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Visualisierungen im Training und Wettkampf
Hallo,
nutzt Ihr Visualisierungen im Training oder Wettkampf? Nachdem ich diese Jahr ein Buch über die Lauftechnik der Afrikaner gelesen habe, war ich so motiviert, dass ich mir beim anschließenden Lauf vorgestellt habe, so zu laufen wie ein Afrikaner: mit kurzen Bodenkontaktzeiten über den Boden zu schweben, aufrecht und pfeilschnell... ...und es wurde richtig schnell! Kennt Ihr das? Nutzt Ihr auch mal Selbstsuggestionen? Steffen |
Zitat:
Im (Lauf-)Wettkampf gibt es Kilometerschilder am Straßenrand zur Visualisierung. :Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall: |
Ich stelle mir so manches vor, je nach Bedarf z.B. wenn ich merke, meine Muskeln werden verspannt beim Laufen stelle ich mir vor, dass warmes Wasser durch sie hindurchfließt oder dass ich nicht mit den Muskeln laufe sondern mit den Knochen (was bei mir den gesamten Bewegungsablauf entkrampft und leichter macht) und ich laufe wieder lockerer oder ich lasse meine Füße nur kurz auf den Boden aufkommen mit dem Bild dass die Füße die Erde küssen und so weiter, ich bin da sehr kreativ glaube aber, dass es vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist und z.T. etwas abgedreht klingt, mir hilft es.:liebe053:
PS. Diese Art Visualisierungen habe ich aus dem Schauspiel und Tanz und sind auch für den Sport ganz nützlich. Eine Quelle sind die Ideen von Eric Franklin (Tänzer) "Bewegung beginnt im Kopf" und ähnliches. |
Zitat:
Das Problem: Oftmals stellt sich dann gleich die Wettkampfnervosität ein und ich muss kurzfristig auf's Tö. In Ermangelung desselbigen bleibt dann nur der "Heckenschiß". Im Ernst! Kein Scheiß! :Lachanfall: ...oder halt doch. Und dann hier noch ein Klassiker für die Selbstmanipulation: http://www.youtube.com/watch?v=z1U3bhKJ_9s Gruß N. :Huhu: |
Super, Danke für den Link!
Der Tag ist gelaufen. Echt übel. Wo bleibt Kalkofe und löst den Schrecken ab? |
Ja, das kenne ich. Wenn ich an schnelles Laufen denke, z.B. einen Wettkampf oder einen Tempolauf, dann werde ich, ohne es zu merken schneller beim Laufen.
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Daher ist es ein geeignetes Mittel für den abschließenden Lauf auf der Langdistanz. ;)
Gruß N. :Huhu: |
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wollte schon länger hier mal posten. Visualisierung wird auch in der Triathlonbibel (Joe Friel) vorgeschlagen bzw. groß geschrieben. Hab ich mich also mit Visualisierung beschäftigt. Denke aber da weniger "esoterisch", sondern stelle mir einen flüssigen, technisch sauberen Bewegungsablauf vor. Bringt mE was. Quantifizieren lässt sich das natürlich nicht. |
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Ich habe davon auch schon gelesen. Mich auch, im Vorfeld, nun öfter dabei erwischt, wie ich mir das ein oder Andere _sauber_ vorstelle. Stellenweise hat es im Training funktioniert, wenn man sich auf "schöne" Dinge fixiert und auch das Ziel vor Augen hat. Hoffe das hilft mir kommendes Wochenende...bin jetzt schon ziemlich aufgeregt... :( Gibt es da auch ne Visualiesierung von?! Was macht ihr gegen zu viel Gedanke im Vorfeld und Aufregung? |
Ich hab vor Frankfurt nur den Zieleinlauf am Roemer visualisiert, zaehlt das auch :Lachen2: ?
Ansonsten hab ich eher unfreiwillige Visionen von platten Reifen und gerissenen Ketten :Cheese: |
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Maßnahmen zum Beispiel auch: - Selbstgespräche führen - Tief durchschnaufen - Lieblingsmusik hören etc. hab ich gestern bei Beckmann im TV gesehen um die Aufregung runterzuregulieren. Oder ein kleines Glas Rotwein konsumieren. Mein Tipp: die Aufregung akzeptieren, dann wird man automatisch ruhiger. Visualisierungen? keine Ahnung. Vom Wettkampf bin ich damit beschäftigt die Strecke durchzugehen und die Logistik zu checken. Gruss Trimichi |
Hier ein sehr guter Blog zum Thema "Visualisierungen" und mentale Stärke im Wettkampf http://www.trinews.at/index.asp?f=blog_wolfgang_seidl
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