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Lohnt sich ein Triathlonrad?
Hi Leute,
ich habe 2009 mit Triathlon angefangen. Zunächst MD jetzt kommt im Sommer mal ne LD, dann mal wieder ne MD usw. Ich fahre ein normales Rennrad(Neupreis 800 Euro) mit Triathlonaufsatz. Beim IM70.3 in Wiesbaden habe ich 3:06 h für die Radstrecke gebraucht, in St. Pölten 2:47 h. Ich wollte mal fragen, welche Zeiten ihr mit einem Triathlonrad für 4000-5000 Euro (vielleicht P3) für möglich haltet... Ich weiß jetzt nämlich, dass ich für immer Triathlon machen möchte und deshalb wäre ich auch bereit ne kleine Unsumme zu investieren. a) wieviel zeitersparnis wäre drin? b) was für räder würdet ihr vorschlagen? Vielen Dank für eure Antworten ;) |
Wenn du eine bessere Position mit dem Triarad hinbekommst könnten es hohe einstellige Minutenzahlen sein die du sparst. Wenn du auch auf dem Rennrad schon eine relativ gute Position hast dann bringt ein vermeintlich besseres Triarad (leichter, viel bessere Laufräder etc.) max ein paar Minuten.
Allerdings sollte man die Motivation fürs Training durch teures Material nicht unterschätzen und das bringt dann doch was. |
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Hängt von vielen Faktoren ab, wie gut ist vorher/nachher die Sitzposition, welcher Rahmen, Laufräder, ... b) Möglichst teuer mit hohem Coolnessfaktor :Lachen2: c) Würde mit einer Sitzpositionsanalyse vor dem Kauf eines neuen Rades anfangen. |
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a) meinst Du auf der MD oder der LD? Ich würde meinen, bei der
MD vielleicht, wenn überhaupt 5-10 Mins (St. Pölten), LD kann ich nicht beurteilen. Du bist ja so schon ganz ok. b) Wenn DU Dein Radl in der Wechselzone suchen möchtest, nimm ein Cervelo In jedem Fall ist es lässig und man fühlt sich automatisch schneller :Cheese: Konsequentes Training hilft sicher mehr. |
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...sagt be fast |
Ich bin mit einfachem Material besser motivert, weil ich TROTZDEM schnell sein will.
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Ich auch. |
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Zum Rad: wahrscheinlich wirst du schneller. Das seriös in Sekunden oder Minuten auszudrücken ist nicht möglich. |
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In Wiesbaden max. 5 Minuten - und die gehen dann schwerpunktmäßig auf das Konto von Laufrädern und Reifen.
Wiesbaden geht über weite Strecken bergauf, da ist in Deiner Leistungsklasse Aerodynamik nicht so relevant (in meiner erstrecht nicht). Und wenn es dann wieder bergab geht, kannste Dich auch auf dem Renner zusammenfalten. Ich halte es mittlerweile so: Wenn ich auf einer Strecke wegen Bergen keinen 30er Schnitt hinkriege (Wiesbaden z.B.), nehme ich nichtmal den Aufsatz mit. Dann versuche ich lieber, Gewicht zu optimieren. Ich denke auch, dass viel Zeitersparnis im Zusammenhang mit neuem Equipment aus dem Kopf und dem Bauch kommt. |
Da ich von dieser Leistungsklasse meilen weit entfernt bin, schließe ich daraus, dass es bei mir wohl nen vernüftig passendes RR auch tut. Da nen Aufsatz dran und dann ist gut?!
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rat mal auf welchem Radl ich schneller war?
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Und auf welchem Rad warst du juenger? ;)
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auf Principia 30 auf dem Cervelo 40.
Ich glaube aber nicht, dass das Alter da schon eine Rolle spielt. |
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Und das ein gutes Rad beim selben Trainingsstand Vorteile bringt ist wohl unstrittig. Wiesbaden sub3 ist das Ziel. Vielen Dank für die ganzen Antworten... |
@ 3-rad: sieht ja ziemlich nach Lavawüste im Hintergrund aus^^ Respekt!
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geh radeln [/böse] |
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Wiesbaden geht über weite Strecken bergauf..."(Bergab brauchste doch dann die Aerodynamik auf deiner Seite, oder?) oder"Ein Rad ist kein Motorrad. DU bist der Motor..." Ich bin der Meinung, dass die Frage vom Bastian342788 nicht unberechtigt ist. Ihm geht es wohl um den Zeitgewinn mit optimierten Material. Ich bin die alte Strecke ca. 25 mal im Training und 3 x im Wettkampf sowohl mit RR als auch mit Triarad abgefahren. Die durchschnittl. Geschwindigkeiten in Relation zu den durchschnittlichen Pulswerten sprechen eindeutig für das Triarad. Hierbei ist es egal, ob einer einen 29er oder 34er Schnitt fährt. Ich hab im alten Wiesbadenfred mal was zu den Kilometerlangen, fast kurvenlosen Wellen und Bergabpassagen geschrieben |
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Der Prozentsatz den man als Anfänger mit "optimiertem Material" an Zeitgewinn hat, ist doch eher bescheiden. |
Na um sich 6 Minuten in dem Bereich zu verbessern ist Training das einfachste.
Triathlonrad ist im Vergleich zum RR schon schneller, 4-5 k€ brauch man da aber nicht ausgeben um den Effekt zu haben. Die Hälfte reicht dicke, alles drüber ist eher ein Luxusproblem (was ein Triathlonrad aber generell ist) |
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Einen Porsche kauft man auch nicht wegen dem großen Kofferraum um Brötchen zu holen. :Lachen2: |
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Basti stellt doch zwei Fragen, a) wie viel Zeitersparnis mit einem Triathlonrad drin wäre und b) welche Räder wir vorschlagen würden. In erster Linie kommen hier väterliche Ratschläge als Antworten, die nicht auf seine Frage abzielen.
Mit knapp über 3h gehört B. bereits zu den besseren in WI. Warum sollte er nicht über ein anderes Rad nachdenken. Ich vermute, dass er mit einem neuen Rad 10min rausholt, 5min durch das Rad und 5min durch die Motivation zu trainieren durch neues Material. Basti hau rein!:-B-( :Cheese: |
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danke be fast, dass ist eine sehr hilfreiche antworten. sowas hatte ich mir erhofft:)
ich finde es um ehrlich zu sein lächerlich, dass ich hier auf einmal als trainingsfaul an den pranger gestellt werden, denn ich glaube um so ein urteil zu fällen fehlt dann doch irgendwie die grundlage. Lui, es muss dir ja nicht gefallen was ich tue... Thunderbee: Kannst du noch differenzierter ausdrücken, was du zu sagen hast? :Huhu: Zur Intention meiner Frage: wenn jemand schreibt 2,5 k und 5 k machen fast keinen unterschied, dann hilft mir das weiter. die zahl war nur mal ne richtlinie zur orientierung...und ich bin halt relativ ahnungslos... wiesbaden ist zwar ein toller wettkampf und ich will da auch jedes jahr starten, aber ich richte mich mit dem kauf eines fahrrads nicht nach einem wettkampf. kraichgau und klagenfurt stehen für 2011 auch auf dem programm. zum luxusproblem: ob ein rad 2,5 oder 5 koste, klar beides ist ein luxusproblem - triathlon ist generell luxusproblem der Wohlstandsesellschaft... ich verbringe fast meine gesamte freizeit mit dem sport, deshalb finde ich es auch okay sich in dem bereich dann mal was zu gönnen. also danke für die konstruktiven antworten einiger forumsteilnehmer die bissigen user können meine fragen in zukunft gern ignorieren, ich wollte wirklich niemandem mit meiner unverschämten frage zu nahe treten. |
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Allerdings hat be fast Recht und es hat nicht wirklich deine Fragen beantwortet. Sorry für mein Rumgenörgel:Blumen: |
das ist nett Lui. meine frage war auch der erste versuch einer orientierung. es ist keines falls so, dass ich kurz vorm kauf stehe. außerdem bin ich meinen ersten IM sowieso meinem rennrad schuldig...komisch, aber ist irgendwie so^^
außerdem ist der Teil des forums ja auch irgendwie für materialfragen und nicht für trainingsfragen;) also in dem sinne ein schönes wochenende! :Blumen: |
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Das war doch der Thread, wo irgendwann nur noch über die bei den Kompletträdern enthaltenen Laufräder, und was diese beim Verscherbeln über die Bucht bringen würden, diskutiert wurde...? Einen großen Fehler kannst du bei keinem der von dir gelisteten Herstellern machen. Ich würde die Entscheidung primär nach dem Aussehen der zur Auswahl stehenden Bikes treffen, sofern du dir sicher bist, dass dir jeder Rahmen passt. |
nimm doch einfach den, der dir am besten gefällt.
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das klingt ja nett.... trotzdem ist für den Fall eines blöden Trainingsrutschers mit folgendem Rahmenriss oder ähnlichem Blödsinn, der halt schon mal passiert; für diesen Fall ist ein Reserveplan oder eine ausgefuchste Träumerei, z.b. von einem Triarenner :Liebe: eine gute Idee.... :Huhu: PS: in dem ersten Jahr mit meinem Triarenner :Liebe: (statt des Rennrades mit Aufsatz) bin ich auf allen Wettkämpfen im Schnitt 2km/h schneller gefahren... *yeah* .... aber nicht immer schneller gelaufen ;) .... ein ganz ähnliches Modell wie meinen Triarenner kann man im Laden so zw. 1600 und 2000 Euro kaufen, es ist also kein 5000Euro-Modell ;) |
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Davor ist niemand gefeit. :Lachen2: So ein neues Spielzeug pushed ungemein. |
Abseits der Windkanal-Diskussion ein paar Zahlenspielereien:
Hawaii Radbestzeit: 1997: 4:24,50 von Hellriegel mit Alurad (nur Unterrohr leicht profiliert) und Citec 3000 2006: 4:18,23 von Stadler mit Carbonrahmen (Kuota), Aerohelm, Zipp (?),... In Roth hat erst dieses Jahr Sebastian Kienle mit wesentlich besserem Material die Bestzeiten von Hellriegel/Zäck knapp unterboten (Ok, in Roth waren die Radbestzeiten damals nicht über jeden Zweifel erhaben). Wenn hier also für ambitionierte Hobby-Athleten auf der halben Distanz von Verbesserungen im Bereich 5-10min spekuliert wird, müssten dann nicht die Radbestzeiten im Profibereich, in dem die Aerodynamik/Materialwahl aufgrund der höheren Geschwindigkeit eine wesentlich größere Rolle spielt, nicht mittlerweile deutlich verbessert worden sein? :confused: :confused: Wenn das Material zu viel schneller macht, müsste sich dass zudem auch an einer Verbesserung der durchschnittlichen Radzeiten in den letzten Jahren bemerkbar machen. Gibt's da irgendwelche Statistiken, die das belegen könnten? Matthias Luc van Lierde war soweit ich weiß bei seiner Weltbestzeit in Roth übrigens auf einem Stahlrenner (Colnago) mit Rennlenker, Ergopower und Campa Shamal unterwegs... |
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