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Ich hab (damals war ich Ende 20) etwa 9 Monate Zeit gehabt um "sehr grob" Kraulen zu lernen, 2-3 mal pro Woche Training, dabei jeweils eine 45 Min Einheit mit Einzelbetreuung pro Woche.
Ich bin auch eher ein Bewegungslegastheniker und hab viel Wasser geschluckt. Glaub das war die härteste Zeit meiner bisherigen Sporterfahrungen. Ergebnis 2012: 500m Freiwasser (dank Panik auch teilweise Brust geschwommen) in 11:58 (ob Wechselzeit da mit drin ist, weiß ich nicht) 2013 mit weniger Panik und damit auch weniger Brustschwimmanteil: 10:42 auf 500m beim gleichen Wettkampf wie 2012 und 18:41 auf 1000m (die waren fast Panikfrei :Cheese: ) bei einem anderen Wettbewerb. Im Becken geht mittlerweile so 8:33 auf der 25er Bahn (kann aber keine coole Unterwasserwende). Ergebnis für 2014 liefere ich noch nach, ca. noch 2 Wochen ;) Bin gespannt! Wenn man bei 0 anfängt und schon Ende 20 + Bewegungslegastheniker ist, dann wird man auch in der AK wohl kein Topschwimmer mehr werden. Ins AK Mittelfeld kann man meiner Meinung nach mit entsprechendem Trainingsfleiß (3 mal und mehr pro Woche Schwimmen, zumindest teilweise mit fähigem Trainer) aber sicherlich auch dann kommen. Viel schwimmen hilft viel. Bleib einfach dran, das wird schon! :Blumen: |
So nach all den netten Kommentaren will ich dann auch berichten wie es heute im Training war.
Bin mehr auf die anderen und den Trainer zugegangen und obwohl es eine Überwindung war habe ich es überlebt und war positiv überrascht. Waren nämlich alle doch sehr nett. Ja ich weiß, man muss sich nur trauen Auf jeden Fall war das Feedback viel positiver als mein Gefühl im Wasser, mein Trainer meinte sogar ich mache sehr sehr flotte Fortschritte, von daher alles halb so schlimm wie gedacht :Liebe: Bin gespannt wie die weiteren Fortschritte über die nächsten Wochen nun sein werden... |
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Ich setze seit meinem ersten Triathlon, also seit ca. 5 Jahren, auf Terry Laughlins "Total Immersion" Konzept. Ein Jahr dauerte es bis ich einigermaßen entspannt Kraulen konnte. Angefangen habe ich 1/2 Jahr lang fast ausschließlich im Springebecken (~15m Länge) zu gleiten ... Das war morgens oft unbenutzt und ich schwebte da im tiefen wellenfreien Wasser wie so eine Raumstation in Kubricks 2001 im All: https://www.youtube.com/watch?v=UqOOZux5sPE Seither ist mein wichtigstes Ziel die völlige Entspannung beim Schwimmen zu erzielen. Das geht mit Tempoeinheiten meiner Meinung nach erst Mal überhaupt nicht. Das macht vor allem auch einen rießen Spaß. https://www.youtube.com/watch?v=rJpFVvho0o4 Was Wettkämpfe anbelangt habe ich mind. 3-4 Jahre lang keine Schnelligkeitsfortschritte erreicht, konnte aber meinen "Strokecount" weiter reduzieren, anfangs so 44 Züge / Bahn(50m), schaffe ich es jetzt, wenn ich mich konzentriere, in ca 33/ Bahn(50m) - ohne Schummeln über den Beinschlag. Ich arbeite ständig an meiner Balance, sei es an der horizontalen Wasserlage, der Rotation oder ich versuche das Schlingern zu minimieren (und meinen widerspenstigen Dickschädel stromlinienförmig auszurichten) Ich bin jetzt so weit dass ich das selbst detektieren kann. Dazu mache ich auch so was, was Toedelise vorgeschlagen hat, ich unterbreche den Schwimmzug in irgendeiner Phase und gleite weiter, was dann den Fehler erkennbarer macht, und versuche zu erkennen wo ich balancemäßig was verbessern kann ... Trainingstechnisch geht es mir um völlige Kontrolle meiner Bewegungen und diesem Ziel glaube ich durch Zeitlupen-Bewegungen wirklich näher zu kommen... Beim Schwimme hab ich noch nie auf eine Uhr geschaut - und das nicht nur weil ich kurzsichtig bin :-) Was deine Ausgangsfrage betrifft glaube ich hat Yvonne van Vlerken erst kürzlich nach "zig" Jahren Fortschritte beim Schwimmen gemacht (ich hoffe ich habe das richtig wiedergegeben) :) |
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