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In dem Zusammenhang ein interessanter Artikel heute auf Spiegel-Online:
Samenspender für lesbisches Paar auf Unterhalt verklagt Nebenbei ein Thema, das meines Wissens auch im deutschen Recht nicht eindeutig geklärt ist... Matthias |
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Ich bin dagegen! Es sei denn ein Partner bringt sie mit in die gleichgeschlechtliche Partnerschaft. |
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Für mich ist dsas höchstens ein rechtlicher Aspekt, der in dem Zusammenhang auch geklärt werden sollte. Ist soweit ich weiss übrigens in D auch so, wenn ein "normales" Paar oder eine alleinstehende Frau eine Samenspende annimmt, dass der Spender als leiblicher Vater zählt und unterhaltspflichtig werden kann. Ansonsten sehe ich, wenn das Paar prinzipiell geeignet ist, keinen Grund warum sie kein Kind aufziehen sollten. Die Frage ist doch auch, wie das Kind ohne Adoption aufwächst. Im Heim, also komplett ohne Eltern? Bei den leiblichen Eltern, die das Kind aus welchen Gründen auch immer zur Adoption freigeben wollten? Wo wird das Kind wohl ein liebevolleres und sichereres Zuhause finden? Matthias |
@ Matthias , diese Disskusion wurde doch schon zig mal durchgekaut im Fred. Trotzdem Frohes Neues und gutes Training.
Ich musste bloss noch mal schreiben auf Grund des Artikels" Selber Schuld warum ist er so blöd" |
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es geht nicht darum, ob Kinder zwei Elternteile gleichen Geschlechts haben sollten, sondern ob diese beiden Elternteile gleichen Geschlechts gleichberechtigt mit 'männlichem Vater und weiblicher Mutter' sein sollen. Dass Adoptivkinder bei homosexuellen Eltern aufwachsen, ist bereits Realität (Zahlen dazu gibts ja mittlerweile genug hier) und nicht die Frage, daher geht die Diskussion mit der Diskriminiererei und ums Gehänsele durch Söhne und Töchter irgendwelcher Dumpfbackeneltern vollkommen am Thema vorbei. Zitat:
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Guckst du in den ein oder anderen Link, den die Leuts hier setzen, ab und an rein? |
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Und da ist die Frage eben doch auch wenn man über das Kindeswohl diskutiert nach der zu erwartenden Diskriminierung wenn es in einer Regenbogenfamilie aufwächst ob man der Adoption zustimmt oder nicht. Eigentlich traurig dass man überhaupt darüber diskutieren muss, aber so tolerant wie manche hier reden ist unsere Gesellschaft in der Realität nicht. Sieht man ja hier schon wie schwer sich manche der "Toleranten" dabei tun konservative Meinungen zu akzeptieren. Gut, vielleicht sollten wir den "Dumpfbackeneltern" öfter mal in den Allerwertesten ... aber das ist ein anderes Thema. ;) |
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Wenn man die Adoption aber ablehnt weil die Kinder diskriminiert werden könnten, dann müsste man auch über andere Massnahmen nachdenken. Keine Ausländer mehr nach Deutschland rein, weil deren Kinder werden ja diskriminiert. Was machen wir mit den Behinderten? Integriete Klassen nein danke weil ...... usw. usw.. Im übrigen wenn Kinder in Klassen Probleme haben, dann muss man das Heute bei weitem nicht mehr hinnehmen, das ist auch ein dankbarer Aufhänger für ein Projekt, gegen Gewalt und Dikriminierung und dann haben die Diskriminierer sogar noch was gelernt, was sie ansonsten nicht lernen würden. |
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Letztlich geht - sollte es zumindest - bei der Entscheidung der Adoption um das Wohl des Kindes. Da geht es um ein Abwägen der Lebenssituation vorher (Jugendheim, Pflegefamilie, ...) und hinterher (Umfeld, mögliche Diskriminierung, Familie, ...). Und in die Betrachtung gehört halt der Punkt eben als EIN Punkt mit hinein. Interessant finde ich aber bei einigen aber auch den Punkt dass zwar von Gleichberechtigung gesprochen wird, aber bei der Wahl zwischen "normaler" Familie und gleichgeschlechlichen Paaren bei der Adoption dann doch die "normalen" bevorzugt werden sollen. Gleichberechtigung? Aha. |
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Problemstellung bei homosexuellen Paaren ist bisher lediglich, dass die Adoption nicht durch das Elternpaar erfolgen kann, sondern nur durch eine Einzelperson. Der zweite Elternteil ist also bislang aussen vor, wenns was zu unterschreiben oder erben usw. gibt. Dies würde durch die Novellierung des Gesetzes entschärft werden, wenns durchkommt. Es geht also nicht darum, ob Adoptivkinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen dürfen, sondern lediglich darum, ob sie Adoptivkind BEIDER Elternteile sein können wie bei 'normalen' Eltern. |
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Die Kinder in Regenbogenfamilien sind nahezu ausnahmslos leibliche Kinder eines der Partner oder von einem der Partner als Einzelperson adoptiert worden bevor die Lebenspartnerschaft angegeben und eingetragen wurde. Gelebte Gleichberechtigung in D halt. |
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Korrekt, für Homosexuelle Adoptivelter gelten genauso wie für Heteros dieselben Vorraussetzungen, da wird niemand anders behandelt. das sollte allerdings klar sein. Und natürlich werden Homosexuelle Paare wahrscheinlich eh nicht ins tiefste Oberbayern ziehen, in eine Dorf mit 300 Leute oder irgendwohin, wo sie noch nie z,b, nen Ausländer gesehen haben ( ich sag mal jetzt nicht wo :Lachen2: ) |
Wenn Paare adoptieren
Ehepaare werden bei Adoptionen bevorzugt, da durch den Bezug sowohl zu einer weiblichen als auch zu einer männlichen Bezugsperson ein natürliches Eltern-Kind Verhältnis herbeigeführt wird. Bestimmte Anforderungen müssen sie jedoch erfüllen. Wenn Einzelpersonen adoptieren Eine Adoption durch Einzelpersonen ist nach dem deutschen Recht generell möglich. Jedoch muss der Adoptionswillige mit einer besonders kritischen Prüfung seiner Verhältnisse rechnen. Adoptionsrecht bei homosexuellen Paaren Auch homosexuelle Paare wünschen sich oftmals eine Familie. Die gesetzliche Lage verbietet gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften die Fremdadoption. Dies ist tatsächlich die momentane Gesetzgebung in Deutschland. Danach muss man glauben, dass man in Deutschland der Meinung ist, dass ein einzelner "normaler" Single automatisch ein besserer Mensch ist als ein homosexuelles Paar. Da stellt sich mir langsam wirklich die Frage, wer an diesem Mobbing ein Interesse hat. Ums "Kindeswohl" gehts dabei bestimmt nicht. Iich weiß, dass dieses schon zigmal hier erwähnt wurde. (Hervorhebung in den Zitaten von mir) |
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Matthias |
Da hab ich ja ne interessante Diskussion verpasst. Auch wenn das meiste schon erwähnt wurde, so möchte ich eine Aussage nicht so stehen lassen
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Dieses beginnt mit der Einführung der Homoehe - hiergegen hatten seinerzeit die "christlichen" Parteien geklagt und zur Begründung auf den in Art. 6 GG festgeschriebenen besonderen Schutz von Ehe und Familie verwiesen. Das Verfassungsgericht in Karlsruhe ist dieser Argumentation bekanntlich NICHT gefolgt. In den folgenden Jahren gab es reihenweise Verfassungsbeschwerden von gleichgeschlechtlichen Paaren, die unter Verweis auf Art 3 GG gegen die Schlechterstellung der Eingetragener Partnerschaft gegenüber der Ehe geklagt hatten (Leider hat konnte sich jede dieser Klagen jeweils nur auf Teilaspekte, z.B. Besoldungsrecht, Hinterbliebenenrente etc. beziehen). Der Gesetzgeber hat sich jeweils auf den in Art. 6 GG festgeschriebenen besonderen Schutz von Ehe und Familie berufen um die jeweilige Ungleichbehanlung zu rechtfertigen. Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Verfassungsgericht der Argumentation des Gesetzgebers gefolt wäre. Noch dieses Jahr sind aus Karlsruhe entsprechende Urteile über das Adoptionsrecht für Eingetragene Paare sowie über das Ehegattensplitting zu erwarten. :Huhu: Gruß Torsten |
...hier mal wieder etwas "brandaktuelles" zum Thema ;)
Elton John ist zum 2ten mal Vater geworden (oder doch Mutter?? :Cheese: ) http://web.de/magazine/unterhaltung/...ich-vater.html |
Wie hoch ist aktuell die statistische Lebenserwartung, steht zu erwarten, dass er den Schulabschluss seiner Kinder noch miterlebt? Dieser Gedanke jedoch ist (siehe Charlie Chaplin) keine Frage von Homo/Hetero.
Gruß Torsten |
Oder bei Jean Pütz? http://www.spiegel.de/panorama/leute...-a-725198.html
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Offenbar haben uns einige der "primitiveren" Mitbewohner (Tiere) dieses Planeten beim Umgang mit ihrer natürlichen Homosexualität etwas voraus.
Warum tun sich dann ausgerechnet die "hoch entwickelten" Menschen damit so schwer? Homosexualität scheint bei etlichen Tierarten verbreitet zu sein. Unter Affen, Schwänen und Meerschweinchen ziehen viele sogar gleichgeschlechtliche Eltern den Nachwuchs groß - mit einigen Vorteilen. |
Heute war ein interessanter Artikel im SZ_Magazin. Dort wurden Kinder interviewt (Alter: 14-22 Jahre), die gleichgeschlechtliche Eltern haben.
Ich hab den Artikel aus Zeitgründen nur quergelesen. Aber zwischen den Zeilen höre ich dort raus, dass sie nicht besonders "gelitten" haben, wie es hier einige unterstellen, dass Kinder das tun würden. Sie haben auch nicht großartig das andere Geschlecht als Bezugsperson vermisst. Klar wurden sie damit auch mal geärgert, aber nicht "niedergemacht". Interessant war auch, dass einer sagte (ich gebs so ungefähr wieder): Das Problem sind nicht die anderen Kinder. Kinder gehen unvoreingenommen damit um. Das Problem sind die Eltern. Es gab sogar Eltern, die ihren Kindern verboten haben, mit "solchen" Kindern zu spielen. Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, dass keiner der Kinder sich andere Eltern gewünscht hätte, sondern alle zufrieden sind. Ich fand mich in meinem Urteil bestätigt. |
Nichts anderes hätte ich erwartet. Danke...
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Statistischen Bundesamt die Sterbetafeln einsehen Dort ist für jedes aktuelle Alter zu erfahren, wie lange man als Deutscher durchschnittlich, also mit 50% Wahrscheinlichkeit, noch lebt :) Für Elton John, der aktuell fast 66 Jahre alt ist, würde man also noch 16,74 Jahre Lebenserwartung annehmen, da wirds schon kanpp mit dem Schulabschluss. Allerdings ist das natürlich nur der Durchschnittswert, es gibt auch innerhalb Deutschlands regionale Abweichungen und höchstwahrscheinlich spielt auch das Einkommen und der Beruf ne wichtige Rolle, wie alt man wird. |
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Die Pütz-Nummer find ich jedenfalls klasse! Die Kurze hat nen Bruder, der 51Jahre älter iss! "Ich hol gleich meinen grossen Bruder!" :Cheese: |
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Und wieder einmal verschließt der Mob die Augen vor der Realität!
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Oder wie darf dieser Satz gewertet werden? |
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Was auch nicht zu vergessen ist, aus drullses Link zum Thema Realität: "Dass homosexuelle Paare auch das Adoptionsrecht bekommen, lehnt allerdings eine knappe Mehrheit ab." |
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Die Gleichstellung von Homo- und Heterosexueller Ehe ist ein für jeden nachlesbar Wahlversprechen von Holande gewesen. Da er die Wahl gewonnen hat gehört es zu den Spielregeln von Demokratie, dass er dieses Versprechen jetzt - notfalls auch gegen den Widerstand der wahlunterlegenen Opposition - jetzt einlöst.
Gruß Torsten, der auch im 21.Jahrhundert schon mehrfach an Großdemonstrationen teilgenommen hat :Huhu: |
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Arschlöcher gibt es natürlich überall ;) |
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Die Bildzeitung schreibt ein wenig vom Volkeszorn, der ADAC protestiert (vielleicht), aber 100000 Demonstrnten auf der Strasse? Kaum vorstellbar hier... |
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Gruß Torsten |
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Gruß Torsten |
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Lass eine Bundesregierung mal Tempo 100 auf den Autobahnen einführen. Heinrich |
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Gruß Torsten |
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