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Ich brauch es nicht mehr. Selbst das wenige wird noch weniger. |
"Der Verzehr von rotem Fleisch führt bei Fleischliebhabern, nicht aber bei Vegetariern..."
Geht ja schon gut los. Hab den Artikel nur kurz überflogen. Da hat man also Vegetariern oder Veganern rotes Fleisch gegeben? Dann sind sie ja gar keine Vegetarier oder Veganer mehr... :Gruebeln: |
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Gruß N. :Huhu: |
Warum die Polemik – hat Dir jemand etwas getan, Nobodyknows? Oder ärgerst Du Dich einfach über den Spiegel, in dem Dir nicht gefällt, was Du siehst?
:Blumen: |
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Die Einstufung, wie gut oder schlecht die eigene Handlung ist, macht am Ende jeder selbst mit sich aus. Das eigene Urteil kann demnach auch entgegen einem gesellschaftlich allgemeinen Urteil sein. Verhaltensweisen zugunsten der Gesellschaft lassen sich ändern, sofern man sein eigenes Urteil im Nachhinein doch noch anzweifelt. |
@Arne: FlyLive erklärt meinen a.) sarkastischen und b.) weitgehend zutreffenden Beitrag in wenigen Worten.
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Aber nobody is perfect. :Blumen: Gruß N. :Huhu: |
Schnitzelbaum
Wer sich vegan ernähren, und trotzdem nicht auf Fleisch verzichten möchte...
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In einem Beitrag von Arne wurde mal gesagt, der Proteinbedarf für einen Triathleten wie uns liegt in etwa bei 1,6g/kg Körpergewicht. Ich möchte jetzt nicht näher darauf eingehen ob dem so ist, oder wie viel Protein wirklich benötigt wird.
Momentan esse ich recht viel Müll. Da ich kein Fleich und sehr wenig Milchprodukte esse, komme ich niemals auf diese Werte. Welche Tipps habt ihr bezüglich veganer, proteinreicher Snacks oder sehr schnell zubereiteter Mahlzeiten? Was esst ihr so? |
Eier, Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Quinoa, Nüsse, Kürbiskerne, Tofu,...
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Eier in einem veganen Thread sehr spannend.
Wichtig ist bei Veganer Ernährung das man verschiedene Proteinquellen kombiniert, dadurch kann man die biologische Wertigkeit erhöhen, also die Aufnahme in unserem Körper (Ei hat hier einen Wert von 100. Kartoffeln schneiden hier sehr gut ab und mit der richtigen Kombination kommt man auf über 100. Ich selber Esse zwar nicht vegan aber inzwischen doch sehr Fleisch reduziert und habe auch Probleme nur über normales Essen auf die Werte zu kommen, vor allem da ich mich eher Richtung 2g/kg orientieren und damit gut 180 Gramm täglich brauche. Ich mache mir da das Leben leicht und mische morgens in mein Müsli gleich mal 40 Gramm Proteinpulver. Macht mich länger satt und liefert gleich richtig viel Protein. An anderen Lebensmitteln kann ich noch Seitan einwerfen, den kann man auch ganz einfach selber machen. |
Ich bin vermutlich mit Eiweiß eher knapp versorgt. Nach den meisten Trainingseinheiten mache ich mir ein einfaches Proteinshake mit 3 Esslöffeln Sojaproteinpulver, das war’s.
(Allerdings reiße ich mir aktuell im Training auch kein Bein aus.) :Lachen2: |
Weil ich ne faule Socke bin, mische ich mir täglich einen Shake mit Erbsen-, Hanf- und Reisprotein (+Banane, Leinsamen, Beeren und Leinöl).
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Bei Shakes sollte man übrigens auch noch etwas Ballaststoffe dazu mischen (eben geschrotete Leinsamen, Flohsamen oder ähnliches), da es die Aufnahme verbessert. Abgesehen von den gesundheitlichen Benefits von Ballaststoffen
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Danke für die Tipps.
Wenn ich Zeit und Muße habe, ist das kein Problem. Dann mache ich mir oft Gemüse mit Hülsenfrüchten, Quinoa, Hirse etc. Aufstriche mache ich selbst mit Erbsen, Kichererbsen etc. Mir geht es eher um schnelle kalte Mahlzeiten mit 5-10 Minuten Zubereitungszeit. Shakes mache ich mir auch und für das Frühstücksmüsli mache ich mir gerne Erdnussmehl rein. Hat ordentlich Protein und ist nicht so hochkalorisch wie Erdnussbutter beispielsweise. Und macht auch nochmals mehr satt. |
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Sehe ich aber eh nicht so eng, fand es eher lustig. Ähnlich wie auf einer ungarischen Speisenkarte, da stand als erstes Gericht unter Vegetarisch Hühnchen. Muss wohl die Ernährungsform des Hühnchens gemeint sein. |
In der schon laufenden Sendung "Markt" im WDR wird gleich über vegane Produkte auf Erbsenbasis berichtet - insbesondere Milch.
Da ich mit bisherigen Milchalternativen insbesondere für Cappuccino nicht zufrieden war, bin ich gespannt, ob das was taugt ... Hier schon online: https://www.ardmediathek.de/video/ma...DZkNTBkZDRjMQ/ |
Wenn Du sie probierst berichte bitte - ohne "normale" Milch geht es bei mir leider nicht...
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Der TV-Bericht war so positiv, dass ich nicht recht weiß, wie objektiv das war. Hätte mich auch nicht gewundert, wenn "Dauerwerbesendung" eingeblendet worden wäre. ;) |
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Ich habe für mich noch keinen Ersatz für Milch im Kaffee gefunden. Daher trinke ich den Kaffee schwarz. Wenn es partout mal ein Milchkaffee sein muss, nehme ich Kuhmilch. Das kommt einige Male im Jahr vor, meistens im Trainingslager.
Hafer-, Reis- oder Sojamilch ist gut geeignet für Müsli oder Shakes. Da ich aber zu faul bin, das Zeug beim Einkaufen nach Hause zu schleppen, nehme ich mittlerweile einfach Wasser. Das ist für manche vielleicht geschmacklich eine schockierende Vorstellung. Ein Müsli mit Wasser statt Kuhmilch? Das geht wirklich super, da in meinen Müsli-Kreationen durch das Proteinpulver (Vanille), zerdatschte Banane etc. und Zucker schon genug Geschmack drin ist. :liebe053: |
Ich trinke schon seit Jahren von Alpro die Sojamilch im Kaffe, bin förmlich süchtig nach dem Zeug.
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Pour Over Coffee und einem Schuss Hafer Cuisine. Die kommt im Gegensatz zur Hafermilch auf über 7 % Fett, das macht dann den Unterschied.
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Ich habe bisher Soja-, Mandel-, Hafer- und Kokosmilch versucht. Die gehen bei mir gar nicht.
Wobei mir Hafer- und Kokosmilch generell schon schmecken und in der Küche auch verwendet werden. Jetzt warte ich mal Lidls Test ab. Bis dahin ist es halt weiterhin die Bio-Bergbauernmilch... |
Als Snacks esse ich mittlerweile gerne welche die auf Kichererbsen beruhen. In unserem türkischen Supermarkt gibt es da eine Riesenauswahl.
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Aber es gibt ja schon jede Menge Tests auf Youtube. Hab mir bisher nur diesen von FoodLoaf angeschaut: https://www.youtube.com/watch?v=qGWg-NAUakE Interessant: - Er wird nicht von der Firma gesponsert (sagt er). - Er findet dieses Zeug um Welten besser, als eine Erbsenmilch von einer anderen Firma. - Es ist gar nicht so klar, ob "Barista" wirklich die beste Version für Cappuccino ist, also muss ich wohl auch verschiedene Sorten kaufen ... |
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Alle 3 Sorten waren in meinen Rewe vorrätig, ich wollte es aber erstmal nicht übertreiben und hab nur Barista und Original gekauft. Letztere fand der Youtuber ja sogar besser. für Cappuccino. Nicht geachtet habe ich aber auf die Versionsnummern - ist man ja auch irgendwie (noch) nicht gewohnt, dass es für Milch(artiges) Updates gibt. :-(( Anscheinend macht der Rewe nicht viel Umsatz damit und hatte daher noch ziemlich alte Bestände. Von "Original" hab ich die Originalversion ohne Nummer erwischt, es gibt aber inzwischen eine 2.0. Die anderen beiden sind sogar schon bei 2.1 angekommen, nur nicht bei mir - habe die Barista 2.0. Nur letztere habe ich bisher probiert. Meine Erwartungen waren leider so hoch, dass die Realität nicht ganz mithalten konnte: Aufschäumen mit Dampf lässt sich die Barista 2.0 gut, Stabilität des Schaums und Cremigkeit scheinen mir aber etwas schwächer als mit der 1,5%igen H-Milch, die ich sonst verwende. Wenn man sich aber mit der Nase nähert, springt sofort ein großer Unterschied in selbige: Es gibt ein recht starkes nicht-milchiges Aroma, das m.E. Vanille ähnelt. Geschmacklich ist es ebenso. Das riecht und schmeckt zwar nicht schlecht, ist aber einfach nicht das, was ich von einem Cappuccino erwarte. Hoffe, mit Version 2.1 wird das noch besser! |
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Bei anderen Produkten, welche Fleisch oder Milch oder Käse oder Wurst ersetzen wollen habe ich drei Erfahrungen gemacht, die ich kurz nennen möchte. 1. Manche sind einfach schlecht oder schmecken mir nicht. Versucht man jedoch ein alternatives Produkt eines anderen Herstellers, kann das prima schmecken! Also muss man einiges ausprobieren. 2. Die Erwartungshaltung entscheidet mit. Beispiel: "Vegane Fleischbällchen" für die Pfanne. Schmecken echt gut, aber nicht wirklich nach Fleisch. Erwartet man vollen Fleischgeschmack und -biß, wird man enttäuscht. Erwartet man hingegen einfach eine leckere Beilage, ist es ein gutes Produkt. Ähnlich ist es aus meiner Sicht mit der Milch: Erwartet man echten Kuhmilch-Geschmack, wird’s schwer. Urteilt man jedoch allein danach, ob der Cappuccino gut schmeckt oder nicht, kommt man eher zu was. (Ähnlich ist es mit Tofu, von dem erwartet wird, dass er nach Fleisch schmeckt – was er nicht tut, ebensowenig wie Fleisch nach Tofu schmeckt). 3. Jetzt wird’s hart: Manchmal taugen alle Alternativen nichts und man muss komplett umsatteln. Wer beispielsweise auf Nutella verzichten will, wird sich vielleicht nie mit Nusspli anfreunden können. Besser ist es dann, komplett von Schokoaufstrich wegzugehen und auf Erdnusscreme, Marmelade oder wasweißich umzusatteln. Für Kaffee wäre Tee eine Alternative. Ich weiß, das klingt hart. Matcha-Tee ist eine Alternative. Oder irgend etwas anderes. Mir geht es nur ums Prinzip. Einfach ausprobieren. :Blumen: |
Mein veganer Senf dazu:
1. Kaffee trinke ich schon seit vielen Jahren nur noch schwarz 2. Ersatzprodukte gibt es bei mir nicht. Statt Analogfleisch-Hackbällchen esse ich lieber Falafel. Wir haben zum Glück ein Restaurant um die Ecke, deren vegane Speisekarte länger ist als die "normale". Inhaber aus Persien, die machen super leckere Sachen in vegan, mit persischen Gewürzen schmeckt das ganz anders aber super lecker. 3. sehe ich wie Arne, z.B. Erdmandelmus, Mandelmus, Walnussmus, ... |
Der ganze Hype um die Ersatzprodukte hat m.E. nur den Grund, dass die Hersteller sich darin ein großes Geschäft sehen (warum auch nicht, per se nicht verwerflich) und es so auch nutzen, dass angehende Vegetarier / Veganer nicht immer viel Aufwand bei der Kocherei treiben wollen oder sich damit den Umstieg erleichtern.
Je älter ich werde (habe mittlerweile auch schon die 4 vorn dran), desto mehr komme ich weg von stark verarbeiteten Produkten. Dazu muss man sich aber von traditionellen Gerichten lösen. Röstkartoffeln mit selbstgemachtem Sauerkraut und Spiegelei gibt es bei uns mittleweile ohne Veggi-Wurst. Warum auch nicht. Ich brauche auch kein Veggie-Hack für eine Lasagne, die gibt es halt nur mit Gemüse. Was nicht heißt, dass es für die Brotzeit bei der Bergtour auch nicht mal eine Veggi-Wurst gibt. Aber halt nicht jeden Tag. Die Milch ist tatsächlich immer mehr ein Thema für mich. Mit Bio-Bergbauern beruhige ich zwar mein Gewissen, aber die Kälbchen müssen ja trotzdem auf die Welt, weil die Mamas sonst keine Milch geben. Außerdem sagt man Milch ja auch eine entzündungsfördernde Wirkung nach und ich habe seit Jahren Zahnfleischprobleme, die ich trotz intensiver Pflege nicht wirklich los werde. Damit wäre ich wieder beim Kaffee, der einfach dazu gehört. Verzichten kann ich nur im Urlaub, wenn er nicht schmeckt oder im England-/Schottlandurlaub, wenn es natürlich English Breakfast zum Frühstück gibt :Cheese: Erbsenprotein steht für Regenerations-Shakes auch noch im Schrank, aber das schmeckt so intensiv scheußlich raus - da hab ich noch nichts gefunden, was den Geschmack gut übertönt - irgenwelche Tipps? |
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Bei uns gibt´s an Dorfwirt, der ist momentan zwar so modern und bietet Essen to go an, aber dann halt so Sachen wie saure Lunge oder so... :-(( |
Ich finde vegane Ersatzprodukte haben auf jeden Fall seine Berechtigung. Ich habe immer veganes Hack oder Laibchen oder was auch immer zu Hause. Wenn ich mal keine Zeit habe und es schnell gehen muss ist das eine gute Alternative für mich. Veganes Schnitzel finde ich auch richtig lecker.
Klar sollte das nicht die Regel sein. Aber wie gesagt, gelegentlich finde ich es gut. Für mich muss ein veganes Ersatzprodukt auch nicht nach Fleisch schmecken. So lange es mir schmeckt ist alles gut. Generell habe ich festgestellt, dass seit ich kein Fleisch mehr esse, es mir auch nicht mehr so gut schmeckt. Mir geht es gar nicht mehr ab. Bis auf Eier und Käse habe ich es sehr gut geschafft auf tierische Produkte zu verzichten. Bei Shakes nehme ich auch nur mehr Wasser. Da kommt bei mir so viel Zucker rein in Form von Benco, Zucker oder Obst, dass es geschmacklich völlig reicht. Bei Müsli hingegen nehme ich fast ausschließlich Mandelmilch. Bei Proteinpulver bin ich aktuell bei klassischem Whey hängen geblieben. Habe längere Zeit dieses vegane Pulver genutzt. Habe aber auch noch keine vegane Alternative gefunden die ich geil finde. |
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Zum Thema Milch: Ich kann mich noch erinnern, dass ich den Umstieg von Kuhmilch auf Sojamilch (die vor über 20 Jahren zu allem Übel auch noch gerne flockte, brrr...) ziemlich schrecklich fand. Heute finde ich Kaffee mit Kuhmilch gruselig, dann lieber schwarz. Fürs Müsli oder Shakes gerne Hafermilch oder Wasser. Bei ner Menge anderer veganer Ersatzprodukte finde ich auch, dass es sehr von der Erwartungshaltung und dem Hersteller abhängt. Insgesamt bin ich aber auch eher bei unverarbeiteten Lebensmitteln zu verorten. :) |
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Die Vorgaben der DGE sollte man hierbei auch eher als untere Grenze betrachten und nicht als obere! |
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Von der biologischen Wertigkeit als Kriterium würde ich mich aber trennen, da diese nicht auf physiologischen Kriterien beruht. In der Wissenschaft wird diese nicht mehr für Empfehlungen/Studien/Einteilungen genutzt. Die Stimulation der Muskelproteinsynthese beruht letztlich v. a. auf drei Faktoren:
Edit: Das mit den 3 Faktoren ist an dieser Stelle stark vereinfacht dargestellt und dient eher der rein praktischen Orientierung :) |
Vielen Dank für die sehr hilfreichen Antworten. Den Blog schaue ich mir mal genauer an. Ich bin kein Veganer, konsumiere aber mittlerweile nur sehr selten Fleisch oder Fisch. Mein Milchkonsum ist ebenfalls deutlich reduziert. An gutem Käse komme ich immer noch nicht vorbei.
Ich denke, daß ich völlig verzichten könnte, aber nicht vollumfänglich dazu bereit bin. Der Genuss spielt hier eine dazu große Rolle. Bzgl. Kaffee habe ich einiges ausprobiert. Ich finde es spannend wie unterschiedlich hier die Geschmäcker sind. Rein geschmacklich ist für mich Soyamilch wirklich eine gute Alternative. Kein Ersatz, aber irgendwie lecker. Hafer schmeckt mir hier zu getreidig. Reis und Kokos fühlt sich an wie Wasser mit Farbe. Ist aber nur mein persönliches Empfinden. Auch danke für den Hinweis zum Blog. Den schaue ich mir gern mal intensiver an. |
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