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speedskater 02.04.2015 00:25

Freut mich auch, dass Docci sich hier mal wieder äußert.
Hatte schon gefürchtet, er wäre nur noch bei seinen Pferden.

dude 02.04.2015 01:06

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1122832)
Nach den Infos auf seiner Homepage ist er die 1500m im Juni gelaufen und erst danach ins gezielte Marathontraining eingestiegen.

Genau DAS ist es ja was uns so stutzig macht. Ein paar Monate sind bei einem Elitelaeufer der mehr als eine Dekade dabei ist, GAR NIX.

Absurder bzgl. Spanne von 1500 bis Marathon ist dieser Hampelmann:


kullerich 02.04.2015 11:05

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1122832)
Nach den Infos auf seiner Homepage ist er die 1500m im Juni gelaufen und erst danach ins gezielte Marathontraining eingestiegen.

Er hat ja sein Training auf seiner Homepage protokolliert. Daraus sollte sich doch für die Interessierte mit Zeit und der Kompetenzkompetenz für Lauftraining erkennen lassen, ob er im Frühjahr nicht doch noch ernsthaft für kürzere Strecken trainiert hat und erst im Sommer ins Marathontraining eingestiegen ist.

M.

Aus Sicht eines Amateurs übrigens echt krasse Sachen im Plan: Bahntraining dienstags, danach keine KH und am Freitag mit leeren Speichern 42km als Testlauf in 2:32.


Und in erster Näherung ist das ja gar nicht so weit weg von den Neuseeland-Prinzipien der 60er Jahre, mit denen ja auch Läufer (Peter Snell) von 800 bis 10,000 konkurrenzfähigst waren.

Nicht vergessen, Doping ist eine und auch leider eine sehr plausible Erklärung für Leistungs"sprünge", aber nicht die einzige...

Flyer 02.04.2015 11:46

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 1123007)
Genau DAS ist es ja was uns so stutzig macht. Ein paar Monate sind bei einem Elitelaeufer der mehr als eine Dekade dabei ist, GAR NIX.

Absurder bzgl. Spanne von 1500 bis Marathon ist dieser Hampelmann:

Kannst Du das genauer erklären? Onkel Suchfunktion und Tante google konnten mir nicht helfen!

Ok. ist OT, aber trotzdem, das Bild ist ja schon hart!

rundeer 02.04.2015 11:59

Zitat:

Zitat von Flyer (Beitrag 1123054)
Kannst Du das genauer erklären? Onkel Suchfunktion und Tante google konnten mir nicht helfen!

Ok. ist OT, aber trotzdem, das Bild ist ja schon hart!

Wenn wir hier Höhenzelte als Graubereich sehen, dann lachen die beim NOP nur. Dort ist das das Sauberste was es gibt.

Jhonnyjumper 02.04.2015 12:46

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1122501)
Irgendwann dann Trainerwechsel und lose Anbandelung an die Trainingsgruppe um Mo F. (die insgesamt nicht ganz unumstritten ist) und seit dem gehts ab wie ein Zäpfchen.
Muss alles nix bedeuten, aber soooooooo abwegig wie Du tust sind Dudes Gedanken nicht unbedingt.

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1122598)
Auf den Dunstkreis um Startrainer Salazar kann man glaube ich schon auch mal hinweisen, der wohl mit Medizinern zusammenarbeitet, die schon damals Carls Lewis betreuten, der ja einigermaßen gesichert eher nicht immer zu 100% dem olympischen Gedanken folgte. ;)

Also, bevor weitere, aus meiner Sicht unsachgemäßen spekulativen Zusammenhänge zwischen der Salazar-Gruppe und Gabius hergestellt werden, versuche ich mal etwas aufzuklären:

Gabius hat sich nach seiner Trennung von D. Baumann für eine Aufnahme in der Salazar-Gruppe interessiert und zu Salazar Kontakt aufgenommen. Zunächst hatte dieser seine Aufnahme in die Trainingsgruppe befürwortet, dann jedoch abgelehnt. Ich kenne die vermuteten Gründe, möchte aber hier nicht näher darauf eingehen. Es kam jedenfalls nur zu diesem Austausch - mehr nicht.

Gabius hat sich dann in einer "Orientierungsphase" befunden, in der er zunächst einerseits den Kontakt zu Lagats Trainer suchte, der übrigens bekannt ist, für niedrigvolumiges Training. Gemeinsam mit seinem Freund Lagat hat er dann auch Trainingssessions mit diesem Trainer gemacht. Warum es dort nicht weiterging, ist mir nicht bekannt. Während dieser Phase hat Gabius weiterhin eher autodidaktisch trainiert und in Kenya den Kontakt zu Renato Canova hergestellt. Canova hat die Pläne unter die Lupe genommen, nach denen Gabius die letzten 2 Jahre trainiert hatte und das Training als insgesamt gut befunden. Besonders bezeichnend für Gabius Training ist, dass er entgegen der baumannschen Trainingsphilosophie keine langsamen Läufe mehr macht. Dass derartiges Training bei anderen Topläufern ebenfalls gemacht wird, wusste auch Canova und konnte Gabius in dieser "Gefühlsentscheidung" bestärken (auf die trainingswissenschaftl. Hintergründe muss man hier nicht weiter eingehen). Seitdem agiert Canova als Mentor/Trainer für Gabius, wie auch aus dem von Dude verlinkten Letsrun-Link erkennbar wird.

Ich selbst - das möchte ich hier betonen - halte viel von Gabius, sowohl menschlich als auch sportlich. Seine sportliche Leistung finde ich, ebenso wie Docci, nachvollziehbar und realistisch, insbesondere angesichts seiner drastischen Trainingsänderungen.

Grüße:Huhu:

dennis457 02.04.2015 13:22

Vor allem muss man aush sehen, dass Gabius Laufen nun als Hauptberuf ausübt und nicht wie vorher nur nebenbei betreibt.

docpower 02.04.2015 19:18

Zitat:

Zitat von dude (Beitrag 1123007)
Genau DAS ist es ja was uns so stutzig macht. Ein paar Monate sind bei einem Elitelaeufer der mehr als eine Dekade dabei ist, GAR NIX.

Absurder bzgl. Spanne von 1500 bis Marathon ist dieser Hampelmann:


Das ist nichts Substantielles.
Plus nebulöse Bildchen.
= Cherry picking.
Ich finde es durchaus nicht ungewöhnlich, dass ein Lsngstreckenläufer vom Kaliber eines AG mit den Trainingsjahren und der hervorragenden Ausdauergrundlage in sehr kurzer Zeit auch exzellente Marathonzeiten laufen kann.
Siehe ähnliche und zahlreiche Beispiele im Triathlon (Frodo!)...


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