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Wolfgang L. 02.01.2013 17:52

Zitat:

Zitat von arist17 (Beitrag 852190)
Nein; verboten nach dieser Logik wären die Kinder aus solchen Beziehungen.

stimmt.

Matthias75 02.01.2013 18:31

In dem Zusammenhang ein interessanter Artikel heute auf Spiegel-Online:

Samenspender für lesbisches Paar auf Unterhalt verklagt

Nebenbei ein Thema, das meines Wissens auch im deutschen Recht nicht eindeutig geklärt ist...

Matthias

Ironmanfranky63 02.01.2013 18:51

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 852208)
In dem Zusammenhang ein interessanter Artikel heute auf Spiegel-Online:

Samenspender für lesbisches Paar auf Unterhalt verklagt

Nebenbei ein Thema, das meines Wissens auch im deutschen Recht nicht eindeutig geklärt ist...

Matthias

Noch ein Grund mehr dagegen zu sein, was ich ja am Anfang des Threads schon geschrieben hatte. Auch wenn ich mich jetzt einige wieder zum kotzen finden,ich halt das aus und kann es vertragen.
Ich bin dagegen! Es sei denn ein Partner bringt sie mit in die gleichgeschlechtliche Partnerschaft.

Matthias75 02.01.2013 19:06

Zitat:

Zitat von Ironmanfranky63 (Beitrag 852216)
Noch ein Grund mehr dagegen zu sein, was ich ja am Anfang des Threads schon geschrieben hatte. Auch wenn ich mich jetzt einige wieder zum kotzen finden,ich halt das aus und kann es vertragen.
Ich bin dagegen! Es sei denn ein Partner bringt sie mit in die gleichgeschlechtliche Partnerschaft.

Wieso ist das ein Grund?

Für mich ist dsas höchstens ein rechtlicher Aspekt, der in dem Zusammenhang auch geklärt werden sollte.

Ist soweit ich weiss übrigens in D auch so, wenn ein "normales" Paar oder eine alleinstehende Frau eine Samenspende annimmt, dass der Spender als leiblicher Vater zählt und unterhaltspflichtig werden kann.

Ansonsten sehe ich, wenn das Paar prinzipiell geeignet ist, keinen Grund warum sie kein Kind aufziehen sollten.

Die Frage ist doch auch, wie das Kind ohne Adoption aufwächst. Im Heim, also komplett ohne Eltern? Bei den leiblichen Eltern, die das Kind aus welchen Gründen auch immer zur Adoption freigeben wollten? Wo wird das Kind wohl ein liebevolleres und sichereres Zuhause finden?

Matthias

Ironmanfranky63 02.01.2013 19:11

@ Matthias , diese Disskusion wurde doch schon zig mal durchgekaut im Fred. Trotzdem Frohes Neues und gutes Training.
Ich musste bloss noch mal schreiben auf Grund des Artikels" Selber Schuld warum ist er so blöd"

sybenwurz 02.01.2013 19:59

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 852152)
Stimmt, leider!
Nur ich denke, das man da evtl, u. U. per Gesetz noch einen zusätzlichen Diskriminierungsgrund erzeugt und das braucht es wirklich nicht!


Ein Schulkind kommt nach Hause, erzählt da ist einer/eine in der Klasse, der/die hat 2 mal Papa/ 2 mal Mama, ja dann gehts los.

Also nochmal, weil du (aber nicht alleine) das konsequent ausser Acht lässt und wir bereits knapp 300Beiträge hier haben, zur Erinnerung oder Auffrischung:
es geht nicht darum, ob Kinder zwei Elternteile gleichen Geschlechts haben sollten, sondern ob diese beiden Elternteile gleichen Geschlechts gleichberechtigt mit 'männlichem Vater und weiblicher Mutter' sein sollen.
Dass Adoptivkinder bei homosexuellen Eltern aufwachsen, ist bereits Realität (Zahlen dazu gibts ja mittlerweile genug hier) und nicht die Frage, daher geht die Diskussion mit der Diskriminiererei und ums Gehänsele durch Söhne und Töchter irgendwelcher Dumpfbackeneltern vollkommen am Thema vorbei.


Zitat:

Zitat von arist17 (Beitrag 852162)


Es geht nicht darum, ob Kinder in Regenbogenfamilien leben sollen oder nicht.

Sondern es geht darum, ob Kinder, die jetzt schon in Regenbogenfamilien leben, vom Staat diskriminiert werden sollen oder nicht.

Ja, danke!

Zitat:

Zitat von Campeon (Beitrag 852184)
Ein "Homoehenkind" ist im Moment noch Zukunftsmusik, ...

Bei weitem nicht, nein.
Guckst du in den ein oder anderen Link, den die Leuts hier setzen, ab und an rein?

Meik 02.01.2013 20:28

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 852245)
Dass Adoptivkinder bei homosexuellen Eltern aufwachsen, ist bereits Realität (Zahlen dazu gibts ja mittlerweile genug hier) und nicht die Frage, daher geht die Diskussion mit der Diskriminiererei und ums Gehänsele durch Söhne und Töchter irgendwelcher Dumpfbackeneltern vollkommen am Thema vorbei.

Nö, die Diskussion geht nicht am Thema vorbei da die Kinder in den Fällen eben nicht durch Adoption in eine Regenbogenfamilie gekommen sind. In den Fällen war das Kind vor der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft, die Adoption ist halt in D derzeit eben nicht zulässig.

Und da ist die Frage eben doch auch wenn man über das Kindeswohl diskutiert nach der zu erwartenden Diskriminierung wenn es in einer Regenbogenfamilie aufwächst ob man der Adoption zustimmt oder nicht. Eigentlich traurig dass man überhaupt darüber diskutieren muss, aber so tolerant wie manche hier reden ist unsere Gesellschaft in der Realität nicht. Sieht man ja hier schon wie schwer sich manche der "Toleranten" dabei tun konservative Meinungen zu akzeptieren.

Gut, vielleicht sollten wir den "Dumpfbackeneltern" öfter mal in den Allerwertesten ... aber das ist ein anderes Thema. ;)

MattF 02.01.2013 21:32

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 852250)

Und da ist die Frage eben doch auch wenn man über das Kindeswohl diskutiert nach der zu erwartenden Diskriminierung wenn es in einer Regenbogenfamilie aufwächst ob man der Adoption zustimmt oder nicht.


Wenn man die Adoption aber ablehnt weil die Kinder diskriminiert werden könnten, dann müsste man auch über andere Massnahmen nachdenken.
Keine Ausländer mehr nach Deutschland rein, weil deren Kinder werden ja diskriminiert.
Was machen wir mit den Behinderten? Integriete Klassen nein danke weil ......

usw. usw..

Im übrigen wenn Kinder in Klassen Probleme haben, dann muss man das Heute bei weitem nicht mehr hinnehmen, das ist auch ein dankbarer Aufhänger für ein Projekt, gegen Gewalt und Dikriminierung und dann haben die Diskriminierer sogar noch was gelernt, was sie ansonsten nicht lernen würden.

Meik 02.01.2013 23:25

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 852274)
Wenn man die Adoption aber ablehnt

Ich hab nicht gesagt dass ich sie ablehne, man macht es sich nur zu einfach wenn man das Problem ignoriert. Die Entscheidung ist aber hier eben von den Erziehungsberechtigten zu treffen, sei es Jugendamt bei der Adoption oder den Eltern bei der Einwanderung oder, oder.

Letztlich geht - sollte es zumindest - bei der Entscheidung der Adoption um das Wohl des Kindes. Da geht es um ein Abwägen der Lebenssituation vorher (Jugendheim, Pflegefamilie, ...) und hinterher (Umfeld, mögliche Diskriminierung, Familie, ...). Und in die Betrachtung gehört halt der Punkt eben als EIN Punkt mit hinein.

Interessant finde ich aber bei einigen aber auch den Punkt dass zwar von Gleichberechtigung gesprochen wird, aber bei der Wahl zwischen "normaler" Familie und gleichgeschlechlichen Paaren bei der Adoption dann doch die "normalen" bevorzugt werden sollen. Gleichberechtigung? Aha.

sybenwurz 02.01.2013 23:25

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 852250)
...da die Kinder in den Fällen eben nicht durch Adoption in eine Regenbogenfamilie gekommen sind.

Wie kommste drauf?
Problemstellung bei homosexuellen Paaren ist bisher lediglich, dass die Adoption nicht durch das Elternpaar erfolgen kann, sondern nur durch eine Einzelperson.
Der zweite Elternteil ist also bislang aussen vor, wenns was zu unterschreiben oder erben usw. gibt.
Dies würde durch die Novellierung des Gesetzes entschärft werden, wenns durchkommt.
Es geht also nicht darum, ob Adoptivkinder bei gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen dürfen, sondern lediglich darum, ob sie Adoptivkind BEIDER Elternteile sein können wie bei 'normalen' Eltern.

Meik 02.01.2013 23:42

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 852329)
Wie kommste drauf?

Versuchs mal in D als Person mit eingetragener gleichgeschlechtlicher Partnerschaft ein Kind zu bekommen. ;)

Die Kinder in Regenbogenfamilien sind nahezu ausnahmslos leibliche Kinder eines der Partner oder von einem der Partner als Einzelperson adoptiert worden bevor die Lebenspartnerschaft angegeben und eingetragen wurde. Gelebte Gleichberechtigung in D halt.

sybenwurz 02.01.2013 23:55

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 852334)
Versuchs mal in D als Person mit eingetragener gleichgeschlechtlicher Partnerschaft ...

Nee, lass mal, ich habs eher nedd so mit Kerlen...:-((

MattF 03.01.2013 00:06

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 852328)
Ich hab nicht gesagt dass ich sie ablehne, man macht es sich nur zu einfach wenn man das Problem ignoriert. Die Entscheidung ist aber hier eben von den Erziehungsberechtigten zu treffen, sei es Jugendamt bei der Adoption oder den Eltern bei der Einwanderung oder, oder.


Korrekt, für Homosexuelle Adoptivelter gelten genauso wie für Heteros dieselben Vorraussetzungen, da wird niemand anders behandelt. das sollte allerdings klar sein.

Und natürlich werden Homosexuelle Paare wahrscheinlich eh nicht ins tiefste Oberbayern ziehen, in eine Dorf mit 300 Leute oder irgendwohin, wo sie noch nie z,b, nen Ausländer gesehen haben ( ich sag mal jetzt nicht wo :Lachen2: )

Scotti 03.01.2013 00:12

Wenn Paare adoptieren
Ehepaare werden bei Adoptionen bevorzugt, da durch den Bezug sowohl zu einer weiblichen als auch zu einer männlichen Bezugsperson ein natürliches Eltern-Kind Verhältnis herbeigeführt wird. Bestimmte Anforderungen müssen sie jedoch erfüllen.


Wenn Einzelpersonen adoptieren
Eine Adoption durch Einzelpersonen ist nach dem deutschen Recht generell möglich. Jedoch muss der Adoptionswillige mit einer besonders kritischen Prüfung seiner Verhältnisse rechnen.


Adoptionsrecht bei homosexuellen Paaren
Auch homosexuelle Paare wünschen sich oftmals eine Familie. Die gesetzliche Lage verbietet gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften die Fremdadoption.



Dies ist tatsächlich die momentane Gesetzgebung in Deutschland. Danach muss man glauben, dass man in Deutschland der Meinung ist, dass ein einzelner "normaler" Single automatisch ein besserer Mensch ist als ein homosexuelles Paar.

Da stellt sich mir langsam wirklich die Frage, wer an diesem Mobbing ein Interesse hat. Ums "Kindeswohl" gehts dabei bestimmt nicht.

Iich weiß, dass dieses schon zigmal hier erwähnt wurde.
(Hervorhebung in den Zitaten von mir)

Matthias75 03.01.2013 09:16

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 852208)

Zitat:

Zitat von Ironmanfranky63 (Beitrag 852230)
Ich musste bloss noch mal schreiben auf Grund des Artikels" Selber Schuld warum ist er so blöd"

Wäre das auch deine Meinung bei einer Samenspende für ein heterosexuelles Paar?

Zitat:

Zitat von Scotti (Beitrag 852349)
Dies ist tatsächlich die momentane Gesetzgebung in Deutschland. Danach muss man glauben, dass man in Deutschland der Meinung ist, dass ein einzelner "normaler" Single automatisch ein besserer Mensch ist als ein homosexuelles Paar.

Da stellt sich mir langsam wirklich die Frage, wer an diesem Mobbing ein Interesse hat. Ums "Kindeswohl" gehts dabei bestimmt nicht.

Iich weiß, dass dieses schon zigmal hier erwähnt wurde.
(Hervorhebung in den Zitaten von mir)

Da interessanterweise häufiger die potentielle Benachteiligung als Argument aufgeführt wird und seltener (oder zumindest nicht offen) die tatsächliche Eignung des homosexuellen Paares Kinder zu erziehen thematisiert wird, stelle ich mir die Frage, ob eine Umfrage mit einer veränderten Fragestellung, z.B. "Sind homosexuelle Paare zur Erziehung von Kindern besser/schlechter geeignet?" andere Ergebnisse bringen würde als diese Umfrage.

Matthias

DragAttack 10.01.2013 16:11

Da hab ich ja ne interessante Diskussion verpasst. Auch wenn das meiste schon erwähnt wurde, so möchte ich eine Aussage nicht so stehen lassen

Zitat:

Zitat von TriBlade (Beitrag 851450)
Angenommen du hättest Recht, würde dies bedeuten, dass das Bundesverfassungsgericht unrecht hätte. Ziemlich starke Behauptung. Es gibt eine Menge Grundsatzentscheidungen, in denen die Ehe + Familie deutlich den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften bevorzugt wurde. Darauf wollte ich lediglich hinweisen. Ich habe lediglich versucht darzustellen wie das Bundesverfassungsgericht in einigen Fällen entschieden hat. Wo ist da eine Lüge? Wo die falsche Interpretation?

Das stimmt nicht. Mir ist seit einführung der sog. Homoehe kein Fall bekannt, in dem das Verfassungsgericht dieser Argumentation gefolgt ist.

Dieses beginnt mit der Einführung der Homoehe - hiergegen hatten seinerzeit die "christlichen" Parteien geklagt und zur Begründung auf den in Art. 6 GG festgeschriebenen besonderen Schutz von Ehe und Familie verwiesen. Das Verfassungsgericht in Karlsruhe ist dieser Argumentation bekanntlich NICHT gefolgt.

In den folgenden Jahren gab es reihenweise Verfassungsbeschwerden von gleichgeschlechtlichen Paaren, die unter Verweis auf Art 3 GG gegen die Schlechterstellung der Eingetragener Partnerschaft gegenüber der Ehe geklagt hatten (Leider hat konnte sich jede dieser Klagen jeweils nur auf Teilaspekte, z.B. Besoldungsrecht, Hinterbliebenenrente etc. beziehen). Der Gesetzgeber hat sich jeweils auf den in Art. 6 GG festgeschriebenen besonderen Schutz von Ehe und Familie berufen um die jeweilige Ungleichbehanlung zu rechtfertigen. Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Verfassungsgericht der Argumentation des Gesetzgebers gefolt wäre.

Noch dieses Jahr sind aus Karlsruhe entsprechende Urteile über das Adoptionsrecht für Eingetragene Paare sowie über das Ehegattensplitting zu erwarten. :Huhu:

Gruß Torsten

Spanky 11.01.2013 10:36

...hier mal wieder etwas "brandaktuelles" zum Thema ;)

Elton John ist zum 2ten mal Vater geworden (oder doch Mutter?? :Cheese: )

http://web.de/magazine/unterhaltung/...ich-vater.html

DragAttack 11.01.2013 15:48

Wie hoch ist aktuell die statistische Lebenserwartung, steht zu erwarten, dass er den Schulabschluss seiner Kinder noch miterlebt? Dieser Gedanke jedoch ist (siehe Charlie Chaplin) keine Frage von Homo/Hetero.

Gruß Torsten

Lui 11.01.2013 16:33

Oder bei Jean Pütz? http://www.spiegel.de/panorama/leute...-a-725198.html

stevo 11.01.2013 18:14

Offenbar haben uns einige der "primitiveren" Mitbewohner (Tiere) dieses Planeten beim Umgang mit ihrer natürlichen Homosexualität etwas voraus.

Warum tun sich dann ausgerechnet die "hoch entwickelten" Menschen damit so schwer?

Homosexualität scheint bei etlichen Tierarten verbreitet zu sein. Unter Affen, Schwänen und Meerschweinchen ziehen viele sogar gleichgeschlechtliche Eltern den Nachwuchs groß - mit einigen Vorteilen.

Nils 11.01.2013 18:34

Heute war ein interessanter Artikel im SZ_Magazin. Dort wurden Kinder interviewt (Alter: 14-22 Jahre), die gleichgeschlechtliche Eltern haben.
Ich hab den Artikel aus Zeitgründen nur quergelesen. Aber zwischen den Zeilen höre ich dort raus, dass sie nicht besonders "gelitten" haben, wie es hier einige unterstellen, dass Kinder das tun würden. Sie haben auch nicht großartig das andere Geschlecht als Bezugsperson vermisst. Klar wurden sie damit auch mal geärgert, aber nicht "niedergemacht". Interessant war auch, dass einer sagte (ich gebs so ungefähr wieder): Das Problem sind nicht die anderen Kinder. Kinder gehen unvoreingenommen damit um. Das Problem sind die Eltern. Es gab sogar Eltern, die ihren Kindern verboten haben, mit "solchen" Kindern zu spielen.
Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, dass keiner der Kinder sich andere Eltern gewünscht hätte, sondern alle zufrieden sind.
Ich fand mich in meinem Urteil bestätigt.

la_gune 11.01.2013 19:23

Nichts anderes hätte ich erwartet. Danke...

tomerswayler 11.01.2013 20:52

Zitat:

Zitat von DragAttack (Beitrag 856714)
Wie hoch ist aktuell die statistische Lebenserwartung, steht zu erwarten, dass er den Schulabschluss seiner Kinder noch miterlebt?

Für Deutschland kann man beim

Statistischen Bundesamt die Sterbetafeln einsehen

Dort ist für jedes aktuelle Alter zu erfahren, wie lange man als Deutscher durchschnittlich, also mit 50% Wahrscheinlichkeit, noch lebt :)

Für Elton John, der aktuell fast 66 Jahre alt ist, würde man also noch 16,74 Jahre Lebenserwartung annehmen, da wirds schon kanpp mit dem Schulabschluss.
Allerdings ist das natürlich nur der Durchschnittswert, es gibt auch innerhalb Deutschlands regionale Abweichungen und höchstwahrscheinlich spielt auch das Einkommen und der Beruf ne wichtige Rolle, wie alt man wird.

sybenwurz 11.01.2013 22:51

Zitat:

Zitat von la_gune (Beitrag 856795)
Nichts anderes hätte ich erwartet. Danke...

Jepp, +1!

Die Pütz-Nummer find ich jedenfalls klasse!
Die Kurze hat nen Bruder, der 51Jahre älter iss!
"Ich hol gleich meinen grossen Bruder!"
:Cheese:

drullse 13.01.2013 20:35

In Paris demonstrierten hunderttausende Menschen gegen die von der Regierung geplante Einführung der Homo-Ehe und gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

nurbs 13.01.2013 21:22

Und wieder einmal verschließt der Mob die Augen vor der Realität!

drullse 13.01.2013 21:37

Zitat:

Zitat von nurbs (Beitrag 857587)
Und wieder einmal verschließt der Mob die Augen vor der Realität!

Das heißt, Menschen die anderer Ansicht sind als Du sind "Mob"?

Oder wie darf dieser Satz gewertet werden?

Meik 13.01.2013 21:41

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 857593)
Das heißt, Menschen die anderer Ansicht sind als Du sind "Mob"?

Gelebte Toleranz Andersdenkenden gegenüber ;)

Was auch nicht zu vergessen ist, aus drullses Link zum Thema Realität:
"Dass homosexuelle Paare auch das Adoptionsrecht bekommen, lehnt allerdings eine knappe Mehrheit ab."

nurbs 14.01.2013 08:42

Zitat:

Zitat von drullse (Beitrag 857593)
Das heißt, Menschen die anderer Ansicht sind als Du sind "Mob"?

Oder wie darf dieser Satz gewertet werden?

21. Jahrhundert, westeuropäisches Land und dann zu hunderttausenden auf die Strasse gehen?!?!?! Das macht mir wirklich Angst!

DragAttack 14.01.2013 11:46

Die Gleichstellung von Homo- und Heterosexueller Ehe ist ein für jeden nachlesbar Wahlversprechen von Holande gewesen. Da er die Wahl gewonnen hat gehört es zu den Spielregeln von Demokratie, dass er dieses Versprechen jetzt - notfalls auch gegen den Widerstand der wahlunterlegenen Opposition - jetzt einlöst.

Gruß Torsten,
der auch im 21.Jahrhundert schon mehrfach an Großdemonstrationen teilgenommen hat :Huhu:

Pfeffer und Salz 14.01.2013 12:12

Zitat:

Zitat von nurbs (Beitrag 857672)
21. Jahrhundert, westeuropäisches Land und dann zu hunderttausenden auf die Strasse gehen?!?!?! Das macht mir wirklich Angst!

Wo ist da das Problem?

Meik 14.01.2013 15:04

Zitat:

Zitat von DragAttack (Beitrag 857733)
Da er die Wahl gewonnen hat gehört es zu den Spielregeln von Demokratie, dass er dieses Versprechen jetzt - notfalls auch gegen den Widerstand der wahlunterlegenen Opposition - jetzt einlöst.

Politiker die Wahlversprechen einhalten? Stimmt, tun sie alle, ganz normale Spielregeln der Demokratie :Lachanfall:

Pfeffer und Salz 14.01.2013 15:17

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 857850)
Politiker die Wahlversprechen einhalten? Stimmt, tun sie alle, ganz normale Spielregeln der Demokratie :Lachanfall:

Triathleten die Windschattenboxen exakt in jeder Situation einhalten? Stimmt, tun sie alle, ganz normale Spielregeln des Sports :Lachanfall:


Arschlöcher gibt es natürlich überall ;)

sybenwurz 14.01.2013 15:32

Zitat:

Zitat von Pfeffer und Salz (Beitrag 857748)
Wo ist da das Problem?

Dasses in Deutschland vollkommen unmöglich erscheint, dass sowas passieren könnte.
Die Bildzeitung schreibt ein wenig vom Volkeszorn, der ADAC protestiert (vielleicht), aber 100000 Demonstrnten auf der Strasse?
Kaum vorstellbar hier...

Trimichi 14.01.2013 15:35

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 857875)
Dasses in Deutschland vollkommen unmöglich erscheint, dass sowas passieren könnte.
Die Bildzeitung schreibt ein wenig vom Volkeszorn, der ADAC protestiert (vielleicht), aber 100000 Demonstrnten auf der Strasse?
Kaum vorstellbar hier...

...weil "Merkel die Deutschen ins Koma regiert hat"...

DragAttack 14.01.2013 15:40

Zitat:

Zitat von Meik (Beitrag 857850)
Politiker die Wahlversprechen einhalten? Stimmt, tun sie alle, ganz normale Spielregeln der Demokratie :Lachanfall:

Ganz normale Spielregeln. Wenn sich nicht alle daran halten, dann sollte man nicht über jene klagen die fair spielen.

Gruß Torsten

DragAttack 14.01.2013 15:50

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 857875)
aber 100000 Demonstrnten auf der Strasse?
Kaum vorstellbar hier...

Nö, auch in Dt gibt's große Demos. Auch wenn man CSDs nicht mitrechnet dürfte meine letzte Demo mit deutlich >100.000 Teilnehmer die Anti-AKW Demo kurz vor Merkels erster Atomwende gewesen sein.

Gruß Torsten

silbermond 14.01.2013 20:08

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 857875)
Dasses in Deutschland vollkommen unmöglich erscheint, dass sowas passieren könnte.
Die Bildzeitung schreibt ein wenig vom Volkeszorn, der ADAC protestiert (vielleicht), aber 100000 Demonstrnten auf der Strasse?
Kaum vorstellbar hier...

Na klar.

Lass eine Bundesregierung mal Tempo 100 auf den Autobahnen einführen.

Heinrich

Meik 14.01.2013 20:47

Zitat:

Zitat von DragAttack (Beitrag 857883)
Ganz normale Spielregeln. Wenn sich nicht alle daran halten, dann sollte man nicht über jene klagen die fair spielen.

Ich hätte jetzt eher gesagt perfektes Timing. Zufällig. Schönes emotionales und populistisches Thema. Wer redet da noch vom Krieg in Mali. ;)

DragAttack 30.01.2013 12:51

Zitat:

Urteilsverkündung in Sachen „Sukzessivadoption“

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts wird auf der Grundlage der mündlichen Verhandlung vom 19. Dezember 2012 (siehe Pressemitteilung Nr. 81/2012 vom 3. Dezember 2012) am

19. Februar 2013, 10.00 Uhr,
im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts,
Amtssitz „Waldstadt“,
Rintheimer Querallee 11, 76131 Karlsruhe
sein Urteil verkünden.
http://www.bundesverfassungsgericht....bvg13-007.html

Gruß Torsten


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