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WTF: Aldag zur WTC?
Was soll ich davon halten?
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find ich klasse, den Aldag mag ich gut leiden.
Ist mittlerweile ein absolut sauberer Typ, der zudem selbst auch hin und wieder die Laufschuhe schnürt und deshalb weiß was zu tun ist.;) |
Korrekterweise hätte es wohl heißen müssen:
„Ich bin sehr glücklich, ein Teil der WTC-Familie zu sein und Providence dabei zu helfen, den Sportlern das Geld aus der Tasche zu ziehen.“ Ich mag Aldag auch, nach persönlichem Treffen erst recht, aber ob er der richtige Mann an der Stelle ist? Veranstaltererfahrung hat er doch eher weniger - wobei das natürlich auch ein positiver Aspekt sein kann. Bin gespannt, was das wird. |
nunja, zu einem sauberen sport trägt das nicht gerade bei ...
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Ist er damit der Chef von WTC Europe, der bislang Kai Walter war und der Klagenfurter sein sollte oder wie auch immer die Lage gerade war?
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So setzt man positive Zeichen :(
Hat die WTC doch mit viel Feingefühl einen Ehrenmann des Radsports verplichtet. Supi :Nee: Weiter so :Lachanfall: |
Aldag hat sich einst glaubhaft von seiner Doping Vergangenheit losgesagt. Ob es wirklich gestimmt hat, weiß ich nicht, aber er war auf jeden Fall ein Kontrastprogramm zu manch anderem. Wenn er jetzt die Sportart wechselt, kann das auch auf Grund der Erkenntnis sein, daß man als sportlicher Leiter immer noch zu sehr mit dem Thema konfrontiert wird.
Es wird auf jeden Fall interessant sein, wie es personell in Europa bei der WTC weitergeht. Und der Kommentar von Jahangir ist in diesem Thread natürlich auch überfällig. |
Menschen verdienen eine Chance. Wir machen alle Fehler.
Ich sehe nicht, warum es schlimm sein sollte, dass Aldag bei der WTC arbeitet. Im Gegenteil, er kennt die Spielchen... |
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Meine Meinung zum D-Thema: Kümmert Euch lieber um das was ihr beeinflussen könnt. D.h. dopt selber nicht und versucht Eure Kinder oder die Euch anvertrauten Kinder der Anderen (Freunde, Sportverein etc.) in dem Sinne zu "erziehen".
Aldag ist ausserhalb Eures Einflussbereiches - wenn es auch den einen oder anderen (eingeschl. mich) interessiert was er da tut. |
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Ich hoffe trotzdem, Arne lädt ihn bald mal in die Sendung und ins Forum ein. |
worin begründet sich Aldags Kompetenz hinsichtlich der Geschäftsführung der WTC Europe? "Weil er sich auch ab und an die Laufschuhe bindet" ist mir da kein Argument. Walter und Petschnig haben da doch Lichtjahre mehr Praxiserfahrung in betriebswirtschaftlichen Dingen, oder irre ich da?
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Geht mir - wie fast allen anderen auch - am A. vorbei. Ist mir echt schnuppe, wer bei der WTC das Sagen hat. Was soll das auch schon groß ändern, ob der WTC Europa-Capo Walter, Aldag oder Joe Kelly heißt:)
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ob du jetzt ein Radsportteam organisierst oder einen Ironman ist mE nicht so der große Unterschied. der soll ja kein Rennen organisieren. der WTC dürfte es wohl um das Generieren von Sponsorengeldern gehen. das ist viel schwieriger als die Orga von so einem Rennen. man denkt sich wohl, dass das der Aldag besser kann. wie schön geschrieben, das ist relativ unwichtig, wer die WTC in Europa führt. könnte mir allerdings vorstellen, dass Rolf Aldag die Sorgen der Tria-Pros besser versteht, als einer, der erst im reifen Alter von 30 Jahren mit Triathlon in Berührung gekommen ist;) |
Offizielles Statement der WTC:
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Von der Art her könnte diese Lösung in der Tat Fortschritte ergeben. Kai ist ein hervorragender Organisator, der einen Wettkampf perfekt über die Bühne bringen kann und Pannen zu verhindern oder abzumildern weiß. Als der große Stratege und Strippenzieher zu Sponsoren, Medien und Öffentlichkeit ist er mir nie aufgefallen.
Mal aus der Tierwelt ;): Kurt trat eher als der Golden Retriever auf, den alle sofort lieb haben mussten und der Türen öffnen konnte. Kai war immer der Terrier: Struppig, keiner zum Liebhaben aber in seiner Tätigkeit höchst effizient. Zusammen waren die beiden ein klasse Gespann und jetzt braucht die WTC wieder einen fürs Rampenlicht. |
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Es gab sicher nicht behobene Pannen und Kai ist da nicht der Mann, der die Leute dazu bringt, dass sie selbst dem noch was gutes abgewinnen. Aber es gab sicher viele Pannen einfach nicht, das vergisst man nur schnell und empfindet es als normal.
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Ich hätte mir auch Normann vorstellen können. Aber der Aldag :Lachanfall: :Nee:
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Tränengeständnis
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Ich jedoch erinnere mich gut an das "Tränengeständnis", was mit Sicherheit auch nur das war, was direkt bewiesen werden konnte. Ich bin dafür Dopern keine 2. Chance im Sport zu geben. |
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Gilt das nur für Sportler, oder für jeden der versucht mit illegalen Mitteln einen Leistungsvorsprung gegenüber Kotrahenten zu erwirken? [OT aus] |
Ich find die Aldag-Personalie dahingehend bemerkenswert, als sie ein Indiz für die wachsende Bedeutung des Triathlons (auch oder gerade in wirtschaftlicher Hinsicht) ist:
Prominenter Teammanager wechselt vom (früheren?) Millionen-Business Radsport (dessen Attraktivität für Sposoren aber seit Jahren nicht zuletzt durch das Doping-Image sinkt) in die aufstrebende Nischensportart Triathlon... Sowar wäre vor 10 oder 20 Jahren noch völlig undenkbar gewesen. Dass die zweifellos höhere Attraktivität des Triathlons für Sponsoren (aufgrund weniger Doping-Skandale) ziemlich fragil ist (weil die Probleme bei uns im Ansatz dieselben sind, wenn auch in vermutlich geringerer Ausprägung) dürfte jemand wie Aldag nur allzu gut wissen und vielleicht ist das auch eine Chance für den Sport, nicht die bekannten Fehler des Profi-Radsportes zu begehen (Strategie des "unter den Teppich kehren und immer weiter so") |
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Der Triathlonsport wird dadurch IMHO auch nicht sauberer oder unsauberer, waer ja noch schoener wenn dann einer sagt: "Ich hab gedopt weil der Aldag WTC Mitarbeiter ist und das auch mal gemacht hat." es ist wohl nicht besonders gluecklich, aber man muss auch kein Drama daraus machen. |
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Und vielleicht will er auch bei einem zukünftigen Besitzer der WTC (er ist ja nicht der, der von einem raschen Verkauf profitiert) seinen Job behalten. Ist aber vielleicht auch nur blauäugiges Wunschdenken. |
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Und das ist ein Herr Aldag das falsche Signal. Zum Einen hat er selbst gedopt, und zum Anderen kommt er aus einer Sportart die in der Aussendarstellung nur aus Dopern besteht. Ich als Sponsor würde mich fragen: Was hat/kann Herr Aldag so gut, dass er jetzt diesen Job macht. Das Hauptargument werden seine Beziehungen sein. Aber Beziehungen zu wem? Zu alten Seilschaften und alten "Kumpels" Allesamt Dopingmitwisser. Egal wie man's dreht; Ein Signal für sauberen Sport sieht anders aus. |
Ich habe nichts persönlich gegen Aldag und jeder verdient eine zweite Chance, aber muß die ausgerechnet im Sport liegen. Er wird seine Qualitäten haben, aber ich als potentieller Sponsor hätte seine Dopingvergangenheit sofort im Kopf. Das steht damit immer im Hintergrund zu seiner Tätigkeit des Sponsoren-Aquirierens. Und zu welchen Sponsoren hat er gute Kontakte, zu denen die früher oder immer noch Radsport sponsorn.
Ich weiß nicht, ob die WTC damit wirklich gut beraten ist, Aldag als Europarepräsentanten zu installieren. Udo Böltz hält seit damals die Klappe und ist ganz aus der Szene raus. Das hat meines Erachtens viel mehr Format und zeigt wahre Größe! Ist aber wirklich nur meine Meinung. Beste Grüße Nabenschalter |
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Seit ungefähr 10 Jahren versucht man schon in den USA attraktive Profi-Radrennen oder gar Mehr-Etappen-Fahrten aus dem Boden zu stampfen und im Rennkalender zu etablieren. Eine nennenswerte Entwicklung kann man da aber nicht erkennen. Allein die zunehmende Zahl arbeitsloser Radprofis belegt, wie sehr der Profi-Radsport in der Krise ist. Man sieht die Tendenz auch in den Hochglanzprospekten mancher Rad- Lenker- und Helmhersteller: Früher haben die Hersteller ihre High-End-Produkte in erster Linie für den Profi-Radsport (und dessen solvente Fans) entwickelt und produziert und die Triathleten haben sich dann aus diesen Produkten bedient, bzw. sind auf Kleinserien und Nischenhersteller ausgewichen. Heutzutage gibt es immer häufiger große Hersteller, die auf UCI-Vorgaben wie Sitzrohrwinkel oder die 3:1-Regel pfeifen und Rahmen und Komponenten gleich bewußt auf die offenkundig wenig preissensible Zielgruppe Triathlon produzieren (bei denen die Gewinnspanne offensichtlich am größten ist) und die Zielgruppe "Zeitfahren innerhalb des Radsportes" rückt zunehmend in den Hintergrund. |
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