![]() |
Vermessung der Sitzposition - Bringt das was?
Zitat:
Ich würde gerne was von Leuten hören, die sich ihre Sitzposition haben einstellen lassen. Soweit Arne oder Jörn diesen Thread lesen, können sie ja vielleicht die letztes Posts aus der Galerie hier hin verschieben. Volker |
Zitat von drullse Beitrag anzeigen
7 Min sind natürlich ne Menge... aus dem zusammenhang gerissen, hört sich das so an, als wäre er 7 min. schneller .......... 2008 --> 2:17:xx 2010 --> 2:24:xx (aussage von jo) er war 7 min. langsamer mit neuem rad/neuer position/anderem training/anderen bedingungen/gleiche strecke ... und nur auf die zeit bezogen, war die aussage --> du wirst mind. 5 min schneller auf der olympischen (glaube ich zwischendrin während den einstellungen gehört zu haben?!) |
Zitat:
die aussage "du wirst mind. 5 min schneller auf der olympischen" war keinesfalls ernst gemeint. !! |
Zitat:
sorry ..... hat ich nur irgendwie noch so im ohr und ist halt einfach hängengeblieben ...... andererseits bin ich zum "kinesio-hokuspokus" zufälligerweise in einem anderen zusammenhang am eigenen körper gekommen und war schwer beeindruckt und "geheilt" :) |
Das bißchen Geld, das bei mir die Sitzpoitionsanalyse gekostet hat, war mMn die sinnvollste Investition die ich getan habe.
Ich konnte bereits am 3. Tag besser fahren und die Kraft besser umsetzen. Das wird natürlich nicht bei jedem so sein, denn vielleicht hat ja mancher tatsächlich auch so seine optimale Position rausgefunden.;) Aber da geht es um mehr, auch um das Einstellen der Fußplatten, ein "auswiegen" von Vorder/Hinterradbelastung und das Wichtigste das einstellen nach den Bedürfnissen; denn es ist ja ein großer Unterschied, ob ich "nur 60 Min." in der Pos verharren muß oder evtl. 6 Std. und anschließend noch einen Marathon laufen will. |
Ach und Nachweise wird es nie geben können.
Denn es sind ja immer andere Bedingungen. Ich könnte sagen, ich bin bei identischen Bedingungen auf der MD 5 min. schneller gewesen, was auch stimmt, aber ich habe ja auch ein Jahr weiter trainiert...... |
Ja, bringt was.
1. Weniger Geld auf dem Konto. 2. Nicht mehr Ahnung von sich selbst oder seinem Rad, was langfristig schadet. 3. Das gute Gefuehl nun endlich alles versucht zu haben, um im Wettruesten mitzuhalten. |
Zitat:
|
Zitat:
Klar im Falle Buchstaller 150 Euro, die er dafür aber dann mehr auf dem Konto hat.:Cheese: zu2) Warum nicht. Wenn ich doch eine andere Meinung zu meiner Postion höre und anschließend feststelle, dass ich mich wohler auf dem Rad fühle. zu3) Bis ich fürs Wettrüsten alles getan habe, ist mein Konto sicherlich einige hundert Prozent mehr geschädigt. Ich fahre ja fast nur "Billigkram". Mir ist vollkommen klar, dass mir niemand sagen kann, ich bin so oder so viel schneller. Aber vielleicht fühlt sich der eine oder andere nach einer gewissen Umstellung wohler auf dem Rad oder ihm geht es beim Laufen besser. |
Zitat:
|
Naja, wie sieht man selbst aber zB dass das Becken nach einer Seite abkippt?
Bei der Vermessung mit Markerpunkten, von hinten oben gefilmt sieht man es.:cool: Obwohl, ich könnte natürlich zwei Inbusschlüssel auf die markanten Stellen hinten am Becken kleben und dann ganz oldschool "mit Gefühl" kontrollieren.:) ICH war froh, dass ein Profi mir die Arbeit abgenommen hat. Ich bestelle idR aber auch sonst lieber einen Fachmann, als mich selbst daran zu versuchen. DIY ist zwar schön und lehrreich, kostet aber auch öfters mal Lehrgeld. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Im Gegensat zu Dir. Der Vermessungs"experte" hat Null Plan wie es sich fuer Dich anfuehlt. Nur Du kannst das beurteilen und nur darauf kommt es an. |
Zitat:
P.S. Es kann doch auch klimpern wenn kein Becken abkippen vorhanden ist oder? |
Das abkippende Becken war ja nur exemplarisch.
Und natürlich bin ich und mein Gefühl letzlich entscheidend. Trotzdem vertraue ich dem Mann, der das täglich macht, der es gelernt hat, der viel Rückmeldung von seinen bisherigen Kunden bekommen hat die Grundeinstellung samt Feintuning besser zu als mir oder dem Fahrradverkäufer.... |
Zitat:
Ich ärgere mich übrigens nur über nutzlose Geldausgaben, über die ich mir vorher keine Gedanken gemacht habe. Wie sagte meine Oma früher immer, wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Tales nicht wert. Oder wie heißt dieses Sprichwort? |
ich denke da scheiden sich die Meinungen und da sollte man unbedingt zwischen 2 Gruppen von Sportlern unterscheiden. Da wären mal die Leute, die seit 100 Jahren Leistungssport machen, wissen wie sich ihr Körper anfühlt und was gut für sie ist. Wer genug KM auf dem Rad gesessen hat, der weiss machmal was er auf dem Bock tun soll und wie die Einstellung sein soll.
Aber der deutlich grössere Teil der Triathleten hat eben dieses Feingefühl nicht. Weiterhin weiss ich aus meiner Erfahrung mit Profisportlern, das selbst von denen viele professionelle Hilfe beim Einstellen der Sitzposition brauchen. ALLE diese Leute sind bei einem professionellen Anbieter gut aufgehoben. |
Also falls jemand noch nicht lange auf nem Rad gefahren ist und jetzt überlegt, wie er es einstellen soll, dann ist sicher der Rat eines Biomechanikers empfehlenswert.
Denn bei solch "jungfräulicher" Situation spricht nichts dagegen, sich an dem Gros der Leute zu orientieren. |
Ich würde auch eher das Geld für die Sitzpositionsanalyse ausgeben als für 45 Minuten Laufbegleitung in NYC ;).
|
Ich bin morgen bei einer Radbiometrie, da ich stets Beschwerden auf meiner Zeitfahrmaschine habe. Werde danach berichten.
|
Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
|
Ich finds immer witzig, wenn Leute (das darf hier nu grad keiner persönlich nehmen, bitte) sich mit nem billigen Programm (das zB. nichtmal die Kurbellänge berücksichtigt...)beim Versender ein "passendes" Rad raussuchen und später dann zur Sitzpositionsanalyse rennen.
ich hab in den letzten Monaten an mir selbst gesehen, wie lange man via "Gefühl" an ner fahrbaren Sitzposition bastelt. Daher bin ich nah bei dude wenn der meint, der Spezialist wisse nicht, wie man sich fühlt. Es gibt biomechanische Grundlagen, die gewisse Parameter vorgeben und beim Triathlon das "Problem", dass nachm Radeln noch gelaufen werden soll. Wenn jemand dies und die paar Millimeter- oder Winkelbruchteile, von denen ich glaube, dass sie mirs gebracht haben, in ner Stunde zum Wohl des Aufsassen einstellen kann, iss die Kohle sicherlich gut investiert und ich glaube, dass der Fritz da (unter anderen) die ultimative Ahnung hat, aber ob ich Kohle dafür investieren wollte, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Beim Laufen hab ich in den vergangenen Wochen festgestellt, dass ich einfach nicht genug Plan habe, was am Bein entlang abwärts (und darüber) vorgeht, beim Radeln ist das eher nicht so das Thema. Daher kann ichs nachvollziehen wenn jemand das ein oder andere nem Spezialisten überlässt, der davon mehr Ahnung hat und effektiver arbeitet als man es selbst mit (vielleicht schmerzhaften) Versuchen zustandebringt. Sich persönlich mit der jeweiligen Materie zu befassen und diese vielleicht dadurch zu verstehen und zu beherrschen lernen, schliesst dies ja nicht aus. Ich hab das ja schon im Fred zu der betreffenden Sendung geschrieben: letztlich hat Fritz mit *jo* nix anderes gemacht, als man in allen Leitfäden zur Sitzposition für Triathlon gezeigt bekommt. Er hat dabei nur ne weiterführende Form der Diagnose zur Überprüfung/Feinjustierung einiger Parameter angewandt, die ansonsten in zeitaufwendigen Versuchen verifiziert (oder falsifiziert) werden müssten. |
sybenwurz hat schon recht, wenn man ein neues Rad kauft, macht es Fritz ja quasi umsonst.
Wenn man schon eines hat und denkt man fährt dorthin und ist danach x-Minuten schneller auf der KD, der hat sich wahrscheinlich geschnitten. Außerdem stelle ich mir es ziemlich teuer vor. Oh der Vorbau muß 5 mm kürzer sein, da haben wir das Modell Syntace F 99 für 100 Euro, ah, der Sattel ist nicht optimal, da haben wir das Modell für 135 Euro da, der paßt perfekt. Ohohoh, die Schuhe, da haben wir individuelle Einlagen für xxEuro... Man muß zwar nicht dort kaufen, aber wenns schon mal ans Rad gebaut ist, wird es fast jeder so nehemen. |
Zitat:
Anja |
Zitat:
Für's reine Einstellen von Sattelhöhe/-versatz sicher nicht, aber Vorbau hat man ja i.d.R. keinen verstellbaren. Wenn man die Ergebnisse der biomechanischen Tests dann ernsthaft alle umsetzen will, könnte es allerdings schon in die Richtung gehen. Ich bin da eh etwas skeptisch. Mein neues Rad wurde auch vom "Fachhändler" auf Grundlage verschiedener Vermessungsdaten und den Ergebnissen eines ominösen Berechnungsprogramms eingestellt. Ergebnis: völlig anders als meine bisherige Sitzposition (Sattel höher, weiter vorn, Abstand zum Lenker 5cm länger, mehr Überhöhung) und für mich schlicht nicht fahrbar, weil Knieschmerzen verursachend. und dann ging die Diskussion los Ich: will meine bisherige Position eingestellt haben Händerl: das ist unsinnig, weil Biomechanik hier und da und das Programm hat immer recht, weil neueste wissenschaftliche Erkenntnisse blablablubb Ergebnis: Hab mir nen Drehmomentschlüssel gekauft (woanders) und mittlerweile selbst zu einer für mich passenden Position gefunden. |
Zitat:
Die Schuheinlagen von 39,- sind absolut berechtigt und entscheidend, wie man auch dem Filmbeitrag mit Jo entnehmen kann. Sattel hätte ich kaufen können, nur nicht gebraucht. Nur wenn dies auch nötig gewesen wäre, sollte man dann zur optimalen Einstellung, kontra dieses wichtigen Parts eingestellt ? Vermutlich nicht, wenn man die allgemeinen Diskussionen, Fragen um die Wichtigkeit eines Sattels mit stundenlanger Sitzhöckerbelastung spricht und liest. Natürlich sprechen wir von Euronen, aber wir haben ja noch was vor nach dem kurbeln. Muss sybenwurz auch ABSOLUT recht geben !!! Habe zu dem Thema auch schon folgenden Praxis-/ Erfahrungsbericht geschrieben. Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Ganz generell, denke ich, hätte es ihnen aber mehr gebracht, mehr Kilometer zu schrubben, anstatt auf der Couch zu liegen. Ich hab ja immer ein wenig Schwierigkeiten, nachzuvollziehen, dass man nicht Fahrrad fahren kann, aber ich stelle immer wieder fest, dass ganz viele das tatsächlich nicht können. Und zwar aufgrund mangelnder Erfahrung/Praxis. Ist halt wie beim Auto: Schnell geradeaus können alle. Durch die mangelnde Praxis und das daraus resultierende Unsicherheits-Gefühl wird dann verkrampft auf dem Rad gesessen (bei vielen Anfängern sehr gut zu beobachten, wie sie sich im Laufe der Kilometer entspannen). Die Positionsanaylse trägt nur dazu bei, dieses Gefühl zu mindern. Das ist ja auch ok so. Nur bin ich der Meinung, dass regelmäßiges Fahrtechniktraining dieses Gefühl besser beseitigen würde und pro Kurve locker 5 Sekunden und ne Menge Kraft spart. Imho kommt Otto-Normal-Fahrer mit einer Standard-Positionseinstellung und dem üblichen Bordwerkzeug genauso weit, wie mit einer Positionsanalyse. Öfter mal andere Räder fahren, hilft auch, festzustellen, dass man vieles fahren kann und das der Körper sich sehr schnell an eine neue Position gewöhnt. Und das ein Setup, das am Anfang der Saison noch gar nicht geht, am Ende der Saison durchaus gut fahrbar ist... Aber eine Positionanalyse sind auch interessante zwei Stündchen Auseinandersetzung mit mir und dem Rad, warum also nicht? :) |
Zitat:
Was sind das für Einlagen die du jetzt hast? |
Zitat:
Einlagen: Specialized High Performance BG Footbed Habe die blauen, die Farben richten sich je nach Fußgewölbe und kann man natürlich zuschnippsln. http://www.radsport-buchstaller.de/i...g-footbed.html Bin echt immer noch bestens zufrieden ("Sitzi" war Mitte Februar 2010 bei Fritz) Jürgen |
Zitat:
Meine Sitzposition ist fuer mich eine so persoenliche Sache wie die Morgentoilette. |
Zitat:
Ich meine, bei Fritz nicht 150 € sondern eher die Hälfte bezahlt zu haben :Gruebeln:. Vielleicht gibt es aber auch verschieden große Pakete, denn sowas wie Schuheinlagen war nicht Bestandteil. Vorbau hatte ich aus diesem Grund beim damals neu zusammengebauten Rad eh noch nicht gekauft. Und natürlich habe ich auch noch kleinere Verstellungen im Nachhinein vorgenommen: Spacer von oben nach unten, um einen cm höher zu lenken oder den Sattel um ein paar mm nach vorne/hinten bzw. oben/unten verstellt. Da kriegt man beim langen Fahren noch mehr mit als beim Kurbeln im Laden. Aber wer mit dem eigenen Setup noch nicht mal in der Nähe des Zielgebietes ist, wird sich schwer tun. |
Zitat:
Die ganzen Boesewichter der Welt, die Gutmenschen, die Wichtigen und wenn es um return of investment geht, die Experten in meinem Interessenfeld. Fuer 150$ einmal mit Saddam Hussein joggen? Sofort! |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Ich denke, dass diejenigen, die schon ewig Radfahren die optimale Position auf dem Rennrad selbst finden. Diese ändert sich im Laufe der Zeit auch immer wieder ganz leicht - Muskel-, Form- und Beweglichkeitsabhängig.
Auch die Aeroposition für die Kurzstrecke ist keine Hexerei - ich schwöre da auf eine große Überhöhung und den Sattel moderat nach vorne. 10 km lassen sich dann immer noch laufen, auch sehr schnell und ohne Ermüdung im Kreuz. Auf der Ionmandistanz sieht es anders aus. Da fehlt mir echt das Gefühl für eine gute Einstellung, mit der man keine Rückenschmerzen bekommt und noch gut Laufen kann. Ich glaube da macht es Sinn einen Profi zu Raten zu ziehen. Kann aber auch sein, dass ich nie genug trainiert habe, um für die Einstellung des Rades auf der Ironmanstrecke ein Gefühl zu entwickeln. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:05 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.