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Huaka 17.10.2015 11:42

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1174681)
Ihr kennt euch doch gut aus. Füllt die einzelnen Blöcke doch mal mit Beispieleinheiten. :bussi:

das ist ein solch komplexes Thema...
Du z.B. bist so gut und auf einem solchen Level....dich würde ich ganz anders trainieren als ...andere hier.

VP1 beschreibt mhovorka genau so, wie ich es auch machen würde.
In den letzten Jahren geht der Trend klar in Richtung Qualität. Aber es ist unsinnig, bereits im Dezmeber zu intensiv und zu lange intensive Dinge zu machen.
Arne beschreibt das mit Hügelreiten auf dem Rad sehr gut, finde ich. Dabei gilt es gerade in der Zeit bis Februar (wenn der Höhepunkt nicht Lanzarote ist), Wk-spezifische Dinge noch außen vor zu lassen.
Gerade bei deinen Ausscheidungsrennen am Sonntag in Berlin...da würde ich etwas aupfassen. Die fahren ja auch immer los, als wenn der Leibhaftige hinterher ist (um das, wenn die Buletten abgefallen sind, ruhiger zu machen). Ab März ist das in Ordnung (vorausgesetzt, der Höhepunkt ist im Sommer), aber vorher?
Dabei sind natürlich auch Leute, die schon bei den Kriterien ab April voll im Saft stehen müssen.
VPII beschreibt mhovorka ebenfalls so, wie ich es gut finde.
Seine HITs finde ich geradezu beispielhaft.
Er scheint der richtige Fachmann zu sein.

Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach eine sehr lange Saison mittlerweile und das Ziel, ständig top zu sein. Dieser Ehrgeiz führt wie hier schon beschrieben zu "dauerhaft gut", aber eben nicht dieser eine Wk, bei dem man wirklich bei 100% ist (und das Ganze dann noch bei einem zweiten Saisonhöhepunkt).
Dazu gehören nicht nur Pläne, sondern auch ein sehr gutes Körpergefühl (wie Lidl Racer es offensichtlich zu besitzen scheint, wie kommt man sonst mit der Einstellung von S.2 nach Hawaii?), sondern auch ggf. der Austausch mit einem Trainer, der die Rückmeldungen von dir umsetzt und immer wieder am Plan arbeitet.
Du selbst solltest doch eigentlich in dieser Hinsicht schon fast ein Vollprofi sein. :Blumen:

mhovorka 17.10.2015 11:43

Zitat:

Zitat von longtrousers (Beitrag 1174700)
Frage: ich sehe keinen Unterschied zwischen den Kurzzeitintervallen und den kurzen Sprints die du aber getrennt aufführst.

Der Unterschied liegt in der Pause und der Intensität während den Belastungen.
Die Kurzzeitintervalle sind an der Intensität der VO2max bzw. ein bisschen darüber.

Die Sprints sind maximal - da ist auf jeden Fall schon ein deutlicher Unterschied.
Und bei den Kruzzeitintervallen ist die Pause deutlich küruer als bei den Sprints.

Die lange Pause beim Schnelligkeitstraining braucht man einerseits um Muskulär gut "erholt" zu sein und andererseits um im Gehirn wieder fit zu sein. Bei solchen Einheiten gehts auch viel um die Ansteuerung - das heißt es muss bei jedem Sprint maximale Attacke im Kopf passieren! Dafür muss du "ausgeruht" sein.

mhovorka 17.10.2015 11:51

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1174705)
das ist ein solch komplexes Thema...
Du z.B. bist so gut und auf einem solchen Level....dich würde ich ganz anders trainieren als ...andere hier.

VP1 beschreibt mhovorka genau so, wie ich es auch machen würde.
In den letzten Jahren geht der Trend klar in Richtung Qualität. Aber es ist unsinnig, bereits im Dezmeber zu intensiv und zu lange intensive Dinge zu machen.
Arne beschreibt das mit Hügelreiten auf dem Rad sehr gut, finde ich. Dabei gilt es gerade in der Zeit bis Februar (wenn der Höhepunkt nicht Lanzarote ist), Wk-spezifische Dinge noch außen vor zu lassen.
Gerade bei deinen Ausscheidungsrennen am Sonntag in Berlin...da würde ich etwas aupfassen. Die fahren ja auch immer los, als wenn der Leibhaftige hinterher ist (um das, wenn die Buletten abgefallen sind, ruhiger zu machen). Ab März ist das in Ordnung (vorausgesetzt, der Höhepunkt ist im Sommer), aber vorher?
Dabei sind natürlich auch Leute, die schon bei den Kriterien ab April voll im Saft stehen müssen.
VPII beschreibt mhovorka ebenfalls so, wie ich es gut finde.
Seine HITs finde ich geradezu beispielhaft.
Er scheint der richtige Fachmann zu sein.

Das Hauptproblem ist meiner Meinung nach eine sehr lange Saison mittlerweile und das Ziel, ständig top zu sein. Dieser Ehrgeiz führt wie hier schon beschrieben zu "dauerhaft gut", aber eben nicht dieser eine Wk, bei dem man wirklich bei 100% ist (und das Ganze dann noch bei einem zweiten Saisonhöhepunkt).
Dazu gehören nicht nur Pläne, sondern auch ein sehr gutes Körpergefühl (wie Lidl Racer es offensichtlich zu besitzen scheint, wie kommt man sonst mit der Einstellung von S.2 nach Hawaii?), sondern auch ggf. der Austausch mit einem Trainer, der die Rückmeldungen von dir umsetzt und immer wieder am Plan arbeitet.
Du selbst solltest doch eigentlich in dieser Hinsicht schon fast ein Vollprofi sein. :Blumen:

Bin da vollkommen bei dir!! Viele wollen bei jedem Rennen Top sein - das geht hald nicht so einfach. Als Hobbysportler muss man lernen, dass man hald 5 mittelmäßige Ergebnisse hat, aber dafür beim Haupt WK einen raushaut.
Auch die Sache mit wer macht was wie usw. - die ganze Thematik hängt auch sehr stark vom Trainingszustand ab.

Wenn man beispielsweise immer in so einem Halbbolzer Bereich herumfährt/läuft/schwimmt - dann schafft man es gar nicht die hohen Intensitäten die bei solchen Intervallen gefordert sind zu realisieren.
Da müssen GA1 Einheiten auch wirkich GA1 sein. Ansonsten funktioniert die Sache mit locker - hart - locker - hart - .... nicht!

Bike-Felix 17.10.2015 12:19

Wenn ich in der Vorbereitungsphase 10- maximal 100m Sprints mache, in den Aufbauphasen längere KA - Intervalle und in der unmittelbaren WK - Vorbereitung dann Anaerobe Intervalle, wann ist dann die beste Zeit für 200-800m?

longtrousers 17.10.2015 13:59

Rad GA1 in der VPI
 
Tjaaaa, da in diesem Thread so ungefähr alles rein passt, werfe ich hier mal mein GA1-"Trainingslager"@home in die Runde.
Das Wort "Trainingslager" habe ich in Anführungszeichen gestellt, weil es kein Trainingslager in klassicher Sinne ist, es handelt sich lediglich um 3 Wochen ( also länger als ein normales Trainingslager) von prinzipiell normalem Training, worin ich das RAD GA1 mehr akzentuiere.
Die letzten 2 Jahre habe ich das in Januar gemacht, dieses Jahr plane ich das schon in Dezember, weil mein Hauptwettkampf IM Lanzarote in Mai ist.

In so einer Woche mache ich am Dienstag 4 St. oberes GA1, das ist bei mir bis HF 130 (mein HFMax scheint etwa 167 zu sein), also gefühlt mit "Kette auf Zug". Das schaffe ich nicht ohne Nahrung, ab 2 Stunden nehme ich jede 30' einen halben Powerbar. Am Mittwoch mache ich das Gleiche, nur dann im mittleren GA1, so bis HF 115. ich spüre dann die vortägliche Einheit (das was Arne "Training mit teilentleerten Glykogenspeicher" nennt), so dass ich auch dann ab 2 Stunden jede 30' einen halben Powerbar brauche. Weiter spüle ich in so einer Woche mein normales Programm ab, und wie gesagt mache ich das so 3 Wochen hintereinander.

Zur Logistik: ich fahre um 15.00 oder 16.00 von der Arbeit los (flexitime) und muß somit teilweise im Dunklen fahren. Geht.

Jetzt ist nur die Frage, was Ihr davon hält. Nutzlos, oder doch ok?

captain hook 17.10.2015 14:24

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1174705)
das ist ein solch komplexes Thema...
Du z.B. bist so gut und auf einem solchen Level....dich würde ich ganz anders trainieren als ...andere hier

Jetzt machst Du mich aber neugierig. Schieß mal los... :Blumen:

Huaka 17.10.2015 16:29

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1174735)
Jetzt machst Du mich aber neugierig. Schieß mal los... :Blumen:

ich hab es geahnt :Lachen2:
Gegenfrage: Wie viele Kilometer musst du in der direkten Marathonvorbereitung laufen, um dann eine 2:37 Std zu laufen?
Und: Nenn mir mal deine aktuelle Zeit über 10 km.
Edit: oder eher über 1000m

captain hook 17.10.2015 16:36

Zitat:

Zitat von Huaka (Beitrag 1174751)
ich hab es geahnt :Lachen2:
Gegenfrage: Wie viele Kilometer musst du in der direkten Marathonvorbereitung laufen, um dann eine 2:37 Std zu laufen?
Und: Nenn mir mal deine aktuelle Zeit über 10 km.
Edit: oder eher über 1000m

Ich bin ewig nicht gelaufen...

Für ne 2:29h bin ich immer so um die 120km gelaufen. Dann einmal 3 Wochen 170, 190, 210km (fast komplett ohne Intensitäten), dann noch 3 Wochen jeden zweiten Tag 2-4x 2,5km MRT, ab und zu TDL. Und... ich liebe EB und progressive DL. Für nen 2:23h Verscuh 140-150km/Woche in der direkten Vorbereitung mit durchaus schicken Intensitäten. 10k Zeit damals knapp unter 32min. 32:30min konnte ich aber durchaus auch im Training laufen. 1000m bin ich seit der Jugend nicht mehr gelaufen. PB: 2:30min. Ich fahr nurnoch Rad.


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