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TriathletInnen und Brustschwimmen
Moinsen Tris,
das Brustschwimmen hat seine Daseinsberechtigung, insb. unter Triathletinnen und Triathleten verloren. Laut Statistik führt Brustschwimmen zu Bandscheibenschäden in HWS und BWS. Hüftprobleme sind ebenso auf das Brustschwimmen zurückzuführen. Lediglich bei kompensatorischen Trainingseinheiten wird Brustschwimmen als unbedenklich erachtet. Hat das Brustschwimmen als Freistilform unter Trias in Training und Wettkampf tatsächlich ausgedient? Gruss Trimichi |
Vereinskamerad schwimmt nur Brust. zweimal damit schon die Hawaii Quali gepackt,und dieses Jahr erstmalig auch angenommen.
Auf Hawaii auch Brust geschwomen,und selbe Schwimmzeit erreicht wie in Zürich. Geht fast garnicht schwimmen. Happy swimming;) |
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Die Wettkampfvariante "geht" dann vermutlich auch nicht so stark auf die HWS wegen der Wellenbewegung des Körpers. Die Rotationsbewegung der Beine belastet aber vor allem die Kniegelenke sehr ungünstig. Ginge es allein nach der Gesundheit, müssten alle Rücken-Kraul als Hauptstil schwimmen. :-) . Ich selber schwimme sehr gerne Lagen im Training oder Brustarmzug alleine. Happy Swimming .. -qbz |
Hier hat doch jemand die Signatur mit dem Spruch wer an Land schnell vorwärts kommen will macht doch auch keine beidbeinigen Sprünge mit Armkreisen ... sagt doch alles, oder? :Lachanfall:
Und ich kann's einfach nicht, zumindest nicht gescheit. Also nur mal ein paar Bahnen beim Aufwärmen oder Ausschwimmen und gut ist. |
Was für Schwimmer sind denn für die Statistik hergenommen worden?
Ich denke, die Belastung für HWS und LWS hängt sehr start davon ab, WIE der- oder diejenige schwimmt. Beim Guck-in-die-Luft-Stil ist die Belastung für den Rücken enorm, eigentlich sollte aber der Kopf auch beim Brustschwimmen eher in Verlängerung zur Wirbelsäule gehalten werden (und dann geht das Hohlkreuz auch automatisch weg, wie beim Kraul eben). Wenn ich mir angucke, wieviele Leute mit Beinschere schwimmen, dann kann ich mir auch die Sache mit den Hüftschäden erklären. Meiner Erfahrung nach geht Brust am ehsten auf die Knie. Ich bevorzuge Kraul, ist platzsparender auf der Bahn. ;) |
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Mahlzeit,
meine Meinung kurz und knapp: 1. im Training soll jeder schwimmen dürfen wie`s vertreten werden kann, HWS, BWL, Hüft- und Knie- und/oder andere Schädigungen wie man`s grad braucht, verdient und/oder will usw. aber: 2. Im Wettkampf gehört Brustschwimmen verboten! Just my penny. Gruss Trimichi |
Ich finde richtiges Brustschwimmen nach wie vor ein guer Schwimmstil und baue auch Bruststil oft in meinem Training ein. Allerdings würde ich bei einem WK drauf verzichten, da man zu "breit" schwimmt in einem Pulk von Menschen. Da finde ich Brustschwimmen unangebracht.
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bist du schon mal durch ein pulk brustschwimmer geschwommen? musst ich in roth diverse male. Da bist du nur beschäfftigt nicht getreten zu werden.
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das Problem unterschiedlicher Leistungstände hast du doch aber immer. Das gehört zum Triathlon dazu. Klar ist nen Brustbeinschlag nicht nett, aber es gibt auch jede Menge sehr schlecht Kraul schwimmende, die mindestens genauso nerven. Sobald die im Wasser sind, hat man das Gefühl, dass die völlig orientierungslos sind. Und so schwimmen sie dann auch.
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Wer "völlig orientierungslos" ist muss eben die Navigationsfähigkeit trainieren (z.B. 400m-Intervalle im 3er-Rhythmus schwimmen) oder sich grundsätzlich überlegen, ob der Startplatz besser nicht eingeloggt wird, und solange üben bis genügend Navigationsfähigkeit aufgebaut ist. |
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War das Brustschwimmen denn bei Triathleten je verbreitet? Gut was ist ein Triathlet und wenn einer mal nen Wettkampf mitmachen will und nichts anderes kann wird er halt Brustschwimmen aber so gut wie jeder der ein bisschen Ambitionen hat wird innerhalb kürzester Zeit auf Freistlil gehen, zumal man damit (ausser jemand ist Brustspezialist, dann kann er meistens aber auch Freistil) nach ein paar Trainerstunden schneller ist. |
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Reingefallen..., das war eine rhetorische Frage. Das Brustschwimmen ist bei TriathetInnen nach wie vor verbreitet gewesen und muss aus gesundheitlichen Gründen ausgemärzt werden. Bis zur letzten Maus. Ernsthafter: Brustschwimmende Anfänger haben bei Langdistanzveranstaltungen wie z.B. der Challenge Roth nichts verloren. Erst Kraulkurs, dann Wettkampf. Ist doch logo!:). Proscht Gemeinde! Uns allen einen feucht fröhlichen Jahreswechsel!:Blumen: |
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Nehmen wir an Freistill wäre vorgeschrieben, könnte man dann auch Brustschwimmen, weil es heißt ja "Freistil" (und nicht Kraul). MfG Matthias |
Es ist aber nichts vorgeschrieben. Ich kann kraulen, wenn auch nicht besonders gut, aber: Als ich 2009 meine 1. MD als Brustschwimmerin bewältigte, war ich so begeistert von dem Sport und habe Roth 2010 gemeldet. Hat mich sehr motiviert, viel zu schwimmen. Wenn ich da nun Brust geschwommen wäre??
Ld ist LD. Ich würde es nur begrüßen, wenn sich Brustschwimmer nach hinten stellen würden, um nicht zu blocken. :Huhu: |
Das Problem gibt es wohl bei jeder Veranstaltung. Wenn die leute sich wenigstens ungefähr ihrer Leistungsklasse entsprechend am Start aufstellen würden wäre alles nur halb so schwierig!
Ich kann mich immer noch gut daran erinnern, wie ich bei meinem ersten Halbmarathon an drei dicken Frauen vorbei musste, die nebeneinander gelaufen sind und dabei gemütlich erzählten, die dürften wohl eine Zielzeit von 3 Stunden gehabt haben, sind aber scheinbar ganz vorne gestartet. :Cheese: |
ist schon lustig wie sich hier über Brustschwimmer beim Wettkampf aufgeregt wird (stören, behindern), aber gleichzeitig pochen die gleichen Leute darauf in einem öffentlich und vollem Schwimmbad ohne Rücksicht auf Verluste durchs Becken pflügen zu dürfen. Da können die gleichen Leute gar nicht verstehen, dass sich "normale" Schwimmer davon belästigt fühlen.
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Einige Kommentare hier sind völlig unpassend und absolut überheblich!
Wer einen Marathon nicht in 3h15 bewältigt gehört nicht auf die LD geschweige denn Leute die "nur" einen umgebauten Renner als TriRad verkaufen...Hallo geht´s? Wer gut kraulen kann und sich über Brustschwimmer aufregt kann nicht gut kraulen - sonst könnte er problemlos umschiffen :Cheese: Jedem so wie er kann - die Herausforderung, unabhängig vom Zeitziel, ist dieselbe! Egal ob ich Vorfußläufer bin oder keinen Wiegetritt beherrsche :Nee: |
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Bitte les den Thread von Anfang an durch. Es geht nicht darum, ob Brustschwimmen eine Challenge ist oder wer was nicht kann, sondern darum, dass Brustschwimmen die Daseinsberechtigung verloren hat. Weil es den Körper kaputt macht. Weil sich Triathlon weiterentwickelt. Usw. Und nein: es geht nicht mehr. Brustschwimmen hat als Trainings- und Wettkampfsstilform ausgedient, kompensatorisches Training ausgenommen. Ist so, leider. :( |
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Guten Morgen Matthias, sicher, dem ist freilich so. Deswegen bedarf es einer Änderung des Reglements. Mit freundlichen Grüßen, Michael |
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Vielleicht fangen wir mal ganz vorne an: Zitat:
Welche Statistik und wer erachtet? |
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und jetzt die Belege für deine Aussagen über Brustschwimmen Trimichi. :) Du kannst ja auch den Publikums Joker wählen. Frohes neues Jahr für euch. Wolfgang |
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A Das ganze Leben ist ein Quiz. B Fakten werden überbewertet. C Glaube nur der Statistik, die - na Sie wissen schon ... D Trimichi weiß selbst nicht, wovon er spricht. |
LidlRacer: überweise mir 500 EUR, dann hänge ich den Verantwortlichen am höchsten Mast auf:Lachen2:
Oder auch nicht. |
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ich schwamm mal vor ca. 50 Jahren als Jugendlicher um die 1:20 Brust auf 100 und 2:50 auf 200m (langsam für die Zeiten von heute), wechselte aber nach 4 Leistungs-Schwimmjahren mit 16 den Sport, zum Hallenhandball, der auch nicht gerade als gelenkschonende Sportart bekannt ist.
Dementsprechend sind nun halt später die körperlichen Abnutzungserscheinungen (die Dosis macht auch das Gift). Meine Schwester blieb länger dabei (wettkampfmässig Brustschwimmerin) und bekam später, noch recht jung, Probleme mit dem Knie wegen Abnutzung (starke Schmerzen beim Abwärtslaufen). Beim Brustschwimmen ist die Belastungswirkung auf die Kniegelenke und dortigen Knorpel, Menisken bei der Aussenrotation der Unterschenkel ungünstig (auch bei korrekter Wettkampfausführung). Man stellt bekanntlich bei der korrekten Kniebeuge mit Gewichten oder Beinpresse die Knie wegen der Knorpel, Menisken auch nicht weiter nach innen als die Füsse. Bei jahrzehntelanger, starker Trainingsdauerbelastung können genauso die anderen Stilarten u.U. zu bestimmten, schwimmstiltypischen körperlichen "Schädigungen" führen, meint im Internet "warnend" diese Sportmedizinern. (Und das scheint mir mehr oder weniger plausibel und mit meinen Erfahrungen übereinzustimmen) http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben...mmen-6012.html Aber durch das Schwimmen holen sich die Triathleten auf jeden Fall sowieso die wenigsten bis keine Sportverletzungen, insofern finde ich die Diskussion eher "akademisch-spitzfindig". -qbz |
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wurden darauf aufmerksam gemacht uns nicht in "akademische Spitzfindigkeiten" zu verzetteln. Darunter subsumiere ich auch Wortklauberei. Bitte entschuldige, dass ich keine Lust habe deine Frage zu beantworten. Gruß, Trimichi |
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Wenn das die Intervalltrainingsverfechter lesen: "Schwimmen Sie lieber lange Strecken langsam als kurze Strecken schnell - dies steigert die Ausdauer." |
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Tut mir leid. "Kaputt" war übertrieben. Entschuldigung. |
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Ich gebe aber zu, dass ich den zweiten Part deines Eingangsposts komischerweise überlesen habe: Zitat:
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Und das hat gute Gründe.
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Ohne Quellenangabe oder Nachweis also nur eine Behauptung, die du irgendwo aufgeschnappt hast. Zitat:
Ich behaupte mal, dass sich im, Triathlon genauso viele mit zu großen Paddles ihre Schulter ruinieren. Haben Paddels jetzt auch ausgedient, weil man sie falsch einsetzt? Zitat:
Brustschwimmen kann schädlich sein, v.a. wenn es falsch ausgeführt wird. Das dürfte bei Freizeitschwimmer auch der überwiegende Teil der Verletzungen sein, weil kaum einer Brust richtig schwimmen kann. Bei freizeitschwimmer kommt dann geg. noch eine zu schwache Rückenmuskulatur dazu. Wenn Brust richtig ausgeführt wird, und die entsprechende Muskulatur dafür vorhanden, kann man problemlos auch längere Strecken Brust schwimmen, ohne dass man gleich die Rehamassnahmen planen muss. Ebenso kann aber auch Kraulschwimmen schädlich sein, wenn es falsch ausgeführt wird. Thema zu große Paddels. Bei einigen Kraulschwimmstilen, die ich im Bad zu sehen bekomme, bin ich mir auch nicht sicher, ob die für den Rücken gesund sind. Also Ball flach halten. Nur weil du nicht Brustschwimmen kannst oder willst, muss es nicht gleich ausgerottet werden ;) :Lachen2: Matthias |
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:Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall:
bitte weitermachen:cool: |
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