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Tja und ich war damals halt das erste Gastarbeiterkind in dem Kaff, vielleicht lag es daran! |
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Wann war das denn? |
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http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-868908.html Ich verstehe eigentlich nicht wie man überhaupt so ne Frage stellen kann. Jemand der in bayrischen Lederhosen rumläuft der darf Kinder adoptieren, jemand der Kleider trägt nicht. Das einzig richtig an deiner Aussage ist die Frage: Wo soll man die Grenze ziehen: Antwort nirgends. Wie ein Mensch ist, macht sich nicht an Äusserlichkeiten fest, ich dachte da wären wir drüber weg. |
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Stellt sich dann die Frage: warum. Welche Gesinnung/Lebenseinstellung lässt es noch zu und welche nicht? Wer legt das fest? |
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http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175 |
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Willst du Gesinnungsprüfungen einführen? Es gibt Kriterien mit denen Adoptiveltern ausgesucht werden, die sollen für alle gelten, egal welcher sexuellen Orientierung zumindest und egal was sie anziehen. |
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Es ist noch kälter und herzloser geworden. Ein Land wo mind. 10 Kinder pro Jahr von ihren eigenen Eltern umgebracht werden! Wo grundlos Menschen auf offener Straße, in Bahnhöfen, oder auf stark belebten Plätzen einfach nur zum Spaß getötet oder fast totgeprügelt werden! Aber, das führt zu weit! |
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http://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%...tik_und_Motive http://www.wz-newsline.de/home/panor...mt-ab-1.227589 |
Hier hab ich auch noch ne sehr schöne Seite zum Vergleich Früher / Heute:
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/01/Familienmythen |
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Aber du bist nicht der Meinung, dass es deshalb richtig war, dass du damals von den deutschen Gesetzen diskriminiert worden bist? Hattest du einen deutschen Pass, die deutsche Staatsangehörigkeit? (Wenn du vor 1975 geboren bist und deine Eltern verheiratet waren, dann warst du rechtlich kein Deutscher, nur weil dein Vater nicht deutsch war. link) Und: war dein Vater ein schlechter Vater, weil er kein deutscher Vater war? |
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Und was soll sich dann verbessert haben? Zitat:
Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen und da lebten viele Generationen unter einem Dach und hast du das auch genau gelesen. Nur ein Fallbeispiel stammt aus Mitteleuropa. Was bei den alten Griechen los war, interessiert doch keine Sau und passt auch nicht in die heutige Gesellschaft! Zitat:
Und ja, ich war bis 1970 Italiener (ab da wurde mein Vater Deutscher und ich automatisch gleich mit), d.h. mit 8 Jahren wurde ich Deutscher und trotzdem wurde ich diskriminiert! Achja, meinen Dienst habe ich auch ganz brav bei der Bundeswehr gemacht, also kann keiner meckern und kurioserweise gab es da nicht einen einzigen Fall von Diskriminierung! |
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Wo genau ist da jetzt der Bezug zum verweigerten Recht für alle Lebenspartnerschaften zur Adoption? |
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Genau wie....., siehe meine Geschichte! Da ist der Zusammenhang! |
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Ja, deshalb wiederhole ich meine Frage: Findest du das richtig, dass Kinder vom Staat diskriminiert werden, nur weil irgendwelche Arschlöcher diese Kinder auch diskriminieren? (Hätte der Staat "damals" "ganz einfach" binationale Ehen verbieten sollen?) |
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ich lese hier nur flüchtig mit, aber deine beiden Beiträge haben mich an einen Artikel erinnert, den ich letztens las, in dem es um Kinder von aktiven Neonazis ging. Ich bin ja auch immer recht schnell dabei mit solchen Aussagen, dass niemandem das Recht auf dies oder jenes genommen werden darf und dass ja alle gleich sind und deshalb auch gleiche Rechte haben sollten. Als ich dann den Artikel las, wurde ich sehr nachdenklich, denn da ging es genau um diese Fragen, die hier in einem anderen Zusammenhang diskutiert werden: Wann ist das Kindswohl durch Einstellungen oder Lebensweisen von Eltern gefährdet und wer legt fest, wo die Gefahr für das Kind anfängt und wo noch nicht. Wenn ich hier zwischendurch mitlese, kriege ich immer das Kotzen bei vielen Posts, weil es für mich eben selbstverständlich ist, dass Homosexuelle Paare das Recht haben sollten, Kinder zu adoptieren. Aber wie würden ich und die anderen, die hier für Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben (oder noch anderer Lebensweisen) eintreten reagieren, wenn es um die Frage ginge, ob z.B. irgendwelche ätzenden Faschisten Kinder adoptieren dürfen. Ich stoße da an Grenzen und stelle fest, dass Toleranz mir oft eben nur da gelingt, wo ich zumindest ähnliche Werte/Anschauungen habe. Und da ist die Frage, ob es sich dann noch um Toleranz handelt, denn die ist nach Wikipedia ein Geltenlassen und Gewährenlassen fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Die Frage nach den Grenzen ist meiner Meinung nach sehr berechtigt, denn du hast Recht, es gibt vermutlich viele Menschen, denen man (zumindest unter Umständen, zeitweise oder aber auch generell) manche Rechte abspricht, die man sonst für selbstverständlich hält: Ich denke an psychisch Kranke (würde man z.B. ein schizophren erkrankten Paar ein Kind zusprechen?), Straftäter, um nur zwei Gruppen zu nennen. Nachdenkliche Grüße: J. |
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zunächst mal: ein frohes Neues! Ich hoffe, wir sehen uns dieses Jahr wieder... :Blumen: Die oben zitierte Frage ist für mich immer der Knackpunkt. Aus dem eigenen Standpunkt heraus erscheint immer klar "wie es richtig ist". Ich neige ja durchaus auch hin und wieder zu vorschnellen und pauschalen Äußerungen und die meisten Beiträge hier im Thread zeigen ja auch, dass die Leute sich mit dem Thema beschäftigt haben. Ich finde grade deswegen aber die Aussage "Ja" oder "Nein" zur Eingangsfrage kaum machbar. Irgendwer wird grundsätzlich mit der gängigen Lösung nicht einverstanden sein oder benachteiligt sein. Die Frage ist eben auch hier wieder: wieviel Benachteiligte und Benachteiligungen will oder kann man akzeptieren (die Antwort "keine" funktioniert nicht). |
Passend zum Thread ein aktueller Artikel aus dem Berliner Tagesspiegel über gleichgeschlechtliche Pflegeeltern in Berlin. Demnach sollen in Friedrichshain-Kreuzberg ca. 10 % der Pflegekinder bei gleichgeschlechtlichen Pflegeeltern leben.
Diese relativ hohe Zahl liegt auch im Wirken und der Einstellung der dortigen Jugend-Stadträtin in diesem Bezirk begründet und der Kollegenschaft. In Berlin lebten 2011 insgesamt 2681 Kinder in Pflegefamilien. Pflegefamilie unterm Regenbogen -qbz |
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Könnte man die Frage auch umdrehen? Ist es richtig, dass der Staat Kinder in Pflegefamilien gibt in dem Wissen, dass die Kinder auf Grund dieser Pflegefamilien von anderen Arschlöchern diskriminiert werden? Meiner Ansicht nach ist das eben das Problem. Wir sind uns glaube ich hier ganz überwiegend alle einig, dass Menschen nicht wegen ihrer sexuellen Überzeugung diskriminiert werden dürfen. Wir sind uns auch alle einig, dass das Kindeswohl nicht wegen der sexuellen Überzeugung (Lebensweise) der Adoptiveltern gefährdet ist. Einige jedoch befürchten, dass es durch andere (nennen wir sie ruhig mal wie oben Arschlöcher) zu diskriminierungen der Kinder kommen kann, mit denen dann die Kinder Probleme haben. Soll der Staat (also die Jugendämter) sich da bewußt drüber hinwegsetzen? Was für ein Aufschrei würde es geben, wenn ein Kind in der Schule, bei Facebook oder wer weiß was wo, gemobbt wird mit dem sexuellen Hintergrund seiner Pflegeeltern und dieses Kind begeht Selbstmord? Alles so Fragen, die glaube ich nicht so einfach mit ja und nein zu beantworten sind. Ein Problem ist halt, dass schlechte Dinge passieren, wir finden das nicht gut, es ist auch nicht richtig, aber wir alle wissen das sie passieren. Und davor möchten wir Kinder die es schon an sich schwer genug haben, gern beschützen. |
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Dazu muss man aber auch offensiv agieren. Man darf sich nicht nach den Intoleranten, Feindseligen richten! Das ist - um bei der Schule zu bleiben - auch eine Hauptverantwortlichkeit der Lehrer und der anderen Eltern. |
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:cool: |
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Nur ich denke, das man da evtl, u. U. per Gesetz noch einen zusätzlichen Diskriminierungsgrund erzeugt und das braucht es wirklich nicht! Zitat:
Ein Schulkind kommt nach Hause, erzählt da ist einer/eine in der Klasse, der/die hat 2 mal Papa/ 2 mal Mama, ja dann gehts los. Natürlich wettern dann die Eltern und vielleicht fallen dann böse Worte, wer saugts auf? Das Kind und das haut es dann bei der nächsten Gelegenheit raus! Bei meiner Haltung gegen dieses Gesetz, geht es mir in aller erster Linie um die Kinder. Ist das so ein Problem? Und die Ursache und die Wirkung ist doch ganz klar, keine gleichgeschlechtlichen Partnerschaften mit der Erlaubnis Kinder zu adoptieren, keine Diskriminierung bezüglich der etwas anderen Lebensweise der Adoptiveltern! Wo ist da was nicht zu verstehen? Ist das unehrenhaft wenn ich sage: Kinder müssen geschützt werden? Wohl kaum! Ich habe auch eine sehr radikale Meinung zu Pädophilen, aber das lasse ich später noch raus! Zitat:
Diskriminierung ist generell Scheiße, braucht kein Mensch. Ich nicht, du nicht, keiner hier und keiner auf der ganzen Welt! Sagt mal, wollt ihr mich nicht verstehen, oder gehts darum das ich ein konservatives Arschloch bin! Ich steh dazu! :Huhu: |
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Schau dir die Statistiken an, die Zahl der Kindstötungen sinkt, zumindest seit 2000, also sinkt nach deiner Logik auch die soziale Kälte, du hast das Gegenteil behauptet. Die Zahl der Kindstötungen war im übrigen im 19. Jahrhundert, in der guten alten kuscheligen Zeit bei weitem höher, steht auch in dem eine Link drin. Das Problem ist, wenn man von falschen Tatsachen ausgeht wie du offensichtlich und sich auch nur auf eigene Erfahrungen verlässt, die dazu 40 Jahre alte sind, kann man nicht zu vernünftigen Ergebnissen für Heute kommen. Der Beitrag in der ZEIT mag teilweise von den alten Griechen handeln, er zeigt aber dass über die Zeiten und die Kulturen, die Vater / Mutter / Kind Situation sehr selten die vorherrschende war. Auch das gehört wieder zu der Frage bin ich bereit über meinen Tellerrand rauszuschauen. MfG Matthias |
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Es geht nicht darum, ob Kinder in Regenbogenfamilien leben sollen oder nicht. Sondern es geht darum, ob Kinder, die jetzt schon in Regenbogenfamilien leben, vom Staat diskriminiert werden sollen oder nicht. Zitat:
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Aber es tut mir leid das du in der Schule so geärgert worden bist. Wir hatten in der Klasse auch einen Mitschüler der immer gehänselt wurde. Er war ein etwas ungeschickter Typ und hat es ziemlich abbekommen von uns. Im Nachhinein ist das gar nicht mehr lustig. Viele Grüße Wolfgang |
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Bist ein Gastarbeiterkind wirst du diskriminiert! Blöd, ist aber passiert! Bist du ein "Homoehenkind" wirst du diskriminiert! Ist auch blöd und wird passieren wenn es soweit kommt! Das ein Gastarbeiterkind auf die Welt kommt, ist eher unvermeidbar! Ein "Homoehenkind" ist im Moment noch Zukunftsmusik, könnte aber verhindert werden! Mein Gott was ne Haarspalterei! |
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Das meine ich mit Schlüssen. :) |
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Niemand kann das verhindern. Dass du das nicht gut findest, ist deine Meinung. Deine Meinung lass ich dir auch (großzügig, wie ich bin :Lachen2: ) |
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Is scho klar, ist halt ein Extrembeispiel, ich mein den Artikel, aber jetzt noch ne Sonderregel für solche Fälle, na wenns die braucht! In 3 Teufels Namen, ja!!! Aber ich bleib dabei, kinderlose, gleichgeschlechtliche Beziehungen/Partnerschaften/Ehen sollten keine Kinder adoptieren dürfen! Die Gründe habe ich ausreichend dargelegt! Und da es mir jetzt zu mühselig wird, war das mein Schlusswort! :Huhu: adios |
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da simmer uns also einig :Blumen: (für die Fälle, die du als "Extrem" bezeichnest.) |
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