24.10.2013 15:02

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970961)
Hast du gelesen welche Idee dahinter steckt?

Alle Abschnitte sollen im Wettkampftempo sein. Das wird aber nicht auf Anhieb funktionieren. Deshalb muss das entsprechend vorbereitet werden. Hierfür der gewählte Ansatz.

naja, ich sage ja nichts weiter, als dass das dann falsch ausgedrückt ist. entweder man läuft alle abschnitte im marathontempo......oder man bereitet das mit unterschiedlich schnellen 10km intervallen vor. beides auf einmal geht halt logisch nicht. da ist das ziel mit dem weg zum ziel in einen topf gehauen.

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 970961)
Stimmt. Muskulär bringt die Pause wahrscheinlich nichts. Von der Energiebereitstellung, Laktatabbau aber schon. Und von herumstehen hat niemand geredet. (oder hab ich das?? :confused: )

wir reden vom marathontempo, sprich laktatwerten um 2-3. was willst du da groß abauen?

42k2 24.10.2013 15:19

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 971009)
wir reden vom marathontempo, sprich laktatwerten um 2-3. was willst du da groß abauen?

Alleine schon weil ich es mir nicht als ganzes vorstellen kann brauche ich eine Pause. ;)

captain hook 24.10.2013 15:31

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 971015)
Alleine schon weil ich es mir nicht als ganzes vorstellen kann brauche ich eine Pause. ;)

Völlig egal wie Du es machst. 30km die auch nur ansatzweise im Bereich des MRT gelaufen werden (ob nun mit 5min Pause oder nicht) oder 5s schneller oder langsamer erzeugen einen gigantischen Trainingsreiz. Alles andere ist eh Haarspalterei und ist auf dem von uns betriebenem Niveau zu vernachlässigen.

Zu akribisches Versinken in "Werten" aller Art ist eh nur für den Kopf, weil weiß schon mit 100% Gewissheit, auf welches Tempo es hinausläuft oder wo genau seine Schwelle liegt oder was auch immer.

Hauptsache man findet den für sich selber perfekten Weg.

Für nen Einsteiger in die Thematik würd ich immer den einfach gestrickten Weg wählen und gleichmäßigere Ansätze. Schon um eine Chance zu ermöglichen die Belastung bei bestimmten Geschwindigkeiten einzuschätzen.

Wichtig find ich persönlich auch Endbeschleunigungen in der direkten Vorbereitung, um einen kleinen Vorgeschmack zu erreichen was passiert wenn man "sein" Zieltempo vorermüdet laufen muss.

Auch klassische TDLs finde ich wichtig. Viel wichtiger auf jeden Fall als kurze IVs deutlich über Zielpace.

42k2 24.10.2013 16:01

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 971019)

Hauptsache man findet den für sich selber perfekten Weg.

Für nen Einsteiger in die Thematik würd ich immer den einfach gestrickten Weg wählen und gleichmäßigere Ansätze. Schon um eine Chance zu ermöglichen die Belastung bei bestimmten Geschwindigkeiten einzuschätzen.

Wichtig find ich persönlich auch Endbeschleunigungen in der direkten Vorbereitung, um einen kleinen Vorgeschmack zu erreichen was passiert wenn man "sein" Zieltempo vorermüdet laufen muss.

Auch klassische TDLs finde ich wichtig. Viel wichtiger auf jeden Fall als kurze IVs deutlich über Zielpace.

Da bin ich zu 100% bei dir.
Anlass meinen Ansatz dazu zu stellen war aufzuzeigen, dass es nicht "nur 4 Meinungen gibt"

captain hook 24.10.2013 16:07

Zitat:

Zitat von 42k2 (Beitrag 971033)
Da bin ich zu 100% bei dir.
Anlass meinen Ansatz dazu zu stellen war aufzuzeigen, dass es nicht "nur 4 Meinungen gibt"

Ich find Deinen Ansatz gut. :Blumen:


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