![]() |
Zitat:
Du warst unter den Top 5 derjenigen, von denen ich ihn erwartet habe. Polemische Haarspalterei. Wenn ich frei verfügbare Zeit habe, werde ich was in der Richtung machen. Wenn nicht, dann nicht. Ich bin nicht der Weltretter. Es ging hier um Prioritäten. Merkste was? ;) |
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
Regenwald und DTU. |
Zitat:
Ich habe keine dünne Haut, aber dumme Posts, wie der von dir, nerven mich - also "Gereizt" |
Zitat:
![]() |
Zitat:
Was ist der Sinn eines einheitlichen Regelwerks? Für den Athleten ganz banal, dass er sich nicht vor jeder Veranstaltung erneut zum Hobby-Sportjuristen machen muss und seitenweise Paragraphen wälzen. Für den Zuschauer, dass er schlichtweg weiß, wo er dran ist. Würde in einem Fußballspiel die Abseitsregel oder die Zahl der möglichen Auswechslungen von Spiel zu Spiel neu festgelegt, würd' sich der Zuschauer verarscht vorkommen. Und spätestens dann, wenn's um Prämierungen und Preisgeld oder Qualiplätze geht, auch um Gerechtigkeit. Denn eine eindeutige Sportordnung mit unabhängigen Kampfrichtern bietet dem Athleten ist zwar keine Garantie gegen Willkür - aber sie erleichtert's zumindet nicht. Denn jeder Sponsor hätte natürlich am allerliebsten den Athleten mit seinem Logo vorne ganz oben auf dem Siegerpodest stehen. Weil ich hier keinen Veranstalter pauschal in Verdacht bringen möchte, einfach mal ein beliebiges Beispiel aus einem großen MTB-Etappenrennen vor wenigen Wochen. Eine Breitensportveranstaltung mit jede Menge Profis, die vorne um Medienaufmerksamkeit und Preisgelder kämpfen - und ein ambitionierter Veranstalter mit bekannten Ecken und Kanten. Nun bekommt nach der zweiten Etappe das zweitplatzierte Team auf einmal eine Zeitstrafe von einer Stunde - wegen angeblichem Entsorgen von Powergel-Tütchen in der freien Wildbahn - und wird damit, obwohl auf sämtlichen Etappen auf dem zweiten Platz gelandet - von den Preisgeldrängen verdrängt. Kein anderes Team bekommt eine ähnliche Strafe - und vor allem: es gibt keinen Passus in Veranstaltungsreglement, dass die Höhe einer solchen Zeitstrafe festlegt, sie kann einfach willkürlich vom Veranstalter festgelegt werden. Wer glaubt, dass es der Öffentlichkeitswirksamkeit des Triathlon etwas bringt, wenn auch hier zukünftig Platzierungen der Willkür von Veranstaltern unterliegen? Kurt Denk hat an anderer Stelle kundgetan, dass er in den vergangenen sieben Jahren 280.000 Euro an die DTU entrichtet hätte. Im Durchschnitt also 40.000 Euro per anno. Hört sich viel an. Ich gehe davon aus, dass da auch die Kosten für die Kampfrichter enthalten sind - denn die Leute, die sich hier ehrenamtlich einbringen, haben zumindest eine Tagespauschale und Reisekostenerstattung verdient - was aber bei sovielen Kampfrichtern sich auch zu vielen tausend Euro summiert. Xdream nimmt meines Wissens von rund 2.500 Startern jeweils 415 Euro ein - also rund eine Million Euro in der Summe. Ich gehe davon aus, dass dieser Betrag, der ja ein Jahr vorher schon auf dem Konto von Xdream landet, zinsbringend angelegt wird. Die derzeit üblichen 4,5% auf dem Festgeldkonto bringen also schon mehr, als Xdream im Durchschnitt der letzten Jahre an die DTU entrichtet hätte. Übrigens: nach eigenen Angaben ist der größte Anteil der Starter beim Ironman Frankfurt ja ohne Startpass unterwegs - und muss damit auch nochmal 10 Euro Tageslizenzgebühren zahlen. Wieviel hier zusammenkommt möge jeder selbst abschätzen - ich gehe davon aus, dass dieser Betrag in den o.g. Überweisungen an die DTU auch bereits enthalten ist. |
Zitat:
Übertrieben ausgedrückt, für was benötigt man dabei einen Verband? Ich bin halt einfach der Meinung, wenn man etwas bezahlt, muss man auch einen Gegenwert erhalten und bei mir kommt es so rüber, als würden sich die Amtsträger und deren Vorgänger lieber Grabenkämpfe liefern, als dem Sport nützlich zu sein. Daher mag es auch sein, dass ich zur Zeit ein etwas schlechteres Bild der DTU/des HTV habe. Denn seit ich mich seit 1 1/2 Jahren mehr für Triathlon und das drum herum interessiere, bekomme ich nur Streitigkeiten auf Verbandsebene mit. Ich weiß z.B. nicht, warum ich einen Startpass haben muss bzw was für Vorteile ich davon habe. Das Verbandsheftchen bietet außer vielen bunten Bildern kaum Substanz und die Versicherung wird im Schadensfall sicher nichts bezahlen ;) |
Zitat:
Jetzt kannst du sagen: super, genau die Munition für meine Argumente. Was nehmen die überhaupt eine Veranstalterabgabe. Aber die Diskussion führt zu nichts. Ich bin nämlich der Meinung, wie brauchen einen Verband. Wer das für sich ausschließt, an dem rede ich vorbei. Gleiches Recht für alle, heißt dass auch die Großen zahlen müssen und nicht nur die kleinen Veranstalter. Wer nutzt denn die Strasse, die mit Steuergeldern finanziert wurden? Nur die kleinen oder nicht auch die großen? Kurt hat an anderer Stelle mitgeteilt, dass der Ironman Regensburg noch von monetären Zusagen abhängig ist. Kann es sein, dass es sich dabei um öffentliche Gelder handelt? Ist es dann nicht widersprüchlich, wenn jemand bei öffentlichen Geldern gerne die Hand aufhält, sich aber weigert einen Bruchteil der Startgelder an den Verband abzuführen? Für einige mag das o.k. sein, für mich nicht. Wenn XDream oder upsolut oder wer auch immer so privatwirtschaftlich ist, wie sie gerne tun, dann erwarte ich aber auch, dass für die Nutzung der Strassen und Wege, für die Reinigung und Entsorgung des Mülls, für sämtliche eingesetzten Ordnungskräfte etc. privatwirtschaftliche Entgelte bezahlt werden und nicht irgendwelche Dumpingpreise oder gar nix. Das Argument, dass der Ironman Frankfurt so und so viel Geld der Stadt und lokalen Wirtschaft einbringt, ist mir als Viernheimer, der in Hessen Steuern bezahlt, völlig egal. Cengiz |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 04:29 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.