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Challenge Roth 2010: "Wahnsinn...!"
![]() Challenge Roth 2010: "Wahnsinn...!" Von Arne Dyck Als der Streckensprecher eine prognostizierte Endzeit von 8:16 Stunden durch die Lautsprecher schickte, klappte den Zuschauern bei Laufkilometer 37 die Kinnlade runter. „Wahnsinn...“ war das Wort in aller Munde. Manche sagten es anerkennend-fasziniert, andere skeptisch und kopfschüttelnd. » Weiterlesen… |
zun zweiten mal für heute: :Blumen:
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Danke Arne!:Liebe:
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schad das ich dich nicht gesehn hab
dein Bericht....Klasse! |
Sehr schöner Bericht Arne! Danke!
Ich habe es genauso empfunden. Nach 9 Jahren Abwesenheit mal wieder ein Start in Roth. Es war der absolute Wahnsinn und meiner Meinung nach nicht mit Frankfurt zu vergleichen. Ob Schwimmstart, Solarer Berg oder der Zieleinlauf - einmalig. Oder die vielen netten Helfer - hier identifiziert man sich absolut mit dem Event. Wenn ich allein daran denke wie lange ich 2009 in FFM bei der Radabholung angestanden habe und dann ein Rad mit Beule zurückbekam... In Roth war ich in 10 min. mit Rad und den Beuteln aus T2 raus. Klasse! Danke nach Roth!:Huhu: |
Kann mich den Vorschreibern nur anschliessen:Blumen:
Hast mich fast überredet für nächstes Jahr wieder zu melden:cool: Gruß Jörg |
Suubä, Oida!
Klasse geschrieben! |
Zitat:
:Lachanfall: :Lachanfall: :Lachanfall: Toller Bericht! Danke! Schade, dass wir uns dieses Jahr nicht getroffen haben. |
Zitat:
"The course was undulating for the whole 180km – a lot hillier that I had expected. And it was like racing in a sauna: about 35-37 degrees and 95% humdity." https://www.chrissiewellington.org/b...ream-come-true Außerdem hatte sie, wenn ich mich recht erinnere, noch ein mehr oder weniger normales Rennrad, zumindest keine Aero-Laufräder. Das nur als kleine Ergänzung. Klasse Artikel! :Blumen: |
Arne, treffender kann man das Rother Geschenen nicht beschreiben. Du hast die richtigen, euphorischen aber auch kritischen Stimmen zusammen gefasst. Vieles habe ich als Zuschauer ähnlich empfunden, und Felix und seinen Leuten daher folgende Zeilen geschrieben:
"" Als "Frankfurt"-Starter hat mir auf dem Römer eine Sache gefehlt: Gänsehaut! Diese hatte ich gestern als Zuschauer in Roth, nicht nur bei der Finishline-Party. Unvergesslich bleibt dieser Tag. Die Leistungen der Profis, die willensstarken Athleten, die freundlichen Helfer, die Herzlichkeit einer ganzen Region, sowie ei...ne Familie, die das Ganze im Kollektiv auf die Beine stellt. "We Are Triathlon" ist nicht einfach nur der Challenge-Slogan - es ist eure Einstellung, die ihr mit Leben füllt. Wo sonst trifft man Belinda und Chrissie im Dirndl? Wo überreichen Rasmuss und Pete die Finisher-Medaillien? Wo smalltalken die Leders auf der Expo mit Jedermann? Wo bekommt man auch nach einer Langdistanz noch freundlich Autogramme? Wo sind Altersklassensportler und Profis auf Augenhöhe? Wo glaubt man dem Veranstalter, dass man nicht nur mit Partnern, sondern mit Freunden zusammen arbeitet? Wo trinkt man zusammen mit Faris und Hellriegel gemeinsam Kaffee? Wo lachen Sportler bei Höchstanstrengung am Berg? Wo erlebt man die schönste aller Finishlines? Wo erlebt man Triathlon? Nur bei euch!!! DANKE!!! :-) "" |
Schon mal was von S107 gehört? Das Zeug wurde an Mäusen getestet, diese hatten nach Verabreichung des Mittels ohne Training 30% bessere Ausdauerleistungsfähigkeit. Was anderes kann es doch eigentlich gar nicht mehr sein. Wohlgemerkt wir reden von der Weltspitze, wo eigentlich alles ausgereizt ist. Dort sind dann solche Verbesserungen gar nicht mehr möglich.
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Arne,
toller Bericht. :Blumen: Gruß strwd |
:Blumen: Danke! Toller Artikel!!
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Zitat:
Es gibt zwar bereits einen Test gegen S107 - aber soweit mir bekannt ist das Mittel noch nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sport/957452/ |
:Blumen:
Ich habe gerade eben nochmal mein Roth 2009 erlebt. Immer wenn ich von der Stimmung am Solarer Berg lese, bekomme ich Gänsehaut :) |
Bitte mich jetzt nicht zerfleischen, ja? Und deshalb vorab: Roth ist & bleibt auch für mich das größte Rennen im Triathlon. Wer jemals auf "DER" Brücke gestanden hat, morgens um 06:00 oder am den Solarer Berg hochgefahren ist, wird das bestätigen. Zürich, Ffm oder auf die Stimmung in Kona sind nix gegen die Gänsehaut auf den 1000 heiligen Metern auf der Gredinger Str. zu Hilpolstein!
Aber bei der Einschätzung der Rother Zeiten nicht vergessen, dass Rad- wie Laufstrecke wie immer sehr großzügig gemessen sind. S. auch den Beitrag von B.Sutton (http://www.teamtbb.com/?option=com_c...=view&id=1057), der im Forum mehrfach verlinkt wurde. Mr. Sutton schlägt auf die Roth-Zeiten ca. 8-10min auf, was uns bei Chrissie auf eine reelle 8:30h bringt, die schon eher glaubwürdig ist als 8:19. Den geringen Unterschied aber zu den ersten Kerlen und den riesigen zur zweiten Frau macht das aber auch nicht weniger erstaunlich. Bevor ich gesteinigt werde noch kurz der Hinweis darauf, dass die Radstrecke auch innerhalb der letzten Jahre (seit T2 auf dem P&R-Parkplatz vor der B 2 endet und nicht mehr "Am Hasenbühl") noch mal um nen halben Kilometer kürzer geworden ist. |
"Wo ist die Brücke? Wo ist die Wechselzone? Wo ist das Ufer?"
jedes Jahr das Gleiche und jedes Jahr einfach nur HAMMERGEIL! |
Schöner Artikel. Zu 'männlich gedacht' ist aber diese Theses:
"Gegen Doping spricht die Kontinuität ihrer Leistungsentwicklung und paradoxerweise die schiere Größe ihres Leistungsvorsprungs: Wäre sie eine halbe Stunde langsamer, etwa nach dem Absetzen verbotener Substanzen, wäre sie immer noch die Beste. Mehr als Gewinnen kann sie aber nicht, Doping wäre sinnlos. Das ist jedoch alles spekulativ." Sie hat sich längst von der Damenwertung verabschiedet, dass motiviert sie nicht mehr. Für sie persönlich wird die Gesamtwertung bereits wichtiger sein. |
Treffende Analyse, Arne.:Blumen:
Der Text fasst, mit der nötigen kritischen Distanz gut zusammen, wie die Leistung von Wellington zu bewerten und würdigen ist. Dass die Kampfrichter dieses Jahr offensichtlich genauer auf die Regelumsetzung (Windschattenbox) achten, freut mich und macht schon wieder Lust auf einen neuen Start in Roth, denn das in den vergangenen Jahren deutlich zu erkennende "beide-Augen-zukneifen" bei den Radgruppen im Sub-9-Bereich wegen des übergeordneten Ziels eines möglichst schnellen Rennens war mit ein Grund, dass meine Begeisterung für Roth in den vergangenen Jahren etwas erschlafft war. P.S.: Warum hast du das "Handbuch für die Erziehung gefälliger Gattinnen, geschickter und züchtiger Hausfrauen sowie Profitriathleten" nicht gleich direkt mit amazon verlinkt? An den Provisionen wärst du reich geworden.;) P.P.S.: Falls es das Buch noch nicht gibt, solltest du es schleunigst schreiben. Klare Bestseller-Avancen!:Huhu: |
Auch von mir ein Danke für den tollen Bericht
Nachdem ich über Jahre Roth "nur" als Zuschauer erlebt habe, konnte ich dieses Jahr meine erste LD finishen. Leider 2 min zu langsam um unter 11 Stunden zu bleiben. Ist aber nicht wirklich wichtig, weil ich eben die Marke dann nächstes Jahr knacken werde. Jetzt ist die Challenge als Zuschauer schon der Wahnsinn, aber für teilnehmende Athleten kann ich mir schwer vorstellen etwas vergleichbares zu finden. Ich habe über die komplette Strecke Spaß gehabt und wenn es mir doch einige Male nicht so toll ging waren immer wieder Zuschauer an der Strecke (Marathon) die mit witzigen, aufmunternden oder auch sachkundigen Kommentaren mich weitergepusht haben. Der Solarer Berg ist eh nicht zu beschreiben. Dieses Enviroment, Arnes Pläne für die LD (vielen Dank an dieser Stelle, hat super funktioniert), haben mich die Distanz leichter bewältigen lassen als ich es mir jemals erträumt hätte. Vor 20 Jahren war ich zum ersten Mal in Roth, habe die Triathleten damals als verrückte aber supertolle Freaks gesehen. Ihre Leistung, unabhängig von Zeit oder Platz, als überirdisch eingeordnet. Heute weiß ich, dass ich mit der entsprechenden Vorbereitung selbst dazu in der Lage bin. Das Umfeld in Roth macht dazu alles noch viel intesiver. Ein geiles Gefühl. FReu mich jetzt schon auf die nächste LD. |
Tausche Ullrich mit Merckx, dann passt es im Radsport, zumindest wenn die Dominanz hervorgehoben werden sollte.
PS. Die Messe ist echt toll. z.B. habe ich das Raphael Rad zum ersten mal live gesehen (war zu klein für mich:-). |
Der Artikel ist wie immer schoen geschrieben Arne. Besonders gut gefaellt mir der Absatz zu Kienle, den Nagel auf den Kopf getroffen kann man da nur sagen!
Schoen auch die Anmerkungen zu den Karis - find ich gut, wenn die dieses Jahr besser aufgepasst haben. FuXX, hat jetzt spontan Lust auch wieder Roth zu machen... |
Ich hätt glaub ich auch mal wieder Lust, in Roth zu starten. War da 89 und 90 und 92 zum zugucken, also vor ner halben Ewigkeit. Kann mir das mit den ganzen Wellenstarts irgendwie nicht recht vorstellen, das das kein Chaos gibt, aber wär mal wieder geil, keine Frage. War auch in F zum zugucken aber ich glaub, Roth würd mich mehr reizen, schaun mer mal..
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Das Oe 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 2000, 2003 @ Roth |
und nächstes Jahr bin ich auch am Start - dann wird es noch geiler!
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Ich weiss auch nicht so richtig woran es liegt. Vielleicht die Herausforderung? Der Versuch an die Grenzen zu gehen? Die Hoffnung die Grenzen zu verschieben, endlich das perfekte Rennen zu haben? Am Ende des Tages ist LD Triathlon einfach geil... |
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Ja, das perfekte Rennen. Da warte ich immer noch drauf, hoffentlich ist es nächste Woche soweit.
Bitte, bitte,bitte, dann ist endlich Schluss. :Cheese: Obwohl, wenn ich 20kg leichter wäre, dann könnte.... :Cheese: :cool: Ach lassen wir das. |
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viel glück für nächste woche let there be rock |
Lieber Arne,
ich bin immer wieder begeistert, wie du an diese durchaus kritischen Themen herangehst. Da kann sich mancher Journalist eine große Scheibe abschneiden. Vielen Dank für den tollen Artikel!! :Blumen: |
Rebekah Keat hält Führungs- und Kameramotorräder für ein großes Problem:
"I do think how ever they need to get rif of the lead motor bikes and cameras.On the second lap of the bike when the age groupers are all there the pro athlets must move around them thus crossing onto the other side or riding way over to the left side which is right where the mtorbikes sit.I had a camera there afew times and it certainly made a huge difference perhaps 3/4km/hr to my speed when there was a side or head wind ...which is frustrating when the lead athletes have this almost the whole race." www.teamtbb.com/forum/index.php?topic=1620.0 Nebenbei hatte sie Probleme mit ihrem Rad, die sie ein paar Minuten gekostet haben. Beides relativiert Chrissies überirdischen Vorsprung ein wenig. |
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Gruß Jürgen, der auf der Strecke war und Bilder gemacht hat. |
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Und wenn Motorräder da sind, halten die sich an die Vorschriften der Sportordnung? "G.3.4 Windschatten-Zone für motorisierte Fahrzeuge Die Windschatten-Zone von motorisierten Fahrzeugen entspricht einem unmittelbar hinter dem Fahrzeugheck beginnendes Rechteck von fünfunddreißig (35) Metern Länge und drei Metern Breite. Wettkampfteilnehmern ist es nicht gestattet, in der Windschattenzone von Rennbegleit-, Medien-, oder sonstigen Fahrzeugen zu fahren. Verantwortlich für die Einhaltung dieser Regel sind die Fahrer von motorisierten Fahrzeugen, nicht für Einhaltung der Regel, sondern für die Verhinderung der Möglichkeit!" Mal abgesehen davon, dass das letzte kein vernünftiger Satz ist, zeigen die Fernsehbilder ja eindeutig, dass dies nicht (immer) eingehalten wird. Offen bleibt doch nur die Frage, geschieht dies so oft / so lange, dass es wesentlichen Einfluss hat? |
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Wie immer ausgezeichnet geschrieben.
Zwei (kleine) Anmerkungen: Zitat:
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mein Roth
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nicht nur du hast den q7-fahrer so erlebt. etliche (!) andere auch. ein hinweis/frage an die rennleitung bzgl. des fahrers ist hier wohl angebracht. mein highlight war dein etwas mehr als zimmerlautstarker zuruf an einen staffelfahrer auf höhe der tanke in hip, er möge bitte rechts fahren. so laut kann kein vuvuzela sein.!!!!! |
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Chrissie ist IMHO die einzige Pro Triathletin seit Nina Eggert die so gut wie nie lutscht. Waehrend Nina aus Ueberzeugung so fuhr, hatte Chrissie noch nie wirklich die Gelegenheit. Ich hab letztes Jahr mal mit Leuten gesprochen die mit ihr Rad fuhren. Die sagten, dass Chrissie die ganze Zeit wie wild voran gebrettert sei und sich nicht dran gehaengt hat, das waer ihr wohl einfach zu langsam geworden... |
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1. war ich noch taub von Solar-da schreit man danach automatisch etwas lauter weil man sich selbst nicht mehr hört (wie beim Walkman hören...) 2. war heikel und ich hatte kurz zuvor schon 2 kritische Situationen. Der Typ dort ist dann auf der linken Seite stehen geblieben. Wenn ich den rechts überholt hätte und er wäre weitergefahren und auch rechts rübergezogen, wäre es auch noch meine Schuld gewesen.... Der Beginn der 2. Runde in Roth ist immer spannend... |
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