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keko# 16.09.2016 08:36

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1255579)
2h laufen... Sind in locker halt schon nen 30er, mit EB und auf Zug schon fast nen 35er. Hab mich früher immer gefragt, wie und warum man überhaupt länger als 2h im Training laufen will. SCNR

Unser schnellster Marathonläufer (unter 2:30) lief auch kaum mehr als 2h. Wenn er das samstags und sonntags machte, hatte er schon 2 Läufe fast in Wettkampflänge. Grundlagenausdauer hat er sich dann mit 4 oder 5h Radfahren geholt. Ich kannmich nicht erinnern, dass er mal was von 3h laufen erzählt hat.

neo 16.09.2016 09:13

3 h Laufen ... das geht aufs "Material", außerdem läßt sich - Training hin oder her - die Ermüdung nicht wegdiskutieren. Dann noch stolpern, umknicken weil platt bist ... muß nicht sein ... ;)

mic111 16.09.2016 09:46

Zitat:

Zitat von neo (Beitrag 1255604)
3 h Laufen ... das geht aufs "Material", außerdem läßt sich - Training hin oder her - die Ermüdung nicht wegdiskutieren. Dann noch stolpern, umknicken weil platt bist ... muß nicht sein ... ;)

Naja, geht irgendwie doch. Ist aber wahrscheinlich doch vom Training abhängig... Der "Greif-Plan" sieht jeden Samstag nen 35er vor... Ich hab in Vorbereitung auf den langen Rennsteig jedes WE einen 55km Lauf gemacht. Einen Tag Pause und dann gings weiter... keine Probleme mit der Regenaration.. Aber eben über Monate aufgebaut.

neo 16.09.2016 10:08

Zitat:

Zitat von mic111 (Beitrag 1255614)
[...] Aber eben über Monate aufgebaut.

Eben ... und auch nicht täglich absolviert ... ;)

mic111 16.09.2016 10:27

Zitat:

Zitat von neo (Beitrag 1255624)
Eben ... und auch nicht täglich absolviert ... ;)

Yup... von heute auf morgen geht das nicht ... aber ich kenne einen der täglich 30 km zur Arbeit gelaufen ist, also gerannt ..und abends wieder zurück... ist für mich auch unvorstellbar.
Aber genauso unvorstellbar sind hier manche Schwimmleistungen, egal ob kurze Strecken (irgendwie schrieb Keko mal was von 8x50 Delle einarmig - locker) oder Langstreckler wie Bella. Hut ab. :Blumen:

Lucy89 16.09.2016 11:17

Zitat:

Zitat von iaux (Beitrag 1255504)
Persönlich finde ich, ohne irgendwelche Zeiten mir anzugucken, wenn ich für mich sagen kann ich hab alles gegeben und damit meine ich wirklich alles... dann bin ich zufrieden! Wenn wann nicht dann soll ich zufrieden sein? Für mich geht es darum die beste Version meiner Selbst zu sein.

Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

captain hook 16.09.2016 11:29

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1255658)
Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

Ist aber nen Unterschied, ob man grundsätzlich mich sich unzufrieden ist, oder weil man halt suboptimal eingeteilt hat. Machst Du das nächste Mal besser und die Welt sieht schon ganz anders aus. Wenn das Ziel zu hoch war, hilft vielleicht ne realistische Einschätzung im Vorfeld. Wegen nicht erreichter unrealistischer Ziele unzufrieden zu sein wäre nicht so clever.

Ich hatte mal damals nen Rennen, das hab ich mit 5min Vorsprung gewonnen, hab aber am Ende nicht durchgezogen, weil der Kopf einfach nicht auf Durchziehen schalten wollte... unabhängig vom Ergebnis war ich so pappsatt (ich hasse sowas, wenn man sich im WK so hängen lässt), dass ich am Wochenende drauf nen Strafwettkampf angesetzt hab. Die Profikonkurrenz dort sorgte dann für entsprechende Motivation und für einen klaren Kopf ohne Aussetzer.

Vicky 16.09.2016 11:31

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1255658)
Ich bin letztes Jahr bei einem 10er gelaufen und wollte Bestzeit laufen oder zumindest sub45. Ich bin mega abgeschmiert, habe alles gegeben, und kam mit einer 49er Zeit an. Wie soll ich denn da zufrieden sein?
Respekt, ich wünschte, ich könnte so denken wie Ihr, dann wär meine 5% Quote eine 95%, weil alles geben, tu ich eigentlich fast immer.

Meistens liegt es doch daran, dass die Leute viel zu verbissen sind. Selbstkritik ist sicher sehr wichtig. Übe ich auch. Nach dem Rausch des Zieleinlaufs kommt die Selbstkritik in der Regel auch. Nur übe ich die nicht unbedingt in der Öffentlichkeit, sondern bespreche das mit bestimmten Leuten.

Aber... ewig hadern mit nem schlechten Rennen bringt mich nicht weiter. Abhaken, Mund abwischen, weiter trainieren. Alles andere führt zu noch mehr Verbissenheit. :Blumen:

Allgemein: Respekt! 30 Seiten Erziehungsmaßnahmen :Lachanfall: Gegenseitiger Respekt reicht doch eigentlich schon völlig aus!

Lucy89 16.09.2016 11:35

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1255665)
Ist aber nen Unterschied, ob man grundsätzlich mich sich unzufrieden ist, oder weil man halt suboptimal eingeteilt hat. Machst Du das nächste Mal besser und die Welt sieht schon ganz anders aus. Wenn das Ziel zu hoch war, hilft vielleicht ne realistische Einschätzung im Vorfeld. Wegen nicht erreichter unrealistischer Ziele unzufrieden zu sein wäre nicht so clever.

Ich hatte mal damals nen Rennen, das hab ich mit 5min Vorsprung gewonnen, hab aber am Ende nicht durchgezogen, weil der Kopf einfach nicht auf Durchziehen schalten wollte... unabhängig vom Ergebnis war ich so pappsatt (ich hasse sowas, wenn man sich im WK so hängen lässt), dass ich am Wochenende drauf nen Strafwettkampf angesetzt hab. Die Profikonkurrenz dort sorgte dann für entsprechende Motivation und für einen klaren Kopf ohne Aussetzer.

Das Ziel war realistisch (ich bin schon mehrmals unter 45min gelaufen), bin auch nicht überzogen schnell losgelaufen. An dem Tag lief es einfach nicht, keine Ahnung, was los war. Der Kreislauf wollte nicht. Das war auch nur ein Beispiel. Wenn ich schlecht bin, weil ich taktische Fehler gemacht habe, ist das auch wieder was anderes.
Ich bin mit meiner Zielsetzung übrigens immer sehr realistisch, weil ich Enttäuschungen vermeiden will.
Auf jeden Fall aber bin ich ZU selbstkritisch, aber das kann man ja auch nicht abschalten, oder?

captain hook 16.09.2016 11:42

Zitat:

Zitat von Lucy89 (Beitrag 1255669)
Das Ziel war realistisch (ich bin schon mehrmals unter 45min gelaufen), bin auch nicht überzogen schnell losgelaufen. An dem Tag lief es einfach nicht, keine Ahnung, was los war. Der Kreislauf wollte nicht. Das war auch nur ein Beispiel. Wenn ich schlecht bin, weil ich taktische Fehler gemacht habe, ist das auch wieder was anderes.
Ich bin mit meiner Zielsetzung übrigens immer sehr realistisch, weil ich Enttäuschungen vermeiden will.
Auf jeden Fall aber bin ich ZU selbstkritisch, aber das kann man ja auch nicht abschalten, oder?

Wenn es Dich so ank*tzt, dann mach es einfach in meinem Beispiel und kanalisier den Ärger sinnvoll. ;-) Zwei Monate ärgern kann jedenfalls nicht die Lösung sein. Nen schlechten Tag hat jeder mal und manchmal kann man sich auch nicht 100% überwinden. Gibts glaube ich überall, quer durch alle Leistungsklassen.

Megalodon 16.09.2016 12:00

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1255665)
Ist aber nen Unterschied, ob man grundsätzlich mich sich unzufrieden ist, oder weil man halt suboptimal eingeteilt hat. Machst Du das nächste Mal besser und die Welt sieht schon ganz anders aus. Wenn das Ziel zu hoch war, hilft vielleicht ne realistische Einschätzung im Vorfeld. Wegen nicht erreichter unrealistischer Ziele unzufrieden zu sein wäre nicht so clever.

Das kann man aufs ganze Leben verallgemeinern. Ich habe festgestellt, dass es eine Kunst ist, sich die richtigen Ziele zu setzen, sei es beruflich, sozial, wirtschaftlich oder sonstwie im Leben. Ich behaupte sogar, dass das eine der Schlüsselqualifikationen im Leben ist und erfolgreiche Menschen daran eher selten scheitern. D.h., die arbeiten sich eben nicht ihr Leben lang an unrealistischen Zielen ab, um uU sogar nur die Erwartungen anderer erfüllen zu wollen oder verschwenden ihr Potential eher nicht durch lachhafte Zielsetzungen.

Was kann man tun? Auf andere hören. Außenstehende, mit denen man langjährige freundschaftliche Beziehungen pflegt, haben in der Regel ein gutes Auge für realistische Ziele.

Die 1:10 Zeilsetzung des 1:50 Schwimmers ist zB ein Paradebeispiel für eine völlig misslungene Zielsetzung im sportlichen Bereich.

Helios 16.09.2016 12:05

Schwimmen is eh total unwichtig, es wird zumeist überbewertet, der Läufer erreicht die Ziellinie, aber nur dann, wenn er als Schwimmer nicht zuviel Plörre in sich reingesaugt hat.

Als Tri kann man locker seine Altersklasse gewinnen und das mit Schwimmzeiten, die bei reinen Schwimmbewerben einen Fight mit der roten Laterne darstellt, also schlechter als 90% der Schwimmer.
Ist vielleicht gar nicht so verkehrt, sowas mal zu machen.

neo 16.09.2016 12:07

Zitat:

Zitat von Megalodon (Beitrag 1255686)
Die 1:10 Zeilsetzung des 1:50 Schwimmers ist zB ein Paradebeispiel für eine völlig misslungene Zielsetzung im sportlichen Bereich.

Aber auch eine Frage des Zeitpunktes ;) Innerhalb eines Jahres sicher nicht ....

Helios 16.09.2016 12:11

Zitat:

Zitat von Megalodon (Beitrag 1255686)
......
Die 1:10 Zeilsetzung des 1:50 Schwimmers ist zB ein Paradebeispiel für eine völlig misslungene Zielsetzung im sportlichen Bereich.

Ich hab mich die ganze Zeit gefragt was ihr habt - die 1,83min/100m (edit:1,87min/100m ist Freud'scher) ist eine super Zeit hochgerechnet auf 3,8km; ein Blick in die 140.6 IM Ergebnislisten bestätigen dies, man ist bei ähnlichen Leistungen am Rad und beim Laufen um Platz 200 bei einem 2000 Leute Starterfeld.

Schwimmer leben halt in einem anderen Universum. :)

KalleMalle 16.09.2016 12:43

Das geht wahrscheinlich zurück auf die alten, längst überholten Trainingsmethoden.
Damals sind die Leute im Training ja teilweise mit abartig anderen Geschwindigkeiten rumgeschwommen als später im Wettkampf.
Mittlerweile hat da ein Umdenken stattgefunden und die Stars von morgen machen sowas garnicht mehr.

tomcat 16.09.2016 12:45

Zitat:

Zitat von Megalodon (Beitrag 1255686)
...

Die 1:10 Zeilsetzung des 1:50 Schwimmers ist zB ein Paradebeispiel für eine völlig misslungene Zielsetzung im sportlichen Bereich.

Genau!
Ich glaub das ist doch der springende Punkt, der so ein bisschen untergegangen ist auf den letzten 30 Seiten. Bei einer vernünftigen Einschätzung der eigenen Leistung unter vernünftigen Menschen inkl. einem vernünftigen Umgang mit der eigenen Leistung ... und schon klappt das mit der Kommunikation - auch bei unterschiedlichem Leistungslevel (evtl. inkl. ein paar Ausrutschern).

Ich kann schon verstehen, wenn die Schnellen (ich bin nicht schnell) mal überreagieren, wenn da Leute kommen, die eine Abkürzung zum Erfolg suchen. Oder Leute, die so eine "wenn-ich-nur-wollte-dann-wäre-ich-auch-so-schnell-Attitüde" haben. Dazu kommt imo auch ein Kommunikations/Internet-Phänomen, das mir als ü45 öfter mal auffällt: Erst mal das www befragen und dann erst nachdenken oder eigenen Erfahrungen sammeln:
War das in diesem Forum (weiß nicht mehr): da hatte mal jemand gefragt, was man denn zum Wandern anziehen sollte ... ich denk, da kann man auch selbst draufkommen. Oder: Wenn man als 5h Marathon-Läufer an ausgefeilten Trainingsplänen herumdoktort, anstelle einfach Laufen zu gehen ...

neo 16.09.2016 12:51

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1255696)
Ich hab mich die ganze Zeit gefragt was ihr habt - die 1,83min/100m (edit:1,87min/100m ist Freud'scher) ist eine super Zeit hochgerechnet auf 3,8km; ein Blick in die 140.6 IM Ergebnislisten bestätigen dies, man ist bei ähnlichen Leistungen am Rad und beim Laufen um Platz 200 bei einem 2000 Leute Starterfeld.

Schwimmer leben halt in einem anderen Universum. :)

Es ging hier nicht um 3,8km ... es ging um 100 m ... und da ist die Zeit lausig ... :Cheese:

schnodo 16.09.2016 13:00

Zitat:

Zitat von tomcat (Beitrag 1255726)
War das in diesem Forum (weiß nicht mehr): da hatte mal jemand gefragt, was man denn zum Wandern anziehen sollte ... ich denk, da kann man auch selbst draufkommen.

Man kann auf vieles selbst kommen aber halt nicht auf alles. Und man muss ja nicht unbedingt jede schmerzhafte Erfahrung (z.B. mit zu leichtem Schuhwerk in schwierigem Gelände) selbst machen wenn man davon profitieren kann, dass andere jahrelang ausprobiert haben, was klappt und was nicht.

Lebemann 16.09.2016 13:02

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1255691)
Schwimmen is eh total unwichtig, es wird zumeist überbewertet, der Läufer erreicht die Ziellinie, aber nur dann, wenn er als Schwimmer nicht zuviel Plörre in sich reingesaugt hat.

Als Tri kann man locker seine Altersklasse gewinnen und das mit Schwimmzeiten, die bei reinen Schwimmbewerben einen Fight mit der roten Laterne darstellt, also schlechter als 90% der Schwimmer.
Ist vielleicht gar nicht so verkehrt, sowas mal zu machen.


In den männlichen Altersklassen 20 - 40 findet der Sport mittlerweile Semi-Professionell statt. Wenn eine Disziplin zu schwach ist, bist du raus um den Sieg. Die besten haben nämlich keine wirklichen Schwächen.

LidlRacer 16.09.2016 13:08

Zitat:

Zitat von neo (Beitrag 1255730)
Es ging hier nicht um 3,8km ... es ging um 100 m ... und da ist die Zeit lausig ... :Cheese:

Nee, es ging um was dazwischen:
Zitat:

Zitat von PhaniGG (Beitrag 1254858)
Sorry, das habe ich im Eingangsbeitrag vergessen zu schreiben. Ich meinte 1:10 min auf den 100m, 200m, 400m, (800m?, 1000m?) Distanzen.


tomcat 16.09.2016 14:10

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1255736)
Man kann auf vieles selbst kommen aber halt nicht auf alles. Und man muss ja nicht unbedingt jede schmerzhafte Erfahrung (z.B. mit zu leichtem Schuhwerk in schwierigem Gelände) selbst machen wenn man davon profitieren kann, dass andere jahrelang ausprobiert haben, was klappt und was nicht.

Ich verstehe schon was Du meinst, v.a. bezogen auf Training und Triathlon. Fragen ist ja auch grundsätzlich vollkommen in Ordnung.

Aber Dein Bsp. Schuhwerk ist genau was ich meine: leichtes Schuhwerk vs. grobes Gelände - da kommt man doch auch ohne Forum drauf, oder?
Und wir sprechen ja vom Wandern und nicht von einer 8.000er-Besteigung. Das wäre für mich jetzt keine Beschäftigung, in dem Sinne, dass ich mich akribisch vorbereiten müsste. D.h. also, selbst wenn ich statt der high-Tech-Outdoorjacke nur im Sweatshirt wandere, dann würde ich vermutlich die Strecke auch mit Spass "gewandert" bekommen, nur halt nicht so stylish im Jack Wolfskin-Look.

Ich will mich hier nicht am Wanderbsp festfressen, nehme das nur als Metapher für viele Diskussionen bei Denen ich (imo) mich oft frage, wie die Leute das ohne www regeln würden ... und bei denen ich mich dann nicht wundere, dass "Experten" sich dann mit Zynismus nicht zurückhalten können ... aber ich glaub wir schweifen ab ... :Blumen:

alpenfex 16.09.2016 14:19

Zitat:

Zitat von tomcat (Beitrag 1255762)
... aber ich glaub wir schweifen ab ... :Blumen:

So ist es. ;)

Trillerpfeife 16.09.2016 14:23

Zitat:

Zitat von tomcat (Beitrag 1255762)
...
Ich will mich hier nicht am Wanderbsp festfressen, nehme das nur als Metapher für viele Diskussionen bei Denen ich (imo) mich oft frage, wie die Leute das ohne www regeln würden ... und bei denen ich mich dann nicht wundere, dass "Experten" sich dann mit Zynismus nicht zurückhalten können ... aber ich glaub wir schweifen ab ... :Blumen:

finde ich nicht. Dein Beispiel passt sehr gut.

Hab mal von einem erfahrenen Wanderer erzählt bekommen wie die Leute teilweise auf die Zugspitze wander wollen. Flip Flops und so weiter ...


Aber man beurteilt es halt immer von der eigenen Postion aus. Das was man selbst als logisch empfindet ist nicht unbedingt logisch für Leute mit Flip Flops.

alpenfex 16.09.2016 14:30

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1255767)
Hab mal von einem erfahrenen Wanderer erzählt bekommen wie die Leute teilweise auf die Zugspitze wander wollen. Flip Flops und so weiter ..s.

So lange es nur die Zugspitze ist....:Cheese:

Trillerpfeife 16.09.2016 14:51

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1255770)
So lange es nur die Zugspitze ist....:Cheese:

stimmt der erfahrene Wanderer hatte keine Ahnung. :Cheese:

alpenfex 16.09.2016 15:15

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1255786)
stimmt der erfahrene Wanderer hatte keine Ahnung. :Cheese:

Das ist eben wieder die Relation. Ein erfahrener "Wanderer" auf der Zugspitze ist für einen, bspw. Ueli Steck, wie "Treibgut" für andere beim Schwimmen.

tandem65 16.09.2016 15:30

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1255736)
Man kann auf vieles selbst kommen aber halt nicht auf alles. Und man muss ja nicht unbedingt jede schmerzhafte Erfahrung (z.B. mit zu leichtem Schuhwerk in schwierigem Gelände) selbst machen wenn man davon profitieren kann, dass andere jahrelang ausprobiert haben, was klappt und was nicht.

Genau, zum Bergwandern empfehle ich Wandersandalen, die blitzschnell auch in Joggingsandalen verwandelt werden können.:Lachen2:
Meine Bahnbrechende Erfindung war die Sicherheitssandale für die Werkstatt. ;) :Cheese:

Zettel 16.09.2016 15:51

moin,

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1255767)
Hab mal von einem erfahrenen Wanderer erzählt bekommen wie die Leute teilweise auf die Zugspitze wander wollen. Flip Flops und so weiter ...

Ich war letztes Jahr im September auf einer Hütte auf ca. 2200 m Höhe. Am Tag des Aufstiegs war wunderbares Wetter. Am anderen Morgen hatte es dann Schnee (nicht viel vielleicht 5 cm...)

Als wir losgingen, hörten wir ein Telefongespräch eines jungen Mannes in kurzen Hosen und T-shirt: "Oh mann, jetzt stehe ich hier, es schneit und ich habe nur kurze Sachen dabei. Ich weiß auch nicht was ich hier jetzt machen soll..." :cool:

Völlig normal! :Lachanfall:

schnodo 16.09.2016 15:55

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1255807)
Genau, zum Bergwandern empfehle ich Wandersandalen, die blitzschnell auch in Joggingsandalen verwandelt werden können.:Lachen2:

Damit bist Du doch ein perfektes Beispiel für jemanden, dem man mit einigen einfachen Tipps viel Ungemach ersparen könnte. :Huhu:

tandem65 16.09.2016 16:18

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1255817)
Damit bist Du doch ein perfektes Beispiel für jemanden, dem man mit einigen einfachen Tipps viel Ungemach ersparen könnte. :Huhu:

Ich schreib Dir 'ne PN wenn ich einen Tipp benötige. ;)

tomcat 16.09.2016 16:23

Zitat:

Zitat von Trillerpfeife (Beitrag 1255767)
finde ich nicht. Dein Beispiel passt sehr gut.

Hab mal von einem erfahrenen Wanderer erzählt bekommen wie die Leute teilweise auf die Zugspitze wander wollen. Flip Flops und so weiter ...


Aber man beurteilt es halt immer von der eigenen Postion aus. Das was man selbst als logisch empfindet ist nicht unbedingt logisch für Leute mit Flip Flops.

Das glaube ich gern, was Du erzählst!
Die Story passt aber nicht in die Analogie meines Beispiels. Denn der bedenkenlose Flip-Flop-Träger rennt halt einfach den Berg rauf.

Was ich meine: Da will jemand die Zugspitze rauf und überlegt sich: Was brauche ich dazu? Dann fällt ihm/ihr nix ein (!) und er/sie befrägt sofort aktiv das www. Ich meine wenn schon: Man könnte ja auch einfach recherchieren.
Und btw: Wobei ich mit Wandern eher Spazierengehen meinte und nicht Bergwandern oder gar Bergsteigen ...

Jetzt iss aber gut mit der Wanderei. Obwohl: für viele hier ist es ja "wandern" was ich so mache ... :Lachanfall:

maotzedong 16.09.2016 16:38

Zitat:

Zitat von Lebemann (Beitrag 1255737)
In den männlichen Altersklassen 20 - 40 findet der Sport mittlerweile Semi-Professionell statt. .


Merkst was ? :Cheese:

Helios 16.09.2016 17:47

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1255841)
Merkst was ? :Cheese:

über den Nik haben wir lang und breit diskutiert. Hätte er ein anderes Geschlecht....

(den Bericht von der 70.3 WM hab ich auf einem Prepay Mobil Phone im Stau an der serbischen/ungarischen Grenze gelesen, Glückwunsch zur 4:17h !! (danach war das Guthaben von 20€ weg, hat da so ein Säckel....?!!??))

PabT 16.09.2016 20:27

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1255165)
Ganz besonders zickig werden sie, wenn man sagt, dass es schwieriger ist für ne sub35 auf 10k zu trainieren als für nen 100 km-Lauf.
Allerdings behaupten die UL auch, dass Triathleten so elitär wären.

https://www.youtube.com/watch?v=vuBw39uCT4Q

Zitat:

Zitat von Duafüxin (Beitrag 1255228)
Schlimm find ich immer, wenn dann gesagt wird "Ist doch gut, x% der Bevölkerung haben es gar nicht erst versucht".

Ich finde das vielleicht etwas vereinfachend, aber keineswegs "schlimm". Nach meiner ersten VD als AK-Letzter war "Immerhin schneller als die Zuschauer" mein Selbst-Schulterklopfen. :Blumen:

Zitat:

Zitat von alpenfex (Beitrag 1255259)
Die Leute können / sollen auch weiterhin das Equipment/Kleidung kaufen und nutzen, wie es Ihnen Spass macht.

Mir hat bei einem Radlrennen einer gesagt, dass ich - mit meinem Rad - eigentlich viel zu langsam gewesen wäre. :cool:

Nach meiner OP im Sommer musste ich zwei Wettkämpfe absagen und mein erster "danach" war noch auf Trainingslevel 80%. Hätte ich deswegen ein schlechteres Rad und einen unförmigeren Helm nehmen sollen? :cool:

Manchmal begegne ich einem recht adipösen Rennradler und ich gestehe, dass ich mich beim ersten Mal gefragt habe, warum er sich in diese Wurstpelle presst - aber die Antwort kam genauso schnell: er fährt Rennrad. Mir fällt kein vernünftiger Grund ein, dabei Sweatshirts zu tragen. :liebe053:

zappa 16.09.2016 21:39

Mein Resümee nach den vielen Meinungen:

Ich sehe ein Meinungscluster, das von einer Haltung geprägt ist, wie: "Ein deftiges Wort hat noch keinem geschadet!" und/oder "Wenn es weh tut, dann wirkt es erst richtig" und/oder "Jetzt heul nicht gleich los, wenn ich mal Klartext spreche"(oder so ähnlich). Für mich ist das eine Haltung, die ich in die Kommunikationskultur der 50er bis 70er Jahre einordnen würde.

Ich sehe aber auch ein Meinungscluster, das den aktuellen Stand von Kommunikation und entwicklungsfördernder Rückmeldung reflektiert. Klar und deutlich in der Sache, aber nicht abwertend, herablassend und zynisch, sondern die Person als Ganzes wertschätzend. Und respektierend, dass jeder seine eigene Lebenswelt und Wahrheit hat und nicht der eigene Maßstab der Maßstab des anderen ist.

Ich freue mich schon auf die Rückmeldungen aus dem ersten Cluster ;-)

Lebemann 16.09.2016 21:59

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1255841)
Merkst was ? :Cheese:

Ja das dies ein Trend ist und es nur eine Frage der Zeit, bis es in den anderen AKs/Frauen auch soweit ist. Ob das nun in 2-3 Jahren oder erst in 10 oder 20 soweit ist, kann ich natürlich nicht beantworten.

eik van dijk 17.09.2016 11:57

Lustig finde ich, dass hier im Falle eines letzten Platzes gesagt wird "immerhin bin ich schneller wie die Zuseher".
Ob man da dann wirklich stolz sein kann?

Dirtyharry 17.09.2016 12:01

Zitat:

Zitat von eik van dijk (Beitrag 1256073)
Lustig finde ich, dass hier im Falle eines letzten Platzes gesagt wird "immerhin bin ich schneller wie die Zuseher".
Ob man da dann wirklich stolz sein kann?

meiner Meinung nach ja.
denn das ist besser als nix tun. ;)

dirtyharry

Dirtyharry 17.09.2016 12:04

abgesehen davon, hat der letzte auch Startgeld bezahlt und somit dem ersten überhaupt die Möglichkeit gegeben, erster zu werden.

dirtyharry

Lutz 17.09.2016 12:05

Bei meiner zweiten MD am Werbellinsee war ich gefühlt letzter Mann im Ziel.
Das war mir ziemlich egal, weil ich happy war die Strecke (mit Lächeln beim Zeil) gemeistert zu haben.

Es gibt einfach Leute, die nicht zu den sportlichen Startern gehören. Ich lernte den Sport gerade erst kennen und habe viel gelernt und unheimlich Spaß gehabt. Von den Mitstartern, einige davon auch in meinem Leistungssegment, habe ich nur aufmunternte Sprüche in Erinnerung und viel gemeinsamen Galgenhumor.

Stolz war ich nicht aber mächtig zufrieden. Eine Zufriedenheit, die man nur mit körperlicher Betätigung erreicht. Darum geht es mir eigentlich in der Hauptsache beim Sporteln.


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