triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Triathlon allgemein (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=56)
-   -   Kein Bock mehr diese Summen für eine LD zu bezahlen! (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=53866)

redeagle 02.11.2025 17:37

Zitat:

Zitat von Spargel (Beitrag 1793234)
Als Berufstätiger sind die Anmeldegebühren für eine Mitteldistanz im Premiumbereich (Ironman, Challenge) mit 200-300€ im Vergleich zu Trainingsaufwand noch im Rahmen.

Die Organisation der von mir besuchten Rennen war bisher immer tadellos: Durch Hilfkräfte gesicherte Schwimmstrecke, für den Autoverkehr gesperrte Radstrecke durch oft gut besuchte Gegenden, Laufstrecke im Zentrum, Zieleinlauf, Verpflegung, Medaille ....

Die Eventkosten können sich je nach Ort durch Unterkunft, Anfahrt, Essen schnell mal verdreifachen. Allerdings gilt selbiges natürlich auch für einen Urlaub.

für Leipzig nächstes Jahr musst du aber bereits 523.72 EUR aufrufen....

sabine-g 02.11.2025 17:39

Wir haben 2021 eine DIY Mitteldistanz gemacht.
1,9km Schwimmen im Kanal
88km Radeln (5,4km Wendepunktstrecke)
20,5km Laufen am Kanal
Wechselzone am Kanal

War eine super Aktion, würde ich nochmal machen.

Helmut S 02.11.2025 18:18

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1793250)
Wir haben 2021 eine DIY Mitteldistanz gemacht.
[…]
War eine super Aktion, würde ich nochmal machen.

Die erste DIY MD habe ich 2009 gemacht. Damals hieß das „Langtest“. Seit dem immer mal wieder sowas. Das ist im Preis-Leistungs/Spaß Verhältnis nicht zu toppen. :Blumen:

keko# 03.11.2025 11:29

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1793121)
Setzt man die LD Startgebühren mit den Kosten für Ausrüstung ins Verhältnis, hat sich doch nichts groß geändert. Schon vor 25 Jahren kostete eine Ironman LD grob 10% eines richtig guten Rades, das ist auch heute noch so. Ähnliche Zusammenhänge kann man vermutlich auch bei Neos und Laufschuhen beobachten.

Klar kann man einen Haufen Geld sparen, wenn man nur kleine Wettkämpfe macht. Man könnte aber auch materialmäßig dezenter unterwegs sein oder völlig unnötige Sachen wie Traingslager auf Malle oder den Kanaren streichen. Ist jetzt aber auch nichts wirklich neues. Triathlon ist halt teuer und ich habe den Eindruck, dass das viele Athleten auch irgendwie geil finden, besonders wenn es ums Equipment geht.

Ironman-Roth kostete 1988 105 DM, was damals der eine oder andere meiner Kollegen als unverschämt ansah. Ein Colnago mit Campa Rekord, also "ein richtig guten Rad", gab es aber nicht für 1000 DM.
Nach Malle flogen meist nur die Besten oder aus einem Kader. Heute ist das alles durchkommerzialisiert.

Sonntags haben wir selbst kleine Sprints organisiert. Das ersetzt natürlich kein echtes Rennen, ist aber ein guter Lückenfüller.

:Blumen:

jannjazz 03.11.2025 13:27

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1793250)
Wir haben 2021 eine DIY Mitteldistanz gemacht.
War eine super Aktion, würde ich nochmal machen.

Sowas haben wir auch schon öfter gemacht, schwimmen im Moränensee, Rad an die Ostsee (mit Verpflegungspunkt Tapasbar, das ist gefährlich, da kann es zu einem sozialen dnf kommen) und zurück, laufen an den Seen. Würde ich immer wieder machen. Auch wenn es ausartet kostet die Labestation höchstens 20% des IM70.3-Startgelds.

sybenwurz 03.11.2025 14:30

Zitat:

Zitat von jannjazz (Beitrag 1793320)
Sowas haben wir auch schon öfter gemacht, schwimmen im Moränensee, Rad an die Ostsee (mit Verpflegungspunkt Tapasbar, das ist gefährlich, da kann es zu einem sozialen dnf kommen) und zurück, laufen an den Seen. Würde ich immer wieder machen. Auch wenn es ausartet kostet die Labestation höchstens 20% des IM70.3-Startgelds.

Dito, nur Baggersee, Wechselzone am und im Bus (mitm Zettel aufm Armaturenbrett, dass wir NICHT abgesoffen sind), Rad an der Donau rauf und wieder runter mitm Abstecher aufn Monte Brennero (auf deutsch Brennberg, IM-Regensburg Teilnehmer kennen das, sofern sie nicht von Alzheimer eingeholt wurden, iss ja doch schon fuffze' Jahr her) und dann halt n bissl auslaufen durch die Felder und Wälder.
Ein Taschengeld im Säckel für Verpflegung unterwegs;- sehr fein.

Rälph 03.11.2025 17:27

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1793306)
1988 105 DM ... Colnago mit Campa Rekord

Ich schrieb ja auch 25 Jahre:) Und ein Colnago mit Super Rekord bekommt man heute auch nicht für 10%. Das ist nicht richtig gut, das ist High End + Kult. Für nen Tausender wird man aber 1988 schon ein ordentliches Rennrädchen bekommen haben, oder?

keko# 03.11.2025 17:48

Zitat:

Zitat von Rälph (Beitrag 1793353)
Ich schrieb ja auch 25 Jahre:) Und ein Colnago mit Super Rekord bekommt man heute auch nicht für 10%. Das ist nicht richtig gut, das ist High End + Kult. Für nen Tausender wird man aber 1988 schon ein ordentliches Rennrädchen bekommen haben, oder?

1.000 Mark war eher unteres Niveau. Für Klick-Pedale, Aero-Lenker, Scheibe und einen guten Rahmen und Schaltung würde ich für 1988 2.500 ansetzen. Über 4000 war dann krass High-End: Colnago mit Super Rekord oder Kestrel und latest Shit.

Roth war mit 105 Mark ein Ausreißer nach oben. Ich denke also schon, dass die Startgelder im Vergleich niedriger waren als heute, allerdings bekommt man heute auch einfach mehr geboten für sein Startgeld. Roth ist ja mittlerweile ein Unternehmen.

:Blumen:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 07:05 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.