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Klasse Beitrag, Arne :Blumen: :Blumen:
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Allerdings verstehe ich diesen Satz irgendwie nicht:
2014: Große Wettkämpfe wie Ironman Mallorca, Ironman Barcelona, die Ironman 70.3 WM und so weiter waren bei den Nichtprofis, also bei gut 97% aller Teilnehmer eine sportliche Farce. Als ob unter den TopLeuten nicht das Bestreben bestehen würde möglichst kraftsparend über den Kurs zu kommen sofern dies möglich ist. Zur Überbiker Diskussion um Colom und Co empfehle ich einen Blick in die Englische Bestenlise im 100 Meilen EZF (und da gibt es ganz sicher keine Pulks und auch kein halb-legal-drafting auf 5-7m). Danach musste zumindest ich meinen Maßstab "etwas" nachschärfen... http://www.timetriallingforum.co.uk/...howtopic=37182 180km sub4h fahren die vermutlich nur zu Trainingszwecken. :Lachanfall: 100 miles Sub 3-40-00 men....(160.93k).....27.273mph / 43.890kph) 100 miles - Sub 4-10-00 women (24.000mph / 38.623kph) Updated after September 7th 2014 Pos Rider Time Date Course Event Notes Forum ID 1 Kevin Dawson 03:22:45 2003 A100/4 National Champs 1 (entspricht 47,6kmh oder oder 180km in rd. 3:46h) 2 Michael Hutchinson 03:23:03 07/11/2010 B100/4 National Champs 3 Adam Topham 03:26:44 09/06/2014 A100/4 BDCA 4 Andy Wilkinson 03:27:39 1996 H100/14 Westerley RC 1 5 Joel Wainmann 03:28:13 09/06/2014 A100/4 BDCA 6 Gethin Butler 03:28:33 1996 7 Julian Jenkinson 03:28:41 03/09/2011 A100/4 BDCA 8 Zak Carr 03:29:47 2003 9 Mark Arnold 03:30:01 09/06/2014 A100/4 BDCA 10 Mark Lovatt 03:30:38 2003 National Champs Edith: WOMEN 1 Julia Shaw 03:45:22 11/07/2010 B100/4 National Champs 1 (entspricht übrigens 42,91kmh - absolut ohne jeden Windschatten - auch nicht dem von überholten Massen oder kurzzeitigem Ansaugen über Pulks oder Massen zB auf Rundkursen oder so). |
Zitat Arne: "der Beschiss ist gewollt und salonfähig"
Gewollt ist der Beschiss, nur salonfähig ist er nicht. Da streube ich mich mit Allem gegen, vor allem mit meinen mir anerzogenen Werten. Arne, danke für deine Worte!!! |
@hafu: 2011 waren in Roth auf der Startnummer die Nationalität vermerkt. Kannst dir ja vorstellen, wie sich 3 wütende Wiener in der P-Box anhören :Cheese:
Im übrigen kannst du mir solche Aussagen gern glauben. Genauso wie der Fakt, dass ich von hinten von einem 20 Mann Pulk aufgerollt wurde, 2 Ausreißversuche an der Schwelle wurden dann mit belgischem Kreisel vereitelt. @Captain: Danke für den Link! 48kmh Schnitt über 161km - Reschpekt!!! Nik |
Meinungsstark, kompetent, emotional, stilsicher.
Toller Beitrag! |
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[--> wie war das nochmal mit den Hafensängern, schoppi? :Huhu: ;) ] Ich spuck mal in die Suppe... Ich fand' Arnes Text ehrlich gesagt nicht so toll. in journalistischer Hinsicht habe ich schon wesentlich bessere Analysen von ihm gelesen. Beim ersten oberflächlichen Lesen fand ich den Text noch O.K., aber wenn man ihn dann mal genauer ansieht, dann ist er viel zu pauschal und mit (durchaus nachvollziehbarer) Wut über ein ärgerliches Rennen geschrieben. So ein Rundumschlag, in dem der Eindruck erweckt wird, alle Triathlonrennen weltweit und auch alle Rennen der WTC würden komplett irregulär ablaufen und in dem auch suggeriert wird, dass unser Sport bereits rettungslos verloren ist, anstatt zu versuchen auf kritische Entwicklungen selbst positiven Einfluss zu nehmen, bzw. andere dazu motivieren dies zu tun, hilft dem Triathlon kein Stück weiter. Um meine Kritik an einem konkreten Beispiel festzumachen: Zitat Arne: Zitat:
Das Ironman-REgelwerk, das in Kona gilt und das in der Vergangenheit auch bei deutschen Ironman-Veranstaltungen zur Anwendung kam, ist ganz sicher nicht von "Verbänden ausgehandelt". In der geltenden Veranstaltungs- und Ausrichterordnung der DTU steht aber unmissverständlich drin: Zitat:
Da Ironman in Deutschland sich in der Vergangenheit ein eigenes (teilweise recht sonderbares) Regelwerk gegeben hat, nach den neuen Verträgen sich aber den Bestimmungen der DTU-Sportordnung unterwerfen will, bleibt abzuwarten, wie hier die zukünftige Entwicklung aussieht. Wir sind die Athleten, die Triathlon betreiben! Wir sind aber auch die Verbände, die Regeln auifstellen und an Entwicklungen anpassen, sowie auf deren Durchführung wir pochen können! Und wir sind auch die Kampfrichter, die helfen Triathlonrennen regelkonform über die Bühne zu bringen! (zumindest sollten wir das sein, denn woher sollte denn Kampfrichternachwuchs kommen, wenn nicht aus unseren Reihen? In den kommenden Wochen finden überall in Deutschland die Verbandstage der Landesverbände statt und Anfang November findet der DTU-Verbandstag statt. Ich bin gespannt, wieviele Triathleten dort von ihren Mitbestimmungsrechten Gebrauch machen und versuchen Entwicklungen zu beeinflussen. Triathlon ist nicht gleich WTC und selbst die WTC, so profitorientiert und undemokratisch diese auch sein mag ist auf uns Athleten und inbesondere auf unser Geld angewiesen und Triathlon gehört ihr nicht, sondern es ist unser Sport, den wir verteidigen sollten und um den es sich zu kämpfen lohnt! |
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