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Regenerationswoche nach Gefühl?
Hallo,
nach der Trainingsmethodik soll man ja alle 3 bis 4 Wochen eine Regenerationswoche einlegen. Was macht ihr, wenn ihr in solch einer Woche eine Superform spürt? Trotzdem streng nach Trainingsplan die Umfänge und Intensität reduzieren oder die Regenerationswoche verschieben (und die super Form geniessen)? :Gruebeln: Gruß Steffen |
Mit der Super form geniesen kann ganz schön in die Hose gehen.
Habe ich selber schon erlebt nach Topform Totalabsturz. Ansonsten trainiere ich eigentlich nach Lust und Laune |
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musste halt aufpassen, dass du nicht überzockst. wie eben schon geschrieben kann man dann in guter form mehr geben als der körper vielleicht verkraftet und dann kann es zum absturtz kommen. Kann muss aber nicht. Ich halt es grad wie dude und gestallte mein training auch ein wenig nach gefühl. find ich mitlerweile viel besser, weil man gerade was das Wetter an geht auch besser drauf reagieren kann. Wenn es heute regnet geh ich laufen wenn morgen wieder die sonne scheint wird der tag ausgenutz und radgefahren. da meine umfänge nicht so riesig sind gibts bei mir auch grad keine reg. wochen mehr. jedenfalls keine geplanten. mehrere tage hintereinander an denen man beruflich / privat nicht trainieren kann gibts ja leider immer wieder zu hauf. Die grundprinzipien alla going long oder Friel's bibel halte ich aber trotzdem ein bzw. versuche diese in meinem Training wieder zu finden. Gruß Bernd |
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Ja. Regeneration nach Gefühl. Wobei ich sagen muss, dass ich dieses "Gefühl" erst entwickeln musste. "Früher" war ich übervorsicht und habe auch immer 2:1 oder 3:1 periodisiert. Aber auch schnelles regenerieren lernt der Körper mit der Zeit. Ich (als eher "Schlechtregenerierer") bin der Meinung, dass man Umfange von 10h rum und ein paar Intensitäten überhaupt nicht periodisieren muss. Das kann man einfach flach weg hauen. Ab und an mal einen Ruhetag wenn einem danach ist und gut is.
Was nicht heißt, dass Du mal ne lockere Woche machen sollst, wenn Dir danach ist. Diese Dinge kommen doch alle aus dem Spitzensport und nicht aus dem Breitensport. Sie sind IN den Breitensport gekommen um Geld (mit Büchern und Plänen) zu verdienen. |
ich plane keine Regenrationswochen ein
ich nutze vollständig die Zeit wenn es gut läuft und ruhe mich aus wenn der Körper sagt das es Zeit ist funktioniert klasse |
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Grobe Idee schon. Einheiten und Ruhe werden aber vom Wetter und Zeitbudget bestimmt. Was machst du, wenn es in der Woche nach deiner Ruhewoche durchregnet? Umfänge trainieren? Diese ausgefuchsten Trainingsplanungen sind was für Wenigarbeiter in wetterstabilen Gegenden. Axel, vielbeschäftigter Allgäuer |
Ich mache es auch nach Gefühl, Arbeitsbelastung und Wetter.
So mache ich aber auch schon mal drei Regenerationswochen hintereinander:Cheese: |
Aber muss man sich nicht manches mal etwas zwingen? Kommt ja wohl auch mal vor, das man ganz schwere Beine hat und trotzdem Rad- oder Laufeinheiten auf dem Plan stehen. Da schiebe ich ja dann nicht gleich einen Ruhetag ein, weil es mir schwerfällt oder aber mein Körper sich gut erholen könnte?!
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Die Schwierigkeit ist, das zu unterscheiden von tatsächlichem Regenerationsbedarf. Zumindest ist mir das zu Anfang schwer gefallen. |
ich würde mich an den trainingsplan halten und regenerieren. die regenerationszeit wird ja nicht ohne grund eingeplant. zb nicht nur, wenn man sich platt trainiert hat, sondern zb auch um einen großen und wichtigen belastungsblock oder eine wettkampfwoche vorzubereiten. verschiebt sich das alles um eine woche nach hinten, verschiebt sich ja logischerweise das gesamte geplante training nach hinten. eine verschobene woche verschiebt alle mittelfristig geplanten belastungskennziffern und erfordert völlig neue herangehensweisen und berücksichtigungen bei den folgenden trainingsplänen.
allerdings gilt das alles nur bei professionellem training. wer sein training sowieso nur von woche zu woche plant, bei dem isses egal. |
Daher sagt man ja bei Trainingsplänen nach z.B. krankheitsbedingtem Ausfall nicht nachholen sondern an dem Tag weitermachen, wo man gerade ist. GGfs. etwas weniger sogar um wieder rein zu kommen.
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der große meister (;)) schreibt hier (post#29) dazu: Zitat:
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Ausgeruht geht es natürlich deutlich besser. Es kommt aber immer darauf an, was ich trainiert habe! Da spielen Umfang, Dauer, Int., Stimmung, Streß, Wetter etc. mit rein muss eben alles berücksichtigt werden.
Pläne aus dem Netz oder sonst woher kennen mich nicht und können m.E. nur eine grobe Orientierung darstellen. Deswegen versuche ich meinen eigenen Plan zu verwirklichen und sehe dann auch Entlastungen vor. Wenn ich müde bin bleib' ich zu Hause oder trainiere nur locker, meistens... |
Ich hab mal irgendwo gelesen, man soll regenerieren, bevor man schlapp ist. Wenn man wie ich jemand ist, der dazu neigt, sich im Training an- und abzuschießen, ist das so ne Sache mit dem Regenerieren nach Gefühl. Also ich würd wahrscheinlich durchtrainieren, wenn mein Plan die Entlastungswochen nicht vorsehen würde, und das wär der sichere Weg ins Verderben.
Außerdem merke ich oft erst gegen Mitte der Entlastungswoche, wie dringend nötog die war. Und zu guter Letzt ist es auch motivierend, wenn man in Woche drei weiß, OK, nächste Woche ist Ruhe, da muss ich nochmal so richtig reinstiefeln. Helmut, du hast Recht, wenn du sagst, dass man bei 10h/Woche nicht periodisieren muss. Das mache ich im Winter bei all dem unspezifischen Zeugs und 10-13 h Wochenumfang auch noch nicht. Bei 23h schaut das aber schon anders aus, da sind 10h die Ruhewoche! |
Ich halte mich in den drei Monaten vor dem IM auch soweit möglich an meinen Plan. Das bedeutet auch an meine Ruhetage.
Allerdings habe ich einen viel kürzeren Rhythmus. 3 Wochen Belastung packe ich nicht. Ich trainiere 10 Tage (Sa. bis Mo.) und mache dann 4 Tage locker (Di-Fr.). Klappt super! In diesen 10 Tagen mache ich vier richtig harte Einheiten (z.B. gestern 3,8 schwimmen + 102km Rad mit 4x20 Min. Tempo + 20km Laufen in 1:30) Ich würde dir auf jeden Fall raten, die Pausen einzuhalten. |
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Wie lange regenerierst Du danach :Gruebeln: Gruß Frank |
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Sicherlich ist es auch eine frage der selbst einschätzung aber gerade das gefühl im hinterkopf das der körper ja nächste woche ja eh regeneriert hat in meinem kopf immer das gegenteil ausgelöst. Wenn ich aber weiss ich mach jetzt halt heute mal langsam und geb morgen wieder gas oder übermorgen, fällt es mir viel leichter nachzugeben. Ausserdem ist dieses strikte ruhewoche einhalten bei mir immer so gewesen das man eigentlich garnicht auf seinen körper hört weil man sich voll und ganz auf seinen plan verlässt. Nach dem motto ich fühl mich scheiße naund das muss so sein ist ja belastungswoche. weiterhin finde ich die idee des anpassens durch dauernden reiz viel sinnvoller. Un mal im ernst ich hab grad schon viel zeit aber wer trainiert denn schon 20h pro woche :Blumen: Gruß Bernd |
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Ich hatte eher geplant dieses Tempo in den nächsten Wochen noch etwas zu erhöhen. Nach ein, zwei Tagen bin ich wieder fit. |
trainiere ja nur rund 10 in der woche - ein ruhetag (freitag) den ich allenfalls maximal mit schwimmen fülle, fallls ich lust habe.
regenerations-tage etc. bedeudet bei mir, dass ich keine scharfen intensitäten ins training reinnehme - quantitätmässig bleibts aber plus/minus beim alten. |
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Gruß Bernd |
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Ich bin zwar absolut kein Experte, aber ich denke für den Hobbysportler ist Regeneration genauso wichtig wie im Spitzensport, gerade weil man neben Beruf, Familien etc. zwar die Zeit für Sport noch irgendwo abzweigt, die Regeneration aber dann meist zu kurz kommt. Als Profi hab ich vielleicht Zeit 30 Stunden oder mehr pro Woche zu trainieren und kann daneben immernoch 10 Stunden schlafen und mich sonst ausruhen, das kann jemand der daneben noch andere Verpflichtungen hat eben nicht.
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Und dann erst die, die Vollzeit arbeiten, Familie haben und viel trainieren. Die meinte ich - Die Gesamtbelastung ist wahrscheinlich höher als bei nem Pro mit 30 Wochenstunden Training. Allerdings muss der ja nebenher auch noch n bisschen was machen, so richtig davon leben können nur die wenigsten und selbst die haben meistens keinen Manager, der ihnen den Rücken fürs Training komplett frei hält.
Wie dem auch sei, es ist logisch, dass die Regeneration umso wichtiger ist, je höher die Gesamtbelastung ist. |
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