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Leistungsabfall: Was passiert mit 45 Jahren?
Ich habe mir mal die Ergebnisliste von Wiesbaden angeschaut und fand es sehr interessant wie zuverlässig sich der Leistungsabbau ab 40 Jahren gestaltet. D.h. die drei ersten der 40er waren schneller wie die 45, diese wiederum schneller als die 50er usw. Auffällig scheint auch, dass man mit 40 noch richtig gute Leistungen bringen kann (ich glaube Dave Scott hat in Hawaii mal ne 8:2?h hingelegt) mit 45 gibt es aber keine Ausnahmen mehr.
Wenn ich das richtig beobachte, weiß jemand was sich da im Körper verändert? |
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Der Mensch wird halt älter, da gehts nicht mehr so fix!:Cheese: Da kommt jeder mal hin, der eine früher, der andere später. Jetzt mach kein Problem raus, wo eigentlich keines besteht! Es gibt Dinge im Leben, die muß man als gegeben akzeptieren! |
kurz vor dem Nervenzusammenbruch? :-) Bin auch schon 42 ... Schweißausbruch.
Aber man sieht es an der Uhrzeit. Früher bin ich jetzt gerade heimgekommen. Heute gehe ich radeln :-) Aber hey, in the long run we are all dead! Darauf willst Du keine ernsthafte Antwort. Der Körper ist nun mal mit sagen wir Mitte 30 leistungsfähiger als mit Mitte 80. Schau Dir einfach mal Deine Oma an. |
Ich bin jetzt 49 und sehe etwa seit einem Jahr den Sport mit anderen Augen.Seit dem macht es mir auch wiedet Spass.Statt ewig der Bestzeit hinterher zu jagen hab ich meine Ziele neu gesteckt. So lange woe möglich gesund bleiben und dem Sport treu bleiben. Vllt.dann noch mit 65 oder älter an der Startlinie stehen und Spass haben.
Klar wenn ich starte gebe ich mein bestes macht doch jeder. Man sieht es dann aber gelassener wenn die Zeit nicht so doll war. Die Reg Zeiten sind auch deutlich länger finde dich damit ab. Je eher man es akzeptiert um so besser. Job und Familie sind ja auch noch da . Wenn dann das Hobby noch zum Stress wird weil man es nicht wahr haben will das man mit 30jährigen nicht mehr mithalten kann bleibt der Spass auf der Strecke.Akzeptiere es und geniesse das du gesund bist und Sport auf dem Level machen kannst. Grüsse |
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In meinem ersten Jahr in der AK50 freue ich mich jedes Mal wie Bolle über die ganzen jungen Hüpfer der AK 40 und jünger die ich zum Teil mehr als deutlich abhänge. So lange man die eigenen Erwartungen erfüllt oder gar übertrifft, ist es doch ziemlich wurscht, dass man älter wird. Auch der Herbst hat schöne Tage... :Lachanfall: Gruß N. :Huhu: PS: Um die seniorengerechte* Struktur mit leicht auffindbaren Beiträgen in diesem Forum zu erhalten, gehört dein Posting hierhin: http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=17624 *siehe / höre auch hier: http://www.youtube.com/watch?v=M7R35mhPaaI |
Mit jetzt 51 geths auch schon leistungsmäßig (steil) bergab.
Ein Ziel kann es sein, die eigene Jahresvorleistung zu halten, was dann durch die Alterung ab 50 einer Verbesserung gleichkommen würde. Beim Rad fällt mir eine Stagnation auf. Habe dieses Jahr die Radumfänge hochgeschraubt, bin trotzdem genau die gleiche Radzeiten in Roth und Moritzburg wie letztes Jahr gefahren. Da ich erst vor zwei Jahren mit dem Triathlon angefangen habe, sehe ich aber noch genügend Potenzial durch verbesserte Technik, vor allem im Schwimmen und Laufen, in der Summe doch noch schneller zu werden. |
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http://www.netdoktor.at/laborwerte/f...tosteron.shtml Und wer überlegt, dem "gegenzusteuern", sollte sich vorher diese Nebenwirkungsliste gut durchlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Testosteron#Nebenwirkungen -qbz |
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Naturtalent? Das ist natürlich noch mal ein anderes Level Hammer.Selbst wenn ich nicht arbeiten müsste würde ich das nie schaffen. Gruss |
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(Mattes fast 49) |
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Sich immer wieder neue Ziel setzen, kann eine Motivation im Leben sein. Nach 15 Jahren Windsurfen und 7 Jahren Kitesurfen wollte ich mit Ende 40ziger mal wieder was Neues ausprobieren. Seit 2010 dann eben mal Triathlon … http://www.triathlon-szene.de/forum/...9&postcount=52 Nach nur 17 Monaten Triathlontraining gab´s dann die nicht geplante Hawaii Quali. |
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LG H. |
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Hab auch ein Ziel Sub11 nächstes Jahr für mich realistisch und machbar mit viel Fleiss. Aber wird eben immer schwerer da die Reg Phasen immer länger werden. Viel Spass noch . Gruss |
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Tiefe Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Schulterdrücken, Rudern vorgebeugt. Alles mit der Langgantel. Keine Maschinen. Hilft für alles. Angefangen von der Wasserlage und dem Armzug, über Druck beim Radeln, Aeroposition bis hin zu Abdruck und Hüftstreckung beim Laufen. Nebeneffekte wie Steigerung Verletzungstesistenz oder Optimierung der Körperzusammensetzung nicht erwähnt.
LG H. |
Hi,
ich bin ja dieses Jahr das erste Jahr in der AK 50. Irgendwie bin ich schon traurig das es mit den Bestzeiten vorbei ist. Spass macht es aber schon noch und in der AK bin ich ja meistens ziemlich vorne mit dabei.:) Meine Zeit auf der Langdistanz ist inzwischen etwa 50 min. langsamer als vor 15 Jahren. Meine Marathonzeit etwa 10-15 min. Wenn man aber so den männlichen Normalbürger mit über 50 ansieht bin ich schon froh noch so gesund und leistungsfähig zu sein.:) Gruß triduma;) |
Das gefährlichste, was mit 45 (aber auch mit 30, 35, 40 und 88) passiert, ist, das man anfängt darüber nachzudenken was wohl mit 45 (bzw. mit 30, 35, 40 und 88) passiert.
Mal im Ernst, man kann's doch eh nicht ändern, also wozu dran rumdenken? Spaß am Sport haben und gut. Klingt fast naiv verträumt, oder? Tja, bin 38, da darf man das noch sein. :Lachen2: |
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Ich auch! Achja, jetzt kannst du aber Bestzeiten in der "Altensackklasse" aufstellen. Dann heißt es dann in 20 Jahren in der Vereinszeitung: Der Triduma hält den AK50-Rekord im Marathon seit 20 Jahren! Klingt das gut, oder klingt das gut? Zu jeder Zeit, ne gute Leistung bringen, das ist schon ok!:Huhu: |
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Alles ist relativ. ZB ein fitter 60 jähriger Radsportler versägt einen unfitten 20 Jährigen.
Schaut Euch mal die Rekorde der Schwimmer nach Altersgruppen an. Ich wette die wenigsten hier, schwimmen so schnell wie die besten in der Klasse der 70 Jährigen. |
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Ausserdem ist der schon seit 5 Jahren in Pension und unser eins hat ne 6Tage Woche im 4 Schichtsystem. |
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Wenn man einfach nur darüber redet, wie sehr man im Alter abbaut, ist es doch gerade gut anhand von Top-Ergebnissen nach Altersklassen zu gehen und man sieht, dass es NICHT ab 45 steil berg ab geht. Wenn ich mir die Zeiten von Masters Schwimmern anschaue, sind sie mit 55 nicht viel schlechter als sie mit 40 waren, wenn sie kontinuierlich auf dem gleichen Niveau trainieren. Ich denke, man wird zwar mit dem Alter natürlich schlechter, aber nicht dass es ab einen gewissen Punkt/Alter einen Sturzflug nach unten macht. |
Tabelle Nummer 3 lesen :-)
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LG H. |
Ich wollte nicht den Eindruck machen, dass ich mit dem Älterwerden ein Problem habe. Eher im Gegenteil. Ich persönlich fühle mich mit 45 eigentlich besser als mit 25.
Das Älterwerden ist bis zu einem Punkt kein Argument, da man ja mit 35 eher besser ist als 15 Jahre zuvor, zumindest über die Langdistanz. Wahrscheinlich könnte man sich die ganzen Altersklassen bis 40 sowieso schenken. Interessant fand ich halt, dass man mit 45 offensichtlich keine absoluten Spitzenleistungen mehr erbringen kann. Dazu muss es ja eine Erklärung geben. Der Spruch "Wir werden halt Älter" ist für mich keine interessante Information. Der sinkende Testosteronspiegel ist für mich eine Erklärung. Vielleicht lassen dadurch die Kraftwerte nach. Um Missverständnissen vorzubeugen. Ich würde meine Mittelmäßigkeit nicht durch Doping kompensieren wollen. |
Als Jugendlicher schwamm ich die Intervalle mit Puls 180-200. Heute mit 65 vielleicht 145-150 --> geringere Belastungsintensität im individuellen Altersvergleich.
Will sagen: Der Rückgang des max. Pulses mit dem Alter ist ebenfalls (ausser Testosteron) ein entscheidender Limiter. Der kann im Alter nie voll kompensiert werden, weder durch effizientere Techniken, noch besser optimierten Energieverbrauch noch durch ein mehr an Training oder mehr ergänzendes Krafttraining im Verhältnis zur Hauptsportart. -qbz |
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Wobei dieser Effekt wahrscheinlich auch schon ab 25 Jahren zu beobachten ist. Und da wird diese Entwicklung, zumindest im Ausdauersport mit der Vergrößerung infolge des Ausdauertrainings erklärt.
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Ich fühle mich körperlich mit 50 viel besser als mit 25 Jahren. Mit 25 Jahren war ich oft krank, hatte übergewicht und ziemlich starke Rückenschmerzen. Joggen konnte ich keine 3 km. Jetzt mit 50 tut mir nix weh und eine Langdistanz ist kein Problem.:) |
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Selbst wenn ich die halbe Nacht auf nem Barhocker verbracht habe, aber trotzdem bin ich froh, das ich mich heute mehr bewege! Und ich habe auch festgestellt, Leistungen zu erbringen, die ich vor 10 Jahren erbracht hatte, schaffe ich heute nur, wenn ich entsprechend mehr trainiere. Grundlagenausdauer ist da nicht das Problem, wenn es heißt mal richtig Gas geben, dann wirds hart und die Regenerationzeit ist auch wesentlich länger! |
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Empirisch "hart" ermittelt und nachgewiesen scheint mir (z.B. in einer Gruppe von 600 Ausdauersportlern), dass auch bei austrainierten Sportlern (Männer u. Frauen) im Alter die HFMax sinkt: Erreichte ein männlicher Ausdauer-Sportler im jungen Alter z.B. 220 und mit 60 Jahren noch (als besondere Ausnahme unter Sportlern) 190, wären das immerhin ca. 14 % weniger. Der Durchschnitt bei den trainierten, gesunden, männlichen Ausdauersportlern um 60 liegt (empirisch ermittelt) bei ca. 20-25 % weniger. -qbz |
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Vor 5- 6 Jahren bin ich am nächsten Tag nach einer OD schon wieder einen 100er gefahren. Schaffe ich heute nicht mehr. So 3-4 Tage bauche ich dann schon mind. Bei einer MD sind es dann schon 7-10 Tage Reg. Nein ich liege nicht auf der Couch dann aber intensive Sachen sind nichr drin. Grüße |
"Was passiert mit 45?" heißt für mich: "was ist vor 10 Jahren passiert?"
Keine Ahnung, das hab ich vergessen - das Gedächtnis im Alter.... Im Ernst: natürlich lässt die Muskelkraft nach. Das liegt aber nicht alleine am nachlassenden Testosteron, sondern viel mehr daran, dass wenig benutzte Muskulatur über Jahre hinweg verkümmert, was zunächst nicht sonderlich auffällt, aber sich über Jahre hinweg akkumuliert. Sportler können ihre Leistungsfähigkeit, also die Kontraktionsfähigkeit der Muskulatur, weitgehend durch zusätzliches Krafttraining und Dehnübungen erhalten. Dehnübungen deshalb, um den kompletten Bewegungsradius von Agonisten und Antagonisten zu erhalten, was sich wiederum auf die Kraft auswirkt. Die Dehnbarkeit von Bändern und Muskeln wird meines Wissens nach von Progesteron gesteuert, dessen Spiegel im Alter ebenfalls sinkt. Machen wir uns nichts vor, wenn wir nicht mehr fortpflanzungsfähig sind, sind wir für die Natur nutzlos geworden. Da wir aber mit Mitte(Ende vierzig noch nicht abtreten wollen, müssen wir etwas tun. Solange man sich regelmäßig bewegt, kann man dem Alterungsprozess bedingt entgegensteuern, man sieht ja an den Altersklassen, zu welchen Leistungen auch Ältere noch fühig sind. Aber dafür gibt es ja die Altersklassen. Im Triathlon, ebenso wie im Marathon, ist es bei den Frauen zur Zeit noch ein wenig anders, es gibt nur Wenige in meinem Alter, die diesen Sport treiben. In zwanzig Jahren wird es hier mit Sicherheit mehr Konkurrenz geben. Die jetzt 30-jährigen Sportlerinnen werden ihr Training auch in 20-30 Jahren noch durchziehen. Ich finde es immer bewundernswert, wenn 70- oder 80-jährige trainieren. Mein Ziel ist es nicht, dem Alter zu entgehen, sondern möglichst gesund und fit alt zu werden. Dazu gehört auch Kraft- und Koordintaions- und vor Allem Ausdauertraining. |
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Mal schauen ob ich in 5 Jahren das genauso sehe! Grüße:Huhu: |
Na, Du kannst gerne meinen Trainingsplan schon mal vorab haben. :Cheese:
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Und wahrscheinlich zu wenig schwimmen drin! |
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Im Gegenzug hättest Du jede Menge total spannendes Stabi-Training. |
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