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Dem muss ich in Teilen widersprechen.
Hatte mir die Mühe gemacht, die Radstrecke in Klagenfurt via Google Earth und dem Tool von Bikemap.de exakt zu vermessen. Die Strecke ist sehr exakt 89,8 km lang je Runde. Diese Mühe hatte ich mir bei der Laufstrecke nicht gemacht, jedoch 2km zu kurz kann nicht sein. Ich hatte jeden km die Zwischenzeit genommen und hatte 42, diese Zwischenzeiten waren immer im Rahmen. Könnte natülich sein, dass der ein- oder andere KM etwas kurz gewesen ist. Ich selbst kann nur sagen, dass mir die Radleistung der Wallenhorst zunächst sehr suspekt vorkam. Ich hatte Sie irgendwann eingeholt, da Sie schneller geschwommen war und konnte ihr Tempo ebenso fahren. Dabei denke ich dass ich mit einem zunächst 39er Schnitt bis KM 100 recht gut unterwegs war. Dann kam ein Plattfuß ... Sie fuhr in einer größeren Gruppe und die Wettkampfrichter hatten nicht wirklich durchgegriffen. Letztlich ist sie auf dem Rad dann doch gegen Ende langsamer geworden und hat alles mit einer starken Laufleistung kompensiert. Dazu muss man sagen, dass gerade die wenigen, schnellen Bergabpassagen auf der ersten Runde richtig nass waren. Hier hat man die ein- oder andere Minute auf dem Rad verloren. Von daher würde ich dir Radleistung von ihr als sehr hoch bewerten. Über die Leistung als solche will ich mir kein Urteil bilden. Definitiv wäre jedoch die Leistung in Frankfurt nicht anders gewesen. Frankfurt ist nicht wirklich langsamer. |
Das kann man so nicht sagen.
Wer sich konsequent auf die Langdistanz hin vorbereitet, trainiert zwar auch schnelle Sachen und Intervalle etc., ist jedoch zwangsweise nicht auch auf 10 k schneller. Im Gegenteil: Dies ist wissenschaftlich sogar sehr konträr. Die Muskulatur kann nur in seltenen Fällen auf beide Strecken gleichermaßen hin trainiert werden. Es ist durchaus möglich den Marathon in 2:54 zu laufen, jedoch nie einen 10er unter 36 minuten. Die meisten unter uns trainieren jedoch für die Liga Wettkämpfe UND für die Langdistanz, was sich nicht unbedingt verträgt. Das wirkt sich sogar negativ auf die Langdistanz aus. Möchte jetzt aber keine wissenschaftliche Abhandlung hier erstellen. Wer mal einen MAX Laktattest gemacht hat weiß wovon ich rede. Ergebnis dieses 15 Sek. Tests ist ein Wert, der euch sagt, ob eure Muskulatur eher für die langen, ausdauernden Wettkämpfe oder eben kurze Sachen geeignet und trainiert ist. Nach diesem Test passe ich immer das Training entsprechend für die LD an, Ergebnis: Langdistanz top, Kurzdistanz flop Genauso hat nach eigener Aussage die Wallenhorst trainiert. |
Hatte die Strecke Online per Google Earth und Bikemap.de vermessen. 89,8 km exakt.
Also kein Vertun. Mein Ergomo hat 90,3 angezeigt am Wendepunkt. Zitat:
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Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal..., Du weisst schon! Danke! |
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Aber es ist sehr wundersam, wenn man keine 36 blank läuft und dann eine 2:54 nach der Vorbelastung. Mit 2:54 im Ironman bewegt man sich nicht weit entfernt vom Niveau eines Hellriegel oder Stadler. |
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Wenn du aber tatsächlich behauptest, dass das für den Marathon auf der LD gelten soll, beweist das eigentlich nur, dass du absolut keinen Schimmer hast. Da fiel mir jetzt gerade auch keine hübschere Formulierung ein. Ingo |
Ist das leidige Thema denn immer noch nicht durch ? :Maso: :Holzhammer:
:Cheese: :Lachanfall: :Cheese: |
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Darf eigentlich hier hin verlinken?
http://www.tri4u.de/pro-hawaii-sandr...lgas-3077.html sonst wieda löschen... |
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Viele Grüße, Arne |
Ein schönes Interview, in dem auch endlich mal wieder die These gebraucht wird:
„viel hilft viel“ und „noch mehr hilft noch mehr“ |
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"Hast Du ne Taktik für´s Rennen?"
Sandra: Von Anfang an Vollgas. btw. paßt ja eigentlich auch gut zu Faris, denn der sagte gerade auch im Tour Interview "Taktikgeplänkel können andere machen (Macca), für ihn zählt nur obiges. |
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"Viel hilft viel"
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ihr könnt es einfach nicht lassen ...
zum ko.... |
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P.S.: @ rookie2006, massi Im Prinzip sind ja längst alle Argumente ausgetauscht. Von daher wird die Diskussion - vielleicht zu Recht- bald wieder versanden, ohne dass einer den anderen von seiner Meinung überzeugt hat. Vielleicht fällt einem von euch ja noch irgendein anderer Triathlonprofi in der Weltspitze ein, der jenseits des Alters von 30 Jahren seine Ironmanzeit mal eben um ein oder zwei Stunden nach oben geschraubt hat.:( Das wäre dann immerhin mal ein glaubhafter Beleg (nach dem ich selbst noch suche) dafür, was allein mit Training nach der Devise "Viel hilft viel" möglich ist.;) |
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... Es ist diese scheinheilige Doppelmoral ist einfach zum :Weinen: ist. Wie du aber richtig festgestellt hast; Zitat:
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Ganz ehrlich:
Die Unterstellungen die hier im Forum gepostet werden sind nicht ohne und ziemlich rufschädigend. Was unter Triathleten bilateral geplaudert wird ist das eine, aber ohne positive Probe bei jemanden solche unterstellungen zu posten ist hart an der strafbarkeit. Ich hab mir meine Meinung über sie gebildet, wenns wer wissen will, gerne, aber nicht öffentlich ;-) |
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Ganz kurz zusammengafasst; ... Stadler, Bracht, Faris etc. sind schnell weil sie ganz coole Tyen sind. P.S. NEIN, ICH UNTERSTELLE NIEMANDEM IRGEND ETWAS! |
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Ich hatte das beim Ueberfliegen der Texte genau andersrum verstanden... |
Ich darf Euch darauf hinweisen, dass wegen bestimmter Aussagen in diesem Thread bereits der Staatsanwalt ermittelt. Um mir unnötig Arbeit mit der Polizei zu ersparen, lösche ich rechtlich bedenkliche Postings und bitte Euch, bei künftigen Postings die Prinzipien des Rechtsstaats zu beachten.
Viele Grüße, Arne |
Oben wurde ja
"et ceterum censeo carthaginem delendam esse" von HaFu geschrieben. Das erinnert mich an alte Kindertage Asterix und Obelix, da würde der eine jetzt fragen: "Wer dopt hier?" "Ich bin nicht gedpot, vielleicht ein bißchen schnell aber auf keinen Fall gedopt" |
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@Neonhelm; Das war natürlich ironisch gemeint! Ich wollte damit die weit verbreitete (IMHO heuchlerische) Meinung darstellen. |
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Zum Teil hast du vielleicht Recht: Es ist grundsätzlich einfacher, jemandem gegenüber Misstrauen zu entwickeln, den man nicht persönlich kennt. Grundsätzlich würde ich meine Hand für keinen Profi ins Feuer legen, außer für meine Frau (aber die ist eigentlich kein echter Profi). Faris und Timo kenne ich ein bischen persönlich, mit beiden habe ich (u.a.) auch schon über das Thema Doping im Triathlon gesprochen und sie vertreten da glaubwürdige Standpunkte, die meinem eigenen sehr ähneln. Stadler kenne ich nicht persönlich, da gab es zwar diese Tri-Dubai-Geschichte mit Lothar Heinrich, aber was man ihm nichtsdestoweniger ganz klar zugestehen muss, das ist eine glaubwürdige Leistungsentwicklung über Jahrzehnte hinweg. Der hatte schon als Jugendlicher mächtig Raddruck und gelegentlich an manchen Tagen die Konkurrenz in Grund und Boden gefahren. Für Macca gilt das Gleiche: kenne ich genauso gut oder schlecht wie Stadler (höchstens ein bischen SmallTalk wenn ich ihm bei der Challenge Roth begegnet bin) und was zumindest unabhängig von persönlicher Sympathie/Antipathie für ihn spricht ist eine glaubwürdige Leistungsentwicklung über Jahrzehnte hinweg. Wellington hab' ich noch nie getroffen, da ist die Distanz genauso groß wie bei Wallenhorst. Bei ihr hab' ich mir ehrlich gesagt noch kein Urteil (oder soll ich besser sagen "Vorurteil") gebildet. Vielleicht ist sie auch ein Jahrhunderttalent. Wenn sie allerdings über mehrere Jahre hinweg durchschnittliche Wettkampleistungen mit Ironmans jenseits der 10-Stunden-Grenze abgeliefert hätte, um dann jetzt plötzlich sich auf das Niveau zu steigern, das sie gegenwärtig inne hat, wäre mein Misstrauen ihr gegenüber sicher größer. Du siehst also, ich mache mir die Sache gar nicht so einfach und bemühe mich zumindest um Differenzierung. |
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(ich bin ja jetzt nicht so der jurist, das merkt man ja schon) und jetzt musst du den ganzen ... lesen und alles rauslöschen, wo jemand irgendjemanden ansatzweise des dopings verdächtigt? und das genügt dann? oder hast du oder die homepage oder die einzelnen schreiber noch was zu befürchten? danke für antworten, das würde mich halt schon interessieren. |
ja ber nur aufgrund von "Standpunkten" kann man doch niemand einstufen...oder weil jemand "nett" ist oder man es jemand "nicht zutraut" das sind doch gummiargumente. Meiner meinung ist das echt kindergarten "der is lieb der macht nichts böses" ich mein .....Ich glaube ja auch das im Triathlon das Doping problem nicht so ausgeprägt ist wie man glaubt. Und zwa aus dem einfachen Grund da s ich von meiner eigenen Leistung auf die richtigkeit anderer Leistungen schließen kann welche nach meiner meinung abselut möglich sind. Aber das Argument der ist ja ganz nett und auch "total gegen doping" wurde ja von Aldag und Zobel wiederlegt und im triathlon wurden wir da auch schon enttäuscht.
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[quote=huck;134889]echt? da ermittelt ein staatsanwalt? wie kommt der denn dazu? ist das ein offizialdelikt? oder gab's da eine anzeige von einer betroffenen?
QUOTE] Wenn Du hier Deine Meinung kund tust und (irgend-)jemand ist der Ansicht es liegt eine Straftatbestand vor, so kann er natürlich Strafanzeige stellen. Der Staatsanwalt muss dann ermitteln und entscheidet dann ob der Straftatbestand eingetroffen ist und eröffnet ein Strafverfahren oder er stellt das Verfahren ein. Aufgenommene Ermittlungen sind kein Indiz für eine Straftat. Heinrich |
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Muss ja nicht sein. Gruß strwd |
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ich weiß jetzt zwar nicht, ob du mich mit deinem Posting meinst, aber mit deinen Aussagen hast du natürlich völlig Recht. Gesunder Menschenverstand (wenn man jemanden persönlich kennt), Betrachtung der Leistungsentwicklung, Berücksichtigung der eigenen Lebenserfahrung sind ganz klar "Gummiargumente" und ich wollte mit meinem Post weiter oben eigentlich ausdrücken, dass ich mir dieses Dilemmas (und der Subjektivität der daraus resultierenden Einschätzungen) auch bewusst bin. Selbst positive Dopingtests sind (objektiv betrachtet) Gummiargumente, denn die können ja auch durch kontaminierte Zahnpasta, Kokainkekse der Großtante oder vom Veranstalter arglistig manipulierte Radflaschen zustande kommen, wie uns die Vergangnheit gelehrt hat.;) Wenn man Triathlon aktiv und mit Ehrgeiz betreibt, sollte man sich zunächst mal auf die eigene Leistung konzentrieren und nicht so viel über die Leistung von anderen nachdenken, da hat man für die ersten paar Jahre erstmal genug mit zu tun. Solange einem persölnliche Plazierungen komplett egal sind, kann man auch langfristig gut mit der Einstellungen leben: "Was andere machen, interessiert mich nicht" oder auch "Alle Profis dopen und darum nehme ich eh' keine Leistungen aus diesem Bereich ernst!" Wenn man aber eine Zeitlang dabei ist und evt. immer besser wird (du bist ja selbst derzeit in diesem Prozess, Jo oder?), fängt man meist irgendwann an, die eigene Leistung nicht nur absolut nach der Stoppuhr oder dem Wattmesser sondern auch anhand der vor und hinter einem plazierten Gegner zu definieren. Und in diesem Stadium halte ich persönlich es schon für die innere Balance für sinnvoll, wenn man sich anhand diverser "Gummiargumente" eine Art Koordinatensystem zurecht gelegt hat, anhand dessen man wenigstens pi mal Daumen weiß, wer eher zu den "Guten" gehört, dessen Leistung man erstmal ohne Probleme anerkennen kann und wer dazu vielleicht nicht gehört, Irrtumswahrscheinlichkeit inbegriffen. Vorurteile können einem als Athlet (und auch als Fan) durchaus helfen, den Spaß am Sport zu erhalten, weil man bei einer halbwegs gefestigten Meinung nicht ständig in endlose und nervtötende Grübeleien versinken muss. Man sollte sich halt gelegentlich bewusst machen, dass es sich um Vorurteile handelt |
ja hatte dich gemeint :)
und du hast meine post auch richtig verstanden ! daran hab ich nämlich gezweifelt da ich ihn sehr schlecht geschrieben habe:Lachen2: . Auch wenn ich noch keine lange zeit dabei bin. Fange ich trotzdem an zu schauen wer vor mir oder hinter mir ist...aber ich denke mir halt immer. Ich bin kein profi, ich bin noch jung, ich mach den sport nicht lange, ich trainiere nicht an meinem Limit...."mich zu schlagen ist nicht schwer und gehjt auch locker ohne doping" aber ich arbeite hart daran das ich irgendwann mal so nah an die ganz schnellen rankomme um abschätzen zu können wir weit Doping im Triathlon verbreitet ist. Das ist für mich einer der interesantesten Aspeke des schneller werdens. Und einen Positiven Dopingtest finde ich schon mehr wert wie eine aussage "der hat sich beim check in vorgedrängelt und böse geschaut der Dopt auch" manipulierte Positive test sind schon eher die ausnahme |
Zitat:
Wir haben keine Doppelmoral. |
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Drullse ist bei allen gleich skeptisch (Das soll keine Wertung sein, ich seh's ja ähnlich) Das du keine Moral hast wusste ich sowieso:Cheese: :bussi: |
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