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Mit Paleo-Diät gegen Übelkeit?
Habe ja schon öfter erwähnt, dass ich ein gesundheitliches Problem habe und möchte das hier mal näher ausführen und frage mich, wie der Titel schon sagt, ob die Paleo-Diät hier helfen könnte.
Wie ihr euch bereits dachtet, leide ich an Übelkeit. Fing letztes Frühjahr an, dass mir in harten Einheiten oder in Rennen an Anstiegen mal schlecht wurde. Ist ja aber eigentlich normal, zumindest bei Radsportlern :Lachanfall: Dann, Mitte August bei einem Rennen echt total "den Stecker gezogen", im Ziel wurde mir so schlecht, dass ich nicht mal mehr die 10km bis nach Hause mehr auf dem Rad zurück legen konnte. Nur anders als sonst, ging die Übelkeit nun nicht mehr weg, sondern trat auch in unregelmäßigen Intervallen immer wieder einfach so, ohne jegliche Belastung auf. Übergeben muss ich mich jedoch nie. Habe schon einige Arztbesuche hinter mir, der erste meinte Gastritis und gab mir Pantoprazol (Protonenpumpenhemmer), half nix. Der zweite meinte Hefepilze im Darm und setzte mich auf Diät. Das Ergebnis waren eineinhalb Kilo weniger, aber keine Linderung. Der dritte Arzt testete mich auf Fructose, Glucose, Lactose und Sorbitintoleranz, alles ohne Ergebnis. Hab sogar mal den Heilpraktiker ausprobiert, der sagte Hefeintoleranz und therapierte mich ebenfalls erfolglos. Bevor ich jetzt also zum nächsten Arzt renne, wollte ich mal fragen ob jemand damit Erfahrungen hat und ob die Paleo-Diät da abhilfe schaffen könnte? Grüße und besten Dank |
Liegt es nicht eher daran, dass Dir die fehlende Ausdauer fehlt.
Mir wurde auch immer/öfters schlecht, sobald ich längere Zeit über einem gewissen Level war. Im letzten Jahr habe ich anderes trainiert und jetzt komme ich nicht mehr an den Punkt, bwz. nicht mehr so schnell an den Punkt, an dem mir schlecht wird. Du musst mal googlen, da findest Du genügend Seiten, die auf das Problem hinweisen. |
Wie soll irgendwas helfen, wenn du noch nicht einmal weisst was du hast ?
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Danke erstmal, werde vermutlich in den nächsten Tagen den nächsten Arzt aufsuchen, vielleicht findet der das Richtige. |
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Achso, Dir wird einfach so schlecht? |
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Dazu wäre es hilfreich, wenn Du mal deine Ernährungsgewohnheiten an einem typischen Wettkampftag darstellen würdest. Auch wäre interessant, ob es Wettkämpfe gab, in denen du keine Probleme hattest und wie Du dich da ernährt hast. Gruß Robert |
schön, der 6. paleo thread. wird hier ja langsam zu dem, was in anderen foren das biete-suche gemülle.......
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Früh aufstehen und erstmal Haferflocker mit Banane und Milch, dann das ganze sacken lassen und gemütlich zum Start jückeln (je nachdem wie weit der Wettkampf weg ist mit dem Rad oder Auto), dabei immer schön gleichmäßig Wasser nachführen. Dann vor dem Start evtl. noch ein halbes Brötchen mit Käse oder Wurst (wenn der Veranstalter das anbietet) und auf jeden Fall einen Kaffee. Dann geht das Rennen los. Im Rennen dann eben das, was an den Verpflegungsstellen gereicht wird. Bei längeren Radevents sind das meistens gebutterte Vollkornbrote mit Salz bestreut oder auch mal was ein Gel, wenn ich schnelle Energie brauche. Ab und zu eben auch nochmal einen 0815-Müsliriegel und die Iso-plörre die der Veranstalter bereit stellt. So könnte man zwar die Übelkeit im Wettkampf erklären, aber nicht, warum mir manchmal auch einfach so zwischendurch, ohne Belastung schlecht wird. Danke |
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Unterzuckerung? |
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Der von Drullse vermutete Unterzucker wäre ein Ansatzpunkt - sollte das kohelnhydratbedingt der Fall sein ("Insulinachterbahn"), dann könnte das auf die richtige Spur führen. Wenn Du zum Doc gehst, sprich ihn mal auf das Thema "Insulinresistenz" an. Vielleicht bittest Du ihn, einen Test diesbezüglich mit Dir zu machen. Sollte der positiv ausfallen, dann wäre das ein weiteres klares Indiz dafür, dass die Paleo-Ernährung etwas für Dich bringen könnte. |
Geh mal zum Arzt und ich wuerde dir raten deine Wettkampfernaehrung zu Ueberdenken oder dich etwas mehr damit zu befassen. Ich denke es wird hier im Forum einiges geben.
Gruss Theo |
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Fette versuche ich generell nicht zu meiden. Habe im Zusammenhang mit der Übelkeit auch häufig Heißhunger auf Zucker, so dass ich mich immer öfter dabei ertappe, Marmelade oder Honig zum Frühstück zu verzehren, was ich früher nie getan habe. Außerdem habe ich in Zusammenhang mit der Übelkeit auch häufiger einen trockenen Mund. Von anderer Seite wurden mir auch schon psychosomatische Ursachen nahe gelegt, danke aber, dass ich die Ausschließen kann, da die Übelkeit ja zunächst nur beim Sport auftrat und erst nach und nach auch im Alltag auftrat. Außerdem fehlen Symptome wie Herzrasen oder Schweißausbrüche, die bei psychosomatischen Störungen häufig auch auftreten. Denke mal das Unterzucker ein gutes Stichwort ist, denn die Übelkeit kommt einem Hungerast teilweise sehr nahe. Zitat:
Das Stichwort Insulinresistenz hat auf jeden Fall schonmal geholfen, werde den Doc mal drauf ansprechen. Grüße |
hi,
vor harten Trainingseinheiten würde ich mal die Haferflocken mit Milch weglassen - Vollkornbrot auch - das belastet zu sehr. Bis die Saison startet - wettkampfmässig - sind es noch gut 4 Monate . Probiere doch einfach verschiedene Dinge aus. z.B. 3-4 Brötchen mit Nutella *lach* o.k. evt. kommste auch mit 1-2 hin. oder 2 reife Bananen , evt. ein wenig Weißbrot dazu . Wie gesagt - ausprobieren. Bei mir klappt das auch mit Speck und Spiegelei - ist sicherlich auch ne Kopfsache . :) |
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Das Normalisieren einer etwaigen Insulinresistenz geht übrigens erstaunlich schnell. Nach vier bis sechs Wochen Paleo, berichtet die Fachliteratur, können leichtere Fälle wieder normalisiert sein. das ist i8n etwa auch der normale Umstellungszeitraum. Sollte Dein Doc ggfls. gleich mit einer miedikamentösen Therapie arbeiten wollen, würde ich ihn fragen, ob du es nicht erstmal mit einer Ernährungsumstellung versuchen solltest. Normalerweise dürfte da nichts dagegen sprechen. Zur Info: http://www.gesundheit.de/krankheiten...rom/index.html |
Wie sieht das denn mit dem Körperbau bei Insulinresistenz aus? Habe Insunlinresistenz bis jetzt nur in Verbindung mit Typ-II-Diabetes gehört, die ja auch als "Übergewichtsdiabetes" bezeichnet wird. Bin aber eher das Gegenteil. Nicht direkt untergewichtig, aber immer stark am Rand des Untergewichts, kann eigentlich essen was ich will ohne zuzunehmen. Liegt aber eher in der Familie. Sollte mein Vater sich also womöglich auch testen lassen?
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Ich will dir da jetzt auf keinen Fall Angst machen und dem Doc vorgreifen. ich ziehe ja auch nur reichlich vage Schlüsse aus deinen Schilderungen, so wie ich sie persönlich interpretieren würde. Sicher weißt du Bescheid, wenn er die Tests mit Dir gemacht hat. In Anbetracht der Vielzahl an Therapieversuchen die erfolglos waren , wünsche ich dir, dass du der Ursache bald auch die Schliche kommst. Sollte es Insulinresistenz sein, wirst du das sehr wahrscheinlich in den Griff bekommen können ohne an Lebensqualität einzubüßen - eher im Gegenteil. |
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Werde also meinen Eltern auch einen Test nahe legen. Danke :) und Grüße |
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Mach dir keine Sorgen, beim "Biete - Suche - Gemülle gibt's immerwieder neue Sachen zu verticken. Demgegenüber werden die Paleo- Diät einige ausprobieren (wahrscheinlich diejenigen, die mit anderen Methoden keine Verbesserung ihrer sportlichen Leistungen mehr erzielen, oder mit jeder anderen Diät scheiterten), dann feststellen, dass auch Paleo keine eierlegende Wollmilchsau ist, mit der man ohne Training alle Weltrekorde bricht, und der Hype legt sich schnell wieder. Und am Ende setzt sich die einfache aber unbequeme Wahrheit wieder durch: Für uns Hobbyamateure reicht viel Training bei geringer abwechslungsreicher Nahrungsaufnahme völlig aus. |
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Zu geil, da habe ich ja noch jede Menge Potential. |
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Ich mach das Thema DM ja nur ungern komplizierter, aber:
http://de.wikipedia.org/wiki/LADA http://de.wikipedia.org/wiki/MODY * Typ-1-Diabetes mellitus: Zerstörung speziell der Betazellen der Langerhans-Inseln des Pankreas führt üblicherweise zu absolutem Insulinmangel o Typ 1a: immunvermittelt (Autoimmunerkrankung) o Typ 1b: idiopathisch (unbekannte Ursache) * Typ-2-Diabetes mellitus: Unterschiedliche Kombinationen von Insulinresistenz, Hyperinsulinismus, relativem Insulinmangel, Sekretionsstörungen o Typ 2a: ohne Adipositas (Fettleibigkeit) o Typ 2b: mit Adipositas * Andere spezifische Diabetes-Typen o A: genetische Defekte der Betazellen der Langerhans-Inseln o B: genetische Defekte der Insulinsekretion o C: Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erkrankt oder zerstört o D: Diabetes durch hormonelle Störungen (Endokrinopathien) o E: Diabetes durch Medikamente oder Chemikalien (Drogen, Gifte) o F: Infektionen o G: ungewöhnliche Formen des immunvermittelten Diabetes o H: andere genetische Syndrome, die mit Diabetes assoziiert sind * Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) letzteres kann man glaub ich ausschließen :-)... ich nehme aber mal an, Deine Ärzte haben vor der Diagnose Gastritis ein Blut ins Labor geschickt? Da wurde wohl auch auf Zucker untersucht? LG, und mach Dich nicht verrückt! |
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Aber wie gesagt: Gesundheit = Arzt, Triathlon und OT Geschwafel = T-S.de just my 2cents |
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außerdem das heißt diabetEs :Cheese: ;) |
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Wahrscheinlich aus dem selben Grund, warum es soviele Paleos, Technikverliebte und Trainingswissenschaftler gibt: Die unangenehme Wahrheit will man nicht hören, darum geht man nicht zu dem, der sie einem sagt. |
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Wieviel KM reißt du denn in der heißen Phase der Saison auf dem Rad? Und, hast du mal protokolliert oder überschlagen wie viel du täglich trinkst? Iso-Zucker-Plörre im WK ausgenommen? Mir wird im Wettkampf schelcht wenn ich zu wenig trinke und einhergehend mit etwas Übertrianign und zu wenig Flüssigkeitsaufnahme (nur ~1-2 lieter am tag) hatte ich das auch schonmal im alltag. Daher die Frage.
Mehr fällt mir dazu auch nicht ein. |
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War auch weniger auf dich bezogen, sondern eher darauf, dass der PaleoHype seinem Höhpunkt entgegensteuert, und dann ganz schnell wieder abflaut. BTW: Ich wünsch dir viel Erfolg beim Lösen deiner Probleme und nicht vergessen: "Meine Ärzte halten mich fit...Ich renn ständig von einem zum anderen." |
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