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Mir sind das zuviel abgehalfterte alte weiße (notabene nicht weise) Männer. |
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:Blumen: |
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Man kann Masala mögen oder nicht, aber dieses Interview auf n-tv scheint mir sehr einleuchtend:
"Den Russen droht eine katastrophale Niederlage" Daraus: Viele sagen, Russland müsse "gesichtswahrend" aus dem Krieg herauskommen. Warum muss Russland da gesichtswahrend rausgehen? Das konnte mir noch niemand erklären. Wegen der Gefahr eines Atomkriegs. Ja, aber den könnten sie auch jetzt schon initiieren. Ihre Kampagne läuft schlecht, wegen der gelieferten schweren Waffen. Da könnten sie auch jetzt schon ihren Demonstrationsschlag durchführen. Also eine Atombombe über der Ostsee zünden oder eine kleine taktische Atombombe in der Ukraine? Ja. Das Zweite ist: Wir haben es mit einem totalitären System zu tun, das fast die totale Kontrolle über die russischen Medien hat. Ich glaube, Putin kann nach innen alles als gesichtswahrend verkaufen. Und drittens: Seit wann brauchen wir gesichtswahrende Lösungen für Staaten, die Angriffskriege führen? Vielleicht, weil Demütigungen gleich zum nächsten Krieg führen könnten? Der Krieg wird nicht in dem Sinne mit einer militärischen Niederlage enden, dass irgendwer in Moskau steht. Aber die militärische Niederlage hat die Russische Föderation ja bereits jetzt erlitten, und zwar mehrere. Wenn man sich anschaut, was sie anfänglich wollten, was sie zwischenzeitlich wollten und worauf sie sich jetzt konzentrieren, dann muss man sagen: Sie erleiden eine militärische Niederlage nach der anderen. Sie meinen also, mit "gesichtswahrend" ist es sowieso vorbei? Ja. Wenn man "gesichtswahrend" auf Putin und seine Getreuen bezieht, dann werden sie in der Lage sein, alles als Erfolg zu verkaufen. Dieses Regime belügt seine Leute Tag für Tag über den Kriegsverlauf. Die glauben dem, ein Großteil unterstützt diesen Krieg, das ist Brainwashing. |
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Am besten gefällt mir der Schluss: "Jetzt hört man, dass Putin sich auch in taktische Fragen einmischt. Da kann man nur die Daumen drücken, dass er das weiter macht. Das kann nur in einem Desaster enden." |
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In meiner Tageszeitung (;) ) heute übrigens auch ein gutes Interview mit dem ehemaligen Botschafter in Moskau, Rüdiger v Fritsch
Daraus: Es ist zurzeit wenig von Diplomatie zu hören. Müsste man nicht viel mehr auf eine Feuerpause hinarbeiten? Von Fritsch: Die Diplomatie hat bis zuletzt alles versucht, um diese Eskalation zu verhindern. Doch Putin hat Politik und Diplomatie an ihre Grenzen geführt. Er hat das Schachbrett umgeworfen: Er akzeptiert das traditionelle, ja auch erfolgreiche Prinzip internationaler Beziehungen nicht länger, Sicherheit gemeinsam zu gestalten. Er setzt auf Konfrontation und verweigert derzeit eine Lösung des Konfliktes im Dialog. Dennoch muss die Diplomatie beharrlich weiter nach Ansätzen suchen, wie sich dieser Krieg beenden lässt. Und sie muss Ideen für die Zeit danach entwickeln, damit es wieder – wie im Kalten Krieg – eine geordnete Konfrontation gibt und eine Eskalation vermieden wird. Ich finde das Beispiel mit dem Schachbrett außerordentlich anschaulivh. |
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