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oliver 02.11.2011 22:14

Alternativen für lange Radeinheit im Winter?
 
Hallo Leute,

in zwei Wochen will ich mit dem Trainingsplan für meine erste LD in Roth nächsten Jahres beginnen.
Nun hatte ich in der Vergangenheit schon mal Probleme mich im Winter für einen Marathon darauf vorzubereiten ( Langer Lauf Schnee+Eis), wie mache ich das mit der Radeinheit?
Ersetzen durch 3-4h Rolle? Dann wäre ich reif für die Klapse. Oder 2h Rolle und 1h Laufen?
Wie macht ihr das.

Gruß Oliver

CP60 02.11.2011 22:42

Ich fahre im Witer nur MTB, das geht eig immer, es sei denn es liegen 20cm Schnee. Dann gehts halt auf die Rolle, das hält man zwei-drei Mal im Winter auch für 3 Stunden durch. Wer selbst das nicht durchält hat auch och genug andere Möglichkeiten, zum Beispiel mehrfachkoppeln zwischen Laufen und Radfahren.

autpatriot 02.11.2011 22:46

mal schauen bei mir startet der traingsplan nächste woche da sind auch je 2 mal 3 std radtraining drinnen..

unter der woche hab ich keine andere wahl als mich 3 std aufn ergo zu setzen..
ich fahre halt mal die div wettkampfstrecken ab... ev gleich mal zum antesten die runde vom Ironman Austria...

ansonsten hoffe ich das es an den wochenende schön ist und ich mitn mtb fahren kann..

für mich stellt sich aber auch die frage ob ich z.B. das ganze nicht auf 2 mal 1,5 stunden an 2 tagen aufteilen kann. aber ich denke das verfehlt dann den trainingszweck....

Pmueller69 02.11.2011 22:48

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666138)
Wie macht ihr das.

Ich denke es reicht aus, wenn Du im März mit den langen Radeinheiten beginnst. Mehr als 2 Stunden auf der Rolle macht wirklich keinen Sinn. Ich würde halt häufiger trainieren und dann auch kraftbetont.

Längere Einheiten in der Kälte lassen sich als Koppeleinheiten unterbringen. Dieses Jahr plane ich Mehrfachkoppeleinheiten: Rad/Lauf/Rad/Lauf/Rad. Das ganze dann in hügeligem Gelände.

Und überleg mal Alternativtraining Skilanglauf.

lonerunner 02.11.2011 22:50

Wenn ich im Winter koppel, dann meist rückwärts, d.h erst Laufen dann auf die Rolle. Ich denke das Erkältungsrisiko ist doch recht gross, wenn man von der Rolle direkt in die Laufschuhe steigt, da man auf der Rolle ja meist stärker schwitzt.

Ansonsten werde ich mir mehr als 2h Rolle nicht mehr antun.

autpatriot 02.11.2011 22:54

Zitat:

Zitat von Pmueller69 (Beitrag 666159)
Ich denke es reicht aus, wenn Du im März mit den langen Radeinheiten beginnst. Mehr als 2 Stunden auf der Rolle macht wirklich keinen Sinn.

ok also das sehe ich eigentlich ähnlich..
obwohl für den kopf die ein oder andere längere Rolleneinheit sicher auch net schlecht ist..

denke das das Training eher ein sehr gutes Zeitmanagment verlangt... und wenn man 3-4 mal die woche die zeit findet und qualitativ seine Einheiten auf der Rolle abspult reichen sicher auch die 1,5- 2 stündigen einheiten...

Pmueller69 02.11.2011 22:56

Zitat:

Zitat von lonerunner (Beitrag 666160)
Wenn ich im Winter koppel, dann meist rückwärts, d.h erst Laufen dann auf die Rolle.

Gekoppelt wird nur draussen. Das Laufen hat den Zweck die Füße wieder warm zu machen. :Huhu:

lonerunner 02.11.2011 23:39

Zitat:

Zitat von Pmueller69 (Beitrag 666166)
Gekoppelt wird nur draussen. Das Laufen hat den Zweck die Füße wieder warm zu machen. :Huhu:

Naja, ich sprach ja von einer Rolleneinheit, da sind die Füsse mehr als warm genug:Huhu:

Hunki 03.11.2011 08:07

Wenn die Strassen nicht gerade voller Schnee, oder gefroren sind, spricht ja im Winter nichts dagegen auch mal draussen zu fahren. Ist einiges angenehmer als auch nur eine Minute auf der Rolle zu sitzen.

Ich fahre auch im Winter bis zu 4 Stunden draussen. Mit den richtigen Klamotten ist das auch kein Problem.

Ich bin im letzten Winter sogar einmal bei -7° draussen gefahren... strahlend blauer himmel, eiskalt, aber einfach genial.

Hunki

Nopogobiker 03.11.2011 08:27

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 666250)
Wenn die Strassen nicht gerade voller Schnee, oder gefroren sind, spricht ja im Winter nichts dagegen auch mal draussen zu fahren. Ist einiges angenehmer als auch nur eine Minute auf der Rolle zu sitzen.

Ich fahre auch im Winter bis zu 4 Stunden draussen. Mit den richtigen Klamotten ist das auch kein Problem.

Da bin ich voll bei Dir. Ich habe gar keine Rolle.

Da kauft man sich einmal anständige Winterklamotten und gut ist. Es gibt doch kaum etwas schöneres als durch einen frisch verschneiten Wald zu fahren - und das ist meist so anstrengend, dass einem schön warm wird.

Nopogobiker

powermanpapa 03.11.2011 08:37

Klamotten hin oder her
die Füsse! die Füsse sind das Problem
--------
ich denke das ichs als "Koppelvariante" probieren werde
2h draußen -so lange gehen die Zehen
dann im Studio auf dem Ergo

Kiwi03 03.11.2011 08:42

Winterradschuhe, gute Überschuhe und Fusswärmepads, Problem kalte Füsse gelöst.. :Lachen2:

Fahren, draussen, wenns leidlich trocken ist allemale, nur bei Regen fahr ich kein Rad, wenn Schnee liegt auch kein Ding, MTB.

powermanpapa 03.11.2011 08:46

hab Sidi Winterschuhe :)
hab Tschibo Heizsohlen
hab alle Varianten mit dünnen Socken, dicken Socken, zweipaar Socken
Neoüberschuhe
andere Überschuhe
die Wärmepads muss ich noch testen

aber wirklich begeistert war ich noch nicht :(

Moggi 03.11.2011 08:48

Im Winter sind MTB Touren meiner Meinung nach eine echte Alternative und sind vor allem auch ein echt gutes Technik-Training. Da ich vom MTB-Sport komme fühlt sich das an wie "back to the roots". Das Training an der frischen Luft ist einfach unschlagbar. Koppeltraining absolviere ich allerdings im Winter bei Eis und Schnee lieber im Studio. Bin da auch lieber vorsichtig was Erkältungen angeht. Normale Laufeinheiten die werden natürlich draußen absolviert. Respekt vor jedem der 3-4 Stunden auf der Rolle durchhält. Hab zu Hause ein Spin-Bike mit Fernseher usw. aber trotzdem geht bei mir nach max. 2 Stunden der mentale Schirm zu.

Grüße,
Markus

Duafüxin 03.11.2011 08:52

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 666261)
hab Sidi Winterschuhe :)
hab Tschibo Heizsohlen
hab alle Varianten mit dünnen Socken, dicken Socken, zweipaar Socken
Neoüberschuhe
andere Überschuhe
die Wärmepads muss ich noch testen

aber wirklich begeistert war ich noch nicht :(

Dann nimm die von Nothwave Arctic Fahrenheit oder wie die heissen.

Da krieg noch nicht mal ich nach 3 - 4 Std kalte Füße. Nur selbstgestrickte kuschelige Wollsocken und die Schuhe. Und die Minusgrade können kommen :cool:

Hunki 03.11.2011 08:55

Also ich habe bei mir folgende Kombination im Einsatz:

- Northwave Farenheit (Winterschuh)
- Tchibo Heizsohle bei Temperaturen unter Null Grad
- Ein paar dicke Socken
- Überschuhe: RACE POWER Thermo von GORE

Das passt bei mir perfekt... klar, nach 3 oder 4 Stunden sind die Füsse auch trotz der Heizsohle kalt, aber das liegt vermutlich auch daran, dass der Akku langsam den Geist aufgibt. Ich bin immer noch auf der Suche nach einer wirklich guten Alternative. Allenfalls auch ohne Akku für zum an die Schuhe klippen.

Hunki

Kiwi03 03.11.2011 08:56

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 666261)
hab Sidi Winterschuhe :)
hab Tschibo Heizsohlen
hab alle Varianten mit dünnen Socken, dicken Socken, zweipaar Socken
Neoüberschuhe
andere Überschuhe
die Wärmepads muss ich noch testen

aber wirklich begeistert war ich noch nicht :(

Ich hab mir Gore Überschuhe besorgt, die sind atmungsaktiver, bei Neopren schwitzt man zu stark. Bin letztes Jahr im Winter meist mit Kompressionssocken gefahren, dann bleiben die Waden noch warm und vor allem bleiben die am besten trocken am Fuss. Nach den Wärmepads gar keine Probleme mehr, ernsthaft. Wenn die Füsse warm bleiben, gehts mit den Händen auch besser, ich nehm mir immer 2 Paar Handschuhe mit, zum wechseln, wenn ein Paar durchgeschwitzt ist.

gollrich 03.11.2011 09:02

Ich fahre lange Einheiten im Winter meist im Fitnessstudio beim Spinning...

Suche mir ne Doppelstunde... komme ne Stunde vorher die halte ich alleine aus, und danach 2h mit Begleitung lässt sich dann ganz ruhig weiterfahren... musst halt gucken das es vlt. nicht 2 Sprint oder 2 Harte Bergfahrten sind... bzw. dann vlt. nicht alles voll mitfahren...
Pulsmesser ist dann Pflicht...

grüße Michael

powermanpapa 03.11.2011 09:15

Zitat:

Zitat von Kiwi03 (Beitrag 666267)
Ich hab mir Gore Überschuhe besorgt, die sind atmungsaktiver, bei Neopren schwitzt man zu stark. Bin letztes Jahr im Winter meist mit Kompressionssocken gefahren, dann bleiben die Waden noch warm und vor allem bleiben die am besten trocken am Fuss. Nach den Wärmepads gar keine Probleme mehr, ernsthaft. Wenn die Füsse warm bleiben, gehts mit den Händen auch besser, ich nehm mir immer 2 Paar Handschuhe mit, zum wechseln, wenn ein Paar durchgeschwitzt ist.

nochn paar Winterschuhe?? dann krieg ich Stress!
aber die Gore Überschuhe kann ich ja auch mal probieren
bei den Handschuhen, da nehm ich zur Not auch mal Ski Handschuhe, die funktionieren :Lachen2:

endorphi 03.11.2011 09:18

Wie einige schon geschrieben haben halt ich mich in Winter auch nur ans MTB, das kann man eigentlich immer fahren. Zumindest im Rhein-Main-Gebiet gibts kaum Phasen wo es so kalt ist dass man nicht fahren kann. Ich hatte mal ne Rolle, ich kann aber auf den Dingern nicht länger als ne Stunde fahren, und dass kann ich draußen eigentlich immer.

Duafüxin 03.11.2011 09:20

Wir waren am WE bei Decathlon: Snowboardstrümpfe bis knapp unters Knie für 3€ (bedürfen noch eines Tests) und Skihandschuhe (von meinem Freund letzten Winter getestet und für gut befunden) für 8€.
Bei soviel Ersparniss kann man sich dann auch ordentliche Schuhe erlauben ;)

Wolfgang L. 03.11.2011 09:25

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 666261)
hab Sidi Winterschuhe :)
hab Tschibo Heizsohlen
hab alle Varianten mit dünnen Socken, dicken Socken, zweipaar Socken
Neoüberschuhe
andere Überschuhe
die Wärmepads muss ich noch testen

aber wirklich begeistert war ich noch nicht :(

hallo,

bei meinen Winterschuhen habe ich auf die Metallplatte die im Schuh ist nochmal eine dünne Kunststoffplatte geklebt.
Ganz wichtig ist auch, dass meine Füße ausreichend Platz im Schuh haben.


Ansonsten zum Thema, bei schönem Wetter und gut eingepackt macht eine "lange" Radeinheit richtig Spass. Solange es nicht regnet ist das Losfahren eigentlich das Schwierigste.

Viele Grüße
Wolfgang

gruenauge 03.11.2011 09:29

Also ich halte ja auch RR-Training im Winter für gut machbar, sofern Schnee bzw. Eis das nicht verhindern. OK ist in Norddeutschland wahrscheinlicher als in Bayern :) Ne Rolle hab ich, allerdings auch Nachbarn unter mir, und drei Stunden Rollentraining sind in nem schlecht lärmisolierten Mietshaus schon ne kleine Zumutung... :Nee: Ansonsten bin ich neidisch auf jeden, der vor seiner Haustür Skilanglauf machen kann. Für mich eigentlich das optimale Ausdauertraining im Winter, wenn auch selbstverständlich nicht radspezifisch. Ich brauch nur leider 2h in den Harz... Und sonst? Lange Läufe 2,5-3h :)

Moggi 03.11.2011 09:30

Bei Regen kann man sich über die Überschuhe auch noch eine Schicht Zellophanfolie wickeln. Den Tipp hat mir ein Radprofi gegeben, so kommt scheinbar keine Feuchtigkeit an die Hufe. Hab es selber aber noch nicht ausprobiert. Hab gute Pearl Izumi Überschuhe, die halten eigentlich jedem Wetter stand :)

Nordexpress 03.11.2011 09:32

Zitat:

Zitat von powermanpapa (Beitrag 666261)
hab alle Varianten mit dünnen Socken, dicken Socken, zweipaar


Probier mal wollene Kniestrümpfe, wie sie "alte Herren" gern beim Wandern noch tragen. und ausreichend Platz im Schuh. Das hat bei mir Wunder gewirkt, weil die Waden wärmer bleiben.
Dazu Neoprenüberzüge, innen gefleect.
und bei Bedarf um die Knöchel noch abgeschnittene Socken extra, oder so Prima-Ballerina-Stulpen.

das reicht mir im normalen MTB-Schuh ohne Heizsohlen für 4h bei -5°C. Drunter wird's dann immer arg.

felix__w 03.11.2011 09:40

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666138)
Nun hatte ich in der Vergangenheit schon mal Probleme mich im Winter für einen Marathon darauf vorzubereiten ( Langer Lauf Schnee+Eis), wie mache ich das mit der Radeinheit?

Einfach nicht zu sture an Trainingsplan halten und nur lang fahren wenn es 'mild' ist.
Ich mache den Winter über höchstens 2.5h-Rad-Eiheiten (ausser wenn ich zu Eltern radle)

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666138)
Ersetzen durch 3-4h Rolle? Dann wäre ich reif für die Klapse.

Ich auch. Länger als 1h Rolle halte ich nicht aus.

Zitat:

Zitat von Pmueller69 (Beitrag 666159)
Ich denke es reicht aus, wenn Du im März mit den langen Radeinheiten beginnst.

Genau.

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 666250)
Ich fahre auch im Winter bis zu 4 Stunden draussen. Mit den richtigen Klamotten ist das auch kein Problem.

Je, nach Temperatur wird es ab 2 Stunden auch mit guter Bekleidung schon ein Problem.

Aber wie gesagt sind lange Ausfahrten im Winter gar nicht nötig.

Felix

mblanarik 03.11.2011 09:54

Zitat:

Zitat von oliver (Beitrag 666138)
Nun hatte ich in der Vergangenheit schon mal Probleme mich im Winter für einen Marathon darauf vorzubereiten ( Langer Lauf Schnee+Eis), wie mache ich das mit der Radeinheit?
Ersetzen durch 3-4h Rolle? Dann wäre ich reif für die Klapse. Oder 2h Rolle und 1h Laufen?
Wie macht ihr das.

ich habe am Aequator keinen Winter. :-)

Aber Spass bei Seite, werfe ich mal was anderes in den Ring: Auf die Rolle Ende Februar und aufs Rad im Maerz!

Wie? Tja, im Winter halt das zu machen, was man im Winter machen kann: Langlaufen (so um die 2h, da guckst danach aber ganz anders aus der Waesche), Schitouren oder Schneeschuhwanderungen (wenn du die Moeglichkeit dazu hast). Zusaetzlich dazu viel Laufen und Schwimmen. Es geht ja darum, die aerobe Grundlage zu schaffen und das geht mit jeder Art der Bewegung. Man muss nicht zwingend dazu auf einem Rad sitzen. Ich bin mehrfach im Februar zum Bergsteigen in entlegene Regionen gegangen und es hat mich nicht davon abgehalten bestens gelaunt im Juli recht ordentlich zu finishen.

Auf dem Rad wirst du noch im April, Mai und Juni lange genug sitzen.

niksfiadi 03.11.2011 10:35

Mann gewöhnt sich recht schnell an kalte Füße. Kann dann zwar schon mal eine 1/2h dauern, bis man sie wieder spürt, aber davon werden die nicht kaputt. Und wenn's unter 0 hat fahr ich nicht. Kann mich mal!

(Hab aber dann die Skitour quasi vor der Haustür)

tuben 03.11.2011 10:39

Zitat:

Zitat von mblanarik (Beitrag 666300)
ich habe am Aequator keinen Winter. :-)

Man muss nicht zwingend dazu auf einem Rad sitzen.
Auf dem Rad wirst du noch im April, Mai und Juni lange genug sitzen.

Genau, Skilanglauf ist die ideale Vorbereitung, nicht
umsonst ist es das Mittel der Wahl für viele Radfahrer.
Ansonsten alles, was der Grundlagenausdauer dient,
also lange und ruhig.
Ich habe im Winter 2009/10 ne komplette IM-Vorbereitung
für den März gemacht und da war nichtmal MTB möglich.
Von Dezember bis Anfang März nicht unter 20 cm Schnee
und Frost, da haben auch die Northwaves nicht mehr geholfen.
Selbst Laufen war out. Also Skilanglauf, Schwimmen und
2x Rolle, aber dann spezifische Programme.;) ;)

JF1000 03.11.2011 10:52

Für den, der erst in Roth o.ä. fit sein muss nicht, aber wer z.B. schon eine LD im März hat, kommt wohl nicht drum herum.




Zitat:

Zitat von felix__w (Beitrag 666292)
Aber wie gesagt sind lange Ausfahrten im Winter gar nicht nötig.

Felix


JF1000 03.11.2011 10:55

Interessant. Mich erwartet auch eine LD im März. Was hast Du für ein Radprogramm gemacht? Langlauf kommt für mich nicht in Frage...ich gehe aber mal davon aus, das ich in meiner Region laufen kann.



Zitat:

Zitat von tuben (Beitrag 666325)
Genau, Skilanglauf ist die ideale Vorbereitung, nicht
umsonst ist es das Mittel der Wahl für viele Radfahrer.
Ansonsten alles, was der Grundlagenausdauer dient,
also lange und ruhig.
Ich habe im Winter 2009/10 ne komplette IM-Vorbereitung
für den März gemacht und da war nichtmal MTB möglich.
Von Dezember bis Anfang März nicht unter 20 cm Schnee
und Frost, da haben auch die Northwaves nicht mehr geholfen.
Selbst Laufen war out. Also Skilanglauf, Schwimmen und
2x Rolle, aber dann spezifische Programme.;) ;)


axelrose 03.11.2011 11:08

die Erfahrung vom letzten Winter war, 2h Rad bis ich meine Füße nicht mehr spüre, dann 1h (länger geht eh nicht) auf mein Spinningbike bis ich wieder schön warm bin und dann 1h hüpsch laufen; mußt dich halt zweimal umziehen, aber man kommt auf eine ordentliche Zeit unter Belastung
Schnee war im letzten Winter bei uns in den Bergen nicht so top, deswegen nur wenige Skitouren gemacht
die andere Alternative war der Lauftreff im Fitnessstudio mit anschließendem Spinning (2h), da kann man auch mal den Puls hochfahren, das schadet überhaupt nichts
nur keinen Streß machen!

Helmut S 03.11.2011 11:08

Drinnen auf der Rolle oder halt draussen fahren. Länger als 2h sind die Einheiten im Winter eh nicht. Das ist auch bei -10 mit guten Klamotten kein Problem und auch nicht auf der Rolle.

Das Problem ist doch eher ein beschissenes Frühjahr, wenn es Ostern noch schneit oder so. Dann haste evtl. 4h an der Backe und weißt nicht wohin damit. ;)

JF1000 03.11.2011 11:21

Oder wenn der WK entsprechend früher ist. Und was macht man dann?



Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 666344)
Das Problem ist doch eher ein beschissenes Frühjahr, wenn es Ostern noch schneit oder so. Dann haste evtl. 4h an der Backe und weißt nicht wohin damit. ;)


tuben 03.11.2011 11:26

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 666336)
Interessant. Mich erwartet auch eine LD im März. Was hast Du für ein Radprogramm gemacht? Langlauf kommt für mich nicht in Frage...ich gehe aber mal davon aus, das ich in meiner Region laufen kann.

Vieleicht wird das jetzt OT, wenn du du genau wissen möchtest,
was und wie ich trainiert habe, schick mir ne PN.
Nur soviel, ich war vorher auch kein Skilangläufer, schon
weil ich in einer eher schneearmen Gegend wohne, jedenfalls
im Normalfall.
Aber wie es so ist, in der Not frisst der Teufel auch Schnee.
Geholfen hat mir, dass ich (über TS Coaching) einen Trainer hatte, der wusste, was zu tun war und der das Training entsprechend angepasst und gesteuert hat, mit Erfolg.
Aber, Rolleneinheiten im Keller, immer geradeaus Richtung
Schornstein gab es natürlich auch.
Da machen dann die TS-Filme, z.B. zum Schwimmtraining
die Zeit kurz und Lust auf die Schwimmhalle.

runningmaus 03.11.2011 11:27

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 666353)
... Und was macht man dann?

Spike-Reifen aufs MTB aufziehen, unter der Woche oft damit kurz fahren; jedes WE einen 3 stünder draussen wegradeln... auch mit 200m-Laufpausen zwischendrin, um die Füße wieder zu wärmen.
Thermo-Trinkflasche mit heißem Tee mitnehmen.... während des 3-stünders immer mal wieder 90sec. - Sprints einlegen....

Wenn es mal trocken und schneefrei ist, sofort den Renner mit rausnehmen.... :Huhu:

Und sich beim Winterpokal anmelden! :Blumen:

nachtrag: in den Jahren vorher waren wir zusätzlich um weihnachten herum 10 bis 14 Tage in Andalusien..., das war auch gar nicht schlecht für die Radform... ;)

Haaner 03.11.2011 11:37

Cooles Thema ;)

Wieviel Stunden verbringst Du denn im Winter im Kraftraum und mit Stabitraining?

Im letzten Winter bin ich so wenig geradelt wie noch nie. Wenn das Wetter ok war, bin ich am WE für 2-3 Stunden raus. Das passierte aber nicht soooo oft. Auf der Rolle war ich kaum, weil ich das hasse.

Dafür habe ich viel mehr Zeit in's Laufen und Krafttraining gesteckt. Das ging eigentlich bei fast jedem Wetter. Und es ist auch im Winter machbar, an einem Wochentag mal Abends 2-2,5 Stunden zu laufen. Im Frühjahr ging es dann öfter und länger auf's Rad und es wurde öfter gekoppelt.

Das Ergebnis war eine verbesserte Rad- und Laufform im Sommer. Das Wintertraining war bei mir damit intensiver als die früheren Alibi-Radeinheiten bei Kälte oder auf der Rolle. Das werde ich in diesem Winter auf jeden Fall wieder so machen - und mache mir damit weniger Stress.

Hunki 03.11.2011 11:40

Zitat:

Zitat von felix__w (Beitrag 666292)

Aber wie gesagt sind lange Ausfahrten im Winter gar nicht nötig.

Felix

Naja, es gibt Leute, die müssen sich eine gute Radform antrainieren. Es fällt nicht allen so einfach wie Dir.

Helmut S 03.11.2011 11:41

Zitat:

Zitat von JF1000 (Beitrag 666353)
Oder wenn der WK entsprechend früher ist. Und was macht man dann?

Roth war noch nie recht viel früher. ;) Wer einen WK wie Lanza hat muss halt damit umgehen - TL evtl

Rhing 03.11.2011 11:49

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Zitat:

Zitat von felix__w (Beitrag 666292)
Einfach nicht zu sture an Trainingsplan halten und nur lang fahren wenn es 'mild' ist.
Ich mache den Winter über höchstens 2.5h-Rad-Eiheiten (ausser wenn ich zu Eltern radle)

Ich auch. Länger als 1h Rolle halte ich nicht aus.

Genau.

Je, nach Temperatur wird es ab 2 Stunden auch mit guter Bekleidung schon ein Problem.

Aber wie gesagt sind lange Ausfahrten im Winter gar nicht nötig.

Felix

Seh ich auch so.
Hab Winterschuhe, ne Filz-Einlegesohle und Skisocken von Tchibo, lange Unterwäsche, winddichte Hose und Jacke, Skinfit Unterhemd, Trikot und Langarmtrikot, Mütze mit Windschutz unterm Helm und dicke Handschuh einer Eigenmarke sowie je nach Temperatur Handschuhe zum Unterziehen. Hab jetzt ein Winterrad, da kommen MTB-Pedale dran und dann fahr ich mit den MTB-Winterschuhen. Die sind wärmer als die fürs RR.

Die Schuhe mach ich nur ganz locker zu. Die Füße brauchen "Luft". Ich glaub, dass die Einlegesohlen wichtig sind, um die Kältebrücke Klickies zu sperren. Außerdem beweg ich von Zeit zu Zeit bewußt die Füße, d.h. ich drücke mit dem Fuß über die Wade.

Die Bonn-Triarunde ist eigentlich immer drin, d.h. m. kurzer Anfahrt 2 Std oder ne etwas längere Tour mit 3 Std.. Der Punkt ist, dass ich mich beim Tempo zurückhalte und Schwitzen vermeide, wenn's kalt ist. Das muß ja nicht davon abhalten, ab und zu mal'n großen Gang zu treten, aber alles in Maßen. Oben rum ist Windschutz wichtiger als "Dicke". Und auf'm MTB geht länger als auf'm RR. Da bin ich bei richtig Schnee schon 5 Std. gefahren, wobei man da manche Berge rauf schieben muß. Das macht die Füße dann auch wieder warm. Aber auch da, nicht zu schnell, um (richtig) schwitzen zu vermeiden.

Rolle kommt für mich nicht in Betracht. Schilanglauf ist ne Rundum-Sorglos-Alternative: Gut für die Beine, die Arme und den Rumpf. Außerdem ne tolle Sache, in der Natur. Und beim ein oder anderen Volksschilanglauf kann man sich auch'n bisschen fordern. Die Radklamotten passen übrigens bestens dafür: Winddicht und in die Rückentaschen passen die Kleinigkeiten. Da geht von Hannover aus auch im Harz.
1) Sauerland zwischen Langewiese und Schanze
2) Gosau, Oberösterreich
3) Siuerlänner Skiloap, Volkslauf 30-36 km


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