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Schäme mich auch kein Stück damit nur rumzudümpeln und mich von Stahlrahmenschaltern überholen zu lassen. Hab grad letztens erst mit so einem zusammen trainiert (zufällig auf der Straße getroffen, Stahlroß, sackschwer, 7fach Rahmen, Crossbereifung...) er meinte mich in seinem Windschatten ziehen zu können. Nein, konnt ich nicht halten :Lachanfall: fand ich gut, hat Spaß gemacht! |
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Finde es immer erstaunlich, wie man beim Überholen immer noch den Gesichtsausdruck der Überholten erkennen kann. Hast du nen Rückspiegel oder drehst du dich dann immer noch mal um? :Lachen2: |
Ein Teil der Diskussion kommt imo daher, dass wir uns in aller Öffentlichkeit im direkten „Vergleich“ zu „Nicht-Triathleten“ bewegen:
Jogger, Läufer, Rennradler, MTB, Spazierfahrer, Radler die das Rad als Fortbewegungsmittel nutzen, „richtigen“ Schwimmern, Badende etc … Bsp.: Ich fahre a bisserl Ski + Snowboard und auch MTB: Auch dort erlebe ich „Posen“ - gefühlt zwar weniger und evtl. etwas subtiler: Die Mechanismen sind ja doch irgendwie gleich. Aber: Wenn ich diesen Sport betreibe, dann bin ich ja praktisch zu 100% in meiner Zielgruppe: Im Gebirge, auf der Piste, im Bikepark, am Lift etc … Es gibt nicht wirklich viele unbeteiligte Zuschauer und wenn, dann sind die eher in der Unterzahl (und sind somit eher selbst die „Aliens“). Wenn ich aber im Stadtpark laufen gehe, steht der alleinige Triathlet/in plötzlich im direkten Vergleich zu Joggern, Gesundheitswalkern, Wellness-Spaziergängern, Old-School-Marathonis und allen anderen, die sich dort grad aufhalten. Und wenn man dann nicht entspannt nen 3:30er Schritt runterbrennt, dann sehen die Neon-Kompressionsklamotten, die bunte Oakley unter dem Visor, der Trinkgürtel und die vielen elektronischen Devices an jedem Handgelenk halt a bisserl „komisch“ aus … Und da wird halt dann vom gemeinen Volk gnadenlos (direkt oder indirekt) aufgedeckt: Was bringt das Zeug eigentlich? VG |
Mir ist aber die Meinung des Studio-Gasts ganz sympathisch.
Allerdings scheint er ja recht professionell Triathlon zu betreiben. Oft ist das Problem nicht Triathlon an sich, sondern universell in vielen Bereichen, ob Kochen, Zeichnen, Handwerken, Fotografieren usw. Wenn Leute etwas als Hobby betreiben, übertreiben sie es oft mit unwesentlichen Dingen. Ein Profi hat ja viel mehr Einblick in die Materie und weiß worauf es ankommt. Da er immer damit zu tun hat, relativiert sich oft sein Verhalten und er ist weniger affektiert. Posen haben sie ja gar nicht nötig. Hobby-Fotografen haben ja auch oft viel übertriebenes Equipment als mancher Profi und befassen sich akribisch mit jedem Detail der Technik. Ein Profi achtet einfach auf ganz andere Dinge. Im Video wird zwar gesagt, dass es beim Laufsport/Radsport/Schwimmsport nicht so krass ist, aber ich denke, dass bei manchen Hobbyradlern auch oft Overkill betrieben wird was Material und dem Auseinandersetzen mit dem Sport angeht. Einer, der professioneller radmässig unterwegs ist, wird auch weniger affektiert sein als mancher Hobbyradler, da es für ihn Normalität ist. Profis oder Semi-Profis sind dann oft froh, wenn sie mal über was ganz anders reden können. |
Klar sind Triathleten peinlich.
Das macht sie ja so liebenswert.:-)(-: |
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Ich bin auch jemand, der versucht nicht unbendingt überall als Triathlet aufzufallen, da mir dieses großspurige mancher Triathleten bei uns im Verein einfach auf den Sack geht, aber wenn man dann die totale Gegenposition einnimmt, find ichs wieder genau so peinlich. |
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Ich bin immer peinlich. Hat aber nichts mit meinen mehr oder weniger ausgeübten Sportarten zu zu tun. :Lachen2:
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