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18h-Plan: Wettkämpfe in der Vorbereitung
Hallo zusammen,
mal wieder ein paar Fragen: So langsam wird's ernst und ich beschäftige mich mit der Planung meiner Vorbereitung auf den IM in Frankfurt 2010. Als 18h-Mittwoch-Plan-Nutzer bin ich unentschlossen, wie ich Vorbereitungsrennen in den Plan einbauen soll. 1. Ich möchte 4 Wochen vor dem IM im Kraichgau auf der Mitteldistanz starten. Ich würde also die Woche 4 in BUILD2 eine Woche vor verlegen und den Block damit effektiv um eine Woche kürzen. Das WK-Training am Sonntag ist dann das Rennen. Die Frage ist, wie es danach weitergeht. Eine regenerative Woche wie bspw. Woche 4 in BUILD1 und danach normal weiter mit dem PEAK-Plan? Oder hat jemand andere Vorschläge, Erfahrungen? Zum Beispiel die Woche 3 und 4 in BUILD2 einfach zu tauschen? (Kann mir nicht vorstellen dass das klappt, das heißt aber auch, dass ich im Prinzip schon 4 Wochen vorm IM mit demTapering anfange --> zu früh?) 2. Für wie sinnvoll haltet ihr es in BUILD 1 und 2 zusätzliche Wettkämpfe über die Kurz- oder Sprintdistanz einzubauen? Stört das die LD-Vorbereitung zu sehr, da dann die langen Koppeleinheiten am Sonntag entfallen würden und fraglich ist, ob man das WK-Training am darauffolgenden Mittwoch 100%ig umsetzen kann? 3. Nach den Ergebnissen auf Hawaii der letzten Jahre ist erkennbar, dass Grundschnelligkeit auch auf der langen Distanz durchaus nicht verkehrt ist. :Cheese: Um dem Rechnung zu tragen, spiele ich mit dem Gedanken von November bis Februar an einer Winterlaufserie über 5km teilzunehmen. Die Läufe wären einmal im Monat samstags, wenn in der Regel ein ruhiger Dauerlauf ansteht. Blöde Idee? Das könnte man dann ja auch als Formüberprüfung im Sinne des CP20-Tests heranziehen, oder? Ich wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr mir Eure Einschätzung oder Erfahrungen mitteilen würdet. Vielleicht hat das ja jemand schonmal so oder ähnlich gemacht? Danke und Gruß Alex |
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ich möchte dir nicht zu nahe treten aber du denkst schon daran, dass wir/du amateure sind und es eigentlich einfach nur spaß machen soll?! :Nee: |
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Darf/Sollte ein Amateur nicht versuchen, mit zu Verfügung stehender Trainingszeit x das bestmögliche Resultat herauszuholen? Ich denke in die gleiche Richtung wie Alex :Huhu: LG Andi |
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Lass dich nicht verunsichern.die Winterlaufserie würde ich auf alle Fälle machen, wird dir schon was bringen.Auf jeden Fall bleibt die Motivation und der Trainingswille über den Winter erhalten.
Was ist den dein Ziel für FRA? |
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Das ist ja euer/sein gutes Recht. mir ist das Ganze ein "Hauch" zu extrem. Sicher möchte ich auch aus den wenigen Stunden das Beste machen aber den Vergleich zu den Hawaii Zeiten, na ja... |
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Dein Punkt war aber wohl eher, dass ich einfach irgendwas machen soll, weil ich den IM in Frankfurt eh nicht gewinne, oder? Da hast Du sicher recht, aber dennoch bereitet auch das mir Spaß: Mit einem knappen Zeitbudget (zumindest knapper als bei einem Profi), das Maximum bezogen auf meine Fähigkeiten zu erreichen. Und da stellt man sich eben mitunter auch solche Fragen. Wie die Posts anderer hier zeigen, bin ich damit auch nicht ganz alleine. Aber jeder so, wie er mag, wa? :Blumen: |
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Und das Ziel für Frankfurt ist Sub 9:30 und damit die Hawaii-Quali. Soll ja auch eine Herausforderung sein! :Cheese: |
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nee, nee keine Angst, so hab ich das nicht gemeint. Finde es nicht anmaßend. ;) viel Spaß bei Training |
Fein! Damit wäre also das Thema Winterlaufserie geklärt.
Hat noch jemand eine Meinung zu Frage 1 (die Wichtigste!) und Frage 2? |
Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, habe jetzt 4 Jahre lang jeweils eine LD gefinisht. Habe wenig Vorbereitungswettkämpfe gemacht um entsprechend des Plans zu trainieren. Werde in Zukunft eher mehr Wettkämpfe einbauen, weil ich das Gefühl habe dort am besten Tempohärte trainieren zu können.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, kommst Du aber von der KD, dann dürfte für Dich eher ein gezieltes LD training wichtiger sein als Wettkampfhärte. Das ist eine sehr spezielle Frage, auch ist es die Frage wie schnell du regenerierst. Vermutlich habe ich jetzt mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Ist aber halt alles sehr individuell. P.S.: Was sagt den Dude dazu:Lachen2: |
zu Frage 1)
Ohne lange drüber nachzudenken: Schieb die Sonntagseinheit auf Mittwoch. Den langen Lauf am Do evtl. kürzen. Kraichgau dann "aus dem Training heraus" Danach 3-4 Tage regenerativ - gut ist. Wie Du das genau verkraftest wirst Du sowieso erst in Build abschätzen können. Im Zweifel lieber weniger.. |
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ontopic: was ich NICHT machen würde, ist die langen koppeldinger durch sprint- oder od-wettkämpfe zu ersetzen, da das doch völlig verschiedene trainingsreize sind und dir dann plötzlich die langen einheiten fehlen. meine bescheidene meinung ist, dass vorbereitungswettkämpfe für dich, grooverider, vor allem dafür gut sind/wären, um material und wechsel unter wettkampfbedingungen zu testen. und natürlich, wie du schon angemerkt hast, für tempohärte. gruss indierocker |
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Erstmal Danke für die Antworten!
Den Punkt mit den Kurzdistanzen sehe ich auch eher kritisch. Sooo viele lange Einheiten gibt's ja in den BUILD Blöcken ohnehin nicht mehr. Da wäre es wahrscheinlich nicht clever, wenn ich davon noch welche gegen einen kurzes Rennen eintausche. Höchstens einmal in Woche 1 von BUILD2, also zwei Wochen vor Kraichgau. Oder doch lieber in Woche 4 von BUILD1 (15. Mai) ein Halbmarathon in Mannheim? Ich bin etwas im Zwiespalt. Bin eigentlich ein Wettkampftyp, verkrafte die Belastung auch recht gut, lasse mich dadurch aber auch dazu verleiten, zu viel zu machen. In einer Kurzdistanz-Saison lässt sich das halbwegs wieder auffangen, wenn man mal 3-4 Wochen keinen Wettkampf macht. Aber für den IM sollte ich eine stabilere Grundlage haben... Ich denke, diese Entscheidung werde ich vertagen. Die Kurzdistanz-Rennen wären Liga-Starts, die Termine werden erst Mitte November festgelegt. Dann kann ich genau sehen, wann überhaupt Wettkämpfe anstehen. Ich habe mir ohnehin schon Flexibilität bei der Entscheidung pro/contra Start erbeten. Und für den Halbmarathon kann ich auch kurzfristig noch nachmelden. Warten wir also ab. Das Rennen im Kraichgau werde ich wahrscheinlich so einbauen, wie schon im ersten Post erwähnt. Die Woche 4 von BUILD2 eine Woche vor verlegen und in der darauffolgenden Woche mal sehen, wie's mir geht. Wahrscheinlich bis Donnerstag ruhig und am Wochenende nochmal etwas umfangreicher. Danach ganz normal in die PEAK-Phase. Oder ist jemand der Meinung, dass Kraichgau 4 Wochen vorm IM eigentlich eher schlecht terminiert ist? |
Hi,
ich werde auch bei der Kraichgau Challenge starten und dann 6 Wochen später in Roth. Ich hab mir gedacht das ich erst 2 Wochen davor das tapern anfang bzw vor kraichgau nicht 3:1 trainiere sondern 2:1. SD bzw KD mach ich wahrscheinlich nur eine und die wird schon im Mai sein. Die Laufserie im Winter würde ich auch machen. hab mich auch schon für ein paar kürze läufe angemeldet um schneller zu werden. |
Hallo,
ich habe auch ein paar Fragen zu Vorbereitungswettkämpfen. Starte 2010 in Roth, ist meine erste Langdistanz. Passt es, wenn ich am Ende der Build 1 ne MD mache? Am Ende von Build 2 soll man einen Wettkampf simulieren. Könnte an dem Sonntag ne etwas längere OD (1,2-50-13,7) machen. Ich denke ein Wettkampf ist die beste Wettkampfsimulation, oder (auch wenn der Wettkampf kürzer ist, als das geplante Training)? Die Wettkampfwochen gestalte ich als Race-Wochen und die jeweilige Woche davor trainiere ich einfach nach Plan? Schon mal Danke für die Antworten! Viele Grüße |
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Die MD Distanz im IM Tempo absolvieren das sollte ausreichen, aber Experte bin ich ganz sicher nicht |
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Wahrscheinlich ist es auch vor diesem Hintergrund sinnvoll, sich auf ein notwendiges Minimum an (echten) Wettkämpfen zu beschränken. Die Laufserie im Winter ist da sicher unkritisch. Aber ein Ligawettkampf über die OD erfordert im schlimmsten Fall auch eine längere Anreise, der Leistungsdruck ist ein anderer, wenn man gegen Athleten antritt, die man schon Jahre kennt und einschätzen kann und es stört auch die fokussierte Vorbereitung auf EINEN Saisonhöhepunkt. Sicher ist es risikoreich sich auf nur diesen einen Hauptwettkampf zu konzentrieren, aber für ein optimales Ergebnis im Rahmen meiner Möglichkeiten ist es meiner Meinung nach erforderlich. Das muss ich jetzt nur noch schonend meinen Teamkollegen beibringen. Aber vielleicht spielen mir dabei ja die Termine in die Hände. |
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hi, ich erkenne mich in deinem post wieder: mache in roth nächstes jahr ebenfalls meine erste langdistanz. ende build 2 mach ich ne OD. ob ich ende build 1 ebenfalls ne MD mache weiß ich noch nicht, denk aber, dass ich aus den genannten gründen darauf verzichte (mentale und körperliche erschöpfung), damit ich in roth topfit bin |
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Schau mal bei den kostenlosen Trainingsplänen nach:cool: |
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laut dem plan sollte S-B-R ja ungefähr (in min) 60-180-90 lang sein, bei mir wärs dann eher jeweils die hälfte :confused: |
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@ woschti: So dachte ich für die MD auch. Meine wäre sogar noch ne Woch oder zwei früher. Hier wirklich ausm Training (nicht wie bei OD oben), als Formcheck und, um überhaupt mal eine MD gemacht zu haben :Cheese: @ marsupilami: Würde die MD die build-Phase so stören? |
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Ich möchte das Thema nochmal aufgreifen.
Meint ihr es ist in Ordnung, am Ende der build 1 eine MD zu machen? Und in dem Zusammenhang, hat jemand Erfahrung mit dem Vienna CityTriathlon? |
Ich selbst starte ebenfalls auf der LD (FFM) und denke, dass es absolut Sinn macht, im Vorfeld , z.B. nach Build1 , 2 oder auch 3 eine MD zu machen. Besonders für Leute, die evt. noch nicht so lange dabei sind. Mal ein bisschen Druck abbauen....
Ich lasse es trotzdem bleiben, allerdings nur aus dem Grund, weil ich zu geizig bin... Was soll ich z.B. im Kraichgau ne Stange Geld hinlegen, wo ich doch bei mir zuhause an dem Tag den gleichen Kram abziehen kann? Ich denke, ich mache evt. den ein oder anderen Sprint bei uns um die Ecke, bei dem ich Chancen sehe, vielleicht aufs Treppchen zu kommen. Es gibt allerdings auch Leute, die Tapern sich regelmäßig am Sa. den Tag um die Ohren, um am Sonntag beim Volkstria oder beim 10er dabei zu sein, während andere fleißig sind. Das ist wohl auch der falsche Weg. |
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Jetzt fehlt nur noch eine gescheite MD für den Zeitraum, weil ich persönlich möcht schon lieber nen Wettkampf machen. Die Aufregung und alles drumherum find ich immer toll und zum Erfahrung sammeln. |
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