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3 h Laufen ... das geht aufs "Material", außerdem läßt sich - Training hin oder her - die Ermüdung nicht wegdiskutieren. Dann noch stolpern, umknicken weil platt bist ... muß nicht sein ... ;)
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Aber genauso unvorstellbar sind hier manche Schwimmleistungen, egal ob kurze Strecken (irgendwie schrieb Keko mal was von 8x50 Delle einarmig - locker) oder Langstreckler wie Bella. Hut ab. :Blumen: |
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Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer. |
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Ich hatte mal damals nen Rennen, das hab ich mit 5min Vorsprung gewonnen, hab aber am Ende nicht durchgezogen, weil der Kopf einfach nicht auf Durchziehen schalten wollte... unabhängig vom Ergebnis war ich so pappsatt (ich hasse sowas, wenn man sich im WK so hängen lässt), dass ich am Wochenende drauf nen Strafwettkampf angesetzt hab. Die Profikonkurrenz dort sorgte dann für entsprechende Motivation und für einen klaren Kopf ohne Aussetzer. |
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Aber... ewig hadern mit nem schlechten Rennen bringt mich nicht weiter. Abhaken, Mund abwischen, weiter trainieren. Alles andere führt zu noch mehr Verbissenheit. :Blumen: Allgemein: Respekt! 30 Seiten Erziehungsmaßnahmen :Lachanfall: Gegenseitiger Respekt reicht doch eigentlich schon völlig aus! |
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Ich bin mit meiner Zielsetzung übrigens immer sehr realistisch, weil ich Enttäuschungen vermeiden will. Auf jeden Fall aber bin ich ZU selbstkritisch, aber das kann man ja auch nicht abschalten, oder? |
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Was kann man tun? Auf andere hören. Außenstehende, mit denen man langjährige freundschaftliche Beziehungen pflegt, haben in der Regel ein gutes Auge für realistische Ziele. Die 1:10 Zeilsetzung des 1:50 Schwimmers ist zB ein Paradebeispiel für eine völlig misslungene Zielsetzung im sportlichen Bereich. |
Schwimmen is eh total unwichtig, es wird zumeist überbewertet, der Läufer erreicht die Ziellinie, aber nur dann, wenn er als Schwimmer nicht zuviel Plörre in sich reingesaugt hat.
Als Tri kann man locker seine Altersklasse gewinnen und das mit Schwimmzeiten, die bei reinen Schwimmbewerben einen Fight mit der roten Laterne darstellt, also schlechter als 90% der Schwimmer. Ist vielleicht gar nicht so verkehrt, sowas mal zu machen. |
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Schwimmer leben halt in einem anderen Universum. :) |
Das geht wahrscheinlich zurück auf die alten, längst überholten Trainingsmethoden.
Damals sind die Leute im Training ja teilweise mit abartig anderen Geschwindigkeiten rumgeschwommen als später im Wettkampf. Mittlerweile hat da ein Umdenken stattgefunden und die Stars von morgen machen sowas garnicht mehr. |
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Ich glaub das ist doch der springende Punkt, der so ein bisschen untergegangen ist auf den letzten 30 Seiten. Bei einer vernünftigen Einschätzung der eigenen Leistung unter vernünftigen Menschen inkl. einem vernünftigen Umgang mit der eigenen Leistung ... und schon klappt das mit der Kommunikation - auch bei unterschiedlichem Leistungslevel (evtl. inkl. ein paar Ausrutschern). Ich kann schon verstehen, wenn die Schnellen (ich bin nicht schnell) mal überreagieren, wenn da Leute kommen, die eine Abkürzung zum Erfolg suchen. Oder Leute, die so eine "wenn-ich-nur-wollte-dann-wäre-ich-auch-so-schnell-Attitüde" haben. Dazu kommt imo auch ein Kommunikations/Internet-Phänomen, das mir als ü45 öfter mal auffällt: Erst mal das www befragen und dann erst nachdenken oder eigenen Erfahrungen sammeln: War das in diesem Forum (weiß nicht mehr): da hatte mal jemand gefragt, was man denn zum Wandern anziehen sollte ... ich denk, da kann man auch selbst draufkommen. Oder: Wenn man als 5h Marathon-Läufer an ausgefeilten Trainingsplänen herumdoktort, anstelle einfach Laufen zu gehen ... |
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In den männlichen Altersklassen 20 - 40 findet der Sport mittlerweile Semi-Professionell statt. Wenn eine Disziplin zu schwach ist, bist du raus um den Sieg. Die besten haben nämlich keine wirklichen Schwächen. |
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Aber Dein Bsp. Schuhwerk ist genau was ich meine: leichtes Schuhwerk vs. grobes Gelände - da kommt man doch auch ohne Forum drauf, oder? Und wir sprechen ja vom Wandern und nicht von einer 8.000er-Besteigung. Das wäre für mich jetzt keine Beschäftigung, in dem Sinne, dass ich mich akribisch vorbereiten müsste. D.h. also, selbst wenn ich statt der high-Tech-Outdoorjacke nur im Sweatshirt wandere, dann würde ich vermutlich die Strecke auch mit Spass "gewandert" bekommen, nur halt nicht so stylish im Jack Wolfskin-Look. Ich will mich hier nicht am Wanderbsp festfressen, nehme das nur als Metapher für viele Diskussionen bei Denen ich (imo) mich oft frage, wie die Leute das ohne www regeln würden ... und bei denen ich mich dann nicht wundere, dass "Experten" sich dann mit Zynismus nicht zurückhalten können ... aber ich glaub wir schweifen ab ... :Blumen: |
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Hab mal von einem erfahrenen Wanderer erzählt bekommen wie die Leute teilweise auf die Zugspitze wander wollen. Flip Flops und so weiter ... Aber man beurteilt es halt immer von der eigenen Postion aus. Das was man selbst als logisch empfindet ist nicht unbedingt logisch für Leute mit Flip Flops. |
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Meine Bahnbrechende Erfindung war die Sicherheitssandale für die Werkstatt. ;) :Cheese: |
moin,
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Als wir losgingen, hörten wir ein Telefongespräch eines jungen Mannes in kurzen Hosen und T-shirt: "Oh mann, jetzt stehe ich hier, es schneit und ich habe nur kurze Sachen dabei. Ich weiß auch nicht was ich hier jetzt machen soll..." :cool: Völlig normal! :Lachanfall: |
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Die Story passt aber nicht in die Analogie meines Beispiels. Denn der bedenkenlose Flip-Flop-Träger rennt halt einfach den Berg rauf. Was ich meine: Da will jemand die Zugspitze rauf und überlegt sich: Was brauche ich dazu? Dann fällt ihm/ihr nix ein (!) und er/sie befrägt sofort aktiv das www. Ich meine wenn schon: Man könnte ja auch einfach recherchieren. Und btw: Wobei ich mit Wandern eher Spazierengehen meinte und nicht Bergwandern oder gar Bergsteigen ... Jetzt iss aber gut mit der Wanderei. Obwohl: für viele hier ist es ja "wandern" was ich so mache ... :Lachanfall: |
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Merkst was ? :Cheese: |
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(den Bericht von der 70.3 WM hab ich auf einem Prepay Mobil Phone im Stau an der serbischen/ungarischen Grenze gelesen, Glückwunsch zur 4:17h !! (danach war das Guthaben von 20€ weg, hat da so ein Säckel....?!!??)) |
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Manchmal begegne ich einem recht adipösen Rennradler und ich gestehe, dass ich mich beim ersten Mal gefragt habe, warum er sich in diese Wurstpelle presst - aber die Antwort kam genauso schnell: er fährt Rennrad. Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, dabei Sweatshirts zu tragen. :liebe053: |
Mein Resümee nach den vielen Meinungen:
Ich sehe ein Meinungscluster, das von einer Haltung geprägt ist, wie: "Ein deftiges Wort hat noch keinem geschadet!" und/oder "Wenn es weh tut, dann wirkt es erst richtig" und/oder "Jetzt heul nicht gleich los, wenn ich mal Klartext spreche"(oder so ähnlich). Für mich ist das eine Haltung, die ich in die Kommunikationskultur der 50er bis 70er Jahre einordnen würde. Ich sehe aber auch ein Meinungscluster, das den aktuellen Stand von Kommunikation und entwicklungsfördernder Rückmeldung reflektiert. Klar und deutlich in der Sache, aber nicht abwertend, herablassend und zynisch, sondern die Person als Ganzes wertschätzend. Und respektierend, dass jeder seine eigene Lebenswelt und Wahrheit hat und nicht der eigene Maßstab der Maßstab des anderen ist. Ich freue mich schon auf die Rückmeldungen aus dem ersten Cluster ;-) |
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Lustig finde ich, dass hier im Falle eines letzten Platzes gesagt wird "immerhin bin ich schneller wie die Zuseher".
Ob man da dann wirklich stolz sein kann? |
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denn das ist besser als nix tun. ;) dirtyharry |
abgesehen davon, hat der letzte auch Startgeld bezahlt und somit dem ersten überhaupt die Möglichkeit gegeben, erster zu werden.
dirtyharry |
Bei meiner zweiten MD am Werbellinsee war ich gefühlt letzter Mann im Ziel.
Das war mir ziemlich egal, weil ich happy war die Strecke (mit Lächeln beim Zeil) gemeistert zu haben. Es gibt einfach Leute, die nicht zu den sportlichen Startern gehören. Ich lernte den Sport gerade erst kennen und habe viel gelernt und unheimlich Spaß gehabt. Von den Mitstartern, einige davon auch in meinem Leistungssegment, habe ich nur aufmunternte Sprüche in Erinnerung und viel gemeinsamen Galgenhumor. Stolz war ich nicht aber mächtig zufrieden. Eine Zufriedenheit, die man nur mit körperlicher Betätigung erreicht. Darum geht es mir eigentlich in der Hauptsache beim Sporteln. |
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