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Cruise Intervalle
An die Experten.
So wie ich das verstanden habe sind die Cruise Intervalle eine einfachere Alternative zu den knüppelharten TDL. Das hört sich so an sich für mich ganz gut an, da mich TDL mental schon ordentlich anknocken. Funktionieren Cruise Intervalle und trainiert von euch jemand diese Einheit oder ist das eher die Beruhigung für das Gewissen der Softies? ;) |
Ich glaub' das hast Du Dir schon selbst beantwortet.
Trotzdem: jede Trainingsform kann einen Stellenwert haben. Es kommt halt darauf an, wann und wie man sie einsetzt. So koennte man z.B. am ersten Tag cruise intervals machen und am Zweiten einen TDL. Oder halt nicht. |
McMillan schreibt auf seiner Seite (http://www.mcmillanrunning.com/runun.../training4.htm)
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Deckt sich eigentlich auch nicht mit Daniels, der Stundenlauftempo vorgibt. TDL im Stundenlauftempo über 20', längere TDL entsprechend langsamer oder unterteilt in mehrere cruise intervals, z.B. 3x10' mit 2' Pause.
Mental bringt der TDL mehr, aber mit den cruise intervals kann man natürlich mehr Zeit an der Schwelle verbringen. |
Welche Schwelle?
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Falls meine Frage nicht ganz eindeutig war. Ich hatte es so verstanden, dass die Cruise Intervalle statt des klassischen TDL eingesetzt werden können.
Nach dudes Antwort ist es wohl eher als Ergänzung zu deuten. Hauptsächlich habe ich mich gewundert, weil ich bisher dachte der Hauptaspekt beim TDL liegt darauf die Geschwindigkeit auch mal ein bisschen länger (durch)halten zu können. Allerdings klingt der Punkt bzgl der CI von HendrikO auch wirklich einleuchtend! |
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Es gibt keine anaerobe Schwelle.
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Nicht nur ich.
http://mzungofire.blogspot.com/2009/...cid-myths.html |
Hört sich ziemlich innovativ an, wobei ich um ehrlich zu sein nicht alles fachlich verstehe. Aber was verändert sich denn dadurch im Training?
Brain Training for Runners lässt dank ewiger Lieferzeit weiterhin auf sich warten. |
Es aendert sich lediglich die Einstellung zu verschiedenen Geschwindigkeiten. Es gibt nicht 'den' sweet spot, sondern alles hilft irgendwie (oder auch nicht). Der TDL in der Form der Einstundenkapazitaet - Trainingsbelastungsdauer 20 bis 40min. - ist schlicht praktisch und passt auf 1.500m bis 100km als Trainingseinheit (in unterschiedlichen Phasen).
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Gruß Hendrik |
Keiner. Aber es gibt halt keine 'anaerobe Schwelle'.
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Ich habe mir den Link nochmal angesehen, das ist ja erstmal nur eine stichpunkthafte Aufzählung. Hast du auch einen Link, wo das ganze mal schlüssig dargestellt wird?
In Deinem Link wird ja nicht bestritten, daß überhaupt Laktat entsteht. Punkt 7) behauptet, es könne auch direkt verstoffwechselt werden. So weit, so gut. Aber kann das auch in dem Tempo geschehen, daß für die Energieversorgung beim Laufen nötig ist? Oder anders gefragt: wo steht, daß Laktat nicht schneller entstehen kann, als der Körper es - auf welchem Wege auch immer - wieder verstoffwechseln kann? |
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Habe keine Literatur parat, da das Thema relativ neu ist. Tim Noakes duerfte es im neuen "Lore of Running" drinhaben. Matt Fitzgerald spricht das Thema in "Brain training for runners" an. Google mal diese beiden zum Thema. Edith sagt - der Link zum ausfuehrlichen Text ist unter dem Posting angehaengt! |
Ich weiß gar nicht was ihr immer mit Schwelle oder nicht habt?
Die Schwellenmodelle sind (wie der Name schon sagt) Modelle - nix weiter. Modelle bilden naturgemäß das Verhalten "der Wirklichkeit" mehr oder weniger gut ab. Sie erheben zunächst keinen Anspruch darauf, dass die Wirklichkeit so aufgebaut ist wie das Modell selbst. In der Regel abstrahieren Modelle die Wirklichkeit. Lediglich vom Verhalten des Modells verspricht man sich ein möglichst "wirklichkeitsnahes Verhalten". Soweit ich das mit meinem bescheidenen Überblik beurteilen kann, habe die Schwellenmodelle bisher einen guten Diesnt geleistet. Aber wie das halt so ist: Das Bessere ist des Guten Tod. Aber auch das Bessere muss sich erst bewähren. :Huhu: Helmut EDIT sagt noch, dass gerne das hier zitiert wird: http://www.powerrunning.com/Exercise...0Threshold.htm |
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Von wann ist denn die neue Auflage? Das aktuellste, was ich bei Amazon sehe ist eine Ausgabe von 2002. |
Ich habe den Noakes zuhause, werde ich mir mal ansehen.
Ich kann übrigens wenn mir das Laktat zu den Ohren rauskommt nicht mehr beschleunigen. Die haben sich wahrscheinlich vorher nicht richtig angestrengt. ;-) |
Dann ist sie wohl noch immer in der Mache.
@Helmut: falsch. Die Schwelle war sakrosankt und es musste exzakt an dieser trainiert werden. |
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nur mal so am rande |
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Was heisst "zurecht"? Es koennte halt immer noch einen Tick besser gehen.
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Meine Meinung ist doch bloss sich von einem starren Schwellendenken zu trennen. Nicht mehr, nicht weniger.
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:Huhu: Helmut, dem die DHL gerade Daniels Running Formula gebracht hat ... P.S. Mein Lieblingssatz nach dem ersten Durchblättern ist schon jetzt: "Racing fast can be fun, racing hard is demanding but racing fast and hard is a real discomfort." Sport macht einfach Spaß :cool: |
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Wenn's Dir egal ist, warum beteiligst Du Dich an der Diskussion?
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Lockermachen dude |
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das persönliche optimum, wirst auch DU nicht finden. Deshalb kann niemand dir die Frage, ob es nicht noch schneller geht, beantworten. Ist in meinen Augen übrigens ein ziemliches Totschlagargument. laid back & Amen |
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Wo ist denn dann der Unterschied zwischen McMillian und Daniels beim Tempo für die Cruise Intervalle? Vor allem wenn man davon ausgeht, dass es auf die letzte Genauigkeit eh nicht ankommt. |
@remi: volle Zustimmung. Die Schwellentheorie (fix oder variabel macht da kein Unterschied) war und ist halt derart zementiert in den Koepfen, dass ich die Abwendung von dieser spannend finde. Wenn sich das etabliert, dann ist das wissenschaftlich weit mehr als bloss ein Trend. Kannst Du Dich noch an diese mobilen Laktattester erinnern? ;)
@Helmut: rennen sollst Du, nicht denken! Wenn's mehr wehtut, bringt es mehr, solange Du es nicht uebertreibst. :Lachen2: |
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Nun denn, ich möchte auch mal drei groschen 2 Cent in den Labertopf werfen.
Ich bin was Literatur angeht nicht so bewandert, aber aus dem was ich im Laufe des Jahres hier und dort mal aufgeschnappt habe, hat sich bei mir foglende Meinung gebildet: Klar ... es gibt eine (objektiv gesehen) "Schwelle", die sich wie bereits bekannt definiert (Menge Laktatenstehung = Menge Laktat was wieder weg geht - auf welchem wege auch immer). So ... aaaber wo die Meinung stark auseinander gehen - auch aufgrund neuer Erkenntnisse ist, welche Auswirkungen dies hat. Und ich schätze das ähnlich ein wie dude - es ist Kopfsache! Zumindest bis zu einem Punkt an dem wirklich nichts mehr geht - dabei denke ich das sehr viele (mich natürlich eingeschlossen) es mental gar nicht schaffen an diesen Punkt zu kommen. Mag sein, dass die Beine irgendwann dick sind, aber das heißt ja nicht, dass man dann keien Leistung mehr abrufen kann - bsp: Wenn vor einer Kurve so 3 typische Triafahrer rumdümpel, werden die gerne nochmal in einem Miniantritt überholt, da die ind er Kurve meist eh bremsen wie die bescheurten ;-) So und nu geh ich pennen - morgen ist auch noch ein tag :Cheese: |
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