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Nepumuk 25.02.2022 11:50

Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1647992)
Das wäre glaube ich eine starke Simplifizierung der aktuellen Thematik die man so denke ich nicht treffen sollte. Denn den Krieg gäbe es mit oder ohne Gasimporte.
Nicht falsch verstehen ich bin total gegen diese Gasimporte, aber nur weil ich glaube, dass sie absolut unnötig sind.

Ja, das stimmt schon, dass ist sehr einfach formuliert.

Unbestritten ist allerdings, dass es weltweit diverse bewaffnete/militärische Konflikte in Region gibt, die von der Förderung von fossilen Energien abhängen. Selbst wenn solche Konflikte nicht immer direkt durch die Importstaaten ausgelöst werden, werden diese doch zumindest durch das Geld aus dem Erlös der fossilen Rohstoffe anheizt.
Russland wäre die eigene Aufrüstung ohne das europäische Gasgeld sicher schwerer gefallen.

MattF 25.02.2022 12:19

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1647997)
Das wird sowieso passieren. Ich geb der Menschheit keine 1000Jahre mehr.
Solange können sie noch an der Umwelt basteln, rumprobieren, -klagen und vorallem natürlich weiter nach Aufschwung und Fortschritt streben.

Die Menschheit selbst wird in praktisch jeder Umgebung weiter existieren.
Darum geht es gar nicht bei Fragen des Umweltschutzes.

Es geht ganz konkret um unsere Lebensumstände in den nächsten 30 Jahren.

Necon 25.02.2022 12:30

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1647997)
Das wird sowieso passieren. Ich geb der Menschheit keine 1000Jahre mehr.
Solange können sie noch an der Umwelt basteln, rumprobieren, -klagen und vorallem natürlich weiter nach Aufschwung und Fortschritt streben.

Du bist offensichtlich Optimist, wenn wir so weiter machen wie bisher haben wir deutlich weniger als 1000 Jahre.
Aufschwung und Fortschritt stehen aber Klimaschutz und besseren Lebensbedingungen nicht im Weg.
Wir produzieren bereits mehr als genug um deutlich mehr Menschen zu versorgen als bisher überhaupt leben, man müsste es einfach nur sinnvoller verteilen und natürlich braucht es eine Abkehr vom Glauben das immerwährendes Wachstum möglich und notwendig ist.

sybenwurz 25.02.2022 13:43

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1648018)
Die Menschheit selbst wird in praktisch jeder Umgebung weiter existieren.

Never ever. Der zunehmende Klimawandel ebenso wie Auseinandersetzungen würden eine Anpassung erfordern, zu deren notwendiger Geschwindigkeit der Mensch nicht fähig ist.


Zitat:

Es geht ganz konkret um unsere Lebensumstände in den nächsten 30 Jahren.
Da geb ich dir recht und darauf bin ich auch gespannt, aus meiner Perspektive werden wir hier aber zunehmend erkennen können, dass wir bereits jetzt nicht in der Lage sind, in der erforderlichen (oder noch zur Verfügung stehenden) Zeit zu reagieren und vorallem zu agieren.
Du hast ja mehrfach selbst angedeutet, dass wir einfach 30 Jahre gepennt haben.
30 Jahre, in welchen sich die Wandlungs-Prozesse bereits so beschleunigt haben, dass ich in dem exponentiellen Geschwindigkeitszuwachs fast schon ne eigene Bedrohung sehn möchte.

Was Windrädchen angeht und vorallem ihren Bau, sehe ich in der dezentralen Lage im Vergleich zu nem Kraftwerk das genehmigungspolitische Problem.
Während beim Bau eines Kraftwerks halt die paar Käffer aussenrum nicht begeistert sein werden und Gegenargumente liefern, trifft dies halt bei jeder einzelnen, gottverdammten Windkraftanlage zu.
Hier hatten wir ja, glaub ich, an anderer Stelle bereits Konsens, dass sich Diktatoren bei der Umsetzung deutlich leichter tun als Demokratien voller Bundestrainer, Virologen und sonstiger 'Spezialisten'.


Zitat:

Zitat von Necon (Beitrag 1648021)
Du bist offensichtlich Optimist, wenn wir so weiter machen wie bisher haben wir deutlich weniger als 1000 Jahre.

Ich denke, das impliziert meine Formulierung 'keine 100Jahre mehr'.
Wie 'deutlich keine' ist doch nebensächlich.

MattF 25.02.2022 13:54

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1648064)
Never ever. Der zunehmende Klimawandel ebenso wie Auseinandersetzungen würden eine Anpassung erfordern, zu deren notwendiger Geschwindigkeit der Mensch nicht fähig ist.

Menschen können in der Sahara leben.

sybenwurz 25.02.2022 17:44

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1648069)
Menschen können in der Sahara leben.

Wie lange, ausserhalb eines klimatisierten Geländefahrzeugs mit Getränkevorräten?
Und wieviele derer, die es tatsächlich können, haben diesen Lebensraum verlassen, sind in küstennahe Gebiete, erschlossene, fest besiedelte Bereiche oder nach Europa ausgewandert?

Bleierpel 25.02.2022 21:50

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1648069)
Menschen können in der Sahara leben.

Und wie? No offend, ich will’s nur wissen

Schwarzfahrer 25.02.2022 21:58

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1648175)
Und wie? No offend, ich will’s nur wissen

Z.B. die Tuareg in der Sahara, die Buschmänner in der Kalahari-Wüste, beide auf sehr unterschiedliche Weise angepasst.


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