![]() |
"Kraftausdauertraining" in Frage gestellt
Hi Leutz!
Ein neues Buch ist erschienen und beim lesen der Auszüge kam ich auf folg. Artikel: http://www.ehrlich-trainieren.de/kra...m_radsport.pdf Was haltet ihr davon? Klar bringt Maximalkrafttraining was für's Radeln, aber das dem klassischen K3 Training gleich der Nutzen abgesprochen wird halte ich für etwas gewagt. Mir bringt es zumindest etwas... Glaube ich... ;-) Werde mich mal zu dem Thema belesen. |
Ich habs ja auch immer gesagt: Die Leute sagen Kraftausdauer und meinen damit Widerstandsfähigkeit gegen hohe Laktatspiegel...
Aber auf mich hört ja keiner...:( |
Laktat ist nur ein Abfallprodukt und damit nur die Folge, nicht die Wirkung.
|
Zitat:
Zitat:
Es sollte klar sein, dass es sich bei all diesen Begriffen aus der Lehre um Modellbildungen handelt. Der Körper weiß nix davon. |
Udo Bölts sagte mal, 'ne Mucki-Bude braucht er nicht, "nur mit Starrnabe den Berg hoch und mit hoher Frequenz wieder runter", ich denke da is was dran....
Kraftausdauertraining bei mir mit dem MTB. Ich finde das bringt enorm viel mehr als auf dem RR. (vor allem Spaß) :-) Zum Nutzen: Fahre zu 80% MTB und für Kurzdistanz hats noch nicht geschadet...eher im Gegenteil. |
Zitat:
|
Und wie ist es bei Steigungen von mehr als 25 Prozent und dickem Gang?
|
Strenggenommen wäre alles, was du länger als >15-20 Umdrehungen fahren kannst kein Krafttraining mehr.
|
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch Björn Andersson, der zu den allerstärksten Radfahrern unter den Triathleten zählt. Er hat vorne ein 58er Kettenblatt montiert und drückt das im Wettkampf mit sehr niedriger Trittfrequenz – radspezifische Kraftausdauer hat der Typ also ohne Ende. Er macht überhaupt kein Krafttraining ohne Rad.
Maximalkrafttraining ist heute Standard beim ernsthaften Radtraining. Deswegen ist aber das Training auf dem Rad mit hohen Widerständen nicht überflüssig. Denn das ist ein sehr spezifisches, wettkampfnahes Training. Ab der BUILD-Phase gilt: Je höher die Spezifität, desto besser. In unserer letzten Sendung hat Gastmoderator Robert Mattes rund 20 wissenschaftliche Studien zum Thema "Krafttraining für Radsportler" ausgewertet und dargelegt, welche Formen des Krafttrainings etwas bringen und welche eher nicht. Kommt demnächst ins Archiv. Grüße, Arne |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Wer das wiederholt macht, kann danach besser steile Berge fahren. Egal, wie das Training dann heißt. |
Zitat:
|
Sieht man ja schon wenn man die Wattleistungen mal vergleicht.
Beim Radfahren vielleicht 400-600Watt, beim Gewichtheben >2000. |
Ich weiß eh nicht was so ein Maximalkrafttraing bringen soll.
Also ich stand im Winter auch in der Muckibude aber Maximalkrafttraing hab ich da net gemacht. Hab immer min. 10 Wdh. gemacht ich würd sagen das ist eher Kraftausdauer und die finde ich auch wichtiger beim Radfahren. und wenn man scheibe den LLuc hochdrückt dann ist das Kraftausdauer :cool: |
Und Soller übrigens auch :Cheese:
|
Zitat:
Als Denkanstoß: Je höher deine Maximalkraft ist, desto niedriger ist Prozentual die Belastung bei einer festgelegten niedrigeren Belastung. Man kann zwar auch mit >10Wdh. seine Kraft steigern, jedoch nicht unbedingt die Maxkraft (Aktivierung der Muskelphasern) Natürlich ist Maxkrafttraining kein Allheilmittel, sondern nur ein weiterer Baustein in einem gut durchdachten Trainingskonzept. |
Zitat:
|
der allergrößte Vorteil von Krafttraining zumindest für mich persönlich ist, dass man harte Trainingseinheiten besser wegsteckt, schneller regeneriert, und weniger anfällig für muskuläre/tendinöse Problemchen ist...
|
Zitat vin IM70.3WI: und wenn man scheibe den LLuc hochdrückt dann ist das Kraftausdauer :
-laut der Definition des Buches ist dies nur Ausdauer, da 1- die Belastung unter 50% der Maximalkraft liegt, und 2. die Belastung länger als 2 Minuten ist ergo anaerob-laktazit ist Zitat: "Das dauerhafte Bergauffahren mit einer großen Übersetzung entspricht folglich einer Ausdauerleistung und keiner Kraftleistung... Verbesserung der Kraftfähigkeit sind so nicht zu erwarten." Zitat vin IM70.3WI:Hab immer min. 10 Wdh. gemacht ich würd sagen das ist eher Kraftausdauer und die finde ich auch wichtiger beim Radfahren --das ist (laut der Definition) eine Kraftausdauerleistung. So schlüssig mir das Konzept auch erscheint--die vorgeschlagenen 3-4 Krafteinheiten sind doch ein wenig an der Realität vorbei geplant. :cool: |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Es wird ja wieder bei niedriger belastung dem Stoffwechsel zugeführt und abgebaut und nicht ausgeschieden. Ihr redet über verschiedene Dinge. |
Zitat:
Da muss man sich generell eine andere Trainingsmethodik einfallen lassen. Da die Realität so aussieht, dass fast jeder (auch Leute auf der Sprintdistanz) nur die Summe ihrer Kilometer als Trainingsmerkmal haben (wird ja auch durch den Trainingsmanager hier quasi provoziert), wirds da natürlich schwer noch 3-4 Krafteinheiten einzubauen. |
--für eine Sprint -oder Olympische Distanz bringt dies Art des Trainings bestimmt mehr als eine Stunde "Fülllauf" für den Trainingsmanager. Es wird zwar für den IM kritsch angemerkt, dass der zeitliche Aufwand für die 3 Grundsportarten sehr hoch wäre--und man das Krafttraining deswegen zeitweise aussetzen oder reduzieren kann-- aber 3-4 Monate reduzieren kann auch nicht im Sinne des Erfinders sein. 1 bis höchtens 2 Mal Krafttraining erscheint mir bei einer Langdistanz realistischer.
|
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Solche spezifischen (wettkampfsimulierenden) Trainingseinheiten werden aus dem unspezifischen Training heraus immer stärker in das Training eingebunden, je näher der Wettkampf rückt. Unspezifische Einheiten wären (mit zunehmender Spezifität, am Beispiel des Zeitfahrers): - Krafttraining an Geräten - Crossläufe, Skilanglauf - MTB- und Crossbike - GA-Training auf dem Rennrad - HIIT - Intensives Intervalltraining - K1, 2, 3 - Extensives Intervalltraining - Aufbauwettkämpfe im Zeitfahren Das Grundlagentraining hat zu einem großen Teil die Aufgabe, in der wettkampfnahen Zeit möglichst viel spezifisches Training zu ermöglichen. Es kann aber keine Rede davon sein, in der wettkampfnahen Zeit "nur noch" in Wettkampfintensität unterwegs zu sein. Selbstverständlich handelt es sich beim oben gesagten um ein Gerüst. Es werden heute Verfeinerungen daran praktiziert, z.B. intramuskuläres Koordinationstraining, also Krafttraining mit höchsten Lasten, in der wettkampfnahen Zeit. Grüße, Arne |
Ist der Film schon online?
|
Zitat:
|
Zitat:
Zitat:
DEN ;) |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:58 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.