![]() |
Zitat:
Wie wäre es Arne, wenn Du zum einen die Veranstalter von Roth/Klagenfurt/Frankfurt um eine exakte Streckenmessung bitten würdest und zum anderen ein statement von Sandra Wallenhorst einholst? Grüße Docpower |
Für mich ist der Leistungssprung von Frau W. nicht erklärbar,
Geburt hin, Streckenlänge her, Trainerwechsel etc... Die ganze Historie sagt etwas anderes .... Selbst wenn Sie an dem Tag eine Sternstunde gehabt haben sollte, ich glaub es einfach nicht. :Kotz: Gruß strwd |
Zitat:
262. 11:20:50 WALLENHORST SANDRA WPRO 14/23 1:01:07 (schwimmen)5:23:50 (Radfahren) 4:51:17 (Laufen) O.k., da hatte sie beim Laufen vermutlich Gehpausen, aber die Radzeit von 5:23h ist auch mindestens zwei Leistungsklassen von der 4:50 von Klagenfurt entfernt (und lliegt im übrigen genau in derselben Größenordnung wie bei den zwei Langdistanzen der vorjahre 2005 in Süd-Afrika und 2004 in Kanada). Von 2004-2006 keine nennenswerte Entwicklung erkennbar. Konstanz auf durchschnittlichem (für einen Profi eher unterdurchschnittlichem) Level. Das ist einfach nicht stimmig. Allerdings: mit Google-Recherchen allein wird man sicherlich nicht auf die Lösung kommen. Letzten Endes muss man halt die Ergebnisse so hinnehmen, darf sich aber zumindest seine Gedanken machen.:( . |
man kann hier soviel im Nebel stochern wie man will,
eine echte Erklärung wird man nicht finden können. Bleibt also nur die Streckenlänge, hier haben einige (auch ich) etwas beigtragen, was zumindest die Zeit auf ein erträgliches Niveau von sagen wir 9:05h oder so anhebt. Ich denke dabei sollte man es einfach mal belassen. |
Zitat:
kullerich, auch alt |
Zitat:
FuXX |
So, nun sehr ich die Sache mal so objektiv wie möglich und schaue mir die WK Kanada 2004, Südafrika 2005 und Klagenfurt 2008 genauer an:
Kanada 2004 zu Südafrika 2005 zu Klagenfurt 2008: S: 0.58.52 zu 1.04.13 zu 0.57.19 R: 5.18.52 zu 5.36.02 zu 4.50.43 L: 3.39.00 zu 3.53.25 zu 2.54.45 Insgesamt: 9.59.58 zu 10.43.51 zu 8.47.26 Hier meine Interpretation, die einfach mal davon ausgeht, daß alles sauber gelaufen ist: Das Schwimmen in Südafrika ist nicht ohne - ich hatte 2006 dort meine schlechteste Zeit mit 1.03 und war damit nur 8min hinter Faris, der eine 0.55 (!)geschwommen war. Insofern ist die Differenz durchaus erklärbar, auch wenn 2005 die Schwimmbedingungen wohl ein bißchen besser waren (ca. 1-2min). Und wenn man nun schaut, was sie 2004 in Kanada geschwommen ist, sind die 0.57 in Klagenfurt schon gar kein Hexenwerk mehr, vor allem wenn man die meiner Meinung nach FALSCHE Streckeneinschätzung von 3,4km zugrunde legen würde. Natascha Badmann ist in Südafrika im gleichen Jahr wie Wallenhorst exakt 5h gefahren - 36min Abstand ist für eine normale Athletin ok. Da die Radstrecke sicherlich langsamer als Klagenfurt ist, kann man großzügig 20min Differenz abziehen, so daß sie 2005 in Klagenfurt evtl. eine 5.15 gefahren sein KÖNNTE. Nimmt man nun noch den Draftingvorteil von Klagenfurt hinzu, der genau in dieser Leistungsklasse enorm ist (und in Südafrika war 2005 die Leistungsdichte noch sehr viel dünner, so daß die 5.36 sicherlich eine ehrliche Zeit sind), so kann man sicherlich noch ein paar Minuten abziehen, so daß ich durchaus meine, daß man in drei Jahren gezieltem Radtraining auf eine Zeit unter 5h als radtalentierte Frau kommen kann. Auch hier wieder zeigt Kanada, daß Wallenhorst nicht so weit weg von einer Zeit rund um die 5h ist, denn eine 5.18 auf dem Kanada-Kurs ist wohl nicht so schlecht, auch wenn man ihre damaligen Konkurrentinnen anschaut. Bliebe also das Laufen. Hier gibt es meines Erachtens nur die Erklärung, daß sie in Südafrika einen schlechten Tag beim Laufen hatte (Wechselzeit über 7min) oder einfach grundlegende Fehler gemacht hat, die sie seitdem erkannt und behoben hat. Ich hatte in 2003 auch eine miserable Laufzeit in Klagenfurt und ein paar Monate später in Florida war ich nur beim Marathon 20min schneller! Gucke ich wieder nach Kanada, dann sehe ich da eine 3.39, also 45min langsamer als in Klagenfurt. Da muß nun einer von den Laufexperten was zu sagen, ob man das in vier Jahren so verbessern kann; dazu kommt ja noch eine evtl. zu kurze Laufstrecke. Mein Fazit: Die Schwimmzeit ist vollkommen normal, die Radzeit bei gegebenen Grundfähigkeiten (die sie wohl hat) ebenfalls machbar - nur die Laufzeit schert meines Erachtens um ca. 15min aus der Reihe. Gruß: Michel |
bin zwar kein (Lauf) Experte aber:
ich bin 1997 3:40 gelaufen, 1998 dann 3:06 (bzw 3:10 da Strecke 1km zu kurz) in Kona dann 4:30, da fürchterlich gelitten |
In meinem Verein waren im letzten Jahr einpaar in Klagenfurt am Start, wenn ich mir die anschaue und im Vergleich dazu Frau Wallenhorst, kann ich mir so eine Radzeit nicht erklären
Mir fällt da nur eine ein, die in der Lage ist, so was auf dem Rad zu bringen, Karin Thürig, die kann aber nicht annähernd so schnell laufen. Selbst wenn man sieht, dass die Strecke im Vergleich zu den Jahren zu kurz war, passen die Zeiten einfach nicht zu einander. Eine Radzeit von 4:50, dazu noch ein Marathon unter 3Std., dass passt einfach nicht. Frauen, die sowas bringen, tauchen nicht einfach so aus der Versenkung auf, sondern machen eine Entwicklung durch. Siehe YvK, oder die Amerikanerinnen. Es gibt noch eine andere Möglichkeit um an solche Zeiten zu kommen, aber ich werde nicht aus dem Nähkästchen plaudern. |
Zitat:
habt ihr nix zu tun? |
Zitat:
Du hattest immerhin die Zeit zum Lesen und dann mußtest Du das geschriebene auch noch verstehen! Heinrich |
Zitat:
Ich habe mir einfach mal die Mühe gemacht, die Fakten in einen Zusammenhang zu bringen, weil es mir generell in allen Bereichen meines Lebens wichtig ist, daß man anderen Menschen nicht zuerst das Schlechte unterstellt - und darauf findest Du keine qualifizierte Antwort? Wie ich das in meinen Arbeitstag integriere, kann Dir doch vollkommen wurscht sein, darum ganz entspannt...probier's mal mit mehr Sex...:Huhu: |
Zitat:
er: "ich kann nicht mehr" sie: "gott sei dank, ich auch nicht" |
@ Michael
Vielen Dank für Deinen ausführliche und sachliche Analyse. Würde ich so unterschreiben! Nun aber wieder zum unsachlichen, d. h. meiner Auseinandersetzung mit der Laufzeit. Einfach mal spekuliert und im Kaffeesatz gelesen! 1) Sie hat schlicht und einfach abgekürzt 2) Es ist jemand anderes gelaufen Zum ersteren stellt sich dann die Frage wie die Splitzeiten an allen Kontrollpukten gemessen wurden. Abkürzen zieht in aller Regel den Verlust einer oder mehrerer Splitzeiten nach sich 2) ist wohl auszuschliessen, denn die meiste Zeit sollte sie ja wohl in Begleitung von KR oder Kameras gewesen sein. Doping (Epo u./o. Eigenblut) schliesse ich ebenfalls aus. Das bringt nach der Vorbelastung Swim/Bike keine 3/4 Stunde. Heinrich |
Zitat:
|
Zitat:
|
Meiner Meinung nach ist die Leistung genauso einzuschätzen wie die vier Siege von Chrissie Wellington in insgesamt vier Ironman Rennen (darunter Hawaii beim ersten Start), von Luc van Lierde in Hawaii 1997 und in Roth 1996 und bspw auch die besten Leistungen von Lothar Leder Mitte der Neunziger. Toll, aber zweifelhaft. Dieser Zweifel spielt heutzutage bei aller Freude über herausragende Leistungen immer mit.
Ein weiteres Beispiel: Bernhard Kohl bei der TdF: 31. im letzten Jahr, heute fast im gelben Trikot und Führender der Bergwertung. Schöne Sache für einen Österreicher, aber: wie Ihr alle wisst, wurde der Vorletzte im gepunkteten Trikot gerade überführt. Eine Chance sehe ich nur noch dann, wenn andere Seiten aufgeschlagen und die Kontrollen auf ein ganz anderes Level gehoben werden (inkl. Blutbild und langjähriger regelmäßiger Kontrollen). Das könnte man ja ruhig auf einen kleineren Kreis an Sportlern mit einer bestimmten Lizenz beschränken, ohne die man bei einem Ironman, bei einer WM oder Olympia nicht als Profi teilnehmen könnte. |
Zitat:
|
Zitat:
Genauso ist es auch bei mir. Ich werde alles dem Erfolg unterordnen und auch gerne 4 Stunden laufen, auch unter Tränen. Ich schwör. :Blumen: |
Zitat:
Heinrich |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
2. Habe ich irgendwo etwas anderes behauptet? 3. Ich habe lediglich in den Raum gestellt, dass Epo/Eigenblut keine 3/4 Stunde Leistungszuwachs auf den Marathon bei einer LD bringen. Heinrich |
Zitat:
![]() |
Zitat:
aber woher wills du wissen, wieviel an Leistungszuwachs bei einem x beliebigen Athleten möglich ist? und selbst wenn der Leistungszuwachs nur zu 70% aus der Zufuhr von Epo o.ä. resultiert, ist es dennoch Doping sprich die Anwendung unerlaubter Mittel. feder |
Zitat:
Ein fester Bestandteil meines Triathlonweltbildes war, daß Mark Allen nur aus sich selbst heraus und mit seinem Schamanen gewonnen hat... Jetzt fehlt eigentlich nur noch, daß die gesamte Ironman-Serie eigentlich vom CIA entwickelt wurde, um die vermeintlich "links-subversive" Joggerbewegung der 70er-Jahre in den Griff zu bekommen... Langsam fühle ich mich ganz nackisch ohne meine Illusionen...:quaeldich: |
Zitat:
FuXX, tippt eher auf 10-15min (da größere Vorteile nicht wirklich plausibel sind - wäre totzdem noch ne Welt) |
Zitat:
FuXX |
Zitat:
Grüße, Arne |
Zitat:
Gruß Docpower |
Zitat:
|
Zitat:
|
Da ging's ja jetzt um die von Michel angesprochene Zeit in Lake Placid. 35min stehen knapp sub 3 im IM gegenüber und er meinte das würde gut zusammen passen - ich halte das aber eher schon für den absoluten Optimalfall, wenn denn die 35 wirklich das Limit darstellen.
Lake Placid ist keine einfache Strecke, zumindest auf dem Rad. Wenn man da richtig Druck gemacht hat, ist man beim Lauf auch nicht mehr frisch. Daher finde ich die Zeit extrem gut im Vergleich zu der 35. Selbst wenn ich mal nen Langdistanzler Bonus berücksichtige und die solo Mara Zeit mit Faktor 4.6 von der 10er Zeit herleite, dann komm ich auf 2:41 nackt. Die 2:59:55 ist also im Bereich des absoluten Optimums - wenn auch nicht ausgeschlossen. Ich denke dennoch, dass sie schneller laufen können müsste auf 10. Die 2:54 in Klagenfurt war ja keine, da die Strecke anscheinend deutlich zu kurz war. Für ne echte 2:54 müsste auch eine Mitdreißiger auf LD spezialisierte Frau IMHO mindestens ne flache 34 laufen, eher schneller. Da bin ich ganz bei Docci. @Keko: Frauen sind tendenziell für die langen Laufstrecken besser geeignet, sprich der Rückstand auf die Männer wird geringer. Ich denke darauf wollte Arne hinaus. In den Formeln findet man das aber wohl eher nicht. FuXX |
Zitat:
|
Zitat:
Grüße, Arne |
Zitat:
Gruß kullerich |
Zitat:
alles an den (langen blonden) "haaren" herangezogen. |
Zitat:
|
Zitat:
1. Bei den einen ist der Unterschied zwischen Solo- und Triazeit nicht allzu groß - weil sie sich im Laufen nicht ausbelasten können (oder wollen), weil sie keine Lauferfahrung haben (und dies nicht mehr nachholen wollen/können), weil sie die Radbelastung gut wegstecken können etc. 2. Bei den anderen ist der Unterschied deshalb so groß, weil sie entweder vom Laufen kommen und eine entsprechende Laufvita haben, weil sie die Radbeanspruchung nicht so gut wegstecken etc. Ich werde z.B. garantiert nie unter 2.50 solo laufen, obwohl ich das mit meiner LD-Bestzeit von 3.16 müßte. Übrigens ist bei mir die 10km-Bestzeit solo und im Triathlon quasi identisch...jetzt bitte kein Hinweise darauf, daß ich ja auch kein entsprechendes Lauftraining mache....:Weinen: Gruß: Michel |
Zitat:
Der Rückstand bleibt doch auch auf langen Strecken (Marathon, Ironman) bei ca. 10%. 2:05 --- 2:18 7:50 --- 8:37 Von daher ist bei den Frauen beim IM sogar noch Luft. ;) |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 05:35 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.