![]() |
Pausen bei langem Dauerlauf.
Ich laufe oft mit dem Jogger und da mein Sohn es gerne mit macht, wird auch mal 2h+ gelaufen. Allerdings liegt auf der Strecke ein Spielplatz wo er sich austoben kann.
Da der Jogger so praktisch ist und man vieles wie Trinkwasser oder Schlechtwetterklamotten mit nehmen kann, würde ich so an den WE auch gerne mal die 30km+ absolvieren. Allerdings würden die Pausen dann insgesamt länger sein. Es gibt ja oft was interessantes zu sehen, wie die Modellflugplätze, Windräder oder wie neulich ein Mähdrescher, dem wir eine knappe Stunde zuschauen dürften bis er mit der Ernte fertig war. Die Frage, die mich beschäftigt ist: Wie lange dürfen eigentlich die Pausen sein damit ein Langer Dauerlauf noch als solches zählt. Oder anders gesagt wenn ich einen 30er Lauf mit insg. 1h oder 1,5h Pause mache, ist der Trainingseffekt vergleichbar als würde ich durchlaufen oder ist die Erholung dann zu groß und die Laufphasen eher als einzelne kurze Läufe zu sehen? |
Zitat:
|
Zitat:
Mehr als zwei drittel deines Textes geht es um die Erlebnisse mit deinem Sohn anstatt die obigen Eckdaten von dir zu schreiben damit man zumindest grob einordnen kann wo du sportlich herkommst. Von daher solltest du dir die Frage stellen ob du das Kind zuhause lassen würdest, wenn hier gesagt wird, dass die vielen Pausen keinen echten Traings-Effekt ggü. Durchlaufen erzielen würde. |
Für die Entleerung der Glykogenspeicher ist es vergleichbar, es gab ja auch schon Empfehlungen den langen Lauf zu splitten (etwa abends / morgens). Die muskuläre Belastung ist durch die Pausen geringer. Gleiches gilt sicher für den Kopf.
Unterm Strich: Machen, aber wenn es in Richtung Wettkampf geht (z.B. Marathon, oder wofür läufst du die 30 km) sollten sie dann schon am Stück sein. |
Naja, es gab in der Entwicklung von Trainingsprogrammen schon Ansätze, wo lange Läufe durch zwischenzeitliche Gehpausen nochmals verlängert wurden. Aber von halbstündigen Pausen war da eher nicht die Rede, eher von 5min Gehpausen.
Aber lange Laufen mit Pause (und durch die Pausen sogar vielleicht noch länger als ohne) dürfte im Vergleich zu "zuhause bleiben weil sich Kinderaufsicht nicht mit Training vereinbaren lässt" ganz weit vorne liegen. |
Zitat:
|
Auf die eigentliche Frage hast Du mittlerweile ja schon ein Spektrum an Antworten bekommen. Wenn Du mich fragst wird es auf die Antwort nie eine wissenschaftlich dauerhaft belastbare Antwort geben.
Aber trainierst Du denn in einer "Preisklasse"in der das tatsächlich ins Gewicht fällt? Meine Frau und ich laufen am Wochenende regelmäßig lange mit beiden Kindern im Jogger (19Monate und 4 Wochen). Der "große" macht das bis an die 2hlocker mit, danach wird Ihm zu langweilig. Die kleine pennt immer wie ne eins. Willst Du 30er dem Kind wirklich antun - trotz Bespassungspause? Da würde ich lieber vor den Kindern aufstehen und Brötchen vom Bäcker mitbringen... |
Ich laufe seit Ca. 5 Jahren und habe bis jetzt 2 LDs, 3 50km Läufe und mehrere Marathons gefinisht. Triathlontraining ist aus bekannten Gründen seit 2 Jahren bis auf weiteres eingefroren.
Mein Ziel ist es erstmal an meine Marathon PB von 3:31, die jetzt 4 Jahre alt ist, wieder zu kommen und diese später zu verbessern. Konkret möchte ich nächstes Jahr die 3h Marke zu mindest an kratzen. Bis vor kurzem bin ich mehr oder weniger planlos durch die Gegend gelaufen und bin leider nicht schneller geworden. Also trainiere ich jetzt nach dem 4T Plan von Greif. Es ist hart aber bis jetzt schaffe ich zu mindestens die Tempovorgaben ganz gut. Dass es besser ist mit Pause zu laufen als gar nicht ist mir schon klar. Lange Läufe bevor die Familie aufsteht sind bei mir Standard. Glykolgene aufbrauchen, mit Pause oder ohne, ist kein Thema. In zw. schaffe ich 35km nüchtern (ohne Pause) zu laufen. Was manchmal ganz selten zu Kurz kommt sind die 30+ Einheiten am WE. Ab und zu ist meine Freundin am WE Beruflich unterwegs und dann muss ich überlegen wie ich am sinnvollsten was rausholen kann. Ich kann mit dem Jogger, wenn ich die Zeit geschickt um den Mittagsschlaf lege, durchaus am Stück 20km laufen. Mehr geht nicht. Die Frage also, deren Antwort mich hier weiter bringen könnte ist: was bringt trainingstechnisch mehr. Den 30er auslassen und 20km am stück laufen oder ein 30-35km “Erlebnisslauf” mit Pausen. Der wettkampf ist in 4 Wochen. Um den geht es aber nicht unbedingt sondern auch um die Trainingseinheiten für künftige Wettkämpfe danach. |
Hallo Rennrob,
ob die Pause schadet und wie lange sie sein kann, dazu kann ich nichts sagen. Sei froh das du nicht nach Greif trainierst. Da wären es 35 km Läufe. :Cheese: Vielleicht gibt es aber die Möglichkeit, das du einen z.B. 20km Rundkurs von Zuhause läufst und dann noch mal 10 km wenn du wieder zu hause bist. Deine Frau könnte ja dann den Kleinen übernehmen. Ansonsten denke ich, wird der liebe Kleine ja auch größer. Meine Tochter ist jetzt 11 und ich kann seit ein paar Jahren wieder gut trainieren, aber die Zeit für sein Kind solltest du dir nehmen. Das tust du sicher auch. Viele Grüße Wolfgang |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Wie gesagt, 4 Wochen vor dem Marathon ist es auf jeden Fall suboptimal. PS Ruf doch mal den Peter Greif an und frag ihn. ;) |
Zitat:
Ich habe gerade noch mal nachgeschaut. Es sind nur 3 Wochen. Den letzten 35er jetzt am Samstag darf ich aber ohne dem "Rollator" laufen. Die Endbeschleunigung wird somit auch "leichter" fallen ;) Besonders weil ich keine wirklich flache Strecke vor der Haustür habe. Zitat:
|
Bist du sicher, dass du wirklich deinen Trainingsplan befolgst? Ich habe auch einen Trainingsplan vom Greif und da scheint es mir Unterschiede zu deinem Training zu geben.
Zitat:
- |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:34 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.