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keko# 20.05.2022 13:12

Zitat:

Zitat von Wasserbüffel (Beitrag 1661551)
...

Die Auswirkung zusammen mit anderen Kostensteigerungen auf die Inflation, Insolvenzen (privat wie geschäftlich), Arbeitslosenzahlen könnten durchaus relevant werden.

Die Menschen werden es spätestens 2023 finanziell wahrnehmen.

Ich denke auch, dass sich die Auswirkungen in der Breite erst im nächsten Jahr bemerkbar machen.
Firmen planen ihre Investiionen ja auch für das kommende Geschäftsjahr und was heute gemacht wird, stammt aus der Vergangenheit.
Beim nächsten Jahresgespräch werde ich 15% mehr Gehalt fordern. 10% gehen quasi für die Inflation drauf und die 5% gehen dann in meinen Geldbeutel. Ich bin so alt, da kann man so was schon mal bringen. :Cheese:

Wasserbüffel 20.05.2022 13:13

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1661560)
Dann würde ich aber plädieren, dass ich den Preis für meinen eingespeisten Solarstrom auch bekomme. :Huhu:

Interessanter Ansatz, böse Zungen behaupten das der Wegfall der EEG-Umlage zum 01.07.2022 verhindert hat das diese im nächsten Jahr evtl. negativ gewesen wäre, respektive dann dem Kunden zu gute gekommen wäre. ;)

Sorry ist jetzt bisschen OT hier. Gehört wohl eher in den Energie-Faden.

Klugschnacker 20.05.2022 13:26

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1661545)
Die Rückführung der Krim zur Ukraine ist für [Melnyk] eher eine mögliche langfristige Zukunftsvision, wenn irgendwann die Machthaber in Russland gewechselt haben sollte.

-Basis für eine möglichen zukünftigen Friedensvertrag sind die territorialen Verhältnisse in der Ukraine vor dem 24.2.2022

Hat Botschafter Melnyk das irgendwo mal erläutert, warum er für manche Gebiete bis zur letzten Patrone zu kämpfen empfiehlt, während er bei anderen Gebieten auf einen russischen Regierungswechsel warten kann?

Koschier_Marco 20.05.2022 14:06

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1661567)
Hat Botschafter Melnyk das irgendwo mal erläutert, warum er für manche Gebiete bis zur letzten Patrone zu kämpfen empfiehlt, während er bei anderen Gebieten auf einen russischen Regierungswechsel warten kann?

Das ergibt sich aud der Logik der Gegebenheiten. Den Donbass könnte er zurückerobern auf dem Schlachtfeld, zumindest die die Chance dafür größer als Null, die Krim geht nur über eine diplomatische Lösung.

Flow 20.05.2022 14:17

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1661545)
[...] Melnyk ziemlich genau [...] wie ich [...]

Gut, das war's dann mit uns beiden ... leb wohl ... :Blumen:

Helmut S 20.05.2022 14:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1661565)
Beim nächsten Jahresgespräch werde ich 15% mehr Gehalt fordern. 10% gehen quasi für die Inflation drauf und die 5% gehen dann in meinen Geldbeutel. Ich bin so alt, da kann man so was schon mal bringen. :Cheese:

Du denkst, dass wäre etwas, was man sich "halt mal trauen" könnte? Beim letzten Gehaltsgespräch, um das mich eine Mitarbeiterin gebeten hat, lag eine Eingangsforderung von 20% auf dem Tisch.

keko# 20.05.2022 17:37

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1661545)
...
Überflüssig zu erwähnen, dass Melnyk ziemlich genau die Sichtweise in Worte fasst, wie ich mir sie auch -nach monatelanger, oft fassungsloser Beschäftigung mit diesem barbarisch geführten Krieg zu eigen gemacht habe; natürlich mit dem wesentlichen Unterschied, dass ich im Gegensatz zu Melnyk keine nahen Angehörigen in Lwiw und Kiew habe und nur unmittelbar betroffen wäre, wenn der Krieg eskalieren würde.

Du bist Privatmann und deine Meinung sei dir unbenommen. Von meiner politischen Führung in Europa erwarte ich Lösungen und zwar schnell und friedlich. Wie es jetzt läuft, kann es ein monatelanger Krieg werden. Und ist es wirklich für uns langfristig zielführend, wenn Russland, immerhin das größte Land der Erde mit 140 Millionen Einwohnern, wirtschaftlich am Boden ist?
Ich erwarte von meiner politischen Führung Entscheidungen mit Weitblick, die auch für die uns folgenden Generation tragbar ist. Ich kann es nicht anders sagen, wenn ich von Menschen mit Verantwortung höre "Dieser Krieg muss auf dem Schlachtfeld entschieden werden" widert mich das an.
Heute stand ich in einem Klassenzimmer und der Vorredner hatte ein wunderbares Tafelbild mit der Überschrift "Nichtkrieg" an der Tafel hinterlassen. Gerade für die Jugend dürfen wir keine Mauern und Aufrüstung hinterlassen, sondern einen positiven Frieden, Gewaltfreiheit und Abrüstung.
Das läuft gerade in die falsche Richtung.

merz 20.05.2022 18:01

Ich bin Optimist - wirken die Melnyk Äusserungen nicht wie ein Signal? - Es wirkt so als sei auf die Ukraine vom Westen Druck ausgeübt worden den status quo ante zu akzeptieren, auch wenn das einen weiterlaufenden niedrigschwelligen Konflikt im Osten des Landes bedeutet und weiterhin den Verlust der Krim

m.


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