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Nobodyknows 04.05.2018 07:43

Zitat:

Zitat von dherrman (Beitrag 1376654)
Nur indirekt. Aber was mir immer mehr auffällt, studierte Kollegen kaufen beim Discounter, immer alles günstig, aber beim Haus, Küche, Auto wird nicht gespart.

Ja, mag sein. Aber ist das nicht nur ein Indikator dafür, dass ein Studium an sich heute nichts mehr besonderes ist?
Die mit Abi und Bachelor sind ja nicht mehr die Eliten. Das sind die Normalos.

Andererseits: Wennste dann in den Hofladen des Demeter-Bauern gehst, dann kaufen da ja nicht ausschließlich die Handwerkgesellen und die Sachbearbeiter, die Industriekaufmann gelernt haben die hochpreisigen bio-dynamischen Erzeugnisse. Dort triffst Du dann ja auch wieder auf "Studierte".

Gruß
N. :Huhu:

rhoihesse 04.05.2018 09:37

Zitat:

Zitat von dherrman (Beitrag 1376647)
1. Weil diese Firmen Gewinnmaximierend arbeiten und dabei über "Leichen" gehen. Heisst miese Bezahlung zu unfairen Bedingungen und bestes Food Design. Heisst "Essen" aus Abfall zu generieren.
Das wird im Veggi und Vegan Essen nicht anders sein. Gute Rohstoffe sind für diese Firmen zu teuer.

2. Wenn du hier mitliest, es würde nicht funktionieren. Ich wähle lieber Tier statt einer " billigen" Kopie. Besser das Original...

Vg

zu 1. das tun sie ja auch weiter wenn sie nichts ändern. Und mir geht es da um den Impact: ich stelle mal die steile These in den Raum, würde jedes 20. Mc Chickenscheissdreck durch ein McVegan Supertoll ersetzt würde das mehr Umsatz machen und Tiere retten als all die tollen Klitschen wo Opa noch die Linsen hand- und mundklöppelt - was natürlich tolle Firmen sind, keine Frage.

2. Chicken 1,99 - Vegan 1,79.. Billiger als das Original.

Mirko 04.05.2018 10:34

Zitat:

Zitat von rhoihesse (Beitrag 1376712)

2. Chicken 1,99 - Vegan 1,79.. Billiger als das Original.

Da müsste es aber wirklich identisch schmecken und das sehe ich jetzt nicht kommen. Hat McDonalds nicht sogar den vegetarischen (oder gar veganen?) Gemüse-Burger aus der Karte gestrichen? Ich hab den früher ab und zu mal gegessen und fand den gar nicht schlecht. Er kam wohl trotzdem nicht so an wie gewollt. Und warum? Weil die Vegetarier und Veganer den Laden wohl meiden egal was angeboten wird. Der typische McDonalds Besuchern kauft auch das Fleisch im Lidl. Die erreicht man damit eher nicht befürchte ich.

PattiRamone 04.05.2018 11:42

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376726)
Da müsste es aber wirklich identisch schmecken und das sehe ich jetzt nicht kommen. Hat McDonalds nicht sogar den vegetarischen (oder gar veganen?) Gemüse-Burger aus der Karte gestrichen? Ich hab den früher ab und zu mal gegessen und fand den gar nicht schlecht. Er kam wohl trotzdem nicht so an wie gewollt. Und warum? Weil die Vegetarier und Veganer den Laden wohl meiden egal was angeboten wird. Der typische McDonalds Besuchern kauft auch das Fleisch im Lidl. Die erreicht man damit eher nicht befürchte ich.

Einmal googeln und du hättest dir den Text sparen können: https://www.mcdonalds.de/de/produkte...eggieburger_ts ;)

PS: Lidl hat einen riesen Erfolg mit veganer Pizza zum Discountpreis.
https://www.vchangemakers.de/homepag...vegane-pizzen/

Gesund ist aber beides sicher nicht :)

Spargel 04.05.2018 12:05

Gelegentl. erschreckt mich nur die Doppelmoral. Man fährt mit seinem Mercedes S-Klasse 10km zum nächsten Bio-Markt, unternimmt Transcontinentalreisen, hat sets das neuste I-Phone und kloppft sich lobend auf die Schulter, weil man nicht beim Discounter um die Ecke kaufend so umweltbewusst ist.

wutzel 04.05.2018 12:14

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:

Zitat von HenryHell (Beitrag 1376745)
Einmal googeln und du hättest dir den Text sparen können: https://www.mcdonalds.de/de/produkte...eggieburger_ts ;)


Gesund ist aber beides sicher nicht :)

Hier die Zutatenliste.

Guten Appetit. :Cheese:

MattF 04.05.2018 12:26

Zitat:

Zitat von Spargel (Beitrag 1376748)
Gelegentl. erschreckt mich nur die Doppelmoral. Man fährt mit seinem Mercedes S-Klasse 10km zum nächsten Bio-Markt, unternimmt Transcontinentalreisen, hat sets das neuste I-Phone und kloppft sich lobend auf die Schulter, weil man nicht beim Discounter um die Ecke kaufend so umweltbewusst ist.

Der Discounter um die Ecke ist in meinen Augen sogar oft unweltfreundlicher
in der Summe. Da sehr effektiv z.b. in der Logistik und mit wenig Aufwand vom Kunden erreichbar.

MfG
Matthias

dherrman 04.05.2018 15:14

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1376756)
Der Discounter um die Ecke ist in meinen Augen sogar oft unweltfreundlicher
in der Summe. Da sehr effektiv z.b. in der Logistik und mit wenig Aufwand vom Kunden erreichbar.

MfG
Matthias

Das mag sogar stimmen. Trotzdem verkauft ein Discounter meist, na... genau Discount Ware. Da liegt der Hase im Pfeffer.

Doppelmoral: Glaub das betrifft uns alle. Ich selbst besitze einen 3L Diesel. Der wird sehr selten benutzt. Vorwiegend zur Anreise von Wettkämpfen.

Im ICE (konnte man lange nicht) Räder mitnehmen.

Überwiegend nutze ich aber Rad/Bahn/Bus.

Aber ich besitze das Ding und werde es nicht so schnell verkaufen. Ist der beste
Umweltschutz das Teil in der Garage verrotten zu lassen ;)

Und manchmal kommt man nicht umhin high-End Geräte zu verwenden, der Arbeitgeber möchte seine Schäfchen gerne verwöhnen. Lehn du dann mal ab... :Cheese:

Körbel 04.05.2018 15:24

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376726)
Und warum? Weil die Vegetarier und Veganer den Laden wohl meiden egal was angeboten wird. Der typische McDonalds Besuchern kauft auch das Fleisch im Lidl. Die erreicht man damit eher nicht befürchte ich.

So siehts aus.
Wenn ein Veganer oder Vegetarier mal essen geht, dann wohl in aller Regel in entsprechende Restaurants.
Gibt ja mittlerweile genügend davon, zumindest in grösseren Städten.

Ob der Mc-Donalds/Burger-King-Besucher sein Fleisch nun im Discounter kauft, weiss ich nicht, aber ich denke mal, wohl eher schon.

Mirko 04.05.2018 17:20

Zitat:

Zitat von HenryHell (Beitrag 1376745)
Einmal googeln und du hättest dir den Text sparen können: https://www.mcdonalds.de/de/produkte...eggieburger_ts ;)

Jetzt werd mal nicht so frech! :cool: Muss ich das nächste mal drauf achten, ich bin eigentlich sicher, dass es den bei uns nicht mehr gibt. Ändert ja nix an der Aussage, dass McDonalds sich auf den Kopf stellen kann und trotzdem keine veganen Produkte verkaufen wird. Das Unternehmen wird von vielen "Weltverbesserern" ja mega verteufelt.

Körbel 04.05.2018 17:50

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376805)
Das Unternehmen wird von vielen "Weltverbesserern" ja mega verteufelt.

Bestimmt nicht zu Unrecht.
Geht ja nicht nur um die Herstellung, auch die Bezahlung ist schlecht und so mancher Mc-Doof musste wegen Unsauberkeit schliessen.

Mirko 04.05.2018 19:48

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376545)

Da dachte ich mir so: Jo, was soll da jetzt groß drin stehen. Fast Food ist halt immer scheiße. Ich war positiv überrascht das die Fertiggerichte so gut weg kommen.
Zitat:

Öko-Test: vegane Fertiggerichte oft gut bis sehr gut
das freut mich besonders weil ich einige der Gerichte schon gekauft hab. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376808)
Bestimmt nicht zu Unrecht.
Geht ja nicht nur um die Herstellung, auch die Bezahlung ist schlecht und so mancher Mc-Doof musste wegen Unsauberkeit schliessen.

Langsam wird es arg offtopic, aber ich hab schon so manchen McDonalds Mitarbeiter erlebt bei dem ich dachte der ist definitiv kein Mindestlohn wert. :Cheese:

Ich denke übrigens nicht, dass man beim McDonalds viel schlechteres Essen auf den Teller bekommt wie beim Italiener oder Griechen um die Ecke.

Körbel 05.05.2018 01:55

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376823)
Ich denke übrigens nicht, dass man beim McDonalds viel schlechteres Essen auf den Teller bekommt wie beim Italiener oder Griechen um die Ecke.

Tja kommt auf das Restaurant an.
Ich denke aber in den allermeisten Fällen bekommst du dort richtig warmes Essen in wesentlich besser Qualität als im Fast-Food-Laden.
Obendrein habe ich zu meiner Zeit bei Mc-Doof noch nie Teller gesehen.

Bei Mc und Co gibt es doch nur industriegefertigte Fleischbratlinge die auf der heissen Platte kurz angewärmt werden.
Ketchup, Mayo oder Chemiesosse drauf Salatblatt, Tomate zuklappen, ab in Papier oder Pappe und dann ins Wärmeregal.
Das soll allen Ernstes die gleiche geschmackliche und qualitative Speise sein, wie beim Griechen oder Italiener?

Ich denke da hat jemand aber noch ordentlich Potential in der Entwicklung seiner Geschmacksknospen.;)

Nobodyknows 05.05.2018 07:52

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376823)
Ich denke übrigens nicht, dass man beim McDonalds viel schlechteres Essen auf den Teller bekommt wie beim Italiener oder Griechen um die Ecke.

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376887)
Tja kommt auf das Restaurant an.
Ich denke aber in den allermeisten Fällen bekommst du dort richtig warmes Essen in wesentlich besser Qualität als im Fast-Food-Laden.
Obendrein habe ich zu meiner Zeit bei Mc-Doof noch nie Teller gesehen.

Der Punkt geht zweifelsfrei an Körbel.
Also Systemgastronomie, solche Ketten eben, egal ob Meckes, Würger King, Maredo, Wienerwald, Vapiano, Hans im Glück, Blockhouse, etc. mit ihrer beliebigen Austauschbarkeit, ihrem stets gleichen Ambiente und stets gleichen Art der Zubereitung. Die Läden in denen man nicht sieht, ob man gerade in Berlin, München oder Wuppertal hockt, sind doch immer nur eine Notlösung. In solchen Läden findet Nahrungsaufnahme statt. Nicht mehr und nicht weniger. Aber wer es schlicht mag....

Gruß
N. :Huhu:

runningmaus 05.05.2018 08:10

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376887)
....
Obendrein habe ich zu meiner Zeit bei Mc-Doof noch nie Teller gesehen.
;) ....

Seit sie dieses Mc Café betreiben gibt es Cappucino auch in richtigen Tassen,
und das dicke Brownie dazu auf einem richtigen Kuchenteller in Deutschland.

:Huhu:

Körbel 05.05.2018 10:38

Zitat:

Zitat von runningmaus (Beitrag 1376894)
Seit sie dieses Mc Café betreiben gibt es Cappucino auch in richtigen Tassen,
und das dicke Brownie dazu auf einem richtigen Kuchenteller in Deutschland.

:Huhu:

Ich schrieb ja auch "zu meiner Zeit", denn da gab es noch kein Mc-Café.

Das habe ich aber schon gehört, das der Kaffee dort nicht so schlecht sein soll, nun ich kanns nicht beurteilen, ich trinke so gut wie nie Kaffee.
Und wenn, dann gehe ich eine Kaffeerösterei und lasse mir dort mal einen schmecken.
So 2 mal im Jahr vielleicht.

rhoihesse 05.05.2018 12:08

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1376726)
Da müsste es aber wirklich identisch schmecken und das sehe ich jetzt nicht kommen.

Das wäre problemlos möglich. Es gibt gerade in der "Chicken" Ecke hervorragende Ersatzprodukte. Über Veganz konnte man Gardein https://www.gardein.com/products/bbq-wings/

Produkte beziehen, da die typische Mc Panade drauf und fertig.

Bei Rügenwalder finde ich es interessant, dass die veganen SChnitzel und die Nuggets diesen komisch penedranten vegan Geschmack haben, während die "crispy Burger" echt gut sind.

Zum Thema gesund: Ich denke dass das weglassen tierischer Eiweiße gesünder ist, klar ist es gesünder den Curry-King durch ein Linsengericht zu ersetzen, statt den Rehrücken aus heimischer Jagd durch Rügendwalder vegane Schnitzel.

Körbel 05.05.2018 15:10

Zitat:

Zitat von rhoihesse (Beitrag 1376911)
Das wäre problemlos möglich. Es gibt gerade in der "Chicken" Ecke hervorragende Ersatzprodukte. Über Veganz konnte man Gardein https://www.gardein.com/products/bbq-wings/

Produkte beziehen, da die typische Mc Panade drauf und fertig.

Bei Rügenwalder finde ich es interessant, dass die veganen Schnitzel und die Nuggets diesen komisch penedranten vegan Geschmack haben, während die "crispy Burger" echt gut sind.

Zum Thema gesund: Ich denke dass das weglassen tierischer Eiweiße gesünder ist, klar ist es gesünder den Curry-King durch ein Linsengericht zu ersetzen, statt den Rehrücken aus heimischer Jagd durch Rügendwalder vegane Schnitzel.

Ich halte die ganzen veganen/vegetarischen Fleischersatz/Wurstersatz-Produkte für völlig überflüssig.

Richtige Veganer/Vegetarier brauchen bzw essen sowas doch garnicht.
Solche Produkte werden doch nur für die"Meaties" hergestellt, damit die auch mal was "gesundes" auf dem Teller haben.

rhoihesse 05.05.2018 19:03

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376919)
Ich halte die ganzen veganen/vegetarischen Fleischersatz/Wurstersatz-Produkte für völlig überflüssig.

Richtige Veganer/Vegetarier brauchen bzw essen sowas doch garnicht.
Solche Produkte werden doch nur für die"Meaties" hergestellt, damit die auch mal was "gesundes" auf dem Teller haben.

Der Ansatz ist mir viel zu dogmatisch.

Aus ökologischen und Tierschutzgründen finde ich jede Fleisch/Wurstmahlzeit die durch etwas anderes ersetzt wird gut.

Ich glaube auch die wenigsten Veganer haben aufgehört Fleisch zu essen weil es ihnen nicht schmeckt. Durch die Convenience Produkte in dem Bereich haben die Leute auch etwas das ihnen den Ausstieg leichter macht und gewohnte Mahlzeitenkombinationen (z.b. veganes Schnitzel, mit Kartoffeln und Salat) beibehalten lässt.

Hier gibt es jetzt Linsensuppe.

Körbel 05.05.2018 19:10

Zitat:

Zitat von rhoihesse (Beitrag 1376941)
Aus ökologischen und Tierschutzgründen finde ich jede Fleisch/Wurstmahlzeit die durch etwas anderes ersetzt wird gut.

Hier gibt es jetzt Linsensuppe.

Unbestritten, Tierwohl hat da schon Vorrang.

Nur muss man "künstliche" Veggie-Wurst oder Veggie-Fleisch essen?

Bei uns gibts selbstgemachte Nudeln, mit Cherry-Tomaten und Broccoli, selbstverständlich mit echtem Grana Padano!!!:liebe053:

FlyLive 05.05.2018 19:19

Nach meiner Radfahrt war ich noch kurz in der Eisdiele, Eis holen für zuhause.
Ich parke dann immer mein Rad vor der Tür und die junge Italienerin schaut mich schon an und rätselt, wer ich nun wieder bin. Bin ja nicht ständig dort.
Ich sage ihr, das ich das Eis in der Mülltüte (andere Tragetaschen haben die nicht) mitnehmen werde und es dämmert ihr.
Nun sagt Sie, das ich doch der Veganer wäre (das hat sie selbst heraus gefunden anhand meiner Eissorten die ich bewusst wähle) und das Sie inzwischen viele solcher Kunden hat.
Ich trete vor die Theke und beginne mit 2 Becher a 3 Kugeln mit Sahne. Sie stutzt und fragt, ob ich das denn essen könne. Ich erzähle, das ich zum Vegetarier zurück gewandelt bin und nun nur auf Fleisch und Fisch verzichte. Sie meint: Ach ja, ok ! Wenn Gott gewollt hätte das man Tiere nicht isst und nicht anderweitig nutzt ..... Ich bremse sie und sage ihr, das ich es anders sehe und ob sie es ok fände, wenn eine neue Lebensart auf die Erde kommen würde, die solche Gedanken zum Thema Mensch hätte, weil diese neue Art es einfach könnte ?

Öh nö, fände sie nicht mehr richtig ;)

Sie ist eine sehr nette Eisverkäuferinnenfachkraft im eisverkaufenden Gewerbe - ich mag die junge Frau :bussi:

Mit alternative Ernährungsformen hat Sie sich bisher anscheinend nie befasst. Es gäbe jetzt was Neues, wobei diese Menschen nur Früchte essen, die auf dem Boden liegen :Cheese: ts ts ts

rhoihesse 05.05.2018 19:32

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1376944)
Nur muss man "künstliche" Veggie-Wurst oder Veggie-Fleisch essen?

Drum gehet in die Wüste und ernähret euch vom Sand.. :Cheese:

Wenn es wirklich darum geht was man muss und braucht könnten die Supermärkte auch nur noch Reis, Bohnen und Gemüse verkaufen.

Flow 05.05.2018 19:34

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1376950)
Ich erzähle, das ich zum Vegetarier zurück gewandelt bin und nun nur auf Fleisch und Fisch verzichte.

Hi FlyLive,

ist das so ?
Wie kam der Wandel ?

Grüße

FlyLive 05.05.2018 19:48

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1376952)
Hi FlyLive,

ist das so ?
Wie kam der Wandel ?

Grüße

Bequemlichkeit. Konsequenzschwäche. Menschliches Versagen meinerseits. Auch Trotz und was die Umweltbelastung betrifft, ein Scheissdraufgedanke.

Ein Sinneswandel oder Umdenken die Tiere betreffend gibt es nicht.

Vegane Ernährung ist ein gewisser Aufwand in unserer Gesellschaft. Ich habe das Gefühl, es ist nicht gewollt und findet zu wenig statt in der Öffentlichkeit.

Nobodyknows 05.05.2018 19:58

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1376953)
Vegane Ernährung...findet zu wenig statt in der Öffentlichkeit.

Vielleicht ist es auch so, dass es im Verhältnis zur sich normal ernährenden Bevölkerung kaum Veganer gibt, und diese daher entsprechend wenig im wahren Leben (also außerhalb der sozialen Netzwerke) auffallen. ;)

Gruß
N. :Huhu:

FlyLive 05.05.2018 20:17

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1376956)
Vielleicht ist es auch so, dass es im Verhältnis zur sich normal ernährenden Bevölkerung kaum Veganer gibt, und diese daher entsprechend wenig im wahren Leben (also außerhalb der sozialen Netzwerke) auffallen. ;)

Gruß
N. :Huhu:

Ich mag ein Exot sein, aber die " normale" Ernährung sollte meiner Ansicht nach Vegan sein - Heutzutage und in diesem Land.

poldi 05.05.2018 21:25

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1376960)
Ich mag ein Exot sein, aber die " normale" Ernährung sollte meiner Ansicht nach Vegan sein - Heutzutage und in diesem Land.

Ein wunderschöner Gedanke :Blumen: :Blumen: :Blumen: :Blumen: :Blumen: :Blumen:

Mi1989 05.05.2018 23:25

Vegane Ernährung
 
Na ja ich persönlich finde nicht, dass vegane Ernährung zu wenig in der Öffentlichkeit stattfindet. Wenn man in einer Großstadt lebt, dann sieht man doch an jeder Ecke vegane Restaurants und Cafés und in jedem Supermarkt gibt es Milch/Fleischersatz. Und gefühlt jede dritte Person, der man begegnet, ist ein Veganer :Cheese:

FlyLive 06.05.2018 08:59

Zitat:

Zitat von Mi1989 (Beitrag 1376983)
Na ja ich persönlich finde nicht, dass vegane Ernährung zu wenig in der Öffentlichkeit stattfindet. Wenn man in einer Großstadt lebt, dann sieht man doch an jeder Ecke vegane Restaurants und Cafés und in jedem Supermarkt gibt es Milch/Fleischersatz. Und gefühlt jede dritte Person, der man begegnet, ist ein Veganer :Cheese:

Ich lebe nicht in der Großstadt und auf dem Land hat gut bürgerlich immer noch weit die Nase vorn. Vegan wäre schnell wieder erledigt für einen gastronomischen Betreiber.

Wenn ich sage, das ich vom vegan essenden Menschen zum vegetarisch essenden Menschen zurück gekehrt bin, dann deswegen weil ich vegane Ernährung als strikter Verzicht sehe. Den lebe ich nicht mehr, da die wenigen vegetarischen Ausnahmen mir in die vegane Suppe spucken.
Geschätzt aber immer noch 95% vegan.

Körbel 06.05.2018 20:55

Zitat:

Zitat von Mi1989 (Beitrag 1376983)
Und gefühlt jede dritte Person, der man begegnet, ist ein Veganer :Cheese:

Knapp über 5% der Deutschen sind Veganer/Vegetarier, mehr nicht.

FlyLive 06.05.2018 20:59

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1377096)
Knapp über 5% der Deutschen sind Veganer/Vegetarier, mehr nicht.

https://vebu.de/veggie-fakten/entwic...n-deutschland/

Körbel 07.05.2018 01:06

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1377098)

Oh danke für die Info.:Huhu:
Da hatte ich wohl noch die "alten Zahlen" im Gedächtnis.:confused:

-MJ- 14.05.2018 08:55

Das Veganer denken, sie benutzen und töten für ihre Ernährung keine Tiere ist ein echt guter Witz....

http://www.taz.de/!120197/

Stefan 14.05.2018 09:21

Zitat:

Zitat von -MJ- (Beitrag 1378259)
Das Veganer denken, sie benutzen und töten für ihre Ernährung keine Tiere ist ein echt guter Witz....

http://www.taz.de/!120197/


Hast Du den verlinkten Artikel überhaupt komplett gelesen und verstanden?
Dein Post ist ein schlechter Witz.

Wieviel Prozent des Fleischs, welches in Deutschland gegessen wird, stammen denn von Tieren, die auf Bergwiesen, grossen Steppen und Prärien grasen?

Nobodyknows 14.05.2018 09:39

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1378264)
Hast Du den verlinkten Artikel überhaupt komplett gelesen und verstanden?
Dein Post ist ein schlechter Witz

So. Jetzt habe ich den Artikel komplett gelesen und suche mir auch einmal etwas für mich passendes heraus:

Rückblickend sagt sie, dass sie wie viele andere „urbane Industrialisten“ zwar noble Motive hatte, jedoch keine Ahnung von Ackerbau und Viehzucht, von natürlichen Kreisläufen und „von der Natur der Natur“. Insbesondere der Veganismus, sei er politisch, moralisch, ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

...

Nun ist der Mensch von der Natur als Omnivore (Allesesser) konstruiert, was nichts anderes heißt, als dass wir mit einer aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln zusammengesetzten Kost am besten fahren. Man kann sich ohne Fleisch sehr gesund ernähren. Doch eine rein pflanzliche Kost, wie sie Veganer als besonders gesund propagieren, liefert niemals alle Nährstoffe, schon gar nicht für Kinder oder Schwangere.

Und dann stützt die Autorin auch noch die Überschrift dieses Thread in dem sie schreibt:
"Dass es dennoch Veganer gibt, die sich (noch) bester Gesundheit erfreuen, liegt daran, dass sie zu allermindest Vitamin-B12-Präparate einnehmen. Doch selbst mit Nahrungsergänzungen kann es mit der veganen Kost schief gehen."


Gruß
N. :Huhu:

Stefan 14.05.2018 09:59

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1378266)
So. Jetzt habe ich den Artikel komplett gelesen und suche mir auch einmal etwas für mich passendes heraus..............


Ich argumentiere überhaupt nicht damit, dass vegetarische/vegane Ernahrung gesund sein soll.


Was mich stört ist, dass man häufig damit argumentiert wird, wie "natürlich" die ganze Fleisch- und Milchwirtschaft ist. Der grösste Teil ist Massenproduktion. Ich war kürzlich bei meinen Eltern im Hochwald. Dort fahren Tankwagen voll Gülle mit Nummernschild aus Norddeutschland vor und der Bauer vor Ort verteilt den Scheiss über die Acker im Hochwald.

-MJ- 14.05.2018 10:15

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1378264)
Hast Du den verlinkten Artikel überhaupt komplett gelesen und verstanden?
Dein Post ist ein schlechter Witz.

Wieviel Prozent des Fleischs, welches in Deutschland gegessen wird, stammen denn von Tieren, die auf Bergwiesen, grossen Steppen und Prärien grasen?

Mir ist es gerade schnurz piep egal ob die Autorin sich irgendwo widerspricht oder irgendwelche Plattitüden verbreitet.

2 Punkte sind mir wichtig:

1. Für Biogemüse wird tierischer Dung benötigt - also werden Tiere benutzt. Kapiert?

2. Beim Ackerbau werden Tiere getötet und nicht nur popelige Einzeller sondern auch richtig puschellige: https://www.tierschutzbund.de/inform...uer-wildtiere/
Bei der Ernte werden also auch eine Menge Wildtiere getötet - das merken wir uns auch.

So, jetzt kommt der Schluß: Weil auch Veganer sich ernähren müssen, bleibt, da sie auf Fleisch verzichten, nur pflanzliche Nahrung über. Da die wild gewachsene pflanzliche Nahrung bei weitem nicht ausreicht, um alle Menschen zu ernähren, muß ein Veganer auf Produkte des Ackerbaus zurückgreifen, um nicht zu verhungern. Da der Ackerbau nicht ohne das töten von Wildtieren und der biologische Ackerbau auch nicht ohne Tierdung auskommt, töten Veganer auch Tiere oder benutzen sie für ihre Ernährungsweise.

Die pauschale Behauptung von Veganern, dass sie keine Tiere töten, beruht also entweder auf Dummheit, weil sie die Zusammenhänge nicht kennen, oder ist wider bessern Wissens, also scheinheilig.

Ich weiß, das ganze ist total schwer zu kapieren. Und spätestens auf der nächsten Seite behauptet wieder ein Veganer, das er keine Tiere tötet, aber so ist das halt mit den Windmühlen.

Nobodyknows 14.05.2018 10:21

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1378270)
Was mich stört ist, dass man häufig damit argumentiert wird, wie "natürlich" die ganze Fleisch- und Milchwirtschaft ist. Der grösste Teil ist Massenproduktion.

Ich denke hier im Forum besteht bezüglich der Abartigkeit der Massentierhaltung mit all ihren Auswirkungen Einigkeit.
Die Folgen der Massentierhaltung werden im Artikel auch kurz erwähnt:
"Was passiert, wenn man Weideland wie die großen Steppen und Prärien für Weizen und Mais umpflügt oder die Wälder für Sojafelder abholzt, ist hinlänglich bekannt"

Gruß
N. :Huhu:

Spatzi 14.05.2018 11:08

Zitat:

Zitat von -MJ- (Beitrag 1378273)
Ich weiß, das ganze ist total schwer zu kapieren. Und spätestens auf der nächsten Seite behauptet wieder ein Veganer, das er keine Tiere tötet, aber so ist das halt mit den Windmühlen.

Du musst dir aber auch dessen Bewusst sein, das Veganer aus Überzeugung handeln. Wenn diese sich dadurch besser fühlen, oder Ihre Bestimmung gefunden haben, dann ist das so. Kein Mensch ist allwissend und sich mit der Wahrheit auseinander zu setzen ist nicht immer jedermanns Sache.

Leben und leben lassen:Huhu:

Stefan 15.05.2018 12:09

Zitat:

Zitat von -MJ- (Beitrag 1378273)
1. Für Biogemüse wird tierischer Dung benötigt - also werden Tiere benutzt. Kapiert?

Mir sind die Zusammenhänge der Nahrungsmittelproduktion bekannt.

Zitat:

Zitat von -MJ
2. Beim Ackerbau werden Tiere getötet und nicht nur popelige Einzeller sondern auch richtig puschellige......

Für Radwegbau, Spielplätze.... auch. Das Futter für Tiere, die in Massentierhaltungen leben, wird aber auch angebaut.

Zitat:

Zitat von -MJ- (Beitrag 1378273)
Ich weiß, das ganze ist total schwer zu kapieren. Und spätestens auf der nächsten Seite behauptet wieder ein Veganer, das er keine Tiere tötet, aber so ist das halt mit den Windmühlen.

Vielleicht war es für Dich "total schwer zu kapieren". Du darfst aber nicht immer von Dir auf andere schliessen. Gibt es hier im Forum überhaupt einen Beitrag, dessen Urheber behauptet, nicht für den Tod von Tieren (mit)verantwortlich zu sein?


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