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Ich versuche trotzdem, dir nochmal zum Zahlenspielen heraus zu fordern. Was findest du davon, dass in der M35 bzw. W35 mehr Slots vergeben werden als in der M70 bzw. W70? Wenn das ok ist, warum sollten Männer dann weniger Chance haben sich einen Slot zu ergattern als Frauen? |
Wir können wahrscheinlich noch Tage über Wechselwirkung, über Entwicklungszyklen und was weiß ich noch alles, über Zahlen die man bei 5Q prima nachlesen kann.
Meiner Meinung nach, ist 50/50 für die PROS völlig okay, währenddessen ich bei den Agegroupern den aktuellen Modus beibehalten würde. Spätestens wenn für Kona das Rennen auf zwei Tage verteilt wird (ähnlich 2017 die IM-WM 70.3), wird es wieder mit den Starterzahlen in Kona "aufwärts" gehen und damit wieder mehr Quali-Slots für neuen Rennen zur Verfügung stehen. Es werden für die Männer immerhin 660 Plätze mehr zur Verfügung stehen, wenn das Rennen auf zwei Tage aufgeteilt wird. Das bringt doch nochmal richtig Kohle, vor allem wenn man für die Frauen noch ein paar Slots draufpackt. |
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Es profitieren z.B. mehr AG-Männer vom Rolldown durch Verzicht der Vorplazierten als das bei den Frauen der Fall ist. Der eine Platz wird in 99% aller Fälle auch genommen. Da nutzt es nix wenn Du mit knappstem Abstand und einem guten Ergebnis Zweite wirst. Ich verweise nur auf Dieda in Wales 2015. |
Habt ihr schon mal ueberlegt was es fuer eine Aussenwirkung es auf junge Frauen hat, wenn sie sehen, dass Frauen nur 35 Startplaetze bekommen?
Koennte es vielleicht sein, dass eine potentiell geringere Leistungsdichte Folge der Diskriminierung ist? |
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Also versuche ich's nochmal mit einem: Oft werden ja die Zahlen von 350 F-Pros ggü. 550 M-Pros genannt, die tatsächlich 35:50 angemessen erscheinen lassen. Das lässt aber außer acht, dass viele davon nicht annähernd ernsthaft auf WM-Niveau unterwegs sind und folglich gar nicht um Kona-Plätze konkurrieren. Es erscheint plausibel, diejenigen bei der Betrachtung auszuschließen, die das ganze Jahr über keinerlei Preisgeld verdienen. Damit dampft sich laut www.50womentokona.org das Verhältnis auf 245 zu 290 ein, was schon deutlich näher an 50:50 ist. |
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Also genauer gesagt: Meinungen, die nur auf Basis des Geschlechts begründet werden. Das sehe ich hier aber nirgens (zumindest nicht, was Frauendiskriminierung anbelangt). Die Argumentation dafür, die aktuelle Verteilung der Pros zu belassen, beruht ja darauf, dass die Verteilung der Gesamtzahlen in etwa ähnlich ist, und nicht darauf, dass es Männer sind, und ihnen ja deswegen aus Prinzip mehr Startplätze zustehen. Wer das ganze zu Ende denkt, müsste eigentlich sogar zu dem Schluss kommen, dass eine 50/50-Verteilung genaugenommen männerdiskriminierend ist: Dann startet eine Pro-Frau auf Hawaii nicht etwa, weil sie wie die Männer zu den besten - sagen wir mal - 15% ihres Geschlechts der Pros gehört, sondern bekommt die Chance nur weil sie eine Frau ist und somit auch mit einer prozentual schlechteren Platzierung noch die Chance auf eine Teilnahme erhält. Der letzte Absatz muss jetzt nicht weiter in die Diskussion einfließen. |
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Was mich an der 5Qeben wirklich stört ist, dass das Projekt von monetären Interessen getrieben ist. 50:50 für WPRO aber nicht für WAG. :Kopfschüttel Mal ganz abgesehen davon, dass die Verhaldlungstaktik "Alles oder Nix" in Tarifverhandlungen noch nie wirklich erfolgsversprechend war. Zitat:
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