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Nicht dass ich jetzt Schily verteidigen will,aber das Ganze klingt für micht schon sehr nach Hörensagen und wenig glaubhaft. Bluttransfusionen waren damals noch nicht notwendig, da 2000 noch in die Zeit des Epo-Dopings fiel und es dafür damals noch kein zugelassenes Nachweisverfahren gab. Also könnte es im konkreten Fall nur um die Einfuhr von Epo gegangen sein. Epo braucht man nur um zu etikettieren z.B. in Insulin und einem Diabetiker ins Handgepäck mit zu geben, von denen in jedem Flugzeug statistisch mehrere mitfliegen. Da ist also wirklich kein besonders großer Aufwand (und dadruch bedingt viele potenzielle Mitwisser) nötig, um derartige Ampullen/ Fertigspritzen im Handgepäck mit zu führen und beim Sicherheitscheck/ Zoll plausibel zu machen |
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Wäre also nicht ganz so trivial. |
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Lagerung bei Raumtemperatur verringert halt die Gesamthaltbarkeit, aber ein paar Tage ohne Kühlung sind eigentlich kein Problem, wenn es nicht auf mehr als 40° erhitzt wird. |
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Bei der Frage "When was a test to detect EPO implemented?" Und natürlich ist es Hörensagen, aber.. siehe oben. |
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In der Tat bin ich NOCH NIE auf mein Insulin im Handgepäck angesprochen worden. Nicht mal nen Nachweis, dass ich tatsächlich Diabetiker bin, wurde verlangt. Und ich fliege regelmäßig und habe - bei langen Reise - mehrere Ampullen dabei. |
Sagt mal, glaubt ihr ernsthaft, dass jemand als Diplomat, zumal mehr oder weniger direkt in Diensten der Regierung reisend, sein Gepäck aufmachen muss?
Der nimmt doch nichtmal die normalen Wege in den Vogel oder raus. Oder hat einer von euch schon jemals mitm Minister in der Warteschlange vorm CheckIn gestanden? :Lachanfall: |
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Zumindest nicht, wenn er zufällig einen Teppich im Gepäck hat und in einer Militärmaschine fliegt. Da fragt noch nichtmal der Zoll "was zu verzollen". :Lachanfall: |
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Bei Alkohol am Steuer bekomme ich echt das :Kotz: . Aaaaaaaaarrrrrgggghhhh!!!!!!!!!!!!! |
20 km/h zu schnell? Dann wäre er mit exakt 20 km/h gefahren, wenn einer vor ihm mit 0 km/h am Stoppschild steht. Hat er das so gemeint ;)?
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Und scheinbar lernt er nix, der Suffkopp |
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Führerschein weg und gut ist ... |
"Jan Ullrich hat's echt nicht leicht. Erst schmuggelt man ihm Epo ins Essen, dann Ecstasy in die Cola und jetzt auch noch sechs Hefeweizen in die Apfelschorle."
@ https://www.facebook.com/pages/Eure-...r/110872231047 Gruß N. :Cheese: |
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Schon bitter, langsam müsste er wirklich mal zur Besinnung kommen und sein Leben regeln.
Ist ja nicht der erste Suchtmittelmissbrauch....:( |
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Außerdem zeigt der Promillespiegel, dass es wohl ein Gewohnheitstrinker ist, ein nicht an Alkohol Gewohnter schafft es schwerlich über 1 Promille. |
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Er hat inzwischen Stellung genommen. |
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Matthias |
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Aber nichts davon erst erst einmal illegal. Aber sein Statement "kann jedem Mal passieren" finde ich echt hart. Da fällt mir kein nettes Wort zu ein. |
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Jetzt steht da auf FB: Zitat:
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Es wird aber einiges vermischt. Er hatte gesagt, dass +20km/h jedem mal passieren kann, und nicht dass 1.2Promille am Steuer jedem mal passieren kann. Getreu seiner jahrelang eingetrichterten Strategie sagte er nämlich zu Beginn, er hätte kein Doping.... äh... Alkohol im Blut gehabt. Ich wollte Euch schon zur Vorsicht animieren. Die hier schreibende Presse ("Blick") ist das Pendant zu Euerm "Bild" in Deutschland. Papier nimmt alles und bevor er nicht verurteilt ist, gilt auch in der Schweiz "in dubio pro reo." Mit seiner Stellungnahme ist das aber nun geklärt. |
...daher kommt auch sein aufgedunsenes Gesicht, vom nicht trinken.
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WAS ICH KRASS FINDE ist, dass es hier Forenmitglieder gibt die jeden positiven Agegrouper für immer an den Pranger stellen würden UND LEBENSLANG SPERREN würden, aber wenn es um Alkohol im Straßenverkehr geht, nichtmal nach einem befristeten Fahrverbot schreien. Ich glaube manchmal vergessen wir in unserer Triathlonwelt, was außen um uns herum WIRKLICH RELEVANT IST
Meine Meinung zum Ulle: Glück gehabt, dass nichts schlimmeres passiert ist. Aber zweimal erwischt werden, COME ON. |
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Ich finde es auch höchst interessant das er jetzt wieder die selben Verleugnungstaktiken anwendet wie damals. Obwohl alles recht eindeutig bewiesen zu sein scheint einfach mal sagen, naja ist halt passiert macht ja jeder und außerdem war ich ja gar nicht so Betrunken. Einfach nur mehr lächerlich der Typ, mein Beileid an alle, bis auf den Auslöser, die von diesem Unfall betroffen sind. |
Wenn jemand zweimal mit erheblichem Alkoholpegel am Steuer erwischt wird, liegt die Vermutung nahe, das derjenige des öfteren alkoholisiert am Steuer sitzt. Ullrich soll und wird die Strafe bekommen, die in der Schweiz für solche Vergehen vorgesehen ist.
Ihn bezüglich seiner Profikarriere schlicht als Betrüger abzutun, greift mir zu kurz; die Thematik ist wesentlich komplexer. Ihn nach 5 Jahren Verfahrensdauer, nach längst abgegebener Profilizenz schließlich für 2 Jahre für den Ötztaler & Co zu sperren, finde ich albern (nur noch übertroffen durch die Albernheit, Silvio Berlusconi, der hinter Gitter gehört, 14 Tage im Altenheim Sozialdienst ableisten zu lassen). Die angebliche Vorbildfunktion von Jan Ullrich ist quatsch. Er hat als überragender Radfahrer viele Menschen erreicht, aber deshalb kommt ihm noch lange keine Verantwortung für die Gesellschaft zu, die größer wäre, als unsere eigene. Grüße, Arne |
Ich hoffe, er nimmt diesen wiederholten Wink mit dem Zaunpfahl mal endlich wahr und lässt professionelle Hilfe an sich ran. Er macht den Eindruck ein einfacher Mensch zu sein, auf den aufgrund seiner sportlichen Fähigkeiten immer der große Superstar projeziert wurde, der er im Gegensatz zu Lance wohl kaum ist. Vermutlich wollte er aber doch nur Radfahren und sonst seine Ruhe, die er in seiner Familie hoffentlich gefunden hat. Wenn er jetzt noch immer nicht bei sich angekommen ist, sollte er Hilfe suchen, bevor er schlimmeres anstellt und ein Unbeteiligter ernsthaft zu Schaden kommt.
1,4 Promille ist meiner Meinung sehr ordentlich, selbst wenn ihm der Polizist die Weinpulle aus der Hand nimmt und sofort gemessen wird. Bis zur Blutprobe vergeht vom letzten Schluck aber auch noch Zeit und somit hat er da wohl nicht nur zwei Bier getrunken. |
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"Hierzu stelle ich fest: Ich habe noch nie Epo gespritzt und auch sonst zu keinem Zeitpunkt gedopt." |
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Grüße, Arne |
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Er war auch damals schon ein Mündiger Sportler und Mensch, wenn ihm so viel daran gelegen wäre dass alle sauber fahren hätte er ja einfach mal aufstehen können und sagen was Sache ist oder für sich entscheiden können das Radprofi unter diesen Voraussetzungen nicht sein Beruf ist. Hat er aber nicht, stattdessen hat er mitgemacht und das System gedeckt und bis jetzt noch nie reinen Tisch gemacht. Dass das System hier ebenfalls versagt hat stimmt. Aber legen wir das mal auf alle anderen in unserer Gesellschaft geltenden Gesetzte und Regeln um würde das ja bedeuten das mann so lange man nicht erwischt wurde nichts verbotenes getan hat! Ein gefährlicher Weg! Mein Beileid für den armen Uli hält sich in Grenzen. |
[quote=Klugschnacker;1043416]... Es gehört jedoch auch zur Wahrheit, dass der Radsport inklusive aller Dopingkontrolleure nicht in der Lage war, ihn vor randvoll gedopten Gegner zu schützen. .../QUOTE]
Der unverbesserliche Jan Ullrich-Fan und Anti-Doping-Kämpfer wird hoffentlich auch zugeben, dass man die gleiche wirre These auch für Lance Armstrong anwenden kann. Überhaupt, warum ist es lächerlich einen Jan Ullrich zumindest für den Ötztaler zu sperren (was ihm und seinen Jüngern offensichtlich nicht passt), wobei eine lebenslange Sperre für Armstrong scheinbar mehr als angebracht ist? Ach so, ich vergaß, Herr Ullrich hat ja viel weniger schlimm gedopt, war immer anständig, immer nett, hat nur aufgrund seiner "schlechten Berater" kritische Journalisten verklagt usw, der Armstrong war ja ein Schweinehund...Ullrich ein Betrüger, nein, nun wirklich nicht... Aber du wolltest ihn ohnehin einladen, über "die gute alte Zeit" reden... |
[quote=speiche;1043430]
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Jetzt warte ich nur noch auf die Ulle- Fans, die behaupten, dass er wahrscheinlich nur deshalb säuft (und Auto fährt)weil die bösen Kritiker ihn nicht in Ruhe lassen.:Cheese: |
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Ich hab früher in regelmäßigen Selbstversuchen, dass der subjektive Grad der Alkoholisierung wenig bis gar nichts mit dem objektiven zu tun hat. Ich war subjektiv mehrmals bei unter 0.5 Promille nicht in der Lage ein Auto zu fahren, wobei ich mich einmal bei 0.9 Promille durchaus noch in der Lage gefühlt habe am Steuer zu sitzen. Die Verwertung des Nervengifts Ethanol scheint im menschlichen Körper von sehr verschiedenen Faktoren selbst im selben Organismus abhängig zu sein, so dass man kaum eine verwertbare Stellungnahme über den subjektiven und objektiven Grad der Alkoholisierung machen kann. Nichtsdestotrotz ist es scheiße, dass es Menschen gibt, die nach Konsum von Stoffen, die sich negativ auf die Fahrtauglichkeit auswirken, ans Steuer setzen. Unfälle die daraus resultieren führen nur immer wieder vor wie Gefährlich es ist. In der Schweiz wird dies aber sicherlich drakonischer bestraft wie hier. |
Mir zeigt diese Ullrich-Aktion besonders, wie unfassbar hohl der Kerl ist. Erinnert mich sehr an die Sache damals im "Kagan" bei uns in Freiburg, als im jemand Pillen vertickt hat und er danach mit seinem Porsche samt Vino und zwei Tussies an Bord in einen Radständer gesemmelt ist...
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Einen sauberen Radsport hat es noch nie gegeben. In seiner Geschichte war der Radsport immer vorrangig Broterwerb und Spektakel, ähnlich wie das Boxen. Die olympischen Ideale spielten eine untergeordnete oder gar keine Rolle; mehr oder weniger wurden sie erst nachträglich dem Radsport übergestülpt. Weil in den zurückliegenden hundert Jahren Radsport gedopte Radsportler zum Beispiel bei der Tour de France, aber auch bei vielen Eintagesrennen, die erheblich länger und schwerer waren als die Rennen unserer Zeit, unmenschliche Leistungen vollbrachten, war ihnen das Interesse der Zuschauer sicher. Ohne Doping währen die Grubenarbeiter auf ihren Drahteseln niemals als Helden auf die Titelseiten der Tageszeitungen gekommen. Hier kommen wir als Rezipienten ins Spiel. Wir haben stets und zu allen Zeiten gedopten Radsportlern zugejubelt. Nur der Sieger zählt, nur die härtesten Rennen wie die Tour de France zählen, und selbst hier nur die härtesten Etappen in den steilsten Bergen. Als Jan Ullrich in den Radsport kam, war das Doping in allen seinen Facetten längst dort. Und ebenso wir Zuschauer, mit ihren auf Doping basierenden Erwartungen unmenschlicher sportlicher Leistungen. Es ist wohlfeil und billig, Jan Ullrich oder seine Kollegen einfach als Betrüger hinzustellen, die einen vermeintlich sauberen Radsport übertölpelt und ruiniert hätten. Einen sauberen Radsport hat es nie gegeben. Und es gab auch nie Zuschauer und Applaus für saubere Radprofis, geschweige denn Arbeitsverträge. Also ist der Fall beim Radsport komplexer, als er mitunter in einer Schwarzweiß-Malerei dargestellt wird, die die Realitäten des Radspots ignoriert. Auch die Rolle des betrogenen Zuschauers sehe ich nicht als gerechtfertigt an: Hier der betrügende Radprofi und dort der betrogene Zuschauer? Stattdessen spielt auch der Zuschauer in seiner Gier nach Siegern und unmenschlichen Leistungen einen Doppelrolle, in der er teils Betrogener, teils Mittäter ist. Wir Zuschauer haben nicht das Recht, Jan Ullrich allein als Betrüger und uns selbst ohne Schuld und Verantwortung zu sehen. Das ist selbstgerecht und falsch. Ich denke, wir sind alle gegen Doping. Um es zu bekämpfen, darf man es sich aber nicht zu leicht machen und mit dem Finger auf einzelne Radprofis zeigen. Man muss sich den wahren Ursachen stellen, sonst kann man sie nicht beseitigen. Grüße, Arne |
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:Lachen2: |
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