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Wie lange hält ein Rad?
Ciao mitnander,
ich habe die Möglichkeit ein sehr feines Cannondale Radl zu kaufen. http://www.cannondale.com/deu/deu/Pr...eam-Si-Replica Was meint ihr, es hat ca. 25-30`000km runter, ca. 2.5 Jahre alt. Sturzfrei. Tut das dem Rahmen einen Abbruch? Was würdet Ihr spontan zahlen? Danke für den Expertenra(d)t. Fex |
Mein Cannondale hat jetzt knapp 60tkm runter. :Huhu:
Preis hängt ganz vom Zustand ab. Was sagen Reifen, Kette, Zahnkranz, Kettenblätter, Lager etc.. Hat ja alles schon einges hinter sich. |
Reifen, Kette und Kettenblätter würd ich nagelneu bekommen.
Also alles zusammen, es sind noch ein paar hübsche Campa Laufräder dabei würde mich ca. 25% des Neupreises kosten. |
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Ich bin da alles andere als ein Experte, aber solange das nicht so ein 900g- Rahmen ist, sollte der eigentlich noch ein paar Kilometer halten. |
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Es sind noch ein Paar Campagnolo Hyperon Draht (2500€ neu) dabei. Die sind 1500km gefahren. Statt der Ksyriums eben. Kette neu, Kassette neu, ein extra Paar Ritzel. Stimmen euch die 25-30k km skeptisch?
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Mein altes Specialized, habe ich 1992 gekauft und bis 2003 gefahren(auch als Radkurier) und hat bestimmt weit über 100tkm hinter sich. Allerdings waren Räder damals aus einem anderen "Holz" geschnitzt.;)
Es fährt übrigens immer noch top, aber ich habe inzwischen 2 neue Räder. |
mein Principia 650 SL hat auch gut 100tkm runter bei 1233gr Rahmengewicht und fährt immer noch Spitze finde 25-30.000 ehrlicher als wenn einer schreibt Rad abzugeben nur 500 gelaufen wer soll das glauben :Cheese:
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Schade dass noch keiner was von "Rahmen weichtreten" geschrieben hat...:Cheese:
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könnte ich nicht. ich hab n stahlrahmen :-) |
Im Zweifel würd ich die Gabel tauschen und gut ist.
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Mein Billo-Rahmen hat auch "erst" knapp 20tausend runter und hat keine Zicken - denke das bleibt auch erstmal so. Grüße. |
Danke an alle. Ich schliesse daraus, dass die Laufleistung von 25k km einem hochwertigen Rahmen nehezu keinen Abbruch tut... Da ich den Verkäufer recht gut kenne und Vertrauen habe, bin ich recht sicher, er bindet mir keinen Bären auf, was das angeht.
Dann gehe ich mal shoppen und kann ab jetzt auch sagen "Carbon statt Kondition" oder "it`s all about performance". Werde demnächst dann mein "altes" Rad vielleicht hier anbieten. |
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C´dale gibt lebenslang Garantie auf die Rahmen;- wenn was ist, kannste das Ding über den Verkäufer umtauschen lassen. |
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(denn als mir im vergangenen Jahren nach 6 Jahren (aber sicher nicht mehr als 10 000 km) am Wettkampfrad der Lenker gebrochen ist und ich die Fotos hier gepostet habe, innerlich auf kollektive Entrüstung über die miese Herstellerqualität hoffend, war der Tenor hier im Forum überraschend eher der, dass Lenker zu den üblichen Verschleißteilen zu zählen sind. Hab' aber trotzdem auch Räder, an denen seit 15-20 Jahren derselbe Lenker montiert ist- überzeugt bin ich also selbst von dieser These noch nicht) |
und den Vorbau, also eigentlich nur den nackten Rahmen nehmen.
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Echt oder? Vorbau, Gabel und Lenker auch noch? Habt ihr nach 25k km Gabel, Lenker und Vorbau getauscht?
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Aber das ist halt ein zwanzig Jahre altes Stahl-Rad, was bei der Fertigung nicht bis an die Toleranzgrenze gepusht wurde. Einen lightweight Renner würde ich mit anderen Augen betrachten... |
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STefan |
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Grundsätzlich würde ich aber meinen, mein 1600g-Fort-Rahmen in Gr. S dürfte stabiler sein als ein halb so schwerer Rahmen, der aber das 5-8 fache kostet. |
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Kauf das Rad, bau die Gabel mal aus und schaue sie dir an. Entweder findest du etwas oder du fährst das Rad mit einem guten Gefühl. Passieren kann immer etwas. |
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Generell sind die Verdächtigen imho halt
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"Ja also wenn sie sicher fahren wollen, sollten sie Gabel, Laufräder, Vorbau und Lenker jedes Jahr erneuern - die chance auf ein Defekt steigt mit dem Alter auch wenn man nichts sieht!" :Cheese: |
Gabelbruch ist aber IMHO erheblich unwahrscheinlicher. Lenker und ggf. Vorbau würde ich immer tauschen. Einmal Schrauben zu fest und der Lenker kann an der Klemmung feine (unsichtbare) Risse haben die zum Bruch führen können. Ist auch kein so großer Aufwand, aber das Risiko an einer hochbelasteten Klemmung eben recht hoch.
Lenker werden nicht ohne Grund von den Herstellern als Verschleißteil verkauft. Und ich habe bereits den 3. Lenker an meinem Rad - allerdings auch aus anderen Gründen als Verschleiß :Lachen2: Bei Gabeln halte ich die mit Carbonschaft für etwas kritischer weil auch hier durch die Lenkerklemmung Schäden entstehen können. |
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Auch, wenn man vorher absolut gar nix gesehen hat. Ich kenn Leute, die jahrelang mit nem wieder geradegebogenen Rennlenker rumgefahren sind, der einwandfrei hielt und ich kenne andere, die an nem drei Wochen alten Rad nen Bruch hatten. Alu iss da halt extrem problematisch. Syntace meint, es lägen ihnen keine Anhaltspunkte vor, die einen regelmässigen Tausch ihrer lenker bedingten, andere schreiben alle maximal 4 Jahre nen Tausch vor. Ich hab kein Problem damit, nen Lenker ebenso regelmässig (aber seltener) zu tauschen wie ne Kette oder remsklötze, denen man den "Verschleiss" halt ansieht. Wenn jemand sein Leben oder seine Gesundheit wegen nem Bauteil für 40Öre aufs Spiel setzen will: bitteschön. Fest steht: der Lenker wird sicher nicht im Wohnzimmer oder in der Garage brechen. Und ich hoffe, es fliegt nicht noch jemand drüber. Bei Helmen gibts endlose Diskussionen, wenn eine/r keinen tragen will;- bei steinalten Alubauteilen, deren Hersteller sich ganz bewusst und nicht ohne Grund aus der Affäre ziehen, stört sich kein Aas dran, wenn sich jemand damit selbst oder andere gefährdet. Zitat:
Carbon sieht man ne Schädigung an, Alu nicht. Ich hab in das Gewebezeug jedenfalls deutlich mehr Vertrauen als in Alu. |
ich hab mir über dieses Thema noch gar nie Gedanken gemacht.
nun frag ich mich, ob es ein Risiko darsatellt, wenn ich mein TREK mit Carbongabel auch nach 10 Jahren noch fahre. Steht seit 2 Jahren im Keller, von den KM her dürfte es noch nicht so viel drauf haben (vielleicht 20 - 30'000), aber wenn da alleine durchs Alter Bruchstellen auftreten könnten... :confused: :( |
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Jedenfalls hat der nix und ist immer noch mein Trainingsrad für die Eifel. |
Es ging um das Rad im ersten Beitrag!
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Nein, ist es nicht, aber wenn ich zu einem Titel einen Link einstelle, und die Frage spezifisch auf das Radl stelle, dann bringt eine Rückmeldung zu einem 500 Euro Drahtesel mit 20kg Stahlrahmen bspw. wenig konstruktiven Inhalt oder sollte man Äpfel mit Abrissbirnen vergleichen?
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PS: wird in einem von Deinen Threads nicht wieder vorkommen :Nee: |
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Was hast Du für ein Problem, Meister??
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Carbon nur nach Überbelastung (oder wennst falsch konstruiert/gebaut wurde, Alu verträgt gewisse Belastungen über ne bestimmte Häufigkeit und wird nur dann mürbe, wenn entweder die vorherberechnete Häufigkeit oder (zB. bei nem Sturz) die vorgesehene Belastung überschritten wird. Das Fiese ist dabei, dass mans Alu nicht ansieht. Carbon verreckt entweder, dann sieht man was (oder hörts notfalls knarzen, wenn die Faserlagen delaminiert sind) oder halt nicht. Alu kann überlastet sein und zu nem beliebigen zeitpunkt vom Exitus ereilt werden, ohne dass der Schaden sich optisch oder akustisch ankündigt. Natürlich versucht man, dies konstruktiv durch dementsprechende Dimensionierung, Materialwahl und -behandlung in nen unkritischen Bereich zu verlegen, ne garantie, dass gebrauchtes Material nicht mal ne Lastspitze abgekriegt hat, die zum frühzeitigen Ausfall eines Bauteils führen können, gibts aber halt nicht. Wie gesagt: mein Vertrauen in Carbon geht da weiter als bei Alu... |
Danke Sybenwurz :Blumen:
dann behalte ich mein "500-Euro-20-kg-Stahl-ex-Wettkampfrad" noch ein wenig :Huhu: und werd mal bei meinem Händler reklamieren, warum er mir das Rad zum mehr als 3-fachen Preis verkauft hat |
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