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Laufstil auf Mittelfuß umstellen - Trainings- und Schuhfragen
Moinsen,
da ich gerade meinen Fußbruch inkl. Kapselverletzung auskuriere und nächste Woche laut Physio wieder kurz laufen darf (3x400m während 20 min Spaziergang), meinte er, dass das ne gute Gelegenheit wäre auf Mittelfußlaufstil umzustellen. Ich bin extremer Fersenläufer, dazu kommt dass ich Gummigelenke habe und eigentlich Schuhe wie den Kayano brauche um keine Knie- oder Hüftprobleme zu bekommen. Da der Laufstil, richtig ausgeführt, aber generell ja weniger auf die Gelenke geht, würde ich es gerne lernen. Mal davon abgesehen, dass mein jetziger Laufstil alles andere als schön anzusehen ist. Jetzt zu meinen Fragen. Gibt es flache Schuhe mit starker Stütze? Oder besser gefragt: Welchen Schuh würdet Ihr nem starken Überpronierer mit >80kg an die Hand geben? Wie soll ich den Streckenaufbau gestalten, wenn das Fußgelenk an sich wieder mitspielt? Ich hatte mir gedacht, dass ich zuerst mal nur Lauf-ABC mache (mit Steigerungsläufen). Dann so nach drei Wochen mal versuche 4km auf dem Laufband mit 5% Steigung (die Lunge sollte es mitmachen) und das dann über ein paar Wochen auf 8 steigern. Ausdauer hole ich mir dann halt nur auf dem Rad. Parallel dazu mache ich wieder vermehrt Stabi, 2x 30 min die Woche, da die Rumpfmuskulatur quasi nicht ausgeprägt ist und den Körper nicht wirklich hält. |
Und Dein Physio hat wirklich Ahnung vom Laufsport?
Stefan |
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Im Zweifelsfall kannst Du ja eine Laufbandanalyse machen lassen. Ich habe vor einigen Jahren ebenfalls auf Mittelfuß umgestellt und seither entschieden weniger Probleme mit den Knien. Als Überproniererin verwende ich immer noch Schuhe mit starker Stütze, ich laufe sie aber nicht mehr an der Ferse, sondern unter den Fußballen ab. Zitat:
In den ersten Wochen mussten wir sogar ein paar Gehpausen einlegen. Zwischendurch gab es immer wieder Lauf-ABC. Nach etwa 2-3 Monaten war die Umstellung erledigt. Tempomäßig hat es auch Erfolg gebracht. |
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@ Stefan: Ich habe selber so gut wie keine Ahnung vom Laufen, nur eine Menge gefährliches Halbwissen. Die Praxis betreut auf jeden Fall auch Läufer/Triathleten und mehrere Ballsportteams. Ob die Ahnung vom Lauftraining haben, kann ich nicht sagen. Was er mir erklärt hatte, machte für mich aber Sinn. |
Also fürs Vorfußlaufen ideal ist natürlich sowas wie Five Fingers, genauso wie Saucony und Brooks haben da einiges im Angebot.
Wie das dabei aber mit starker Stütze aussieht weiß ich nicht, aber da solltest du einfach mal beim Fachhandel fragen! |
Ich bin Newton Fan, seit mittlerweile drei Jahren und habe damit auch meinen Laufstil umgestellt... Ist aber geschmackssache, ich glaube hier sind viele die mit Newtons nicht zurechtkommen oder nicht moegen... Meine Hueftprobleme haben sich damit jedenfalls behoben...
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Hallo!
Mit nem Kayano Mittelfußlaufen stell ich mir schwierig vor, der ist hinten viel zu hoch. Ein Schuh mit weniger Sprenung und trotzdem etwas Stabilität wäre der Saucony Fastwitch. Zur Umstellung: Bei mir wars so dass ich am Anfang oft und kurz mit dem Nike Free Run (der "höchste") gelaufen bin. Danach immer mit eher flacheeren Schuhen, z.b. Saucony Kinvara. Grundsätzlich zur Pronation. Sollte diese nicht durch Mittelfußlaufen entschärft werden? Bei mir wars zumindest so. Nachdem ich auf Mittelfußlaufen umgestiegen bin, kam ich mit meinen gestützten Schuhen überhaupt nicht mehr klar und bekam nach wenigen Kilometern Knie und Achillessehnenschmerzen. Seit dem laufe ich nur mehr mit Neutralen Schuhen oder, eben so wie der Fastwitch, mit sehr wenig Stütze. lg |
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Nimm dir genug Zeit. Eine echte Umstellung funktioniert nicht in 3 Monaten.
Wenn Du dann tatsächlich Mittelfuß läufst, brauchst Du auch keine Stabiliät mehr an der Ferse, weil deine Bänder, Sehnen und vor allem die Muskulatur die Stützarbeit leisten können. Aber Du musst Strukturen anpassen, das dauert und braucht einen guten Plan, mit langsamen Beginn und vorsichtiger Steigerung. Ich lauf Mittelfuss. Wollte auch heuer meinen Marathon in 2:50 so laufen (Abbruch Seitenstechen) (bei 86kg!). Ich bin tw. 160km in der Woche so gelaufen. Über den Sommer hab ich das Laufen vernachlässigt, bin viel Radgefahren. Letzten Montag war dann das erste Mal wieder Bahntraining und ich bin lockere 10x200 in 42sek gelaufen. Das hat sich gut und dynamisch angefühlt - die Technik und Koordination ist natürlich da, die Belastung fürs HKS gering, aber: Ich hab heute (Freitag) immer noch einen bösen Muskelkater in den Waden. Wir bewegen uns einfach Tag ein Tag aus auf flachen Böden im Gehschritt mit der Ferse zuerst, an sich ja kein Problem, aber wenn man dann plötzlich von Mittel- und Vorfuß was ordentliches verlangt, dann sind die eben gleich mal überfordert. Wären die Böden unseres Alltags uneben, mit Hindernissen und Stolperstellen, würden wir viel mehr locker laufen, weil gehen mühsam und langsam ist. Geh mal in einen wenig gepflegten Wald und versuche dich gehend halbwegs flott fortzubewegen. Dann verleg das Gewicht nach vorne, aktivier deine Sinne und laufe und du wirst sehen, dass du erstens schneller bist und zweitens Mittel- oder Vorfuß läufst. So wie der Mensch eben über Jahrmillionen. Mein Tipp: Überleg Dir selbst wie du den ganzen Tag über die Strukturen da unten aktivieren und anreizen kannst. (Stiegen, beim Warten auf den Bus, beim Fernsehen mit einem Theraband, im Schwimmbad zB Strecksprünge, Wandabstoss, Aufstehen von einem Stuhl ohne Festhalten, etc.) Da sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Achte aber darauf dich nicht zu überfordern, aber auch einen gewissen Reiz anzubringen. Natürlich sollst Du auch dem Plan deines Physios nachkommen und bewusst in Richtung Laufen trainieren. Barfuss, mit Schuhen, im Wald, auf Asphalt, Schotter, bergauf, bergab, später mit Sprüngen (Landung!), etc. Aber gib Dir Zeit!!! Lg Nik |
Wie immer toller Beitrag, Nik!
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![]() sowas läufst :cool: (wenn ich mich nicht irre): ![]() |
Vielen Dank fuer die ganzen Antworten!!!
Ich hatte mir ueberlegt die Nike Free zu holen, die sind schwarz und kann man auch gut mal zur Arbeit tragen, weiss aber nicht, ob die ueberhaupt stuetzen. Den Punkt, dass man beim Mittelfusslaufen weniger Stuetze braucht hatte ich aber bis jetzt noch gar nicht so recht bedacht. Ich habe mir schon mal die Asiscs Trainer geholt, gehe in denen aber auch nur spazieren und nicht laufen. Der Plan vor dem Bruch war mit denen Lauf-ABC zu machen. Allgemein ist nur das Problem, dass ich hier im Fachhandel in Daenemark mit dem Haendler auf englisch reden muss, weil ich das auch daenisch nicht hinbekomme. Auch wenn mid foot stride jetzt nicht so das komplizierte Wort ist, ist bei der Beratung halt doch immer eine Sprachbarriere da. Deswegen suche ich hier nach Hilfe. Das groesste Problem fuer mich ist, dass die (Fuss-) Muskeln wohl noch nicht so ausgepraegt sind und dass meine Sehnen und Baender nix halten. Ist gut fuers schwimmen, nachteilhaft beim Laufen. Ich versuche mal mit den flachen Schuhen mehr Uebungen ins Alltagsleben einzubringen, wie Nik geschrieben hat. Momentan mache ich abends einbeinige Squats, arbeite mit nem Theraband an der Fussmuskulatur und geh aufs Wackelbrett. Bei letzterem zeigt sich dann, dass ich quasi null Haltefunktion in der Ferse habe, auch nicht im gesunden Fuss. |
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man kann natürlich auch mit nem kayano mittel- oder auch vorfuß laufen. es ist nur eine frage des tempos, und das man auch mal vernünftig das bein vorne hebt. wer nur durch die gegend schlurft wirds da natürlich schwerer haben. es ist aus meiner sicht eher eine frage der lauftechnik, denn des schuhwerkes.
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PS: Meine Lauftechnik ist auch generell wahrscheinlich nicht so toll, also vielleicht liegt es daran. |
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bei höheren geschwindigkeiten geht der fußaufsatz automatisch weiter nach vorn richtung mittelfuß. |
wenn man bei "normalem"Laufstil keine Probleme hat, welche Gründe sprechen dafür diesen auf Mittelfuß umzustellen?
Mir ist das nicht klar. Erst mal bedeutet das ja ein Haufen Arbeit, andere Belastungen, schlechtere Performance, etc. Wenn man es dann mal drauf hat, ist man ja auch nicht mir nichts dir nichts schneller. |
Ich kann Dir nur von mir aus antworten:
- weniger verletzungsanfällig - keine Probleme mehr im Sprunggelenk - Schuhe halten viel länger :Cheese: ja! wirklich! - irgendwann wird das Laufen zum Fliegen, das Gefühl ist einfach ein anderes, als wenn man mit der Ferse Löcher in den Erdboden rammt. - weniger Verspannungen im Rücken (ausser man übertreibts ;) ) - Es schaut sportlicher aus - der Entwicklungsspielraum ist größer. So. Das fällt mir ein. Nik |
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Ganz grob hat bei mir folgendes Programm bei der Umstellung geholfen: - Neutralschuhe mit guter Dämpfung, sprich noch relativ dicke Sohle (für den Anfang) - Lauf-ABC ein mal pro Woche - jeden Tag (!) laufen, aber nur ganz wenig; erste Woche 20 Minuten täglich, zweite Woche 30 Minuten, dann Struktur reinbringen (z.B. 30 / 60 im Wechsel) Und heute würde ich noch Bergsprints einbauen, aber ganz vorsichtig: Mit 2x8 Sekunden anfangen, zwei mal pro Woche, und jede Woche um eine (!) Wiederholung steigern. Nachtrag: Schuhempfehlung Saucony Mirage. Zitat:
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http://www.herbertsteffny.de/ratgeber/laufstil.htm
"In der Weltspitze läuft beim Marathon so gut wie niemand auf dem Ballen! Der Äthiopier Haile Gebrselassie wurde nach 2005 im Marathon erst richtig gut, als er sich vom vorfußlaufenden Bahnläufer auf den viel ökonomischeren Mittel- bis leichten Rückfußlauf umstellte." |
Mittelfuß ist nicht gleich Vorfuß.
Vorfuß laufen die Schnellsten im Halbmarathon, und da nicht mal mehr. Grob gesagt läuft man nur dort Vorfuß, wo man mit Spikes läuft. Mittelfuß heißt einfach: Mit dem ganzen Fuß aufklatschen. Machen die schnelleren ganz von alleine, weil wär ja Unfug, jedesmal den Schwung mit der Ferse abbremsen. Dass es da manchmal so aussieht, als würde die Ferse zuerst aufkommen liegt mMn eher am Schuh, aber die Hauptlandeenergie geht volle Klatsche auf den ganzen Fuss. Hier auf dem Video vom Haile sind man das ja super. Ach ja, hab noch was vergessen: Vom Fersenlauf bekomm ich Schienbein... Nik |
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Steffny propagiert ausdrücklich Laufen über die Ferse, und pocht immer darauf, das würden alle so machen: Marathonprofis und barfußlaufende kenianische Kinder. Zitat:
Und noch was kontroverses zum Thema Fußaufsatz: The Science of Sport: Running Technique: The Footstrike. Mit einer Studie von Elite-Halbmarathonläufern, wo fast alle über Ferse gelaufen sind. |
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Vorfuß-/Mittelfuß- oder Rückfuß ist der erste Bodenkontakt. Kein Läufer läuft nur über den Vorfuß. Selbst 100m-Sprinter senken die Ferse in der Stützphase ab. Weder Vorfußläufer noch Mittelfußläufer rollen ab. Nur Rückfußläufer rollen ab. Bei Vorfuß- und Mittelfußläufer ist der Bodenkontakt mehr ein "touch & go", d.h. ein Aufsetzen und Abheben/Abdrücken. Sie müssen nichts abrollen, weil der Bodenkontakt in der Nähe oder unter dem Körper stattfindet. Und das ist der Unterschied zur Rückfußtechnik.
Aber auch Rückfußtechnik ist nicht gleich Rückfußtechnik. Wenn du weit vor deinem Körper mit durchgestreckten Knien die Ferse in den Boden rammst, dann (a) bremst du dich aus ohne Ende und mußt bei jedem Schritt neu beschleunigen (b) belastest deine Gelenke sehr stark (c) schickst du die Erschütterung beim Aufprall deines Fußes u.U. jedesmal bis ins Gehirn hinauf (d) muß dein Körper erst einmal deinen Fuß einholen, damit er ihn passieren kann und du deinen Fuß abheben kannst. Und das kostet Zeit. Deine Zeit. Bei jedem Schritt. Rückfußtechnik kann aber auch ganz anders aussehen. Da setzt du den Fuß weniger ausgeprägt mit der Ferse auf, also wesentlich flacher, beugst automatisch deine Knie, setzt näher zu deinem Körper auf und kannst ihn dadurch schneller wieder vom Boden abheben. Miranda Carfrae - eine der schnellsten Läuferinnen unter den Triathlon-Profis - läuft beispielsweise so. Unabhängig von der Gewichtsklasse kannst auch du deine Knie beugen und deinen Fuß flacher aufsetzen. Ob das dann immer noch etwas die Ferse ist oder ganz flach spielt dann eine geringe Rolle. Der leichte Fersenaufsatz ist dann für dich nicht ganz so ungewohnt und du wirst dir trotzdem leichter tun (a) mit der Umstellung und (b) mit dem Laufen selbst. Wer hat bei dir die Überpronation festgestellt? Viele Laufschuhläden verkaufen Pronationsschuhe an Läufer, die überhaupt keine Pronationsschuhe brauchen. Ein gewisses Maß an Pronation gehört zum normalen Abrollverhalten deines Fußes. Zwei interessante Artikel dazu: http://www.runblogger.com/2012/09/wh...should-be.html http://www.runblogger.com/2012/09/do...much-they.html Wenn du mit den Kayanos gut zurecht kommst, warum willst du wechseln? Dein Fuß ist wie dein Fingerabdruck = individuell. Der Schuh muß dir passen und du mußt dich damit wohl fühlen und keinerlei Schmerzen oder andere Beschwerden damit haben. Du kannst auch mit Kayanos mit einem Mittelfußaufsatz laufen. Die Technik bestimmst du, nicht der Schuh. Der Schuh beeinflußt allerdings immer deine Technik und deinen Stil, denn er verändert - je nach Sprengung, Stütze/Führung, Zehenbox, Fersenkappe, Flexibilität etc. also je nach seiner Bauart - deine Mechanik. Von daher gesehen: Probiere einfach andere Laufschuhe mal aus. Allerdings würde ich dir eher einen "Übergangsschuh" empfehlen, als sofort auf einen minimalistischen Schuh (wie z.B. einen Nike Free 3.0 oder Racing Flats ) umzusteigen. Probiere vielleicht einen Light Weight Trainer aus oder einen Neutrallaufschuh und schau mal, ob du damit zurecht kommst. Nike Free 3.0 verfügen über ausreichend Dämpfung aber sind sehr flexibel in der Sohle und haben keine Stütze/Führung; etwas mehr Stabilität bekommst du nur über eine feste Schnürung. Selbst wenn du damit den ganzen Tag nur herumläufst (Alltag = gehen, nicht laufen), kannst du dir schon einen Muskelkater holen, weil deine Fußmuskulatur nicht gewöhnt ist so angesprochen zu werden. Auf deutsch kenne ich keine guten Laufschuhblogs, nur die marketinggesteuerten online-Ausgaben der Zeitschriften, aber der http://runblogger.com oder http://minimalistrunningshoes.org/ bieten evtl. "etwas unabhängigere" Meinungen und Tests zu bestimmten Laufschuhen v.a. in Richtung minimalistische Laufschuhe. Vielleicht ist da etwas für dich dabei. |
Vielen Dank schon mal fuer die ganzen Antworten!
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Danke auch fuer die Links. Werde die heute Abend mal durchlesen. |
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http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=25484 Bitte, bitte, bitte... :liebe053: |
Also wenn man alle Links durchgelesen hat, kommt man zu dem Schluss, dass man in den Schuhen laufen soll in denen man sich wohlfühlt und den Fuß mit eingeknicktem Knie aufsetzen muss. und wenn ich im Netz nach Midfoot Strike oder Natural Running schaue, sehe ich entweder weniger Last und verringerte Verletzung oder erhöhte Verletzungsraten. Wahrscheinlich schon durch die Festlegung der Statistik vor der Studie im Ergebnis festgelegt. Für mich (in meinem kleinen Kopf) macht es Sinn umzustellen, und da ich nächstes Jahr eigentlich nur einen Tri mache, bei dem ich den Großteil des Laufens wohl gehen werde, dachte ich dass 2013 das Umstelljahr wird. Ich geh das ganze jetzt auf jeden Fall mal an.
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Es ist halt nicht jeder gleich gebaut, und man sollte seinen Laufstil seinen Schwachstellen anpassen, ergo, es könnte mit beiden Laufstilen ein besseres Endergebnis erzielt werden. Gruß Alex |
Wie stellt man denn auf Mittelfußlauf um?
Gibt es da empfehlenswerte Übungen? |
ich mache kraeftigungsuebungen mit theraband fuer die fussmuskulatur, und dann nur kurze laeufe, wo ich hauptsaechlich auf den fussaufsatz und den kniehub achte.
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Ich denke es ist zum einen eine sehr gute Vorbereitung, im Alltag immer mit so wenig am Fuß wie möglich rumzulaufen. Wenn man den ganzen Tag in sehr dünnen Nike Free (3er z.B.) oder Saucony Hattori umher läuft, dann wird die Fußmuskulatur schon enorm gekräftigt (ich merke das bei den Hattori, dass ich, wenn ich im Alltag sehr viel Laufe, am nächsten morgen meine Füße richtig merke).
Ansonsten ist Kniehub wohl sehr entscheidend, schlicht und ergreifend, weil man nach einem gescheiten Kniehub gar nicht mehr mit der Ferse aufsetzen kann. Also darauf bei kurzen Übungsläufen achten und Übungen wie Kniehebelauf usw. machen. |
Hi, ich nehme im Alltag auch die Free. Auf dem Laufband kann ich sie auch mal kurz laufen. Das bringt Abwechslung und stärkt den Fuss massiv....
Ganz wichtig sind die Uebungen zur Wadenkräftigung. Also Treppen gehen und die Uebung Fersen absenken. Du solltest aber auch gleichzeitig mehr Dein Knie stabilisieren, dies führte bei mir nun on der Summe dazu, dass ich nicht mehr so stark gestütze Schuhe brauche. Ich laufe nun einen Brooks und kann den Kayano nicht mehr laufen, dann bekomme ich Schienbein... Lauf-abc ruhig auch am Anfang jedenlaufes ein paar Minuten einbauen und Dein Physio kann Dir sicher ganz viele Übungen zur Kräftigung der Fussmuskulatur und des Knies geben. Viel Erfolg! |
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Marquards Fussgelenksübungen (Fersen absenken, Einbeinstand auf ... weiß ned, Matte, zusammengelegtes Handtuch, irgendwas eben, damit der Fuss von sich aus schon ´arbeiten´ muss) und Lauf-ABC bringens. |
Ich habe gemerkt, seit dem ich die Arme mehr anwinkle, dass das Gewicht des Fusses mehr auf die Vorderseite kommt, also eher Richtung Mittelfuss. Bin sonst auch ein Fersenläufer.
Ausserdem nicht zu grosse Schritte machen (nicht vor dem Körperschwerpunkt), sonst läuft man automatisch auf der Ferse und es bremst noch zusätzlich. |
Ich war jetzt shoppen und habe mich für den NB Minimus entschieden. Tagsüber hab ich den schon ein paar mal angehabt. Muskelkater bekomme ich überhaupt nicht. Ich finde den superbequem. Mal schauen, ob ich denen auch laufen kann. Nike Free und Mirage haben sich nicht so angefühlt.
Ne andere Frage. Wie lange halten so minimalistische Schuhe eigentlich? |
Das zweite Paar Saucony Mirage ist angekommen. :liebe053:
Bei den letzten Trainingsläufen bewusst auf den Kniehub geachtet. Resultat 1: Ich setze weiter vorn auf und laufe insgesamt schneller. Resultat 2: Muskelkater, dass es kracht. |
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Hier meine neue Errungenschaft: (und alle sind neidig, weil er nebenbei auch noch sooooo schön ist) ![]() |
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