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Ernst beiseite. Du hast sie doch Gestern schon mehrfach erhalten. Mach doch mal einfach den Sattel bei Dir tiefer und schau was mit dem Knielot passiert. Du kannst auch durch die Sattelhöhe das Knielot beeinflussen. Grundsätzlich ist es scheissegal wo sich das Knielot befindet. Wie willst Du bei einem Liegerad das Knielot über die Pedalachse bekommen. Wichtig Nr. 21 ist Sattel - Pedalabstand. Den kannst Du ein wenig kontrollieren über das Knielot. |
Ich habe vom Fitting mitgenommen, dass in der 15 Uhr Position das Knie und der Mittelpunkt des Klickis in etwa im Lot sein sollen.
War da nicht ganz sch...egal... ;) Ergänzung: RR, nicht TT |
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Der Buchstaller. Der hat bestimmt von irgendwas Ahnung, die Frage ist nur von was. Hier ein bekannter Triathlet (links), das Knie scheint mir nicht optimal positioniert. Schreib ihn doch mal an, du kannst ihn über Facebook oder Instagram erreichen. Ich schätze er wird sich unheimlich freuen. |
Na toll...immer noch nicht schlau :Maso:
Den korrekten Kniewinkel bekommt man sicher in jeder Position des Sattelversatzes hin. Aber was macht ihr erstmal mit dem Sattelversatz? Warum kann man den Sattel überhaubt horizontal verstellen, wenn das so sch...egal ist? Werde Frodo gleich mal bitterbös anschreiben...was denkt der sich, so weit vorne zu sitzen :dresche |
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Am RR ist es erstmal ne gute Faustregel. Am TT unsinnig, weil wozu hab ich das Sitzrohr steiler wenn ich den Sattel dann umso weiter nach hinten machen müsste:Maso: Das weiß aber auch Fritz.:Huhu: |
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Nochmals rein theoretisch und mit Bezug auf die genannten Beispiele. Sitzt man mittig über dem Tretlager, dann drückt man sich nach oben und die natürliche Schwerkraft arbeitet dagegen. Das ist die neutrale Position. Auf dem Liegerad sitzt man hinter dem Tretlager und drückt sich in den Sitz, kein Problem. Sitzt man auf dem TT deutlich vor dem Tretlager, dann drückt man sich nach vorne aus dem Sattel und muss aktiv mit dem Oberkörper dagegen arbeiten. Bis zu einem bestimmten Grad ist das in Ordnung, wird es zuviel, dann verschwendet man Energie. Es ist also nicht ganz irrelevant, wie weit man nach vorne rutscht. |
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Mit mittig über den Trettlager meinst du die Hüfte? (Also die Auflagefläche Hintern) |
Das ist einfach eine grobe Betrachtung zur Veranschaulichung. Ich bin der Meinung, daß man die optimale Sitzposition nicht berechnen kann, sondern im Versuch ermitteln muss. Ganz simpel ausgedrückt, wenn du nach 100km Muskelkater oder Schmerzen in Armen und Schulter hast, dann würde ich die Sitzposition nach hinten schieben, wenn du nach 100km in der Schulter locker bist ist alles gut und du kannst die Sitzposition evtl auch weiter nach vorne ziehen. Weiter vorne sitzen öffnet die Hüfte und ist nicht verkehrt, aber es muss auch bequem sein. Dadurch ist es eben sehr individuell und für jeden Fahrer anders.
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links 9:00 Uhr rechts 15:00 Uhr :bussi: |
Egal ob man von rechts oder links auf die Kurbel schaut, wenn der Kurbelarm auf der jeweiligen Seite nach vorne zeigt ist er auf 9 Uhr Position (von der jeweiligen Seite aus betrachtet). Von links betrachtet ist der linke Kurbelarm in 9 Uhr Stellung vorne, von rechts betrachtet ist der rechte Kurbelarm in 9 Uhr Stellung vorne.
So betrachte ich das zumindest. |
Nicht umsonst versuchen UCI Fahrer sich so weit wie möglich vorne auf dem Sattel zu positionieren oder anders ausgedrückt den Sattel möglichst weit nach vorne zu schieben.
Die Triathleten haben das Problem nicht und daher empfehle ich (ICH als eher ahnungsloser aber erfahrener alter Mann) ebenfalls so weit vorne zu sitzen wie möglich. Man tut sich dann leichter eine bequeme und gleichzeitig aerodynamische und biomechanisch günstige Position einzunehmen und vor allem zu finden. |
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Hi Captain,
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Ich bin bisher noch nicht weit genug nach vorne gekommen um Nachteile im Fahrverhalten erfahren zu können. Beim bergab bremsen bekomme ich immer noch den fetten Arsch weit genug nach hinten. |
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Um mal wieder zum Auslöser dieser Diskussion zurück zu kommen, ein kleiner Zwischenstand von mir:
Wir haben gestern den Sitz um knapp 1 cm höher gestellt. Erstaunlicherweise war der Kniewinkel in der 6 Uhr-Position identisch zu zuvor (137°), was darauf zurückführbar ist, dass sie nun die Ferse in der untersten Pedalposition weiter angehoben hat als zuvor und damit den Höhenunterschied am Sattel quasi mit der Ferse ausgeglichen hat (die Hüfte war nach wie vor stabil). Der Winkel in der 9 Uhr-Position ist auf 99° angestiegen, was aber immer noch klar zu wenig ist, wie ich finde. Ich habe mal zum Vergleich meine Position ausgewertet, da ich damit sehr zufrieden bin und dafür Jahre gebraucht habe, und ich liege in der 9 Uhr-Position tatsächlich genau bei 110°, was gemäß diversen Bikefitting-Quellen aus biomechanischer Sicht das Optimum zu sein scheint, um die beste Kraftentfaltung beim Drücken des Pedals zu haben. Bei der 6-Uhr-Position liege ich bei 143°. Wenn ich danach gehe, müssten wir den Sitz bei ihr aber nochmal anheben, um sie zumindest in die Nähe dieser Winkel bringen zu können... |
Lass sie auf der Straße 200W treten und die Winkel sind ganz anders.
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Ich will daher momentan primär nach der Hüfte schauen, wenn wir die Position anheben, um sicher zu stellen, dass die Hüfte stabil bleibt. Solange das gegeben ist, kann die Sitzhöhe faktisch noch nicht völlig verkehrt sein. |
So, der Sattel wurde gestern noch einmal um rund 1cm höher gestellt.
Das ist das Ergebnis: https://photos.app.goo.gl/i5UKQv3h69K5cfdP9 Kniewinkel in der 3-Uhr-Position liegt jetzt bei ziemlich genau 110°. In der 6-Uhr-Position sind es jetzt ca. 145°. Der Schulterwinkel hat sich durch die Anhebung des Sattels etwas erhöht, dürfte aber noch ganz ok sein, denke ich. Vor allem, wenn sie noch versucht, den Rücken etwas gerader zu halten, wird dadurch der Schulterwinkel sowieso kleiner. Meint ihr, dass das nun eine gute Basis sein dürfte, so dass wir davon ausgehend nur noch auf ihr Feedback hin kleinere Änderungen durchführen? |
Macht doch erstmal einige Ausfahrten, auch mal länger, dann wird man schon merken was sich besser anfühlt und was nicht. Versteif dich nicht zu sehr auf theoretisch perfekte Zahlen, da spielen zu viele individuelle Faktoren eine Rolle. Bei mir war es zumindest so, dass die beim Bikefitting auf der Rolle ermittelte Position draussen nicht zu fahren war, obwohl sie sich auf der Rolle wirklich angenehm anfühlte.
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Habt Ihr einen guten Grund dafür, dass die Hände so hoch sind?
Ich weiß, Anna macht das ähnlich, aber es ist ungewöhnlich. Wenn Du mal beim heutigen Teamzeitfahren schaust, siehst Du praktisch nur weitgehend waagerechte Unterarme: https://www.youtube.com/watch?v=3b47cKxee30 |
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Das Siegerteam Trek Segafredo wird wohl nicht sooo viel verkehrt gemacht haben:
https://youtu.be/3b47cKxee30?t=2524 211 CORDON-RAGOT Audrey France 212 DEIGNAN-ARMITSTEAD Elisabeth United Kingdom 213 LONGO BORGHINI Elisa Italy 214 VAN DIJK Ellen Netherlands 215 WILES Tayler United States 216 WINDER Ruth United States |
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Ich weiß nicht, wie es bei mir oder bei meiner Frau wäre, was die Aerodynamik angeht. Aber da diese Position einfach klar bequemer ist, ist es für mich klar, dass ich nur in dieser Position fahren will (früher bin ich natürlich auch ganz normal mit waagerechten Unterarmen gefahren). |
Ich bin mit meiner Sitzpositionseinstellung (oder eher ...suche) schon ziemlich am Ende und wollte mal eure Meinung dazu hören, was ich noch ändern könnte.
Ich bin 1,74 m groß/klein und wiege 66 kg. Das Cervelo P3 fahre ich in Größe 51. Die Werte, die ich damit erreiche, sind meiner Ansicht nach schon ziemlich ordentlich: Zeitfahren: 39,8 km/h mit 219 Watt (4 Wendepunkte) Mitteldistanz: 38,3 km/h mit 190 Watt Aber ein bisschen geht hinsichtlich Aerodynamik vielleicht noch, was könnte ich noch testen oder verändern? Der Sattel ist leider schon maximal weit vorne. Aktuelle Kurbellänge 170 mm. Unter den Armpads sind noch 2 cm Spacer vorhanden, aber ich trete mir deutlich in den Bauch, wenn ich weiter runter gehe + Leistungsverlust. ![]() |
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das "Hammer the Bike" Setup, frisch aus der Linse
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noch ein paar
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Benni übernehmen Sie..... :Cheese:
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Chapeau! Unqualifizierte Frage von der Seite - bei einem reinen Zeitfahren, müssten da lange Socken / Überschuhe nicht schneller sein? Und die Radpros fahren ja auch alle langarm und Handschuhe?
Ergibt sicher für 99 % der Leute keinen Sinn, da es weniger spart als es kostet in der wechselzone rein und rauszufummeln aber hast du fürs Wochenende drüber nachgedacht? |
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Besser kann man in voller Aktion kaum sitzen. Zumal wenn du das 180km lang kannst. Verbesserungen dürften sich höchstens auf Experementierwegen finden lassen. Arm anstellen könntest du mal probieren. Oder auch bleiben lassen. Wenn eine Position schon so gut ist und so lange funktioniert, muss man das nicht für 3w riskieren.
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Ich finde der Übergang und Verlauf von Helm über Rücken sieht bei Peter einfach überragend aus - und noch besser dass er dabei nach vorne schauen und die Straße sehen kann.
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Und das Beste ist dein Knielot :bussi: Danke, dass du auf meine Meinung wert legst. Starke Leistung am Wochenende von dir...Hut ab und weiter so. |
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Meine Schuhe sind allerdings etwas zerklüftet oben drauf, wegen lufteinlässen und dem Boa Verschluss. Arne hatte welche an. Wieviel das ausmacht weiß ich nicht und ich werde das für mich auch nicht rausfinden. Auf jeden Fall scheint es ja messbar zu sein wenn man den Veröffentlichungen einiger Tests glauben schenkt. |
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Meine Position und Daten vom KOTL:
190cm, 85kg, 333-345 Watt, CdA ca. 0.22x, noPinz Flow Anhang 45231 Aerobar 4cm tiefer habe ich schon probiert: keine Verbesserung :-( |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:56 Uhr. |
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