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Was mich irritiert, ist dass die Signalanhebung nicht im Schaftbereich ist, wie sie bei einer klassischen Ermüdungsfraktur zu erwarten wäre, sondern wie du es beschreibst in den Zehen-Knöchelchen und im Kopf (d.h. am Ende) des 5. Metatarsal. Hast du nicht im Eingangspost etwas vom 2. und 3. Mittelfußknochen geschrieben? poste eventuell mal die Bilder, die der Radiologe markiert hat, oder die am auffälligsten aussehen. Zitat:
Signalanhebungen im MT-5-Köpfchen oder in den Phalangen sind völlig untypisch für eine Ermüdungsfraktur, sondern lassen eher ein Problem in den direkt daneben liegenden Gelenken vermuten, das wiederum bei Sportlern eher durch Überlastung und Fußfehlstatik bedingt ist und damit nicht primär Ruhigstellung, sondern ggf. einer Einlagenversorgung, Fußgymnastik und evt. manuellen Therapie bedarf. (So eine Ferndiagnose, ohne dass man den Fuß vor sich hat, die Hauptschmerzpunkte lokalisieren kann und ohne die zugrundeliegende Bildgebung ist natürlich mit Vorsicht zu genießen) |
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Es würde insofern auch Sinn machen, als der Schmerz bei mir eigentlich im Vorfuß ist, zwar nicht richtig in den Zehen, aber im vordersten Bereich über dem Ballen zu den Zehen hin. Das wären dann wohl die proximalen Phalangen... (wenn ich das auf Wikipedia richtig sehe setzen die ja schon über dem vorderen Bereich des Ballens an). Trifft's genau... Deshalb tut auch Radfahren überhaupt nicht weh - hab die Cleats so weit hinten, dass ich den Vorfuß nicht belaste... Ich hänge hier mal den Diagnosebericht an... Spanisch ist ja eh fast wie Latein ;) . Über diesen Link ein paar notdürftige Fotos von den MRT-Bildern - ich fürchte, damit ist aber nicht allzu viel anzufangen... Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was am interessantesten ist; und mit dem Durchleuchten und gleichzeitig Fotografieren ist das nicht so easy... |
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Der Schmerzbereich ist wie gesagt vorderer Ballen, eher im Bereich 2.+3. Zeh, ein wenig im 1. Zeh. Beim Gehen schmerzt es wenn ich den Fuß in dem Bereich biege und mich vom Boden abdrücke. Danke nochmal! |
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Ach, die Medizin... ein weites Feld :) |
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Richtung Zeh ist nicht ganz verkehrt, aber eben nicht am oder im Zeh. Der Spann (das mit dem man beim Fußball schießt besteht aus einer ganzen Reihe Fußwurzelknochen (die alle ulkige einzelne lateinische Namen haben, die ich euch hier erspare und daran anschließend 5 Mittelfußknochen und daran anschließend eben die Zehen (=Phalangen). Die typische Ermüdungsfraktur im Fuß schaut so aus und betrifft i.d.R. den 2. oder 3. Mittelfußknochen: ![]() Von einer Ermüdungsfraktur in den Zehen (span phalanges) habe ich noch nie gehört, was nicht bedeuten muss, dass es sie nicht gibt, aber auch eine Google-Recherche liefert mir hier keinen einzigen echten Treffer, was doch ein starker Hinweis ist, dass sie, wenn es sie überhaupt geben sollte, extrem selten sind. Auf den verlinkten MRI-Bildern sehe ich keinerlei Hinweis auf einer Ermüdungsfraktur und soweit ich das Spanisch interpretiere ist die wahrscheinlichste Diagnose, das Morton-Neurom, das ja der überweisene Orthopäde schon als alternative Verdachtsdiagnose (neben dem Verdacht auf Ermüdungsfraktur) aufgelistet hat. Das halte ich auch für plausibel. Therapeutisch würde das bedeuten statt nur Ruhigstellen wie bisher eher funktionelle Therapie mit stützenden, das Fußgewölbe aufrichtenden Einlagen, manueller Therapie , Fußgymnastik, in Extremfällen auch mal OP (aber nicht wie im Fall von Anna nach "nur" 3-monatiger Symptomdauer; da sind die konservative Therapieoptionen längst noch nicht ausgeschöpft.) |
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Kann das Neurom so plötzlich zu Schmerzen führen? Es war ja am Ende eines bestimmten Laufes, dass die Schmerzen plötzlich da waren (also während des Laufes wurden sie mehr und mehr...), davor hatte ich eigentlich keine Schmerzen, nur manchmal ein komisches Gefühl (weiß leider nicht mal mehr, ob es die selbe Stelle war), das aber immer wieder verschwand... Mist, ich fang mir ja auch immer die abnormalen Sachen ein :( |
Guten Morgen,
das gezeigte Bild vom Zeh hatte ich auch bei Google gefunden und das sieht auch deutlich anders aus als mein Röntgenbild. Da war der Riss deutlich weiter Richtung "hinten" (also Knöchel), und dort meinte der Arzt, sei es eher unüblich. Aber dann sind wir uns einig, ich meinte genau den Bereich. @Anna: Ich bin auch ein alles-oder-nichts-Mensch, bzw. ich war es früher auch. Da muss man von weg kommen und ich weiß, dass das extrem schwer ist. Ich empfand es immer als aufgedeckte "Schwäche", wenn ich verletzt war, oder nicht so konnte wie ich wollte. Es geht mir heute noch oft so. Aber - das bringt einen nicht weiter. Ich denke, ganz ablegen kann und muss man diese Eigenschaft nicht, sie bringt einen ja auch irgendwie weiter im Leben. Aber ab und zu inne halten und sich überlegen, wie es trotz Hindernissen, und vielleicht nicht mit 150%, weitergehen kann. Du schaffst das :liebe053: |
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