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Helios 29.03.2023 12:26

18 mio häuser gibt es in D - alle 13 Jahre geht die Wärmepumpe kaputt - 18/13= 1,38 Mio Wärmepumen pro Jahr sind zu tauschen :Lachanfall: :Lachanfall:

MattF 29.03.2023 12:48

Zitat:

Zitat von Hunki (Beitrag 1703624)
Genug, dass ich im Sommer meinen Strombedarf komplett decken kann. Gemäss den Berechnungen des Projektleiters soll ich im Sommer sogar einen grossen Teil einspeisen können. Trotz Wärmepumpe und Elektroauto.

Genau wissen, tue ich das allerdings erst im nächsten Jahr :-D

Allerdings braucht man im Sommer halt auch keine WP (ausser man will damit kühlen).

Klar im Sommer ist das alles kein Problem.

Z.b. im Januar hab ich 15 % meines normalen Stromes also ohne WP oder Auto oder Warmwasserbereitung, aus meiner 5 kW Solaranlage bezogen. Das wars!

TriVet 29.03.2023 12:54

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1703737)
18 mio häuser gibt es in D - alle 13 Jahre geht die Wärmepumpe kaputt - 18/13= 1,38 Mio Wärmepumen pro Jahr sind zu tauschen :Lachanfall: :Lachanfall:

Und Ölbrenner halten ewig?
Ohne es zu wissen, denke ich dass Ölbrenner und Wärmepumpen für eine ähnliche Lebensdauer ausgelegt sind.
Angesichts deines Nicks müsstest Du doch einer der eifrigsten Anhänger von Solarenergie jeder Form sein.

Hunki 29.03.2023 13:12

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1703741)
Allerdings braucht man im Sommer halt auch keine WP (ausser man will damit kühlen).

Klar im Sommer ist das alles kein Problem.

Z.b. im Januar hab ich 15 % meines normalen Stromes also ohne WP oder Auto oder Warmwasserbereitung, aus meiner 5 kW Solaranlage bezogen. Das wars!

Das ist mir durchaus bewusst... aber wenn du das ganze Jahr betrachtest mit dem, was du im Sommer einspeisen kannst und dem was du im Winter beziehst, ergibt sich zumindest bei mir, ein Überschuss. Aber Dezember bis Februar wird definitiv schwierig. Vor allem wenn das Wetter nicht mitspielt :-D

Schwarzfahrer 29.03.2023 13:46

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1703743)
Ohne es zu wissen, denke ich dass Ölbrenner und Wärmepumpen für eine ähnliche Lebensdauer ausgelegt sind.

Auslegung ist eines, tatsächliche Lebensdauer etwas anderes. Frühere Öl- und Gaskessel waren auf 25 - 30 Jahre ausgelegt, und hielten das auch meistens locker. Modernere Brennwertkessel sollen nicht mehr als 20 Jahre hergeben, je nach Wasserqualität (Stichwort Verkalkung). Luft-Luft Wärmepumpen werden je nach Quelle mit 10 - 15, oder 15 - 20 Jahren angegeben, Erd-Wärmepumpen scheinen länger zu halten.

Alle Heizungen verlieren Lebensdauer, wenn sie öfter an- und ausschalten müssen, also ungünstig ausgelegt oder betrieben wurden. Wärmepumpen leiden aber unter diesem Aspekt mehr, und können daher mehr an Lebensdauer einbüßen, als Gasheizungen. Und die Investitionskosten bei Ersatz sind höher, d.h. man hat einen deutlich höheren Wertverlust über die Lebensdauer mit Wärmepumpe als mit Gas-Brennwertkessel.

Bzgl. jährlicher Wartungskosten dürfte der Unterschied gering sein.

Helios 29.03.2023 15:18

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1703741)
.................
Z.b. im Januar hab ich 15 % meines normalen Stromes also ohne WP oder Auto oder Warmwasserbereitung, aus meiner 5 kW Solaranlage bezogen. Das wars!

grübel grübel
5kw => 1000kwh/kwp macht ca. 5000kwh Jahresertrag
nach: https://echtsolar.de/photovoltaik-ertrag/
runterscrollen dann kommen Erträge nach Jahresverteilung => im Januar ungefähr 2,2% vom Jahr

5000kwh mal 2,2% macht 110kwh mal 12 = 1320kwh

bei einem Jahresverbrauch von 1320kwh käme ich nicht auf die Idee eine 5kwp-Anlage aufs Dach zu pappen .... O.K. - mit Auto schaut es anders aus.

El Stupido 29.03.2023 15:24

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1703766)
grübel grübel
5kw => 1000kwh/kwp macht ca. 5000kwh Jahresertrag
nach: https://echtsolar.de/photovoltaik-ertrag/
runterscrollen dann kommen Erträge nach Jahresverteilung => im Januar ungefähr 2,2% vom Jahr

5000kwh mal 2,2% macht 110kwh mal 12 = 1320kwh

bei einem Jahresverbrauch von 1320kwh käme ich nicht auf die Idee eine 5kwp-Anlage aufs Dach zu pappen .... O.K. - mit Auto schaut es anders aus.

5kWp auf dem Dach = 5.000 kWh p.a. unterstellend.
Ebenfalls mal geschätzt = 20% Eigennutzung (sollte realistisch sein)

20% aus 5.000 kWh = 1.000 kWh multipliziert mit 0,40 EUR = 400 EUR p.a. Ersparnis.
Hinzu kommen für die verbleibenden 4.000 kWh * 6 Cent = 240 EUR Einspeisevergütung.
Macht zusammen 640 EUR.

Unterstelle ich mal 7.500 EUR für die Anlage und dividiere durch 640 = hat sich armortisiert in weniger als 12 Jahren.

(Klar, das steuerlich habe ich der Vereinfachung wegen weg gelassen und für 7,5 K wird man die Anlage heuer wohl auch kaum noch bekommen)

MattF 29.03.2023 15:27

Keine Ahnung was du dir da zusammenfantasierst.

Konkret waren es

Verbrauch: 324 kWh
Aus solar: 52 kWh

Im übrigen ging es mir dazu, selbst für den normalen Strom hat es nicht Ansatzweise gereicht, ne 10 kWp Anlage hätte das dopplete gebracht, reicht aber auch nicht.

In den Monaten Dezember bis Januar kannst du den Betrieb einer WP oder des Autos mit der eigenen Solaranlage vergessen. Und in der Zeit fällt ca. 80% des Heizbedarfs an.


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