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sabine-g 29.03.2020 21:44

Felix W. wird nicht am Hungertuch nagen sondern im Gegenteil ausgesorgt haben.
Ich finde die ganze Sache stinkt.
Abmeldegebühr und Startgebühr für das nächste Jahr erhöhen ist eine peinliche Nummer.
Ich persönlich gehöre nicht zur Challenge Family genauso wenig wie zur Ironman Family.
Im Grunde seh ich es so, dass die, die dieses Jahr starten wollten und nun auf das nächste schieben einfach nur gemolken werden um zusätzliche 70€.
Mir wäre das zu doof.

FlyLive 29.03.2020 21:52

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1521073)
Wat willste denn abspecken an der Challenge?
Vorschläge bitte.
OK, Feuerwerk, Pastaparty. Medaille, Kampfrichter. Weiter?

Von Jahr zu Jahr wird der Preis erhöht. Der Wettkampf aber nicht entscheidend besser. Die Challenge war schon vor 10 Jahren die Top Langdistanz in Deutschland. Damals für 300 Euro und auch mit den Stars der Szene.
Es gibt genügend Hebel, die Kosten senken und nicht direkt Einfluss auf stinknormalen Teilnehmer haben.

Die eigene Gewinnspanne wäre ein solcher Hebel. Gürtel enger schnallen und für eine wirkliche Rettung wenigstens 1 Jahr preislich dem Triathleten Danke sagen.

iaux 29.03.2020 22:38

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1521093)
Felix W. wird nicht am Hungertuch nagen sondern im Gegenteil ausgesorgt haben.
Ich finde die ganze Sache stinkt.
Abmeldegebühr und Startgebühr für das nächste Jahr erhöhen ist eine peinliche Nummer.
Ich persönlich gehöre nicht zur Challenge Family genauso wenig wie zur Ironman Family.
Im Grunde seh ich es so, dass die, die dieses Jahr starten wollten und nun auf das nächste schieben einfach nur gemolken werden um zusätzliche 70€.
Mir wäre das zu doof.

160€

Steff1702 29.03.2020 23:18

Mich würde wirklich mal interessieren was da an die Pros gezahlt wurde damit man so ein Starterfeld hinbekommt.
Könnte mir gut vorstellen dass dieses Jahr der Angriff auf Ironman mit Samorin/Roth geplant war um eine Konkurrenz zur 70.3 WM/Kona zu etablieren.

abc1971 29.03.2020 23:31

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1521113)
Mich würde wirklich mal interessieren was da an die Pros gezahlt wurde damit man so ein Starterfeld hinbekommt.
Könnte mir gut vorstellen dass dieses Jahr der Angriff auf Ironman mit Samorin/Roth geplant war um eine Konkurrenz zur 70.3 WM/Kona zu etablieren.

Roth und restliche Challenge Family sind aber 2 unterschiedliche Companies

Neoprenmiteingriff 30.03.2020 07:53

Darf er jetzt die 90 Euro einbehalten oder nicht? Was ärgert ihr euch über die höhere Startgebühr....wenn die Leute bereit sind es zu zahlen, dann ist der Preis doch in Ordnung ( Zynismus „on“)

Das unternehmerische Risiko muss man sich halt bezahlen lassen und eventuelle Rücklagen bilden; soweit die Theorie. ........ mit der jetzigen Situation werden alle überfordert sein und da kann auch mal so ein GehirnFurz entstehen.

Also wenn es einem nicht passt, nicht anmelden. War bei mir bei Ironman schon immer so, weil ich diese ominöse active Gebühr nie zahlen wollte.

Bleibt gesund

CarstenK 30.03.2020 09:36

Zitat:

Zitat von Neoprenmiteingriff (Beitrag 1521142)
Das unternehmerische Risiko muss man sich halt bezahlen lassen und eventuelle Rücklagen bilden; soweit die Theorie. ........ mit der jetzigen Situation werden alle überfordert sein und da kann auch mal so ein GehirnFurz entstehen.

Ich als „alter Sack“ hab auch noch die Denkweise mal ein paar Groschen für schlechte Zeiten zurück zulegen. Offensichtlich macht man das aber heutzutage (jedenfalls vordergründig) nicht mehr, siehe Beispiel Challenge oder jetzt auch Rothsee.

Selbst Firmen die jahrelang Milliarden verdient haben, sind nicht mehr in der Lage Ihre Mieten zu zahlen und greifen beim ersten rauen Lüftchen lieber in die Staatstopf.

Moderne Zeiten eben,.....

Superzipfelklatscher 30.03.2020 09:47

Die Bilanz, zumindest zum 31.12.2018, ist ja im Bundesanzeiger ersichtlich. Einfach mal nach: TEAMCHALLENGE GmbH suchen!

Demnach exisitiert ein Gewinnvortrag von 546.696,83 Euro (Erhöhung ggü. VJ um ca. 55 T Euro)
Kassenbestand sind wahrscheinlich die eingenommenen Startgebühren für das nä. Jahr (insoweit ähnlich der passiven Rechnungsabgrenzung).

Kann sich jeder selbst seine Meinung bilden...

Liebe Grüße
:Huhu:

Klugschnacker 30.03.2020 09:49

Zitat:

Zitat von Neoprenmiteingriff (Beitrag 1521142)
Darf er jetzt die 90 Euro einbehalten oder nicht?

Kommt meiner Meinung nach darauf an:
  • Der Teilnehmer sagt seine Teilnahme ab. Für diesen Fall steht in den AGBs: "erklärt [der Teilnehmer] seine Nichtteilnahme gegenüber dem Veranstalter, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes."
  • Der Veranstalter sagt die Veranstaltung ab. Für diesen Fall muss der Veranstalter meiner Meinung nach das komplette Startgeld zurück zahlen. Ein Verschulden des Veranstalters spielt keine Rolle.


Wenn Du Dich per Mail aktiv von der Veranstaltung abmeldest, greift möglicherweise der erste Fall und Du verlierst Deinen Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes.

Es ist für mich als juristischer Laie schwierig zu durchschauen, warum man sich von einer abgesagten Veranstaltung schriftlich abmelden soll. Bei der ebenfalls abgesagten Challenge Regensburg war keine aktive Abmeldung der Teilnehmer erforderlich. Auch bei den zahlreichen anderen Rennen, die derzeit abgesagt werden, habe ich nichts von einer Aufforderung an die Teilnehmer gehört, selbst aktiv und schriftlich vom Vertrag zurückzutreten.

Falls Du als Teilnehmer betroffen bist, wäre vielleicht folgendes eine sinnvolle Vorgehensweise:

Schreibe ein Mail, ohne Deinen Rücktritt vom Vertrag zu erklären. Nenne gegebenenfalls einen Betrag, den Du spenden möchtest. Ab einer Spende von de facto EUR 190,- hast Du zwei Jahre einen garantierten kostenpflichtigen Startplatz, sofern ich das richtig verstehe.

Ich bin selber nicht betroffen, da ich nicht in Roth starten wollte. Ich habe dennoch einen Geldbetrag gespendet, da mir die Challenge am Herzen liegt. Wer ein PayPal-Konto hat, braucht dafür nur die E-Mail Adresse des Empfängers. Wer mit einem normalen Konto überweisen möchte, findet hier die Bankverbindung, vorletzter Absatz.
:Blumen:

Drop 30.03.2020 09:52

Zitat:

Zitat von Weißer Hirsch (Beitrag 1521081)
Der größte Hebel sind sicherlich die Pro's. Warum so hohe Antrittprämien und Preisgelder? Wen interessiert von den Teilnehmern das beste Feld außerhalb Hawaii's? Das ist doch eher was für die Presse und das Fernsehen. Also wenn man sparen will ohne das es den Teilnehmern weh tut, dann doch am ehesten dort.

Sehe ich auch so. Es scheint, dass man hier mit Kona gleich ziehen will, was die Pros betrifft. Als normaler Teilnehmer sieht man diese Jungs und Mädels am Freitag auf der Nudelparty und dann vielleicht nochmal kurz auf der Strecke. Die Pros kosten Geld machen den Wettkampf aber nicht attraktiver für den normalen Athleten. Der Veranstalter ist dann mehr in den Medien, was vielleicht wieder mehr Sponsoren lockt. Immer höher, immer mehr...Aus meiner Sicht die falsche Richtung.

Speedies 30.03.2020 11:08

Zitat:

Zitat von Drop (Beitrag 1521179)
Sehe ich auch so. Es scheint, dass man hier mit Kona gleich ziehen will, was die Pros betrifft. Als normaler Teilnehmer sieht man diese Jungs und Mädels am Freitag auf der Nudelparty und dann vielleicht nochmal kurz auf der Strecke. Die Pros kosten Geld machen den Wettkampf aber nicht attraktiver für den normalen Athleten. Der Veranstalter ist dann mehr in den Medien, was vielleicht wieder mehr Sponsoren lockt. Immer höher, immer mehr...Aus meiner Sicht die falsche Richtung.

Die Profis sind doch das Salz in der Suppe bei unserer Sportart.

repoman 30.03.2020 12:03

Krass! Jetzt muss man 599,00 € zahlen wenn man ein garantiert unvergessliches Erlebnis mit unzähligen emotionalen Momenten haben will. Ich glaube ich habe in 2002 noch 300,00 € gezahlt. Mit der Inflation lässt sich diese Preiserhöhung nicht erklären.:Gruebeln:

FlyLive 30.03.2020 12:08

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1521234)
Krass! Jetzt muss man 599,00 € zahlen wenn man ein garantiert unvergessliches Erlebnis mit unzähligen emotionalen Momenten haben will. Ich glaube ich habe in 2002 noch 300,00 € gezahlt. Mit der Inflation lässt sich diese Preiserhöhung nicht erklären.:Gruebeln:

Garantiert deutlich weniger. 2009 lag das Startgeld bei 280 Euro.

Marsupilami 30.03.2020 12:10

Oh, eine Diskussion über die Preise von Langdistanzrennen. Das hatten wir noch nicht, das interessiert mich.
Hier lese ich mal mit...

FlyLive 30.03.2020 12:16

Zitat:

Zitat von Speedies (Beitrag 1521209)
Die Profis sind doch das Salz in der Suppe bei unserer Sportart.

Versalzen die Suppe, wenn man bedenkt, das wunderbare Veranstaltungen in Glücksburg und Moritzburg mit einem Drittel oder halben Gebühren alles anbieten, das der Teilnehmer braucht.

Es bleibt immer relativ. Wenn ich jeden Pro mit 30 Euro zur Startliste zubuchen könnte, wäre Keiner anwesend und die Startgelder auf mich als Teilnehmer ausgerichtet.

Liegt aber definitiv an mir ! Ich habe schon als Kind lieber auf dem Bolzplatz gekickt anstatt mit einem Profi Händchen haltend auf den Platz zu laufen.

Bleierpel 30.03.2020 13:02

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1521234)
Krass! Jetzt muss man 599,00 € zahlen wenn man ein garantiert unvergessliches Erlebnis mit unzähligen emotionalen Momenten haben will. Ich glaube ich habe in 2002 noch 300,00 € gezahlt. Mit der Inflation lässt sich diese Preiserhöhung nicht erklären.:Gruebeln:


Mein Vater hat, ich glaube anno 63, 4 Pfennig für ein Ei bezahlt.... :bussi:

Wer weiß, was (nur als Beispiel) Strassenabsperrungen kosten und wie die sich preislich entwickelt haben, der wird so nicht sprechen...


2002 war auch das Jahr der Währungsrefrom. DM weggemacht, EURO drüber geklebt. In jedem restaurant, Supermarkt etc. 100% Preisaufschlag bei halbem Lohn... Geklagt haben alle, hingenommen haben es aber auch alle... Oder?
Ich weiß, off Topic... :)

CarstenK 30.03.2020 13:26

Zitat:

Zitat von Neoprenmiteingriff (Beitrag 1521142)
Darf er jetzt die 90 Euro einbehalten oder nicht?


Felix W. hat gestern auf FB in einem doch ziemlich emotionalen Q&A Interview am Ende auf Nachfrage geantwortet, dass Sportler die selbst finanziell unter Druck sind, auch die 90 Euro zurück bekommen.

repoman 30.03.2020 13:43

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1521234)
Krass! Jetzt muss man 599,00 € zahlen wenn man ein garantiert unvergessliches Erlebnis mit unzähligen emotionalen Momenten haben will. Ich glaube ich habe in 2002 noch 300,00 € gezahlt. Mit der Inflation lässt sich diese Preiserhöhung nicht erklären.:Gruebeln:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1521236)
Garantiert deutlich weniger. 2009 lag das Startgeld bei 280 Euro.

Sorry, ich meinte natürlich 2012!

repoman 30.03.2020 13:44

Zitat:

Zitat von Marsupilami (Beitrag 1521237)
Oh, eine Diskussion über die Preise von Langdistanzrennen. Das hatten wir noch nicht, das interessiert mich.
Hier lese ich mal mit...

:Cheese: :Blumen:

sabine-g 30.03.2020 13:50

Zitat:

Zitat von CarstenK (Beitrag 1521266)
Felix W. hat gestern auf FB in einem doch ziemlich emotionalen Q&A Interview am Ende auf Nachfrage geantwortet, dass Sportler die selbst finanziell unter Druck sind, auch die 90 Euro zurück bekommen.

und das ganze muss ich dann per Schufa Auskunft klarmachen oder wie?
sehr seltener Schwachsinn.

Tilly 30.03.2020 14:04

Markus Söder hat die Ausgangsbeschränkung bis 19.04 verlängert.
Wenn ich jetzt 90Euro für nichts im Juli bezahlen sollte, würde ich mich verarscht fühlen.

noirtornado 30.03.2020 14:09

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1521277)
und das ganze muss ich dann per Schufa Auskunft klarmachen oder wie?
sehr seltener Schwachsinn.


:) :Holzhammer:

FlyLive 30.03.2020 14:23

Die Bearbeitung kostet beim Rothsee Triathlon 10 Euro
Die Bearbeitung desselben Vorgangs kostet 90 Euro bei der Challenge.

Ich gehe bei der Bearbeitungsgebühr von Bearbeitung der Abmeldung und Rücküberweisung aus.

Homer Simpson 30.03.2020 14:52

Nur mal als Beispiel 2 andere Absagen...
Oberelbemarathon: keine Erstattung der Startgelder
MSR 300 (vor wenigen Minuten gekommen): 1/3 Rückzahlung der Startgebühr und ein noch nicht bezifferter Bonus für die Anmeldung 21 oder 22.
Allein bei der MSR macht das bei mir 100€ vom Startgeld weg. Und da gibt es keine kostenlose Pastaparty oder eine abgesperrte Radstrecke.
Nur mal so als Relation...
Irgendwie erscheint mir die Rother Lösung gar nicht sooo schlecht

Klugschnacker 30.03.2020 15:01

Zitat:

Zitat von Homer Simpson (Beitrag 1521300)
Nur mal als Beispiel 2 andere Absagen...
Oberelbemarathon: keine Erstattung der Startgelder
MSR 300 (vor wenigen Minuten gekommen): 1/3 Rückzahlung der Startgebühr und ein noch nicht bezifferter Bonus für die Anmeldung 21 oder 22.

Wenn Du das Geld zurückbekommen möchtest, schreibe einfach einen Brief per Post und setze eine Frist zur Rückzahlung. Hier findest Du einen Musterbrief vom Verbraucherschutz, den Du nur geringfügig anpassen musst.

Kampfzwerg 30.03.2020 15:07

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1521287)
Die Bearbeitung kostet beim Rothsee Triathlon 10 Euro
Die Bearbeitung desselben Vorgangs kostet 90 Euro bei der Challenge.

Ich gehe bei der Bearbeitungsgebühr von Bearbeitung der Abmeldung und Rücküberweisung aus.

Naja, das eine ist halt die Bearbeitung der Gebühr eines Triathlons und beim anderen ist es eine Familienangelegenheit mit gaaaaaaaaaaaanz viel Liebe und Emotion. :Cheese: :Huhu:

Homer Simpson 30.03.2020 15:18

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1521303)
Wenn Du das Geld zurückbekommen möchtest, schreibe einfach einen Brief per Post und setze eine Frist zur Rückzahlung. Hier findest Du einen Musterbrief vom Verbraucherschutz, den Du nur geringfügig anpassen musst.

Danke Arne :Prost: :Huhu:
Aber mir ging es eher darum eine Relation aufzuzeigen. Ich lasse beide Startgelder (OEM und MSR) so stehen bzw. fordere die nicht zurück. Ich bin daran interessiert, das es beide Veranstaltungen nächstes Jahr noch gibt. Es ist für mich durchaus vorstellbar, das gerade für die kleineren Events vieles, wenn nicht alles auf dem Spiel steht.
Ich werde auch sowohl in Roth als auch Neubrandenburg meine Quartiere nicht stornieren sondern (so geöffnet sein sollte) dort jeweils ein langes Wochenende verbringen. Das sind jeweils kleine Pensionen und dies wäre meine Form der Unterstützung. Mein Rother Quartier hat mir auch schon geantwortet, das sie sich sehr darüber freuen wenn wir trotzdem kommen würden.
Ich gehe mittlerweile auch von einer Absage in Moritzburg aus und werde es dort genauso handhaben.

FLOW RIDER 30.03.2020 16:09

Marathon Mainz: vollständige Rückerstattung des Startgeldes.

TobiTool 30.03.2020 16:20

Der Rennsteiglauf zahlt laut Newsletter 50% des Startgeldes zurück.

Nogi87 30.03.2020 16:23

Zitat:

Zitat von FLOW RIDER (Beitrag 1521314)
Marathon Mainz: vollständige Rückerstattung des Startgeldes.

Da ist auch die Stadt der Veranstalter. Die sind meistens großzügiger als private Veranstalter.

TriMartin 30.03.2020 16:30

Aaseetriathlon Bocholt:
In der kommenden Woche erhält jede/r gemeldete Starter/in eine personalisierte E-Mail in der wir darum bitten bis zum 12. April eine der drei möglichen Optionen zu wählen:

1) Erstattung der Startgebühren (inkl. etwaiger Kosten für Tageslizenzen, T-Shirts oder Pasta-Party) abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 5 Euro

2) Übertragung und Sicherung des Startrechts auf den 13. Juni 2021

3) Spende des gezahlten Betrags für gemeinnützige Zwecke (z. B. DRK)

Vielleicht sollte man auch einen eigenen Thread zum Thema Startgeldrückerstattung aufmachen und die Varianten sammeln.

Helmut S 30.03.2020 16:34

Zitat:

Zitat von TriMartin (Beitrag 1521321)
3) Spende des gezahlten Betrags für gemeinnützige Zwecke (z. B. DRK)

Das bzw. Ähnliches finde ich sehr gut. :Blumen:

Alteisen 30.03.2020 16:35

[quote=TriMartin;1521321

Vielleicht sollte man auch einen eigenen Thread zum Thema Startgeldrückerstattung aufmachen und die Varianten sammeln.[/QUOTE]

Mich beschleicht auch das Gefühl, dass es nächstes Jahr weniger Veranstalter sein werden. Die dreisten Veranstalter überleben und die ehrlichen und gesetzestreuen haben zu kämpfen.

Bunde 30.03.2020 18:42

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1521175)
  • Der Teilnehmer sagt seine Teilnahme ab. Für diesen Fall steht in den AGBs: "erklärt [der Teilnehmer] seine Nichtteilnahme gegenüber dem Veranstalter, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Startgeldes."
  • Der Veranstalter sagt die Veranstaltung ab. Für diesen Fall muss der Veranstalter meiner Meinung nach das komplette Startgeld zurück zahlen. Ein Verschulden des Veranstalters spielt keine Rolle.


Zitat:

Zitat von TriMartin (Beitrag 1521321)
Vielleicht sollte man auch einen eigenen Thread zum Thema Startgeldrückerstattung aufmachen und die Varianten sammeln.

Ist hier zwar so halb off-topic, ich frage trotzdem mal (darf im Zweifelsfall auch gerne verschoben werden, sollte es einen Thread zu dem Thema geben): Ich hab die bisherigen Beiträge in diesem Threas so gedeutet, dass die Einbehaltung einer Bearbeitungsgebühr nicht rechtens ist, auch wenn das in den AGBs so gesagt wurde. Hab ich das richtig verstanden?

Wie sieht es mit der Rückzahlung von Teilnehmerbeiträgen aus, wenn der Veranstalter kein professionelle Organisation ist, sondern ein e.V., der ein Sportevent ohne Gewinnabsicht ausrichtet.

Gibt es hierzu juristische Fachmeinungen?

Dank und Gruß

JENS-KLEVE 30.03.2020 18:57

Muss ich, wenn ich bevorzugte Anmeldung in Roth haben möchte, auf 100,- Euro (90+10) oder 190,- Euro (90+100) verzichten?

Ich blicke gerade nicht durch.

flodei 30.03.2020 19:07

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1521359)
Muss ich, wenn ich bevorzugte Anmeldung in Roth haben möchte, auf 100,- Euro (90+10) oder 190,- Euro (90+100) verzichten?

Ich blicke gerade nicht durch.

Auf die zweite Variante :) 190 Euro

TriMartin 30.03.2020 19:23

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1521359)
Muss ich, wenn ich bevorzugte Anmeldung in Roth haben möchte, auf 100,- Euro (90+10) oder 190,- Euro (90+100) verzichten?

Ich blicke gerade nicht durch.

Wenn du dich für 2021 bevorzugt anmelden willst, nur auf 90 €, denn
JEDER der für den DATEV Challenge Roth 2020 angemeldet war bekommt vor allen anderen das Recht auf Anmeldung zum DATEV Challenge Roth 2021.

Ich gehe mal davon aus, dass es im nächsten Jahr genauso viele Startplätze gibt, wie 2020.
Wenn du dich zusätzlich in den nächsten 10 Jahren zweimal bevorzugt anmelden möchtest, musst du 100 € oder mehr "spenden".

JENS-KLEVE 30.03.2020 19:26

Zitat:

Zitat von TriMartin (Beitrag 1521371)
Wenn du dich für 2021 bevorzugt anmelden willst, nur auf 90 €, denn
JEDER der für den DATEV Challenge Roth 2020 angemeldet war bekommt vor allen anderen das Recht auf Anmeldung zum DATEV Challenge Roth 2021.

Ich gehe mal davon aus, dass es im nächsten Jahr genauso viele Startplätze gibt, wie 2020.
Wenn du dich zusätzlich in den nächsten 10 Jahren zweimal bevorzugt anmelden möchtest, musst du 100 € oder mehr "spenden".

Nächstes Jahr kann ich nicht, weil die Schulferien in Nordrhein-Westfalen ungünstig liegen. Aber 190,- ist mir zuviel.

moorii 30.03.2020 21:39

Ich finde die Diskussionen über die Startgelder sehr amüsant. Viele sind am schimpfen und trotzdem ist Roth nach einer Minute ausgebucht.

Gleiches beim 70.3 in Duisburg. So teuer! Strecke steht nicht fest! Nach kurzer Zeit ausgebucht.

Angebot und Nachfrage, da hilft „jammern“ nicht weiter.

FlyLive 30.03.2020 21:56

Zitat:

Zitat von moorii (Beitrag 1521411)
Ich finde die Diskussionen über die Startgelder sehr amüsant. Viele sind am schimpfen und trotzdem ist Roth nach einer Minute ausgebucht.

Gleiches beim 70.3 in Duisburg. So teuer! Strecke steht nicht fest! Nach kurzer Zeit ausgebucht.

Angebot und Nachfrage, da hilft „jammern“ nicht weiter.

Mir geht es nicht um das Startgeld als solches.
Was mir etwas schräg vorkommt, ist das jahrelange Hinterherschleichen der Ironman-Preisentwicklung. Meist um 20-30 € jährlich.

Nun hat man durch den Virus das Pech mit fast der gesamten Bevölkerung gemeinsam und bittet um Spenden gegen den Untergang. Im Gegenzug bietet man besonders spendablen Triathleten zwei Freifahrtscheine im Anmeldeverfahren für die nächsten 10 Jahre an. Freundschaft genug, denn der volle Preis wird natürlich trotzdem verlangt.
Dazu erhöht sich die Startgebühr nicht wie üblich um 20-30 € , sondern um gleich mal 80 € (wenn ich das richtig weiß).

Für mich klingt das überhaupt nicht nach Fairness und noch weniger nach Dankbarkeit.

Ich persönlich, behandle einen Unterstützer in der “Not“ komplett anders.


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