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Leistungsdiagnostik spezial: Wo liegt das maximale Wettkampftempo?
Leistungsdiagnostik spezial: Wo liegt das maximale Wettkampftempo?
Von Arne Dyck Dass meine Kondition unter normalen Umständen ausreicht, um eine Langdistanz zu finishen, steht für mich außer Frage. Interessanter für mich und viele andere Langstreckler ist die Frage: "Welches Tempo kann ich schaffen?" » Weiterlesen… |
Arne, ich fand es gradezu rührend wie jemand mit so einer Leistungsfähigkeit vor einem Rennen vor Zweifeln so stark geplagt wird. Natürlich bist du sehr gut in der Lage deine Splits gut vorraus zu sagen aber wie du richtig geschrieben hast: ganz genau weißt du es nie. Daher fänd ich gut, wenn du dich gläsern machst und einmal deine eigenen Prognosen in Splits aufführst und dann die Ergebnisse des Tests dagegen anstellst (Wenn das nicht eh geplant ist).
Wichtig imho ist auch eine Prognose für Regen und Hitze, wird das beachtet? Zu guter Letzt wird die erzielte Zeit in Frankfurt alle Prognosen richten. Grüße Markus |
Interessante Sache!
Ich glaube nur, dass ich das diesmal gar nicht so genau wissen will...:Lachanfall: :cool: Das raubt einem noch die Hoffnung, denn die stirbt ja bekanntlich zuletzt. Trotzdem verlockend.... |
Schließe mich Skunkworks an, die Gegenüberstellung wäre interessant.
Ich wäre zwar zum passenden Zeitpunkt vor Ort aber meine Erfahrungen mit solchen Vorhersagen (nicht von Corpus, damit keine Irritationen aufkommen) sind bisher zu negativ gewesen, als dass ich mich da 3 Tage vor dem Rennen noch möglicherweise durcheinander bringen lassen wollte (und damaligen Vorhersagen stimmten nicht mal ansatzweise). Könntest Du dann jetzt eigentlich die langen Koppeleinheiten sein lassen, die ja gut Aufschluß über das anzustrebende Tempo geben? Was machst Du, wenn der Test ein deutlich anderes Tempo ansagt, als das Körpergefühl der letzten Wochen Dir mitgeteilt hat? Mir wäre das zu riskant, der Kopf spielt schließlich auch ne große Rolle... |
was soll mit dem artikel ausgesagt werden?
spiroergometrie gibt es schon seit langem - ist das eine werbung für jürgen sessner, dass er diese nun auch anbietet? um die 200 € mach ich lieber ein mini trainingslager - da hab ich mehr davon. denn diese werte sind auch nur prognosen. ich kann damit genauso überzocken ... kauft um die 200 € lieber eurer frau/freundin etwas, die musste auf euch in der vorbereitung eh schon genug verzichten! |
@Rookie: Die Spiroergometrie ist nur die Messmethode, mit der ein Teil der Daten erhoben wird. Interessant wird es bei der Weiterverarbeitung und Interpretation dieser Daten. Möglicherweise habe ich das nicht deutlich genug rübergebracht.
Grüße, Arne |
@ Arne: Interessant wäre wirklich wenn Du Deine Einschätzung vor dem Test hier reinschreibst. Und nach dem Test dann das Ergebnius bzw. die Vorhersage. Und zu aller letzt natürlich nach dem Wettkampf Dein Ergebnis und das dazugehörige Körpergefühl, ob Du am Limit warst oder noch ein paar Minuten drin gewesen wären.:Huhu:
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Beispiel: Bei einem mir persönlich gut bekannten Athleten hat sich ergeben, dass er in einer super Form ist und ein hohes Tempo auf dem Rad anschlagen kann. Allerdings: Dicht über dem empfohlenen Renntempo stieg bei diesem Athleten der Kohlenhydratverbrauch schlagartig an – weit mehr als bei anderen Sportlern. Die sich daraus ergebenden Empfehlungen für die Renntaktik liegen auf der Hand. Es gibt noch weitere interessante Beispiele zur individuellen Effizienz beim Laufen in bestimmten Tempobereichen, die ich hier jedoch nicht wiedergeben möchte, da ich nicht genug davon verstehe. Grüße, Arne |
Ich finde den Test sehr interessant und würde das sofort auch mal ausprobieren. Denn Zahlen und der Aussagekraft hin oder her, letztendlich ist es ein weiterer Baustein seinen Körper besser kennen zu lernen. Das darf man nicht unterschätzen. Ich denke, die Prognose ist keine Hexerei sondern einfache Statistik: hat man eine hinreichend große Anzahl von Probanden mit deren Ergebnissen im Labor und im Wettkampf, kann man einen neuen Probanden entsprechend einordnen. So gesehen müßte es auch funktionieren, wenn man vom Probanden vorher gar nichts weiß. Oder ist das zu einfach gedacht?
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hochinteressant!
insbsondere, weil ich heut morgen im büro nen schmierzettel mit einer prognose ( 4 wochen vorher) meiner endzeit im letzten jahr in roth gefunden hab. rein nach körpergefühl. die splitzeiten differierten um 1-3 minuten pro disziplin. die endzeit passte auf die minute! |
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hab es 2009 beim Jürgen gemacht und meinen Wettkampf nach den Angaben gemacht.
Am Wettkampftag waren Menschenunwürdige Bedingungen ich hätte mich also nicht nach irgendwelchen Zeiten halten können. Ich dachte mein Wettkampfpuls läge bei 156 die Diagnose ergab 152 (275 Watt) -YEAH ! ;) +Und die Vorgabe von Jürgen das ich keine Tempoüberhöhungen Toleriere. Wettkampf: -> Ich fuhr unter 152 musste aber wegen des Windes immer wieder stetige Tempoüberhöhungen fahren. ---> Einbruch bei Rad-km 165. Die Diagnose hatte also Recht behalten Beim Laufen hätte ich Energetisch 4:30 Durchlaufen können. nach dem Einbruch beim Radfahren bin ich 4:40 losgelaufen und konnte sogar zum ende noch leicht steigern (wenn auch mit mehr pinkelpausen ;) ) Auch beim Laufen hatte die Diagnose Recht behalten Leute ganz ehrlich..... ist das beste was man machen kann ....ich würde dafür weitaus mehr Geld zahlen..... man trainiert 1 Jahr lang investiert 1000de von Euro und damit kann man +- 5min an seine Optimale Zeit herran. Ich trainiere Ohne Pulser auch meinst ohne Fahrradtacho und oft genug ohne verstand, aber das ist einfach das Sinnvollste was ich im Triathlon bisher gemacht hab. mfg Jo *gespannt wie ich zerfetzt werde* :P |
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vor Podersdorf hatte ich mit einer Laufzeit von 3:30-3:20 gerechnet. im Training lief es richtig gut Lange läufe machte ich entspannt in +-4:35min/km . Dennoch hätte ich mich NIE NIE getraut auf 3:15 anzulaufen. Ich wäre wohl 4:50 min/km losgelaufen und auf den letzten 10 km noch schneller geworden und dann wohl 3:20h gerannt... Dann hätte ich zwar meine "aufgeschriebene" Zeit genau getroffen....wäre aber weit unter meinem Optimum (3:15) geblieben.. |
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Gruß Jürgen |
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Gruß Jürgen |
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Und als Triathlet ist man ja bekannt dafür gerne Geld auszugeben :Cheese: Ich denke, da kommt schon eine ordentliche Summe zusammen, ohne das man es merkt André PS: in obiger Aufzählung fehlt: Das ganze Essen, was man durch das Training mehr zu sich nimmt ist bestimmt auch nicht zu vernachlässigen, alleine das ganze Nutella :cool: |
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mußte aber dazu sagen, dass die letzten 20 km ( ab illmitz ) supi gegenwind gewesen ist, ich glaub, auf diesen haben sich doch alle sehr schwach gefühlt :Huhu: ich kann mich erinnern, dass ich rückwärts vom wendepunkt in podersdorf mit teilweise mit 24 km/h auf gerader strecke gefahren bin, wegen dem wind :Cheese: |
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Na aber tausende??
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Ich halte von solchen Tests nichts. Wettkaempfe finde ich sinnvoller. Wir sind keine Laborratten. Und Laktatmessung? Pulsmessung? Immer noch?
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wo liegen denn deine max-Puls-Werte beim Radeln und Laufen? Mit welchem Durchschnittspuls fährst du bei ner MD? Danke!! :Huhu: g bf |
Der Preis ist natürlich deutlich, wenn ich mich allerdings in den Wechselzonen so umsehe, dann scheint es mir so, als würde es bei den Meisten nicht auf die 200 Stutz ankommen.
Ich finde der Test hört sich interessant an. Für mich kommt er trotzdem nicht in Frage weil: - mir der Fahrtstress in der Vorwettkampfwoche zu viel wäre - ich ohnehin ohne Pulsuhr und Wattmesser trainiere und wettkämpfe - ich in einer guten Form bin und keine Sachen mehr hören will, die ich nicht hören will Arne, bin gespannt auf deine Ergebnisse! |
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mit den richtigen tests bei den richtigen leuten lässt sich auch heute die aerobe schwelle (um die es auf der langstrecke geht) schon ordentlich bestimmen. wenn mans ich dann an dieser orientiert, kann mans ich sicher sein, annähernd die maximalleistung abgerufen zu haben. |
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Grüße, Arne |
das ist halt die "dauerleistungs"schwelle, sprich die, die ich bei ordentlicher verpflegung so lange mitmachen kann, wie der stützapperat mitmacht (was dann aber wieder ne andere trainingsfrage ist). ich kenne jetzt euren beitrag nicht, deswegen weiss ich nicht wie oder wo ihr eure grenzen zieht.
ich habe mal ne pulsauswertung gesehen, wo es über die gesamte langdistanz nur marginale abweichungen von der aeroben schwelle gab und die sportlerin subjektiv (nach eigener einschätzung) und objektiv (kollabierte mehr oder weniger direkt hinter der ziellinie) am absoluten limit war, also wirklich ihr maximal mögliches ergebnis erzielt hat. |
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dafür hab ich´s zu oft gemacht. beim solomara passt es auch immer sehr genau. "realistische selbsteinschätzung" und demnach tempo wählen. ich finds trotzdem interessant und bin gespannt auf die prognose und das tatsächl. resultat. |
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Damit ich das verstehe:
Die daten werden fürs Rad in Watt und fürs laufen in min/KM angegeben. Die Mentale verfassung spielt dabei keine rolle. Mein Trainingspatner hat so einen Test mal vor einem Marathon gemacht, er konnte sowohl die zeit als auch die Puls vorgabe bei weitem übertreffen. |
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Im Moment geht es hier etwas durcheinander. In diesem Thread ist von einem ganz bestimmten Test die Rede, der sich einer ganz bestimmten Methode bedient und dessen Daten auf ganz bestimmte Weise ausgewertet werden.
Er hat wenig zu tun mit einer normalen Leistungsdiagnostik und stützt sich nicht auf eine Relation "Geschwindigkeit versus Laktatkonzentration" – und besteht nicht aus der statistischen Auswertung einer Vielzahl solcher Daten. Er erschöpft sich auch nicht in einer Bestimmung der Leistung an der individuellen aeroben Schwelle. Natürlich gibt es Laktat-Tests, statistische Auswertungen dazu, und für Langstreckler spielt auch die Leistung an der aeroben Schwelle eine Rolle. Wir sollten in diesem Thread aber nicht alles bunt durcheinanderwerfen, sonst weiß bald niemand mehr, wovon eigentlich die Rede ist. Grüße, Arne |
Ich denke das Jürgen gerade in diesem Punkt über sehr viel Erfahrung verfügt.
Der Test wird sicherlich einen Wert ausspucken, mit dem man auch was anfangen kann. Im allgemeinen bin ich ja nicht so der Fan von Leistungsdiagnostik, denke aber dass in diesem speziellen Fall, vor allem für ambitionierte (Hawaiquali oder Treppchen etwa) durchaus der Aufwand gerechtfertigt ist. |
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Ich habe da klitzekleine Zweifel ... |
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bei km 1 stand da 4:35 oder so ohne den test hätte ich mein Tempo Drastisch verlangsamt, durch den test dachte ich mir "passt perfekt"... woscht wie bohne jmd. der daran nicht glaubt dem Bringt eder test auch nix von daher bringt es auch nichts jmd. davon überzeugen zu wollen.... |
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