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Genau das ist der springende Punkt ein normales Finish ist nix mehr wert, man gilt las Looser wenn es denn 13h oder mehr sind. Es muss bitteschön Sub 11 oder sogar sub 10 bei der ersten LD sein. Es gibt eben Meschen die haben nicht so viel zeit wie z.B. ein Lehrer, Student usw. Auch ein Spigelbild unserer Gesellschaft es genügt nicht mehr normal zu sein , alles auf Höchstleistung getrimmt. Biste nicht vorn dabei dann haste verk... |
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Bloß das will ja keiner mehr. Und um sich vom Nachbarn, Arbeitskollegen oder sonstwem abzuheben wird halt mal ne LD in 14,15,16 Stunden gefinisht. Und dann will man sich für diese unvorstellbare Leistung aber auch bitteschön feiern lassen. |
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Es wird eben einfach festgestellt, dass es halt normal ist, wenn man sowas schafft. Dazu sind es mittlerweile viel zu viele Menschen, die ein solches Finish schaffen, als dass es etwas Außergewöhnliches wäre. Zitat:
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Die meisten von uns Menschen suchen Anerkennung, wollen schneller sein als der Trainingskumpel... Weil der Kumpel schon gut ist, genügt es nicht mehr normal zu sein. Höher, schneller, weiter. Das ist die Motivation, weil es eben in der Natur des Menschen liegt sich weiterentwickeln zu wollen. Die Grenze liegt mE. dort, wo das Hobby zum puren Stress und Druck wird. Das und der Umgang miteinander. Wir treiben alle den gleichen Sport. Zumindest das verbindet doch, oder? Und nicht nur die Zielzeit. ... diese Philosophenkekse kaufe ich nie wieder. ;) |
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Anerkennung hat auch jemand verdient, der zum ersten Mal 5km läuft. Oder 10km zum ersten Mal unter 60min schafft. Oder zum ersten Mal 2 Bahnen krault. |
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Wenn es aber Grenzen für die Anerkennung gibt - wo liegen die? Wer legt sie fest? Du? Ansonsten: machst Du den Sport, um Anerkennung zu bekommen? Dann hast Du das Wesen des Hobbysports leider nicht begriffen. Falls nicht, frage ich mich, was Dein Problem ist, wenn es keine Anerkennung für Deine Leistungen gibt. |
@ Keko: Genau. Und deshalb schrieb ich ja nach dem von Dir zitierten weiter:
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Vielleicht ist aber diese ständige massive Suche nach Anerkennung auch ein Grund dafür, dass viele bereit sind, dafür "alle" Register zu ziehen. Vielleicht auch, weil bei 11h keiner mehr in den Staub gefallen ist und nun unbedingt die 9 an den Anfang muss oder was auch immer. |
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100 % Zustimmung! Danke und Grüße Tom |
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Weil es eben in den Augen vieler Menschen (hier, weil im Sport: Athleten) keine herausragende Leistung ist. Und ich persönlich sage halt: prima wenn jemand einen Marathon gelaufen ist. In Berlin waren das dieses Jahr alleine rund 35.000 Menschen. Muss ich das gesondert anerkennen oder darf ich da nicht sagen: ja, Du bist einer von Vielen (vollkommen unabhängig von der Zeit). Und meine Anerkennung steigt jedenfalls nicht, bloß weil jemand schneller ist - der hat dann nämlich in der Regel auch mehr trainiert, so dass das Ergebnis wieder nur das Resultat und damit eine Art "Normalität" darstellt. Zitat:
Damit von meiner Seite aber genug dazu... |
Wir leben in einer kranken und korrupten Leistungsgesellschaft. Die meisten Menschen sind verkümmert, sodass die Verkümmerten bereits als normal gelten. Ein Schrotthaufen, den man vllt. noch in den Krieg schicken kann. Schreibt der franz. Philosoph Seve.
Ob sub9 oder sub16, ob kompliziert oder einfach - ist vollkommen wurst. Hauptsache, der Sport macht Spaß. Wir sind doch alle Triathleten... |
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Zum Helden machste Dich selbst (meine Meinung). |
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Kein Triathlet ist NORMAL! Und wer sich feiern läßt: Bitte schön! Für mich gab es noch niemals ein Grund dafür, das andere mein Finish feiern sollten! Das Problem liegt darin, das für einige LD-Triathlon zum allheiligmachenden, allzeitglückseligmachenden Hobby hochstilisiert wird! Manch einer kommt ohne LD-Triathlon garnicht mehr klar! Ich kannte einen der sagte: Ohne LD-Triathlon weiß ich garnicht mehr warum ich lebe! Der hat das wirklich so gemeint! Völlig den Bezug zur Realität verloren! Ich wurde am WE gefragt: Warum fährst du 3 Wochen nach Kenya, was suchst du dort? Da konnte sich einer nicht vorstellen warum man einfach so, ohne Sportklamotten, ohne Rad, ohne Schwimmzeug irgendwo mal hinfährt und völlig sinnlos Urlaub macht! |
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Ich habe oft das Gefühl, dass Training und die Wichtigkeit bei vielen an letzter Stelle kommt. |
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Ich sehe die Sache anders. Besonders wenn ich bei Wettkämpfen von Freunden nur Zuschauer bin. Aber zurück zum eigentlichen Thema... |
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Kaum ein Hobby ermöglicht es einem derart, vor der eigenen inneren Leere und dem eigenen Minderwertigkeitskomplex davonzulaufen, wie LD-Triathlon. Oder als Single vor der Einsamkeit der Wohnung an einem langweiligen Sonntag Nachmittag. Flugs die 5h Radeinheit gemacht, hier gepostet, und schon ist die Welt wieder für eine Weile in Ordnung. Bis die Einsamkeit wieder kalt an der Seele hochkriecht. Aber toll, da ist ja schon der nächste Tag und man kann wieder 2h laufen gehen usf. usf. Manche sind einfach auch nur sportsüchtig. Das erkennt man an so Threads wie: "Ich hab 40° Fieber, grünen Auswurf, fühl mich völlig scheiße, möchte aber heute die 10x1000m einheit machen. Ist das OK?" Oder "Ich fühl mich schlecht, weil ich 1 Woche nicht trainieren konnte ....:-(( |
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Wenn man sich mal anschaut, wie dieses "Anerkennungsthema" hier diskutiert wird, könnte ich mir vorstellen, dass die Zusammenhänge zwischen dem Einen und dem Anderen größer sind, als ich es zuerst gedacht hätte... |
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Nein das bleibt zu Hause! Es gibt dann noch ein Leben ohne Training. Ausser ein paar Joggingkilometern zum Bäcker für die Frühstücksbrötchen , null Training. Meine Frau hat sich sehr gefreut. Wenn ich hier manchmal lese das einige 2-3 LDs im Jahr machen , frage ich mich immer wie machen die das und was sagen die Frauen/Familie dazu. Lothar Leder hat mal gesagt:" LD - Triathleten sind asozial- auf viele trifft das sicher zu. |
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@Duafüxin: Das ist im Übrigen auch der Unterschied zwischen Fußballern und Trias. Fußballer sind meist Prolos (muss es wissen, hab ne Fußballtrainerlizenz ;) ) aber im Herzen meist echte Mannschaftssportler und soweit "echt ok" (für den Fall, dass sie nicht zu hochklassig oder in Kadern spielen - dann unterscheiden sie sich kaum). LD-Triathleten dagegen sind meist nur zunächst "echt ok" und dann kommt die Erkenntnis von Lother Lederer. |
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Was mich eher wundert, als wie sie das unter einem Hut mit Familie bringen, ist wie sie das unter einem Hut mit Arbeit bringen und ich meine nicht zeitlich. Ich bin Freiberufler und teile meine Zeit ein wie ich es brauche. Gestern habe ich zB bis 3 uhr morgens gearbeitet. Ich könnte theoretisch täglich 3-4 Stunden trainieren wenn ich dazu bock hätte, aber ich habe selbst mein normales Training runtergeschraubt, weil ich ansonsten nicht so frisch und konzentriert meine Arbeit machen könnte, da Sport einen schon auspowert. Wie das andere machen, ist mir teilweise ein Rätsel. |
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Gibt ja nicht wenige die 30h die Woche trainieren( auch hier), frag mich wie die Frauen das mitmachen, ich wär schon lange Single.:( Das wäre das letzte was ich wöllte. |
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Bin Schichtarbeiter(früh-spät-nacht) und habe mich dieses jahr auf 2 Ld vorbereitet. Meine Frau ebenfalls. Zum Thema asozial. Wenn wir am WE losradln zur 4-5 Stundenausfahrt gegen 9uhr morgens,liegt ein Grossteil der Nachbarn noch besoffen im Bett. Wenn wir wieder at home sind (gegen mittag) stehen die Nachbarn zusammen am Zaun und trinken ne Pulle Bier. Mein Kumpel ist Radmechaniker und hat echt doofe Arbeitszeiten. Am We fährt er um 6 Uhr los,und bringt um 10 Uhr dann der Familie Brötchen mit. Ab dann genügend Zeit für Kinder und Frau. Bin mir ziemlich sicher das sehr viele mehr in ihrer Freizeit vor dem Computer hocken,als Sport zu treiben. Und über die Leute die im Schützenvereinen sich am WE die Hucke vollhauen ganz zu schweigen. |
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unglaublich aber wahr. sport..auch viel sport kann spaß machen. gibt ja auch ruhetage,und tage wie jetzt, wo es deutlich ruhiger ist. |
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Meine Arbeit wird davon beeinträchtigt wenn ich sehr umfangreich/intensiv trainiere. |
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Verstehe mich nicht falsch, ich mach schon einen Unterschied zw. den von dir genannten WE Säufern die jedes WE sich die Lichter ausschiessen und mal gemütlich feiern. Um das Thema abzuschliessen, Triathlon ist ein schöner Sport der Spaß macht, auch mir, aber es gibt auch wichtigere Dinge im Leben. Grüße Frank |
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bei nachtschicht sind als beispiel bei mir 14-16 stunden training völlig ok. |
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Allerdings trainiere ich recht intensiv. Ich könnte eventuell weniger intensive Einheiten in dem zeitlichen Unfang machen. Zitat:
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aber ich glaube wir weichen vom eigentlichem Threadthema ab. Jeder wie er mag als Schlusswort |
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