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Training mit wenig Zeit, Teil 1
![]() Training mit wenig Zeit, Teil 1 Von Arne Dyck Triathlon ist eine zeitaufwändige Sportart. Wer wenig Zeit für das Training aufbringen kann, hat es schwer, in Form zu kommen. Dirk Lahn hat ein Trainingskonzept entwickelt, das mit nur 3-5 Stunden Training pro Woche respektable Ergebnisse liefern kann. Das innovative Konzept erfordert allerdings ein Umdenken: Die Trainingseinheiten sind extrem kurz und intensiv, außerdem spielt eine besondere Form des Krafttrainings eine zentrale Rolle. Dirk Lahn erläutert in diesem Beitrag das grundlegende Konzept und erklärt, wie diese Trainingsform wirkt. Ein Schlüssel zum Verständnis liegt in den Tabata-Intervallen, die für alle Triathleten interessant sind. » Direkt zum Film |
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Danke + LG H. |
Frag mal Flossi.
Hier gibt es von ihm irgendwo auch ein Video zum Thema. |
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Zum Einen wird im Film klar gesagt, dass Tabatas nur ein kleiner Teil des Trainings sind.
Niemand behauptet das man damit das Ausdauertraining ersetzten kann. Training nur auf Tabatas zu reduzieren ist grundsätzlich falsch, macht nämlich niemand. Für mich war es - wie im Film erwähnt - ein Startschuss und Fingerzeig, dass man auch anders trainieren kann. Nach fast drei Jahren weiss ich nun, dass intensives Training, wenn man es klug einsetzt ein sehr zeitsparendes Training ist und Erfolge bringt. Mich würde interessieren, ob dieser Sportwissenschaftler schon mal sowas selbst trainiert hat oder nur aus der Theorie redet. Ich kenne jedenfalls beide Wege aus der Praxis. |
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http://www.sportwissenschaft.uni-wue...sandig_dennis/ Er forscht/promoviert dort wohl zum Thema Qualitative Trainingslehre. Wie auch immer ... Ich persönlich bin weniger an seinem aktuellen Arbeitsgebiet interessiert als vielmehr an einer Erläuterung der inhaltlichen Zusammenhänge Tabata/Ausdauer/VO2max etc. Ein Sportwissenschaftler i.A. scheint mir die dafür nötige Ausbildung zu haben, zumal ich der Meinung bin, dass er auf Basis seiner Universitätsausbildung auch in der Lage ist Studien aus seinem Fachgebiet zu verstehen und zu interpretieren. Aus diesem Grunde würde mich eine Sendung zum Tabata sehr interessieren. Tabata/HIIT usw. ist doch immer wieder mal Thema hier im Forum und soweit ich mitgekriegt habe hat das bisher noch kein Sportwissenschaftler erläutert - abgesehen von Holger Lüning anstazweise (aber auch nicht wirklich); dessen Beitrag dazu kenne ich. LG H. |
@Helmut
Ja, so siehts aus. Obwohl die Studie 1996 war, ist das ganze Thema in der Sportwissenschaft irgendwie nicht vorhanden. Zu hochintensiven Intervallen gibts allerdings ein nettes Videoseminar. http://www.seminar-online.tv/player/?seminar=Ausdauer Interessant finde ich, dass sich viele Sportarten damit beschäftigen, aber nicht die Ausdauersportler. Ob jetzt ein Wissenschaftler die Instanz für sowas ist, kann ich nicht beurteilen. Auf Unis wird zum Teil uralter Stoff gelehrt und wenn derjenige selbst keinen Sport betreibt, wirds irgendwie auch nicht besser. Ich habe im Studioalltag viel mit Sportstudierten zu tun, die sind nicht immer auch automatisch die besten Trainer. Ich schaue da lieber in Richtung Aktiver Sportler, da gibts einige Granaten von denen man viel lernen kann: Ross Enamait, Pavel Tsatsouline und Steve Cotter fallen mir da spontan ein. Alles Praktiker, die wissen was funktioniert. Wäre aber trotzdem mal interessant das aus medizinischer Sicht zu beleuchten. |
Ja. Uneingeschränkt.
Um was es mir geht ist: Es sollte m.E. mal jemand mit rhetorischem und didaktischem Geschick (da ist TSz-"Live" eh nicht schlecht) UND dem nötigen theoretischen Hintergrundwissen versuchen die Begrifflichkeiten/Stuien zusammen zu bringen und einzuordnen - und zwar praxisgerecht und auf "deutsch". |
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@ Arne, wie viele Teile gibt es davon? 2 habe ich bisher gefunden. Wird es noch weitere geben?
Danke, Gruß Kurzer |
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der Zweiteiler ist damit zunächst abgeschlossen. Demnächst kommt noch ein Beitrag für das "Training in der Mittagspause" mit ein paar Trainingsbeispielen. Grüße, Arne |
Morgen Arne,
danke für die flotte Antwort. Klingt gut. Genau das richtige für mich im kommenden Jahr. Vielen Dank für die Mühe! Gruß Kurzer |
super Beiträge
Hallo,
Also ich finde die Beiträge sehr interessant, allein nur deshalb, weil sie den Horizont etwas erweitern. Ganz glücklich bin ich nicht damit weil, ich sags mal so: ich trainier ja gerne und ich bin wohl einer derer, die lieber trainieren, als wettkämpfen. Ist das verrückt? Für mich wäre interessant, wie man HIIT in einen 10-15h Plan vernünftig integrieren kann (ich will einfach nicht weniger trainieren, weil ich brauch das für die Psyche, red ich mir ein). Als Sportlehrer hab ich Burpee-Intervalle mit meinen Schülern (den Armen!) sofort ausprobiert und natürlich (wie immer) auch selbst ordentlich mitgemacht. Das war Montag, und ich kann heute, so wie einige meiner Schüler (die ehrgeizigen) noch immer nicht ordentlich aus dem Bett, weil die Gluten sauweh tun. Gestern wollte ich eigentlich einen GA2-Lauf machen, es wurde lockeres Schwimmen draus und heute mag ich noch immer nicht, wird wohl ein lockerer ERGO-Sprudel werden... Also wieviel von dem Stoff verträgt man, wenn man so 10- max.20h die Woche traininert und als Ziel Roth sub10 hat? Da ich immer viel Grundlage trainiert habe (erster Marathon mit 19 vor 13 Jahren) glaube ich schon, dass mir diese anaeroben Spitzen auch für meine Ausdauerfähigkeiten etwas bringen. Ich hab ja mal gelesen, dass man die Schwelle (soweit man davon überhaupt noch spricht) nur schwer von unten nach oben drücken kann, sondern eher mit harten Einheiten nach oben ziehen kann. Und wenn die anaerobe Schwelle besser wird, wandert ja die aerobe automatix mit? Lg nik |
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